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Kundenrezensionen

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am 12. März 2016
"Gewalt unterscheidet nicht. Sie trifft uns alle. Die Reichen, die Armen, die Gesunden und die Kranken. Sie kommt so kalt und erfrischend wie eine winterliche Brise vom Hudson. Aber dann geht sie in Mark und Bein. Mit einer Kälte, die man nicht abschütteln kann. Es heißt die Bösen kommen nie zur Ruh. Aber was ist mit den Guten? – Der Kampf Gut gegen Böse hört nie auf. Denn das Böse überlebt immer – mit der Hilfe böser Menschen..."

"Kann EIN Mann etwas bewirken? Es gibt Tage, da glaube ich daran!" - Matt Murdock

Nachdem Matt Murdock bereits als Teenager durch einen Unfall erblindet ist, entwickeln sich seine verbliebenen Sinne in übermenschlichem Maße.
"Ich hatte mein Sehvermögen verloren, aber dafür hatte ich etwas anderes bekommen. Meine verbliebenen vier Sinne funktionierten mit übermenschlicher Schärfe. Aber das Erstaunlichste war, dass ich so etwas wie einen Radarsinn entwickelt hatte."
Als sein Vater, der Boxer Jack "The Devil" Murdock, nach einem Kampf von Gangstern ermordet wird, schwört Matt seine Fähigkeiten zum Schutz der Schwachen einzusetzen.
"Wir gaben einander ein stilles Versprechen. Nie aufzugeben! Furchtlos zu sein. Und sich für Außenseiter wie wir es waren einzusetzen."
Jahre später fordert Matt als ANWALT tagsüber Gerechtigkeit – während er nachts zum maskierten RÄCHER wird, der in den Straßen von New York einschreitet, wo das Gesetz versagt...
"Hell's Kitchen ist mein Viertel. Ich streife nachts umher – über die Dächer, durch die Gassen – beobachte alles aus dem Dunkeln heraus. Die Dunkelheit ist mein Begleiter. Ich bin der SCHUTZTEUFEL!"

Mit Ben Affleck (Armageddon, Pearl Harbor und demnächst als neuer Batman unterwegs) als Daredevil ("Ich bin nicht der Böse, Kleiner."),
Jennifer Garner (Alias - Die Agentin) als Elektra ("Ich wünschte mir, ich könnte dir für eine Nacht meine Augen leihen." - "So schön ist sie?" - "So schön!")
und Colin Farrell (Minority Report, S.W.A.T.) als Bullseye ("Daneben... Ich treffe NIE daneben!").

Außerdem Jon Favreau (Very Bad Things, Regisseur von Iron Man Teile 1 und 2) als Matts Kumpel und Kollege, Joe Pantoliano (Memento, Matrix) als hartnäckiger Reporter und Michael Clarke Duncan (The Green Mile, The Scorpion King) als Bösewicht Kingpin ("Ich bin in der Bronx aufgewachsen!").

Regie (schrieb auch das Drehbuch) führte im Jahr 2003 Mark Steven Johnson (Ghost Rider 2007, produzierte auch den Ableger Elektra 2005).

Fazit: 133 Minuten Marvel-Power im Director's Cut mit rockiger Mucke von Nickelback ("Learn the hard way"), Fuel ("Won't back down") und Evanescence ("My immortal" und "Bring me to life"). Mal ein Held mit dem nicht unbedingt jeder tauschen möchte. Düster. Romantisch. Tragisch. Für mich Note 2+ [Die Kampfszenen sind leider echt nicht gut, deshalb der Abzug in der B-Note]

Der Film basiert auf der Comic-Reihe von Stan Lee und Bill Everett. Die erste Ausgabe erschien 1964. Damals trug Daredevil sogar noch ein (hässliches!) gelbes Kostüm (erst ab Ausgabe 7 war es rot). 1979 kam Frank Miller (Sin City, 300) als Zeichner (und später auch Autor) dazu und wurde so berühmt.

