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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
10


am 28. März 2013
Wer Oper liebt, sollte es sich wirklich überlegen die Investition in diese Aufnahme zu tätigen.
Selten etwas so schönes gehört
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am 16. November 2008
Über die grundsätzliche Qualität HÄNDELs, RENÉ JACOBS', des Freiburger Barockorchesters und der hochkarätigen Besetzung braucht man wohl kein Wort zu verlieren (Top-Profis), dennoch fällt die Aufnahme nach meinem Geschmack hinter der von NAXOS ab. JACOBS verfällt in manche Marotten der ALTE-MUSIK-SZENE, wie wir sie seit spätetens den 80er Jahren tot glaubten. Bisweilen schriller Sound, verhetzte und verrissene Tempi oder (in der Trompetenarie des Rinaldo) eine erstaunliche Behäbigkeit, alles natürlich blitzsauber (spielen können die). Einige Experimente (Continuo-Impros etc.) sind nicht zu Ende gedacht und blähen die Rezitative auf. Die Aufnahmetechnik lässt generell Fragen offen. Die Sänger wurden oft sehr direkt aufgenommen, was leider VIVICA GENAUX' Stimme erst beim zweiten Hinhören wiedererkennen lässt. Sie klingt (Aufnahmetechnik?) schrill, schwitzig, brachial. Auch Stimmklang entfaltet sich im Raum und nicht an den Schneidezähnen. Sind wir hier bei RICHARD WAGNER? Überhaupt verwechseln die Musiker bisweilen ungestüm mit lebendig, brutal mit kraftvoll und lahm mit elegant. Poesie findet man hier kaum. WER muss hier WEM WAS beweisen? Dabei hat JACOBS doch diese herrliche GIULIO CESARE Einspielung gemacht. Ich verstehe das nicht. Herrlich üppig die Instrumentierung, wunderschön das Cover und vorbildlich das Textbuch. Es gibt auf dem Markt nicht eine Aufnahme, auf der das LASCIA CH'IO PIANGA zart, flirrend und "rein" zu hören ist. Auf dieser findet man es auch nicht...
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am 27. September 2007
Opernaufnahmen mit Jacobs folgen einer eigenen Ästhetik. Es geht nicht um Schöngesang, Abliefern einer guten Interpretation der high-lights, sondern um eine Gestaltung des Stoffes. Deswegen sind die Rezitative so wichtig. Sie transportieren die Geschichte. Jacobs will uns im Hören die Geschichte sichtbar machen.
In einer Zauberoper wird gezaubert, so übertitelt er seinen Beitrag im booklet. Und das hört man, dass man sich die Geschichte sehr plastisczh vorstellen kann. Jacobs scheut kein Mittel des Theaters, oftmals wird im Rinaldo gedonnert,lustvoll offensichtlich. Speziell des Kämpfe im dritten Akt werden farbigst vom Freiburger Barockorchester insceniert. Da versteht man doch, warum die Oper 1710 in London gleich ein solcher Erfolg war.
Wie immer hat Jacobs grossartige Musiker um sich geschart. Das Freiburger Barockorchester muss als erstes genannt werden. Die Zusammenarbeit mit Jacobs beflügelt das ohnehin gute Ensemble weiter.
Die Stimmen passen auch sehr gut zueinander. Allerdings: wenn ich Marylin Horne als Rinaldo höre und dann Vivica Genaux, weiss ich, wem ich den Vorzug gebe.
Als Gesamtleistung, gerade durch die ungeheuere Vitalität, die dieser Aufnahme eigen ist, sind aber fünf Bewerungspunkte angemessen.
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am 23. September 2003
Wer glaubt, dass Barockopern eine gepflegte Langeweile verstroemen muessen, oder, dass historische Aufnahmepraxis mit Sterilitaet gleichzusetzen ist sollte sich unbedingt diese CD zulegen. Das Freiburger Orchester spielt hinreissend und mitreissend. Das Timbre jeden einzelnen Saengers passt hundertprozentig zu seiner Rolle. Bei mehreren Arien Mia Perssons bekam ich eine Gaensehaut, so schoen singt sie. Vivica Genaux' Stimme klingt herb, aehnlich wie die eines Kontratenors, nur authentischer. Dies ist eine der besten CDs, die ich mir je zugelegt habe.
Wenn man verstehen will, warum Opern frueher die Leute aehnlich vom Stuhl reissen konnten, wie heute Rockkonzerte, der sollte sich diese Platte besorgen. Hoffentlich nehmen sich andere Orchester, von denen man oft den Eindruck hat, dass sie nach BAT fieldeln, und Plattengesellschaften, die Ihre Besetzung nach
den "Stars", die sie unter Vertrag haben auswaehlen, ein Beispiel.
