Hier klicken April Flip Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle DepecheMode longss17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
34
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:5,40 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 14. März 2017
" Mandolinen im Mondschein..."und dazu ein Film wie ein kariesförderndes Bonbon aus dem Automaten. Aussen tränentreibend klebrig und süss , dabei ohne geschmackliche Vielfalt und innen das hohle Nichts, was uns aber doch noch den ganzen Tag in den Zahnhälsen pappen bleibt.
" Corellis Mandoline" ist der sehr schlicht gestrickte Versuch idyllische Postkartenbilder, südländisches Urlaubsflair mit plakativer, steril gestylter Kriegsgräuel und einer Love Story irgendwo zwischen der " Bäckerblume" , Bravo Photo Roman und dem "Landser" zusammenzuquetschen. Rosamunde Pilcher mit Kanonendonner sozusagen , und das das ganze sich auch noch tatsächlich als ernstgenommen werden wollendes authentisches Weltkriegsdrama darstellen will, das erreicht fast schon die billige Geschmacklosigkeit einer zuckrigen schwulstigen " Pearl Harbor" Geschichtsklitterung.

Ungewöhnliche Liebe auf den griechischen Inseln , während der zweite Weltkrieg alles in Schutt und Asche legt. Auch die Nerven und die Geduld liegen am Ende in einer Trümmerlandschaft, während das Gehirn kariös zerlöchert wegen Zuckerschocks bedingunglos kapituliert. Wohlgemerkt einem Ende, das gar kein Ende nimmt. Die " Mandoline" jammert gleich in mehreren finalen Anläufen dem endgültigen Schlussakkord entgegen. Blutiger Grossangriff der Deutschen auf dem griechischen Eiland. Exekution der alliierten Befehlshaber , und ganz am Ende lebt der edle Recke Antonio Corelli ( Nicolas Cage, dem man für sein traniges Dauergrinsen schon die ganze Zeit eine klatschen möchte ) dann doch noch. Aber ist das dann wirklich das Finale? Oder erwarten uns womöglich noch Naturgewalten, die auch nicht mehr untätig dem platten Liebe und Leidenschaft Geschlürfe zusehen können und losbrechen ?! Nun, soviel sei gesagt, bei dieser oberflächlichen Kitschbreitseite kann man schlussendlich das Gefühl seine Zeit verschwendet zu haben, voll auskosten.

Man holpert , ächzt und rutscht mit der " Mandoline" bis zum happy ending mit, um sich dann mit zwei Kisten Ouzo die Welt wieder schön trinken zu müssen. Vielleicht eine Welt in der es keine peinlich schlechten Filme mehr gibt, bei denen der schale Beigeschmack uns fast die Kinnlade platzen lässt.
Ehrenwert könnte man sagen ist es, die Besetzung griechischer Inseln , hier im speziellen Kephalonias , das Leid der Bevölkerung und die Kriegsabläufe zu thematisieren. Aber doch nicht so ! In dieser Machart wirkt das Ansinnen heuchlerisch und aufgesetzt, denn Regisseur John Madden hat wohl eher im Sinn gehabt einen dramatischen Aufhänger zu finden , um die idyllische Postkartenlandschaft in schwelgerischen aber hundertfach gesehenen Bildern mit Reiseprospekt Flair abzulichten , und vor allem die wundervolle Penelope Cruz ins rechte Bild zu rücken. Die fast überirdische Schönheit ist denn auch der Grund für den zweiten Stern, denn sie allein , ihr graziler Körper, ihr hinreissender Augenaufschlag und ihr filigranes Schauspiel macht " Corellis Mandoline" noch sehenswert. Zielsicher setzt John Madden sonst so ziemlich alles in den Sand was nach Fingerspitzengefühl, Nuanciertheit und intelligenten Zwischentönen verlangt hätte.