Der Film wurde für zahlreiche Auszeichnungen nominiert, von denen er vier gewann: Für die Filmmusik erhielt Graeme Revell 2003 den BMI Film Music Award, Jennifer Garner gewann als beste Newcomerin bei den MTV Movie Awards, Colin Farrell erhielt einen Teen Choice Award als bester Schurke und Ben Affleck bekam für seine Darstellung die Goldene Himbeere (als schlechtester Schauspieler). Das darf er dann 2016 als Batman besser machen ;-) Ben & Jen (Affleck und Garner) sind seit 2005 verheiratet und haben drei Kinder (Scheidung aber leider wohl demnächst/oder schon passiert?).

EXTRAS: Making of - Jenseits von Hell's Kitchen 58:49, Männer ohne Furcht - Die Entstehung von Daredevil 59:14, Vom Comic zum Film 24:48, Der Bösewicht Kingpin 2:20, Jennifer Garner Probeaufnahme 2:30, Gag Reel 5:50, Reise durch die Schattenwelt 6:16, Ein Tag mit Tom Sullivan 8:27, Musikvideos: Fuel "Won't back down" 3:18, Evanescence "Bring me to life" 4:14, The Calling "For you" 3:32, Trailer 0:41

"Der Schmerz wird durch die Rache nicht vergehen."

[Anmerkung am Rande: Der Gangster Fallon wird von Mark Margolis gespielt (Hector - Pling! - Salamanca in Breaking Bad), sein Leibwächter ist Kane Hodder (Freitag der 13. Teile 7 bis 10 und DER Jason Vorhees schlechthin).]
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am 6. August 2017
Die Bösen sind böse. Sehr böse. Dafür sind die Guten auch nicht mehr das was sie mal waren. -)
Die Grenzen verwischen in dieser Verfilmung schon sehr. Alles ist überzogen und sehr sehr an den Haaren herbeigezogen. Wichtige Sequenzen fehlen auch hier bei der langen Version. Ben Affleck halte ich persönlich nicht für eine Idealbesetzung. Man nimmt ihm einfach den Devil nicht ab. Das Ende ist übertrieben offen nach allen Seiten. Natürlich für die Fortsetzungen gedacht aber irgendwo in der Geschichte muss auch eine einzelne Folge immer zu einem imaginären Ende kommen.

Die Kampfszenen sind das einzige in dem Film was beeindruckend ist. Die restliche Story einfach nur Kitsch. Aber wie ich immer sage. Popcornkino für zuhause geht allemal.
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am 26. April 2017
Viele machen diesen Film schlecht und daher hab ich mir ihn erst jetzt angeschaut.Ich fand ihn klasse. Sowohl von den guten Schauspielern als auch von der Darstellung. besonders gut umgesetzt finde ich ,wenn man die Umgebung aus der Sichtweise von Daredevil sieht.
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am 24. März 2009
Puh, ein Blick auf die Bewertungen hier erleichtert mich: es gibt einige wenige Seelen, denen der Film gefallen hat.

Ich dachte schon, mit mir stimmt etwas nicht.

Ich habe soeben Daredevil geschaut, nachdem ich mich wegen der miesen Kritiken von allen Seiten seit 2003 um diesen Film herumgemogelt habe, und ich habe mich blendend unterhalten.

Zunächst mal, ich kenne den Comic nicht und habe keine Ahnung, ob man die Vorlage gewissenhaft umgesetzt hat. Wohl eher nicht, wie man auf Wikipedia nachlesen kann.

Endlich mal eine Comic Verfilmung (ebenso wie Batman Begins), die nicht den Intellekt der Zuschauer mit Füßen tritt.

Ich schäme mich dafür, den Film "Superman Returns" gekauft zu haben, nachdem ich ihn nach dem ersten Mal sehen ganz okay fand.
Leider sind mir beim 2. Mal die Weichspüldialoge aufgefallen, gigantische Lücken im Drehbuch, die stellenweise völlig daneben besetzten Darsteller (meiner Meinung nach Lois Lane) und die absolut schnarchige Handlung im Mittelteil (Superman ist eifersüchtig auf Louis' neuen Mann, Louis ist böse, weil Superman sich nicht von ihr verabschiedet hat, bevor er verschwunden ist, beide fliegen zusammen in den Nachthimmel, gähn, schnarch...)