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am 3. April 2003
Dass es eine Neuaufnahme nach Hogwoods Rinaldo mit der Bartoli und mit dem Star-Counter Daniels nicht leicht haben wird war schon mal zu erwarten. Doch Rene Jacobs hat es troztdem gewagt und hat nicht nur eine gleichwertige, sondern obendrein auch noch eine spannendere vorgelegt. Die orchestrale Farbenpracht ist einfach hinreissend (obwohl von Manchen die "Verbessernungen" Jacobs, übrigens detailiert in seinem Vorwort geschildert, als dem Stil nicht entsprechend abgetan werden). Die Sängerbesetzung ist alles andere als nur angemessen, sie ist fast ideal: Man kann sich keine bessere Almirena als Miah Persson vorstellen und der Mezzo von Vivica Genaux bewältigt mühelos auch die Noten, mit denen Herr Daniels in der Konkurenzaufnahme seine Probleme hatte (obwohl er was denn Ausdruck betrifft die charismatischere Persönlichkeit besitzt). Die zwei Countertenöre in den Rollen der Kreuzritter Goffredo und Eustazio beweisen, dass es neben Andreas Scholl und David Daniels auch andere ausgezeichnete Sänger in diesem Fach gibt; und ich persönlich gebe der Besetzung der Partie Goffredos (des Vaters von Almirena) durch einen Mann, den Vorzug vor der Besetzung durch einen weiblichen Alt. Es bleibt eigentlich nur die eigentliche Hauptrolle - die Armida. Die lettische Sopranistin Inga Kalna agiert sehr farbenreich und wenn es gefordert ist, auch stürmisch, wobei sie allerdings manchmal bis an ihre Grenzen stößt. Alles in Allem eine sehr gelungene Neuaufnahme durch Rene Jacobs, der uns wieder Mal nach dem vielgelobten Croesus von Keiser eine weitere Oper aus dem Jahr 1711 in seiner ganz persönlichen Sicht offeriert.
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am 2. April 2003
Seit nunmehr fast 20 Jahren beschäftige ich mich mit der Händelschen Oper und habe nahezu alle erschienenen Einspielungen. Aber dachte ich bis jetzt, dass mich nichts mehr vom Hocker hauen könnte belehrt mich die Neueinspielung des Rinaldo unter René Jacobs eines besseren. Diese Aufnahme ist schier unglaublich, unbeschreiblich. Sie ergreift mich von der ersten Sekunde bis zum letzten Vorhalt des Schlusschores. Unglaubliche Sängerleistungen; ein traumhaftes Orchester; endlich werden Rezitative zum Krimi ... ich höre und bleibe sprachlos zurück. Nie habe ich etwas besseres gehört!
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am 2. April 2003
"In einer Zauberoper wird gezaubert" hat R. Jacobs seine Einführung im Begleitheft der 3 CDs dieser Aufnahme betitelt. Das Zaubern ist ihm, dem Freiburger Barockorchester und den Solisten zweifellos gelungen. Jacobs hat "moderne" Ideen für diese Aufnahme/Inszenierung (Innsbruck/Berlin) entwickelt (und detailliert erläutert) und er schafft es, mit heutigen Mitteln Händel Ziele zu erreichen.
Total überzeugend ist das Freiburger Barockorchester unter Jacobs: Die Aufnahme brilliert mit Details, Präsenz und Dynamik; Räumlichkeit und Präzision sind aufnahmetechnisch hervorragend wiedergegeben. Die warme Stimme von V. Genaux ist eine gute Wahl für die Rolle des Rinaldo. M. Persson, L. Zazzo, J. Rutherford und Ch. Dumaux haben mich begeistert; I. Kalna singt manchmal ein wenig schrill - aber das passt gerade zur Rolle der Armida. D. Visse legt einen quiekend-rauhen Ton in seine Stimme - ein Charakteristikum, mit dem man sich gut anfreunden kann, und das zu den vielen Elementen gehört, die diese Aufnahme so absolut hörenswert machen. Nach den Rinaldo-Aufnahmen mit Malgoire und Hogwood das i-Tüpfelchen. Begeisternd! Ein Muss!
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am 6. März 2005
...wenn man sich das bekannte Stück "Scherzano sul tuo volto" zum Vergleich auf der unlängst erschienenen CD "Amor e geliosa" (Patrizio Ciofi, Joyce Di Donato, Il Complesso Barocco / Alan Curtis) anhört, dann merkt man, wie sehr einen diese Musik bewegen kann. Wer weiss, was den Dirigenten bewegt hat, der Musik durch seine Interpretation ihren Fluss und ihren Ausdruck zu nehmen. Sehr hohes musikalisches Niveau: "technische" Interpretation ohne "Herz".
