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am 21. Mai 2006
In dieser Aufnahme beweist Thielemann einmal mehr, wie sehr ihm die Musik von Richard Strauss liegt.

Die Phantasie "Die Frau ohne Schatten" durfte ich schon einmal live unter seinem Dirigat hören und damals war ich schon begeistert; aber was er hier mit den Wienern darbietet ist an Klangschönheit eigentlich nicht zu überbieten.

"Ein Heldenleben" gehört zu meinen Lieblings-Tondichtungen von Richard Strauss und ich habe dieses Werk mit mehreren Interpreten, aber diese Aufnahme fesselt mich aus mehreren Gründen:

1. Das Orchesterzusammenspiel ist perfekt.

2. Das Tempo ist immer richtig.

3. Thielemann schafft es, Details herauszuarbeiten, die man in anderen Aufnahmen nur teilweise oder gar nicht hört.

Ein ganz besonderes Lob geht an den Konzertmeister

Rainer Honeck. Sein "Violinkonzert" im Heldenleben meistert er mühelos.

Fazit: Wer die Referenzaufnahme sucht, ist hier an der richtigen Stelle!!!
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Am 27. Dezember 1898 beendete Richard Strauss die Partitur von "Ein Heldenleben" in Berlin. Mit dem Stück setzte er sich als Tonkünstler eine Art persönliches Musikdenkmal. Das Werk, das oft als bloße Selbstverherrlichung seines Schöpfers kritisiert wurde, ist neben der Alpensinfonie das bekannteste der Strauss'schen Tondichtungen.

'Strauss-Spezialist' Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker, ein musikalisches Traumgespann, widmeten sich dem Heldenleben im September 2002. Die Live-Aufnahme des Konzerts liegt mit dieser Veröffentlichung vor. Daß hier die richtigen Akteure aufeinandertreffen, merkt man schon in der ersten Minute. Dem kraftvollen und dynamischen Auftakt folgt ein weicher, verspielter Moment, bevor das Hauptthema wieder erklingt. Thielemann und die Wiener bewältigen diese Themenwechsel außergewöhnlich gut. Der Held ist sowohl in seiner rauen, markigen Schale als auch in seinem "weichen" Kern ein Held aus einem Guß.

Trotz aller musikalischen Effekte, die Strauss doch so zueigen sind, läßt Thielemann dieses Heldenleben nie aufgesetzt oder plump effekthascherisch klingen. Er konzentriert sich eher darauf, ihm ein menschliches Gesicht zu geben und seine ganze Farbenpracht zu entlocken. Letztlich ist es ein ehrliches, trotz seiner Vielschichtigkeit in sich geschlossenes Heldenleben, das Dirigent und Orchester präsentieren. Alles ist am richtigen Platz, die Tempi sind immer passend, die Wirkung des Stückes ist zutiefst authentisch.

Neben der bekannten Tondichtung stand die weniger bekannte 'Symphonische Fantasie aus "Die Frau ohne Schatten"' (FroSch) auf dem Programm. Das rund 22-minütige Spätwerk Richard Strauss' entstand 1946. Nach dem Auftakt, der dem der Oper gleicht, entfalten sich die markanten und eingängigen Melodien, wobei der Kenner einige musikalische Leckerbissen, wie das Falkenmotiv oder den Erdenflug, vermissen wird. Strauss zeigt sich hier eher von seiner versöhnlichen, melodischen Seite. Thielemann und die Philharmoniker zelebrieren die Fantasie regelrecht. Es ist, als fliege man durch die mehr als dreistündige Oper: Keine Turbulenzen weit und breit, manchmal ein leichtes Ruckeln, aber stets eine warme Brise und angenehmen Sonnenschein im Gesicht.

Thielemanns Sicht auf die beiden Strauss-Werke ist wegen der farbigen und voluminösen Klangvielfalt manchmal schlichtweg atemberaubend. Das Spiel der Wiener Philharmoniker begeistert in seiner Perfektion und mischt sich kongenial mit Thielemanns Vorstellungen. Dieses Heldenleben und diese FroSch-Fantasie sind wundervoll gespielt und nehmen leicht die vordersten Plätze der jeweiligen Diskografie ein - künstlerisch herausragend!