Nichts von alledem ist hier in Daredevil zu finden. Das Drehbuch ist ausgereift, es gibt keine Durchhänger und die Dialoge sind pfiffig.
Von Kitsch weit und breit keine Spur.

Meiner Meinung nach.

Die Bösewichter sind wirklich glaubhaft "bösartig" und nicht so blasiert und überzogen wie in Superman.

Aufgrund ihrer Gewalttätigkeit und den ernsthaften Konsequenzen ihrer Taten (nein, die Opfer werden hier nicht verschont und im letzten Moment noch gerettet, hier geht es zur Sache!).

Der Soundtrack (dabei tauchen so namhafte Künstler wie Moby oder Rod Zombie auf) unterstreicht mit krachigen oder melancholischen Tönen den Handlungsverlauf, der unaufhaltsam seinem tragischen Ende entgegenwalzt.

Die Liebesgeschichte zwischen Max und Elektra ist deftig, kitschfrei (wow, und das in einer Comicverfilmung) und ein wichtiger Bestandteil der Geschichte.

Warum wurde der Film zu zerrissen?

Weil Ben Afflek schlecht gespielt haben soll? Ja? Und Brandon Rough als Superman war besser? Ach!

Mal ganz ehrlich, ich bin auf meine Kosten gekommmen und ich lege Wert auf anspruchsvolle Unterhaltung, auch in einem kurzweiligen Blockbuster.

Kurz gesagt: Allen, denen Batman Begins gefallen hat, wird dieser Film bestimmt auch gefallen. Sehr düster, fesselnd und actiongeladen.

Oh, ich sehe gerade, es gibt einen Director's Cut!
So, dann leg ich den mal in den Einkaufswagen.

Viel Spaß mit dem Film und gebt dem ruhig mal eine Chance.
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am 18. März 2014
Daredevil ist einer meiner lieblings-Stan Lee Helden.
Das der Film aber so gut werden würde, hatte selbst ich nicht erwartet. Ich haben den film seit dem 28.10 2012 auf Bluray mit Directors Cut.

Hier die Handlung (Achtung Spoiler!)

Matt Murdock lebt zusammen mit seinem Vater Jack, einem heruntergekommenen Boxer, im New Yorker Viertel Hell's Kitchen. Eines Tages verliert Matt bei einem Unfall mit Giftmüll sein Augenlicht, stellt jedoch bald fest, dass seine anderen Sinne geschärft wurden. Mit Hilfe seines Gehörs, einem besseren Tast- und Geruchsinn, kann er - ähnlich einem Echolot - seine Umwelt trotz seiner Blindheit weiterhin wahrnehmen. Nachdem Jack Murdock auf offener Straße ermordet wird, schwört Matt, seinen Vater zu rächen.

Jahre später arbeitet Matt Murdock zusammen mit seinem Partner Franklin Nelson als Anwalt. Nachts nutzt er jedoch seine Fähigkeiten, um als Daredevil aus seiner Sicht zu Unrecht freigelassene Verbrecher zu bestrafen. Eines Tages lernt er Elektra Natchios, die Tochter des Industriellen Nikolas Natchios kennen und es entwickelt sich eine Romanze zwischen beiden.

Als Nikolas Natchios beschließt, aus einem Verbrecher-Syndikat auszusteigen, heuert der Gangsterboss Kingpin den irren Profikiller Bullseye an, um ihn zu töten. Durch Zufall kommt Daredevil Bullseye beim Attentat auf Natchios in die Quere. Während des Kampfes der Beiden kann Bullseye Matt Murdock entwaffnen und Natchios mit Daredevils Kampfstock töten. Als Elektra ihren Vater findet, nimmt sie an, Daredevil hätte ihn getötet und schwört Rache. Bullseye, der Daredevil entkommt, berichtet dem Kingpin von seinem erfolgreichen Auftrag und der Auseinandersetzung mit dem Dämon. Bullseye erklärt Kingpin, dass er Daredevil selber töten will, da er der Erste sei, den Bullseye jemals verfehlt hat.

