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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
106
3,9 von 5 Sternen
Engelskrieger
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 9. November 2004
Mit diesem Album besiegelte StS gleich zwei Entwicklungen, die man nicht mögen muss, denen ich zunächst auch eher skeptisch gegenüber stand, letztlich aber zum Schluss kam, dass das Ergebnis objektiv und nur für sich betrachtet jede Veränderung rechtfertigt.
Erstere Entwicklung ist die inhaltliche; sie ist die Grundlage für alles weitere. War zwar die Musikrichtung mittelalterlich, so war es nicht die Botschaft. Vielmehr sang die Band von zeitlosen Phänomenen und Abgründen des menschlichen Verstands, von Mord und Moral, von Liebe und Leben. Die sprachlichen Bilder bzw. die Stellvertreter für den jeweiligen Sachverhalt entsprechen dem musikalischen Thema. Nun allerdings geht es um Abarten, welche die heutige Zeit hervorruft.
So ließ sich StS inspirieren von einem verzweifelten, (vom System) in die Enge getriebenen Mann, dem Mord der letzte Ausweg war; von falschen Führern und deren diplomatischem Selbstmord; von Aidsinfizierten, die indem sie bewusst andere infizieren ihr Vermächtnis wahren und durch ihr Blut ( = ihre Krankheit) weiterleben; von Desillusion und Enttäuschung; von sexuellem Missbrauch in der Familie; von körperlicher Selbstzerstörung zur Kompensation von seelischem Leid; vom Wunsch, seine unlebenswerte Existenz beenden zu lassen; von gescheiterten Persönlichkeiten, deformiert von der perversen Gesellschaft; von sich wie Raubtiere verhaltenden Menschen; von destruktiver, hingebungsvoller Liebe und schließlich von der Hoffnungslosigkeit unserer Kultur.
Dabei wird das Thema meist durch Abstraktes oder Synonyme verschleiert und nicht beim Namen genannt.
Daraus resultiert zwangsweise eine musikalische Weiterentwicklung. Engelskrieger ist rocklastiger und insgesamt, sowie ja auch der Stoff, härter ausgefallen. Melodie hat natürlich trotzdem weiterhin einen sehr hohen Stellenwert, wobei ich sagen muss, dass sie hier nicht ganz so ausgefeilt sind wie etwa auf dem Vorgänger (gemeint sind Lieder wie „Herrin des Feuers", „Kleid aus Rosen" oder „So rot"), daher keine Maximalbewertung.
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am 23. Juli 2007
Wenn eine Band über viele Jahre hinweg einen bestimmten Musikstil kultiviert hat, dann stellen Stilwechsel immer ein gewisses Risiko dar. Schließlich läuft man Gefahr, dass die Fans den neu eingeschlagenen Weg nicht mitgehen wollen, und sich irgendwann von der Band abwenden. Als prominentestes Beispiel fallen mir da grad METALLICA ein, die für ihre Alben "Load" , "Reload" und "St. Anger" sehr viel Kritik ernteten, und einen Großteil ihrer Fanschar gegen sich aufbrachten. Übrigens zu recht, wie ich finde...
Ganz so schlimm war die Situation bei SUBWAY TO SALLY sicherlich nicht, als diese im Jahr 2003 ihr neuen Album "Engelskrieger" veröffentlichten. Die deutschen Mittelalter-Metaller, die diese Stilrichtung mit genialen Scheiben wie "Bannkreis" , "Hochzeit" oder "Herzblut" entscheidend mitgeprägt hatten, präsentierten sich plötzlich in einem veränderten Gewand. Die Grundrichtung auf "Engelskrieger" war - sowohl musikalisch, als auch textlich - viel düsterer, tiefgründiger und vergleichsweise rabiater als noch auf den Vorgängern. Die folkloristischen Mittelalter-Einflüsse hatte man auf ein Mindestmaß reduziert, und dafür mehr Raum für tolle Grooves und bretthartes Gitarren-Riffing geschaffen, welches nicht selten an Bands wie RAMMSTEIN , MEGAHERZ oder OOMPH! erinnerte. Trotz allem waren die Potsdamer noch meilenweit davon entfernt, eine reine "Neue deutsche Härte"-Band zu sein.