(Das Begleitheft ist in englischer, deutscher und französischer Sprache.)
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am 8. März 2015
Dabei kann man über die etwas biedere Piece streiten. Mir fällt es zunehmend schwer dem Stück neue Seiten jenseits der unleugbaren Virtuosität abzugewinnen. Daran ändert auch die gefühlt 500ste Neuaufnahme nichts. Wen ich doch einmal das Heldenleben höhre, dann doch eher unter Ludwig (LSO), Krauss, Karajan oder Blomstedt (SD oder SfSO).Ein Heldenleben/MetamorphosenClemens Krauss - Richard Strauss - The Complete Decca RecordingsEin HeldenlebenBeethoven: Sinfonie Nr. 4 / Strauss: Ein Heldenleben - Sinfonische Dichtung op. 40.
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am 2. März 2013
Durch eine Empfehlung bin ich auf diese CD aufmerksam geworden und ich würde mich jetzt nicht unbedingt als Klassikfachmann bezeichnen, aber für schöne Musik habe ich immer ein offenes Ohr und ich wollte es in diesem Fall auch einmal wissen, kommt meine Hifi Kette damit klar!
Also war ich neugierig auf diese CD u.a. auch weil ich mir einen eventuellen Einblick in die Transparenz meiner Hifi Anlage verschaffen wollte. Die Messlatte schien hoch zu sein.
Nach zügiger Lieferung habe ich diese sogleich in meinen CD Spieler gelegt, den Verstärker eingeschaltet und dann natürlich erst mal Pause machen..
Und die lieben Geräte wollen sich ja erst etwas auf "Zimmertemperatur" aufwärmen lassen.
Die CD, Hülle, etc. ist auch optisch nett anzusehen. Ein schönes Booklet ist auch mit dabei.
Dann aber gleich mal den besten Platz auf dem Sofa in der Mitte eingenommen und auf Start gedrückt.
Noch etwas die Lautstärke justiert und es geht auch gleich in den ersten Sekunden mit zwei, drei satten tiefen und sehr präsente Sequenzen los, um dann erst mal wieder ruhiger zu werden.
Man ist also wach und es kann das leichte Träumen und Dahinschweben beginnen.
Es wechseln sich dann leichte Passagen mit anspruchsvolleren Passagen ab und was dann kommt ist wohl "typisch" Strauss?
Ich sage mal, da geht was, Langeweile kommt nicht auf und ich habe ja immer ein Ohr auf die einzelnen Instrumente. Trompeten, Bass, Geigen, etc. und die feinen aber klaren Glocken zwischendurch mal.
Alles transparent und durchhörbar, so wie ich es mir gewünscht habe.
Das ganze habe ich mir dann noch mal einige Tage später zu etwas fortgeschrittender Stunde angehört, da schien mir die zarte Dynamik noch präsenter zu sein. Das lag dann aber
wohl an der Uhrzeit.. ;)
Ob ich jetzt ein Fan von Strauss werde weis ich noch nicht. Musik zum Träumen gibt es sicherlich an anderer Stelle noch bessere, aber, Ein Heldenleben lohnt sich doch mit der richtigen Frau an der Seite auf jeden Fall.. ;)
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am 14. Dezember 2014
Man muss es vielleicht nicht so brutal ausdrücken wie David Hurwitz auf classicstoday.com - aber doll ist das für meine Ohren hier alles nicht. Ohne die Etiketten "Wiener" und "Thielemann" würde das niemand ernsthaft als gute Einspielung anhören. Man nehme nur das Ende des ersten Abschnitts und lege Hurwitz Besprechung daneben oder höre sich Reiner und die Chigagoer an oder Solti, oder Bychkov - da sieht diese Aufnahme ziemlich alt aus.
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am 9. November 2012
Musikalisch ist diese Aufnahme ein Traum. Darüber will ich auch nicht viel reden.
Das einzige, was stört sind bei ca. 15 Sekunden seltsame Klänge, die ich bis jetzt noch nicht zuordnen konnte. Hört fast so an, wie ein Handy oder ähnliches.
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