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am 5. Juli 2004
Das ganze ist also eine "Zauberoper", und das heißt hier zunächst einmal, dass mächtig phantasievolle Regieanweisungen im Libretto stehen. Da kann es nämlich schon einmal passieren, dass "eine Armee von Monstern mit Fackeln in den Händen" Armidas Zauberberg heruntermarschiert kommt und die christlichen Streiter in die Flucht schlägt, hinterher öffnet sich gar noch der Berg höchstselbst und verschlingt die halbe Truppe; Armida selbst schwebt auf einem Wagen durch die Lüfte ein, der von zwei Rauch und Feuer speienden Drachen gezogen wird. Und so geht das die ganze Zeit. Auf der CD bedeutet das zwar nur eine überdurchschnittliche Portion Theaterdonner und -sturmgesaus, aber auch das macht schon Eindruck. Und von dieser Atmosphäre hat sich nun vielleicht die musikalische Seite der Aufführung anstecken lassen? Eine Continuogruppe mit Cembalo und Laute und Harfe und auch noch Orgel bietet Jacobs hier auf -- die Leute, die darauf hinweisen, dass es historisch bei Opernaufführungen wohl nicht so zuging, haben sicher historisch recht, ... aber wenn es doch dem Stück entspricht, alle Register zu ziehen die man hat, und wir haben sie heute eben im Instrumentarium? (wogegen wir auf das Freilassen von lebenden Singvögeln in der Zaubergarten-Arie eher verzichten...) Ich habe da keine Einwände. Die meiste Zeit ist dieses üppige Instrumentarium gar nicht so aufdringlich, zaubert eben nur mit den Klangfarben. Mag sein, dass die Eigenmächtigkeiten manchen Leuten aber endgültig zu viel werden, wenn in der Schlussarie des 2.Aktes, das ist immerhin Armidas Wut-und-Rache-Arie, Jacobs das Cembalo zwischendurch geschlagene 4 Minuten wild improvisieren lässt. Schon wahr: die Dramaturgie der Arie wird so total kaputtgemacht, zumal das Cembalo (was realistisch ist) dabei nur sehr leise zu hören ist -- fast 4 Minuten! Nein, eindrucksvoll ist das so gesehen eben nicht. Andererseits: Händel pflegte bekanntlich nun mal als Orgel- und Cembaloimprovisator zu glänzen, und man könnte sich vorstellen, dass er bei der Aufführung von Rinaldo, die ihm in England zum Durchbruch verhelfen sollte, auch gleich selbst noch als Virtuose zu glänzen und sich ins Gespräch zu bringen suchte. Dann sind solche geschmacklos-angeberischen Einlagen zwar immer noch recht spekulativ, aber die Atmosphäre damaliger Opernabende wird vielleicht gar nicht so falsch wiedergegeben (Händel HAT geschmacklose Arieneinlagen mit beliebten Sängerinnen in seine Oratorien eingestreut um das Publikum zu ködern; überhaupt, soweit mir bekannt, ging es ohnehin in der barocken Oper nicht so gesittet zu wie heute; etwa dass das Publikum nebenher trank, Karten spielte, die Sängerstars des Gegenpartei-Fanclubs niederbuhte, und Prügeleien soll es darüber auch schon mal gegeben haben...). -- Ich will sagen: Extrapunkte für den ungeheuer kreativen Ansatz dieser Einspielung. Jawohl, bei der Barockoper soll man auch mal mit Lust experimentieren dürfen, die Leute damals waren da auch nicht zimperlich, selbst wenn manches an der hier vorliegenden Einspielung im Detail ahistorisch sein sollte. So eine Veranstaltung diente eben sehr wesentlich als Spektakel. Ich beeile mich hinzuzufügen, dass es sich hier nicht nur darum handelt, sondern um eine künstlerisch großartige Einspielung obendrein, mit sehr guten und sehr abwechslungsreichen Instrumentalpassagen, und großartigen Sängern; auch wenn für mich nicht Vivica Genaux der Star des Abends ist, sondern der wunderbar empfindungsvolle, leichte und klare Sopran von Miah Persson (aber vielleicht hat sie auch einfach die sympathischste Rolle :-).
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am 17. April 2003
Die RINALDO Neueinspielung gefällt mir. Insgesamt ist viel Neues, Farbiges, eine Diktion mit viel Sinn fürs Detail vorhanden. Weshalb also nur drei Sterne? Die Sängerinnen und Sänger bei Hogwood überzeugen durch wunderschöne Klangfarben und Sinn für diese Musik. Bei Jacobs haben die Leute schon schöne Ideen, aber von Weltstimmen darf keine Rede sein! Vivica als Rinaldi finde unhörbar, die Klangfarbe ist nach zwei Minuten langweilig und eintönig. Almira ist hier eine tolle Sängerin, mit vielen Ideen, doch die Stimme von Luba bei Hogwood ist doch um vieles schöner!!
Das Orchester ist wunderbar, der erste Cembalist überzeugt sehr, die Bläser sind mittelmässig (einige Schlampereien der Flöte in der Ouvertüre!), die Streicher eher konturenlos, aber sehr gut.
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