Dennoch wurden die neuen Songs recht zwiespältig von den Fans aufgenommen, was ich bis zu einem gewissen Maß auch verstehen kann. Allerdings muss ich persönlich sagen, dass "Engelskrieger" eines meiner Lieblingsalben von SUBWAY TO SALLY ist, welches ich auch noch heute jedem bedenkenlos weiterempfehlen würde. Mit tollen Songs wie dem energischen Opener "Geist des Kriegers" , "Unsterblich" , "2.000 Meilen unter dem Meer" , dem tonnenschweren Ohrwurm "Abendland" und dem mit subtilen Lyrics versehenen "Narben" (Highlight!) hatten SUBWAY TO SALLY mindestens fünf Volltreffer parat, die sich sofort im Langzeitgedächtnis festsetzten. Sänger Eric Fish agierte hinter dem Mikro so agil wie eh und je, und drückte mit seiner markanten Stimme - die jedoch teilweise durch verzerrte Effekte verfremdet wurde - allen Songs diesen unverwechselbaren SUBWAY-Stempel auf. Auch wenn die textlichen Inhalte nur noch seltenst auf Mythen, Sagen oder mittelaterlichen Geschichten beruhten, sondern viele sozialkritische Inhalte wie Politik, Religion, Selbstzerstörung, Kindesmisshandlung oder übertriebenem Körperkult zum Thema hatten.
Neben all diesen genannten Neuerungen sollte man aber auch sagen, dass man mit urtypischen SUBWAY TO SALLY-Songs wie "Falscher Heiland" , "Verloren" , "Wolfstraum" , "Knochenschiff" und dem nachdenklichen "Abendlied" auch noch genug Material dabei hatten, welches auch auf den Vorgänger-Scheiben eine gute Figur abgegeben hätten. Dies ändert aber nichts daran, dass "Engelskrieger" sicherlich das Album ist, dass von den Anhängern am wenigsten gewürdigt wurde, und das die meisten SUBWAY-Fans als "entbehrlich" einordnen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass zwar das Gesamtniveau sehr hoch war, aber in der Gesamtrechnung der hundertprozentige Über-Hit (im Stile von "Kleid aus Rosen" , "Der Hofnarr" oder "Mephisto") fehlte. Von mir gibt es jedoch ganz dicke 5 Sterne für den "Engelskrieger".
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am 19. März 2006
Natürlich kann man enttäuschte Fans verstehen, die auf "Engelskrieger" die gewohnt mittelalterlichen Klänge von Subway to Sally vermissen. Diese sind aber dann spätestens durch "NORD NORD OST" wieder getröstet worden.
Die CD Engelskrieger ist dennoch ein gewaltiges Werk mit genialen Liedern, das sich nicht von den anderen Subway to Sally Alben verstecken braucht.
Hammermäßig beginnt die CD mit Geist des Kriegers, Falscher Heiland und Unsterblich. Drei geniale Lieder, die textlich, musikalisch und atmosphärisch in vollster Linie überzeugen können.
Man merkt hier schon, dass auch der harte Metal Klang STS gut steht.
Nach drei nachdenklich stimmenden Liedern, kommen nochmals zwei geniale Stücke: 2000 Meilen unterm Mehr und Knochenschiff. Das sind Lieder, die man sich stundenlang anhören kann, ohne dass sie langweilig werden.
Diese Stücke stellen die letzten drei Lieder in den Schatten, obwohl diese auch sehr gut sind.
Fazit: Subway to Sally einmal anders. Ein großes Lob und Anerkennung für die Band, dass sie auch einmal andere Wege erfolgreich beschritten haben!!!
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am 4. März 2003
Jeder eingefleischte StS-Fan wird am Anfang erst etwas skeptisch schauen, sich wundern und vielleicht im ersten Moment verwirrt sein.