Am folgenden Tag versucht Matt Elektra zu erklären, wer hinter der Ermordung ihres Vaters und hinter der Maske des Daredevil steckt. Elektra blockt aber alle Versuche ab und verschanzt sich vor der Außenwelt, um mit ihren Sai für den Kampf gegen Daredevil zu trainieren. Matt Murdock muss sich aber auch noch mit einem anderen Problem herumschlagen: Der Reporter Ben Urich kommt der wahren Identität Daredevils immer näher.

Als der Kampf mit Elektra unausweichlich wird, stellt sich Daredevil ihr auf dem Dach eines Hochhauses. Während Matt verzweifelt versucht zu erklären, dass Bullseye der Mörder ihres Vaters war, verwundet ihn Elektra an der Schulter. Schwer verletzt offenbart sich Daredevil ihr als Matt Murdock. Bullseye, der beiden gefolgt ist und das Gefecht beobachtet hat, zeigt sich nun und erklärt, dass er Natchios wahrer Mörder sei. In der folgenden Auseinandersetzung hat Bullseye mit der geschwächten Elektra keine Mühe, er durchbohrt sie mit ihrer eigenen Waffe. Die tödlich verletzte Elektra stirbt in Daredevils Armen. Dieser kann sich in eine Kirche zurückziehen, wird jedoch von Bullseye aufgespürt und es kommt zum entscheidenden Gefecht. Nachdem es lange unentschieden aussieht, kann Matt Murdock Bullseye mit Hilfe eines Scharfschützen außer Gefecht setzen und ihn aus dem Fenster schleudern. Bullseye überlebt den Sturz schwer verletzt, und wird von der inzwischen eingetroffenen Polizei verhaftet.

Daredevil begibt sich zum Büro von Wilson Fisk. Von Bullseye hatte er während seines Kampfes mit ihm erfahren, dass Fisk der berüchtigte Gangsterboss „Kingpin“ ist. Während des Kampfes der beiden erfährt Matt, dass auch Fisk es war, der damals seinen Vater tötete. Dadurch angestachelt gelingt es ihm den Kingpin zu überwältigen. Jedoch bricht er sein Versprechen und verschont sein Leben, um den verwundeten Kingpin der Justiz zu überlassen.

Während Matt Murdock sein Doppelleben weiterführt, hat Ben Urich ausreichend Beweise für die Identität des Daredevil gesammelt. Urich entschließt sich aber dazu, diese geheim zuhalten und Daredevil weiter gewähren zu lassen.

(Spoiler Ende!)

Details zum Film:
Im Jahr 2005 erschien der Film Elektra und befasst sich mit den Ereignissen um Elektra nach Daredevil.

Im Juli 2006 zeigte Michael Clarke Duncan Interesse an der Rückkehr für die Rolle des Kingpin, erklärte aber, dass er für erneute Gewichtszunahme nicht bereit sei. Scherzhaft fügt er hinzu, seine Meinung bei $ 20.000.000 Gehalt ändern zu können. Duncan schlug vor, der Charakter könne im Gefängnis trainiert haben, um gegen Daredevil zu bestehen. Im Juli 2008 äußerte Jason Statham sein Interesse daran, die Rolle Daredevils zu übernehmen. Dies wurde auch von Frank Miller befürwortet. Im Oktober 2008, sagte 20th Century Fox Executive Tom Rothman, dass über ein Daredevil Reboot ernsthaft nachgedacht werde. Im Februar 2010 wurde berichtet, 20th Century Fox und New Regency, wollen einen Neustart mit News Corp Vice President Peter Chernin als Produzenten versuchen.Am 15. März 2011 wurde bekanntgegeben, dass der Filmemacher David Slade die Regie übernehmen werde. Fringe-Autor und -Produzent Brad Caleb Kane wurde als Drehbuchschreiber verpflichtet. Der Film solle eine Fortsetzung werden, aber mit einer völlig neuen Besetzung gedreht werden.