Zur Story: Auf der pittoresken, lichtüberstrahlten Insel Kephallonia sind alle Menschen glücklich und froh. Die Sonne scheint ihnen vor Glück 24 Stunden am Tag aus den Popöchen . Die harte Arbeit des Fischens wird mit einem Zungeschnalzen vor Glückseligkeit verrichtet und die Wiesen und das blaue Meer wiegen sich dazu, dass man vor Harmonie ganz seekrank wird. In saftig soßigen Bildern wird das bekannte Südlander Urlaubsflair mit ganz viel " Alexis Sorbas" Kompott verbreitet und glaubt man die knatschig wohlfeilen Werbespotpanoramen überstanden zu haben, ja dann wird noch einmal von vorne gesungen , gefeiert, juchee.. noch ein kleines Tänzlein hier und da und dem Dolce Vita mit magensäurevernichtendem griechischen Wein gefrönt.
Doch bald drohen die Schatten des 2. Weltkrieges das fröhliche Treiben in der Ägais komplett zu verdunkeln. Mussolinis Truppen landen auf der Insel und das Idyll scheint erst einmal ein Ende zu nehmen. Denkste, mit den Italienern , die Opern intonieren, wird es erst richtig lustig. Unter den neuen Besatzern ist auch der stets wackere, zu Scherzen aufgelegte Sonnenschein Hauptmann Corelli , der sich nun justament in die rassige Einheimische Pelagia verliebt. Diese jedoch ist vergeben an den kreuzbraven und leicht einfältigen Fischer Madras, der vor der Landung der Italiener in den Untergrund abtauchte und von dort aus ( wie auch immer bei seiner treuherzigen Naivität) als Partisane gegen die Faschisten kämpft.
Pelagia jedoch ist kein Heimchen am Herd, das nur den Männern das Weinglas wieder füllt und mit ihrem knackigen Busen vor der Nase herumscharwenzelt . Sie ist medizinisch interessiert, selbstbewusst und weiss was sie will,.... meistens . Denn nun betritt der stolze taffe Hahn das Freigehege in Gestalt von Hauptmann Corelli und wenn dieser leutselig mit wässrigem Blick seine Puccini Arien trällert oder gleich seine stramme Mandoline auspackt, dann gerät auch das sehnsüchtige Herz im anmutig bebenden Decolletee von Pelagia in Verzückung .