Hört man jedoch mehrmals rein, so wird man eines erkennen: Im Kern ist das ein Werk von Subway to Sally und zwar eines, dass wie alle bisherigen den Zuhörer im tiefsten Inneren berührt.
Die Musik selbst ist härter geworden. Mittelalterliche Elemente kommen darin nicht mehr vor und stellenweise mag man sich an Rammstein erinnert fühlen. Doch trotzdem schafft Eric Fish, der Sänger der Gruppe, einen in seinen Bann zu ziehen. Mit viel Gefühl und Hingabe singt er die, meiner Meinung nach sehr schön geschriebenen, Texte. Das diese nun aktuelle Themen behandeln, ist auch gewöhnungsbedürftig, tut der Qualität des Albums jedoch keinen Abbruch.
Ich denke man muss StS hoch anrechnen, dass sie diesen Schritt gewagt haben und sich selbst in der Hinsicht treu geblieben sind, dass sie das tun wollen, was ihnen am Herzen liegt. Diesmal waren es eben Themen aus dem Alltag, die ihnen auf dem Herzen lagen und ich denke jeder wirkliche Fan sollte das akzeptieren.
Engelskriger - Ein Muss für alle wahren Fans!
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am 1. Februar 2004
Gut, viele Subway Fans werden siche rst nach einer Weile mit dem neuen Machwerk der Potsdamer abnfreunden können denn der angekündigete "neue Stil" hat mit den ersten Alben nicht mehr viel gemeinsam. Auch ich muss zugeben, dass ich zunächste ein wenig enttäuscht über diese rabiate Wende war. Kaum noch mittelalterliche einflüsse wie Dudelsack etc. die die Musik bisher auflockerten und eben zu etwas "ganz besonderen" machten.
Doch nachdem ich mir die Platte einigemale angehört habe muss ich sagen: Gut so ! Nicht nur ist Stillstand bekanntlich Rückschritt nein wie die Band selbst es am passensten formulierte: "Harte Zeiten brauchen nunmal harte Lieder und wenn es im Text um Kindesmisshaldung oder den Tod geht kann man nunmal keine fröhliche Dudelmusik dazu spielen!"
Und die neuen Lieder strotzden trotzdem vor gewohntem Detaillreichtum, Emotionalität sowie erfrischender Abwechslung nun eben gepaart mit etwas gepflegterer Härte.
Diese Platte ist ein Muss, vielelicht nicht unbedingt für ganz altgetreue Subway Freunde aber für alle die anpruchsvolle aber dennoch sher melodische und Kunstvolle Rock- und Metalmusik mögen
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am 24. März 2009
Ich weiß, dass es über Subway's "Engelskrieger" aufgrund des starken, musikalischen Wandels sehr gespaltene Meinungen gibt. So erklären viele alt Subway Fans dieses Album zu ihrem Feindbild und üben starke, aber auch extrem subjektive Kritik an dem Werk. Auch ich stand "Engelskrieger" zu Beginn zwar nicht feindlich, aber doch ein wenig ratlos gegenüber. Hatte ich als langjähriger Subway Fan doch bereits in etwa geglaubt zu wissen, was mich erwartet, so klappte mir beim ersten Hören doch zunächst erst einmal die Kinnlade runter, als ich ein extrem hartes, finsteres und kritisches Metal-Album mit einigen interessanten Elementen geboten bekam. ZU UNRECHT, wie sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase jedoch heraus stellte! Es gibt (und das muss ich nun wirklich über Jahre hinweg sagen) für mich persönlich kein Album, das ich lieber höre als "Engelskrieger". Kaum ein Album ist ein so in sich geschlossenes und vollständiges Kunstwerk, das von Song zu Song verschiedene Facetten und Einsichten in das Gesamtkonzept zulässt und so ein ebenso atmosphärisches, wie auch teilweise verstörendes Kunstwerk offenbahrt. Das mag sich vielleicht ein wenig pathetisch anhören, aber wenn ich "Engelskrieger" einlege und mich auf die Musik einlasse, so