Zum ersten Mal wurde das Marvel-Logo mit einem Soundeffekt unterlegt.

Stan Lee, hat zudem auch in diesem Film einen Cameo-Auftritt: Er spielt einen Fußgänger, der in seine Zeitung vertieft eine Straße überqueren will und vom jungen Matt Murdock vor einem herannahenden Bus gerettet wird. Diese Szene ist eine direkte Comic-Referenz.

So*

Fazit: Mal wieder ein geiler Marvel-Kracher der es im Bulsseye hat. :)
4,7/5 Sternen

Filmspezialist: Cedric Dumler
Added: Kühlenthal
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am 8. März 2017
Wer die kurze "TV Version" gesehen hat, will von dem Film gleich gar nix mehr hören. Diese Version mit dem wichtigen zusätzlichen Material macht den Film überhaupt erst verständlich. Jo, der Knaller ist er damit immer noch nicht, er kommt nach wie vor etwas uninspiriert daher. Will sagen, den Machern hat es an der rechten Idee für den Film gefehlt. Kein richtiges Gerichtsdrama, kein richtiger Superhelden-Actionfilm - alles wird mitgenommen und reingepackt aber irgendwie nicht wirklich durchgezogen. Daher kommt mir der Film als eine halbherzig abgefilmte Comicgeschichte mit zusätzlichen Hollywood Standard Elementen vor, und überzeugt nicht wirklich.
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am 19. Januar 2017
Nach den Erfolgen mit den X-Men und Spider-Man gab es 2003 mit "Daredevil" einen ersten Rueckschlag fuer die Marvel Helden. Nicht so sehr finanziell (obwohl man sich auch da ein bisschen mehr erwartet haette), sondern mehr wegen der sehr negativen Reaktionen von Kritikern und Fans. Und der Film spaltet auch heute noch die Gemueter.

Ich war damals sehr froh, als "Daredevil" als naechster Marvel Film angekuendigt wurde. Und auch ueberrascht! Denn so "klar das nach dem Spider-Man Erfolg Daredevil folgt" (wie es in der Amazon Produktbeschreibung heisst) war das nicht, Daredevil war besonders zu jener Zeit nicht uebermaessig populaer, jedenfalls nicht auf einem Level wie die X-Men oder so. Seit meiner fruehsten Kindheit ist Daredevil mein Lieblings Marvel-Held, seit mir irgendwann in den ganz fruehen 80ern ein Daredevil Comic in die Haende fiel. Voller Erwartung sah ich mir dann den Film an. Und, nun, wurde nicht so richtig enttaeuscht, aber auch nicht so recht begeistert. Eben ein ganz netter Superhelden-Film, aber nicht wirklich "Daredevil". Zunaechst liegt das am ganzen Look des Films, und an der Auslegung des Charakters. Die Macher sahen "Daredevil" als einen "Batman". Ein sehr unrealistisches New York, und ein viel zu duesterer Daredevil. Er ist so grimmig gezeichnet das er fast schon Nolan's Batman-Filme vorweg nimmt. Nicht falsch verstehen, ich will nicht diesen "Daredevil Spider-Man" der er in den Comics manchmal war, meine liebsten Daredevil Comics sind die der 80er von Frank Miller und Ann Nocenti - aber die brachten ihre bitteren Stories in einem realistischen, sozialkritischen Kontext. Das fehlt dem Film, dafuer ist er viel zu kitschig - besonders weil die Schurken, die dem voellig verbitterten Daredevil gegenueber stehen, eher in Spider-Man Manier gezeichnet wurden. Duncan spielt seinen Kingpin derart over the top das er eher sympathisch und lustig statt fuerchteinfloessend und schlecht wirkt. Bullseye ebenso. Farrell spielt den zwar sehr gut, wohl die beste darstellerische Leistung des Films, aber auch er soll offensichtlich trotz aller brutalitaet fuer Lacher sorgen. Weil der Held selbst keinen Humor hat muessen die Schurken aushelfen. Nun, und die Story an sich - wenn ein Film wirklich einen Director's Cut benoetigt, dann dieser hier. In der Kinofassung wirkt die ueberfrachtete und doch seltsam leere Story wie eine unzusammenhaengende Abfolge einzelner Episoden. Der Director's Cut schluesselt das auf, bringt mehr Sinn in die Story. Gut auch, das Elektras Part hier kleiner ist. Aus zwei Gruenden. Erstens passte mir Jennifer Garner als Elektra nicht, so hab ich mir die eigentlich nie vorgestellt, bevorzuge eher die Art wie sie beispielsweise in den "Marvel Knights" Comics 'rueberkam. Und zweitens: Sie ist fuer die Story vollkommen unnoetig, diese wunderbare Figur wird ausgenutzt, ihre Story nur als Mittel zum Zweck verwendet, schnell abgehakt, nur damit die Daredevil Fans auch ja ihre Elektra im Film haben. Ohne ihren Charakter waere die Story nicht viel anders verlaufen. Der Film haette komplett ohne sie auch recht gut funktioniert, und man haette sich ihre Story vielleicht fuer ein moegliches Sequel aufsparen koennen, dann waere uns auch der "Elektra" Film erpart geblieben. Nun, und Affleck als Daredevil - find ich eigentlich gar nicht sooo schlecht, die Goldene Himbeere als schlechtester Schauspieler des Jahres hatte er nun wirklich nicht verdient. Ok, allerdings...ohne Kostuem, einfach als Matt Murdock, naja, das macht er echt nicht so toll. Seine Darstellung eines blinden wirkt, nun ja, merkwuerdig. Die Spezialeffekte koennen sich immernoch sehen lassen, der Film koennte immernoch wie neu wirken - waere da nicht ein bisschen zuviel von der um die Jahrtausendwende herum populaere Videoclip-Aesthetik. Bisschen zu stylisch, manchmal erwartes du das gleich Lady Gaga um die Ecke kommt und ein Lied traellert.

Also, ein wirklich durchwachsener Film, der trotz allem aber nicht ununterhaltsam ist. Es ist kein Glanzlicht in der Marvel-Filmografie, aber man spuert schon, das es gut gemeint war, das man auch die Fans der Comics zufriedenstellen wollte. Ich haette mich auf einen zweiten Film gefreut. Der blieb ja fast fuenf Jahre im Gespraech, dann wurde ein Reboot angekuendigt, und dann verlor Fox die Rechte und Marvel startete die Fernsehserie (die ich noch nicht gesehen habe, das aber in den kommenden Wochen nachhole).
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am 9. April 2007
Der Director's Cut enthält 30 Minuten mehr Film, die für den Film wirklich gut und wichtig sind. Aus folgendem Grunde: man versteht ihn endlich! Unter anderem wurde eine ganze Gerichtsverhandlung eingebaut, die für den Film von großer Bedeutung war. In dieser Gerichtsverhandlung spielt Rapper Coolio mit. Dann wird die Story des Reporters, der Daredevils Identität immer näher kommt, mehr ausgebaut und auch die Kampfszenen mit Kingpin wurden erweitert. Szenen mit Elektra wurden geschnitten, und dafür andere Szenen genommen; selbst auf Daredevils Kindheit wird mehr eingegangen.

So entstand im Prinzip ein total neuer Daredevil-Film ' ein großartiger Film, unterstrichen von einer eindringenden und schönen Musik, tollen Special Effects und dieser tollen Story. Vor allem hat man am Ende ein Wow-Erlebnis, weil man vieles mehr versteht, im Vergleich zur Kinoversion. Und das macht den Film so interessant:' ich bin dankbar für diese Version.