Ach ja, die Deutschen auf der Gegenseite, die gehören natürlich auch zu einer waschechten Kriegsschmonzette . Es sind die üblichen Naziköppe aus der Filmretorte, einfältig, grausam und zum Töten abgerichtet. Gerade da zeigt sich , so langweilig kann ein Film sein, betet er in aufpolierter Weise zum x-ten Mal geistig verkümmerte Kriegsrhetorik herunter. Derartige fehlende Tiefe ohne interessante Ausformung der Charaktere lässt den Herzschmerz Überdruck zur Thrombosegefahr für die Hirnkapseln werden .
Äusserst schwergängig, einfältig, banal und schlichtweg uninteressant schleppt sich die verstimmte " Mandoline" jetzt über die allseits bekannten Tragödien, bestechend gefilmt und bunt doch gleichzeitig seelenlos wie bei der Hanuta Werbung . Differenzierungen, Zwischentöne , Überraschungen- nicht vorhanden. Die Chemie und Leidenschaft zwischen Cage und Cruz wirkt aufgesetzt und hölzern, die auf Mainstream Brutalität getrimmten Kriegsszenen dann wieder effektheischend und tumb, die Dramatik bieder ,austauschbar und gewöhnlich und der Eindruck bleibt von zerfranstem Stückwerk ohne Intensität aber mit aufdringlich schöner Glasur. Herz Schmerz - Mandolinen Gejaule zum Abgewöhnen, weil es nie die stimmige Note trifft.
55 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2017
Kephalonia, eine Traumimpression mit lichtdurchfluteten Olivenhainen, venezianischen Stadtansichten und flirrender Sonne über stahlblauem Mittelmeer. Schon allein die Darstellung des Schauplatzes macht diesen Film sehenswert...
Im Jahr 1940 marschieren Mussolinis Truppen auf diese idyllische Insel ein. Noch wirkt der Krieg unwirklich - die Schlachten werden weit entfernt geschlagen. Und so widmen sich sich die ital. Besatzer dem Wein, Gesang und mediterranem Frohsinn, im Bestreben, die Einwohner daran teil haben zu lassen. Der lebensfrohe, impulsive Hauptmann Corelli verliebt sich in die Dorfschönheit Pelagia, die bereits mit dem in der Ferne kämpfenden Madras verlobt ist. Angesichts sehr einschmeichelnder Mandolinenklänge zeigt ihre Standhaftigkeit Risse...
Der zunächst sehr locker, leichte Erzählstil erfährt eine deutliche Wendung im zunehmenden Spielverlauf, steigert sich zu einem packenden Spielgeschehen, die Idylle wird zum Kriegsschauplatz.
Nicht nur die Besetzung der Hauptrollen mit Nicolas Cage, Penelope Cruz und Christian Bale ist perfekt gelungen.
John Hurt gibt als schnauzbärtiger, philosophierender Dorfarzt eine wunderschön kauzige Charakterstudie.
Besonders erwähnenswert ist hier zudem David Morissey, in einer Glanzleistung als zwischen Pflichtbewusstsein und Faszination an italienischer Lebenskunst hin und her gerissener deutscher Hauptmann, der sich am Ende zu einer sehr tragischen Figur wandelt.
Ein grossartiger Film aus dem Jahr 2001 - glänzend inszeniert von John Madden - sehr sehenswert.
1111 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. März 2007
Zuerst war ich wegen des Films etwas skeptisch: erstens weil Nicholas Cage nicht gerade zu meinen Lieblingsschauspielern gehört und zweitens weil ich dachte, dass ein solcher Film kein gutes Ende haben kann. Aber ich wurde in jeder Hinsicht positiv überrascht: der Film ist durchweg spannend und stellenweise sehr traurig, aber es gibt tatsächlich ein Happy End. Nicholas Cage spielt super und überzeugend die Rolle des Antonio Correlli. Außerdem habe ich mir auch extra den Soundtrack zum Film gekauft. Die Musik ist tragisch und mitreißend, untermalt fast durchgängig den Film. Ich kann sowohl den Film als auch die CD dazu nur wärmstens empfehlen.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2014
Ein wirklich sehr schöner Film. Die Kulisse, die griechische Insel, ist traumhaft. Die Protagonisten, gespielt von Penelope Cruiz und Nicolas Cage, sind zu jedem Zeitpunkt glaubhaft gespielt. Wo vor allem Nicolas Cage super spielt... die Gefühle kommen so rüber, ich bin wirklich beeindruckt.. Auch das Schicksal, welches die Inselbewohner ereilt, kommt nicht zu kurz und gut rüber.. einfach ein toller Film ♡
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2004
Einer der berührendsten und schönsten Filme, die ich jemals zum Thema "Liebe in Zeiten des Krieges" gesehen habe. Das Spiel der Hauptdarsteller überzeugt, der Film zog mich völlig in seinen Bann.
Einer der wenigen Filme, die besser sind als die entsprechende Romanvorlage. Großes Gefühlskino!
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. November 2013
Dieser Film zählt zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Wer gefühlvolle Filme mag, kann bei diesem Film nichts verkehrt machen. Ich habe ihn schon 15 x angeschaut und finde ihn immer noch so rührend, daß ich ohne Tempo`s nicht auskomme. Wow.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. September 2013
Was soll ich sagen dies ist ein großartiger Film, dem man ohne weiteres mit seinem Liebsten zusammen ansehen kann. Männer stehen ja mehr auf die Kriegs Thematik und Frauen auf Gefühl. Beides ist im Film sehr gut gelungen. Ich habe den Film schon sehr oft gesehen und find ihn immer wieder toll. Die beiden Hauptdarsteller sind sehr überzeugend in ihrer Rolle und von mir gibt es einen Oskar. Der Preis ist natürlich spitze.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2015
Ich gehöre noch zu der Generation, die in die Kriegswirren hinein geboren wurde. Aber auch die Tatsache, dass ich zeitlebens, viele Urlaube auf wunderschönen griechischen Inseln verbracht habe, haben mich veranlaßt diesen wunderschönen Liebesfilm anzuschauen der sich in den Wirren des zweiten Weltkrieges abspielt. Die schauspielerischen Leistungen von Nicolas Cace und Penelope Cruz haben mich sehr beeindruckt und die ganze Handlung des Filmes ging mir sehr nahe.
Bereits in den 60-iger Jahren wurde der hervorragende Film "Die Kanonen von Navarone" mit großen Staraufgebot (Gregory Peck, Antony Quinn und David Niven) in Griechenland gedreht; ebenfalls ein sehenswerter Film.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2013
In ruhigen, einprägsamen Bildern wird eine Geschichte aus Kriegszeiten erzählt. Der Fokus ist auf das Leben der Personen unter den Bedingungen des Krieges gerichtet, ihre Sorgen, Nöte und Gefühle. Keine unnützen blutrünstigen Szenen und kein billiges Happy-End.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2011
Insgesamt ein gelungener Mix aus Kriegsdrama und Liebesfilm. Nicolas Cage und Penelope Cruz spielen ihre Rollen jeweils ausgezeichnet, wodurch der Film eine besondere Dramaturgie bzw. Tiefe erhält. Der Spannungsbogen ist ausgezeichnet aufgebaut in Anlehnung an wahre historische Chronologie. Die filmtechnische Bild-Kulisse verleiht dem Film zusätzlich eine besondere Optik - alles in allem schon sehr schön gemacht. Kurz gesagt: anspruchsvoll und kurzweilig!

Was mir etwas negativ aufgefallen ist, ist das übliche Klischee, auch wenn es sich hier noch in einem erträglichen Maße sich bewegt im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres. Die Wehrmacht wird unsymphatisch, kaltblütig und humorlos dargestellt, die italienischen Truppen hingegen als die "freundlichen Urlauber". Es sei der Vollständigkeit wegen nur darauf hingewiesen, dass der Griechenland-Feldzug auf Initiative der Italiener in 1940 hin betrieben wurde, welche das Deutsche Reich um Unterstützung dafür anforderten als die Italiener ihren "Blitzkrieg" in Griechenland nicht realisieren konnten! Insofern seien für einen Historiker leichte Irritationen die Darstellung betreffend erlaubt.

8/10 Punkte
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,99 €
7,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken