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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
4
3,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 1. Juni 2003
Als ich im letzten Jahr Viktoria Mullova in der Kölner Philharmonie mit Beethovens Violinkonzert (damals mit dem Chamber Orchestra of Europe und Frans Brüggen) gehört hatte, war ich gänzlich hingerissen und mir sicher: schöner, klarer, klassischer, vollkommener hatte ich dieses so oft gehörte Werk noch nie vernommen, weder im Konzertsaal noch auf Platte. Deshalb große Spannung, als die neue CD mit den Violinkonzerten von Beethoven und Mendelssohn-Bartholdy auf den Markt kam - dieses Mal mit Gardiner und dem Orchester, mit dem er schon die Beethoven- und Schumann-Sinfonien auf so überzeugend-frische Weise eingespielt hatte, das das Bemühen um historische Aufführungspraxis so überzeugend mit modernem Feeling verbindet.
Die neue CD erfüllt und übertrifft alle meine Erwartungen: Das ist die ultimative Aufnahme beider Konzerte! Ohne irgendeinen nur äußerlichen Effekt (alles scheint einer tiefen Einfühlung in den Geist der beiden herrlichen Partituren zu entspringen), mit absoluter Natürlichkeit der Artikulation, bei vollkommener technischer Beherrschung ihres (mit Darmsaiten bespannten) Instruments, in vielen lyrischen Passagen mit fast unglaublicher Zartheit (bis an die Grenze der Hörbarkeit), und in den dramatischeren Partien mitreißend und beherzt zupackend - so führt uns die Mullova mit traumwandlerischer Sicherheit durch den Solopart beider Konzerte, kongenial unterstützt von Gardiner und seinen blendend aufspielenden MusikerInnen ...
Bisweilen wird Mullova Sprödigkeit und Intellektualität vorgehalten - wer Ohren hat zu hören, wird sich der tief empfundenen Emotionalität dieser beiden Einspielungen nicht entziehen können. War das Ideal der „Klassik" nicht die vollkommene Synthese von Inhalt und Form, von Intellekt und Gefühl? Dann haben wir hier zwei wahrhaft „klassische" Aufnahmen, die viele von der Werbung hochgelobte Modeprodukte überdauern werden!
11 Kommentar| 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juli 2004
Romantische Schwärmerei ist ihre Sache nicht: Viktoria Mullova liefert eine geradlinige und eher nüchterne Interpretation, die aber mit dem auf historischen Instrumenten spielenden Orchester gut korrespondiert. Dafür beweist Sir John Eliot Gardiner viel Temperament und bringt so manche bisher überhörte Details zum Klingen. Das gilt allerdings nicht für die Pauken zu Beginn des Beethoven-Konzerts, die man eher ahnt als hört. Auch die tiefen Streicher wirken trotz Mehrkanaltechnik etwas unterbelichtet. Insgesamt ist aber das Klangbild sehr durchsichtig und von großer Dynamik gekennzeichnet. Wer eine geradlinige und unsentimentale Interpretation dieser Werke bevorzugt, kommt hier auf seine Kosten.
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am 3. Februar 2008
Auf was darf man sich einstellen, wenn man diese CD hört? Eine Darbietung, die keine Art von Gefühl jedweder Art transportiert. So ungefähr dürfte es klingen, wenn ein Computer ein Stück synthetisch entsprechend den Noten generiert. Aber will man das wirklich hören? Wohl eher kaum.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2003
Geht das überhaupt noch. So unendlich viele Einspielungen beider Konzerte. Warum weiter Produktionen. Frau Mullova geigt sehr schön, Gardiner befeuert sein Orchester,insbesondere bei Beethoven wird das revolutionäre Element herausgestellt. Aber gibt einem die Aufnahme irgend etwas, was nicht bereits gehört wurde. Die Antwort ist "Nein". Alles schon vorhanden. Intensivere geigerische Darstellung- Zimmermann oder Rabin- der Konzerte ebensio wie revolutionäres Aufmischen, durchaus radikaler durch Frans Brüggen mit Zehetmaier.
Also für Fans der Mullova keine Enttäuschung. Sonst das Urteil: eher überflüssig.
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