Dieser Film hat ein großes Staraufgebot und jeder Schauspieler spielt seine Rolle super.
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am 23. November 2004
Ich bin an sich ein großer Fan vom Marvel Unversum. Die Filme habe mir bis jetzt auch alle sehr gut gefallen.(Spiderman,X-Men, The Punisher, Hulk (mit Abstrichen)
So war Ich auch an sich voller Vorfreude auf Daredevil welcher ja auch passend im Film wie auch in den Comics voller Hass dargestellt wird.
Der Film lebt von der coolen Charaktere Daredevil. Denn Daredevil kämpft nicht für Recht und Ordnung sondern für seinen persönlichen Frieden. Er ist im öffentlichen Leben Anwalt und verübt als Daredevil willkürliche Selbstjustiz an Straftätern. Er ist ständig auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. Blind vor Rache, Wut und auch Verzweiflung. Er führt auch meiner Meinung ein viel heftigeres Doppelleben als die anderen Superhelden da er in der Öffentlichkeit der Schwache (weil blind) ausgeglichene Mensch ist bei dem Hass und Wut verborgen sind.
Und da ist auch schon das Hauptproblem. Ben Affleck ist für mich eher der Mr. Nice Guy! Es wirkt irgendwie alles etwas unglaubwürdig wenn Affleck das geschundene Kind darstellt. Obwohl man fairer weise sagen muss das er das nicht schlecht macht.
Er ist halt eine krasse Fehlbesetzung. Eine unbekanntere Person bzw. eine etwas finstere Gestalt wäre wohl eine bessere Wahl gewesen. So bleibt ständig die Angst im Nacken das Irgendwann noch J.Lo durchs Bild hoppelt.
Die Actionszenen hingegen sind gut gemacht und passen auch mit der Brutalität ins Raster des Comics. Obwohl es meiner Meinung nach eher von der Brutalität her besser Richtung Blade gepasst hätte. Eine Schüppe mehr hätte nicht geschadet.
Ist halt ein Zielgruppenkonflikt des Films wie ja auch die ab FSK 12 Version offenbart. Welcher auf jeden Fall abzuraten ist.
Ebenfalls etwas blöd ist der Handlanger von King Pin Bullseye. Dargestellt von Collin Farrell. In der Aufmache sieht er irgendwie nicht gerade toll aus und wirkt auch mit seiner ,,Spezialfähigkeit" etwas benachteiligt im Vergleich zu Daredevil.
Er trifft alles nur Daredevil nicht. Und daher ist der Kampf gegeneinander auch schon witzlos.
King Pin ist dagegen sehr gut dargestellt. (Ist zwar im Comic weiss aber was solls)
Jedoch fehlt irgendwie die Machtdemonstration King Pins. Er ist zwar am Anfang dabei wo der Vater von Daredevil getötet wird aber er ist an sich immer der Zuschauer der die Befehle für den schwachen Bullseye gibt.
Die Story finde Ich an sich echt gut. Auch das mal Leute aus der ,,guten Fraktion" das zeitliche segnen. Das hebt den Film etwas ab von den anderen Helden-Filmen ab.
Leider trifft es eine/n der besten in dem Film was ärgerlich für eine Fortsetzung (die es wahrscheinlich nicht geben wird) ist.
Insgesamt ist der Film echt OK! Trotz ein paar dicker Böcke in der Besetzung und einem etwas für meine Begriffe unspektakulären Finish.
Knappe 4 Sterne da der coole Daredevil viel mehr Potenzial hat wenn er nicht so poppig dargestellt wird. (Und von einem anderen)
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am 15. Oktober 2005
Die um etwa 30 Minuten gestraffte Kinoversion entsprach nicht den Erwartungen, die das Publikum an 'Daredevil' im Vorfeld zur Veröffentlichung des Films stellte. Der Directors-Cut ist dem entgegen schlüssiger und überschlägt sich nicht derart unverständlich wie die Kino-Version. Die düsteren Trickaufnahmen und die heftigen Actionsequenzen wurden kostspielig umgesetzt und die Story erhält in dieser Fassung wesentlich mehr Tiefe (Dramaturgie und Spannung) und einen beinahe zynischen und selbstironischen Humor, welcher der Glaubwürdigkeit der Charaktäre sehr zu Gute kommt (wobei die Rolle des Kinpin allerdings nach wie vor als eine absolute Fehlbesetzung zu bewerten ist). Technisch gibt es an dieser DVD nichts auszusetzen. Anbei: auch das inoffizielle Sequel 'Elektra' ist entgegen einiger schlechter Kritiken empfehlenswert.
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