merke ich immer wieder, dass an dieser CD in sich geschlossen einfach alles passt und es deshalb wirkt. Reine und unfassbar präzise, druckvolle und schwere Riffs treffen auf Erics typische, famose Stimme, die hier zum Teil etwas dunkler gehalten ist und sehr intensiv die kritischen Texte untermalt, in denen vor allem gesellschaftliche und individuelle Problematiken im Vordergrund stehen. Dazu die Geige von Frau Schmitt, die den Songs eine zum Teil traurige, aber auch beeindruckende Tiefe und Eingängigkeit verleiht. Von der Atmosphäre und vom Auftreten her hat sich die Band mit "Engelskrieger" auf einen anderen Pfad begeben, der sie in dieser Zeit sehr beschäftigt hat. Das größte Problem dabei ist, dass ältere Fans große Probleme haben dies zu akzeptieren und das Album daher, trotz seiner Atmosphäre, Intensität und musikalischen Qualität in Grund und Boden stampfen, ohne diese anzuerkennen. Ich habe sie auf der "Engelskrieger"-Tour mehrmals live gesehen und kann daher aus Erfahrung sprechen, wenn ich behaupte, dass sie mit dem Album wirklich etwas zu sagen hatten und dies live beeindruckend intensiv umgesetzt haben. Ich kann dem Album daher wirklich nur ganz klar 5 Sterne geben, da es für mich, als einzelnes Kunstwerk betrachtet, zu den großartigsten Veröffentlichungen überhaupt gehört und ich es selbst nach Jahren immer wieder höre. Ganz groß, wenn auch mit der Bandgeschichte von Subway mit Sicherheit schwer zu vereinbaren und daher ein Grenzfall.

Besonderer Anspieltipp: "2000 Meilen" - ein absolut beeindruckender und mitreißender Song
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am 1. Mai 2003
Ich find Engelskrieger gut, vorallem da es was neues ist von StS. Ok beim ersten Lied musste ich an Rammstein denken, aber nur ganz kurz. Ich finde es gut das eine Band auch mal was neues Wagt und ihre Art auch mal verändert, in diesem Fall etwas härter. Ich bin sehr zufrieden und bereue keinen Cent den ich ausgegeben habe. Aber Foppt den Dämon bleibt einfach die genialste Scheibe von StS.
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am 5. Mai 2003
Mit diesem Album hat Subway To Sally einen Richtungsstil vollzogen, der sich schon auf dem letzten Album - Herzblut - abgezeichnet hat: Die "mittelalterlichen" Instrumente wie Dudelsack und Schalmei sind gewichen. Die Texte haben aktuellen Bezug bzw. machen keinen Umweg mehr über mittelalterliche Geschichten, die Musik ist geradliniger geworden und kann sich nicht mehr durch die Vielzahl an Instrumenten aus der Masse der härteren Bands abheben.
Lustige Lieder, witzige Refrains und tanzbare, fröhliche Melodien sucht man auf diesem Album vergebens. Wer die dies eh noch nie gemocht hat und auf den mittelalterlichen Einfluss wie z.B. auf dem Hochzeit-Album gut verzichten kann, wird mit diesem Album wohl glücklich werden können - ich kann es nicht, mir fehlt einfach alles, was ich an Subway To Sally schätzen konnte...
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am 28. September 2003
sich komplett vor den heutigen Problemen zu verschließen?
Niemand meiner Meinung nach!
Und da Subway to Sally dies auch nicht bewerkstelligen konnten, musste wohl auch so ein Album kommen.
Meiner Meinung nach haben StS hier wirklich fantastisch die Themen eingefangen.
Die Texte sind brachiale Realität, die die Tiefsinnigkeit nicht ganz verloren haben, die Riffs sind durchschlägig, der Gesang einmal wieder etwas ganz besonderes, das Arrangement fantastisch und die Stimmung der angesprochenen Themen fantastisch eingefangen... Wer StS mag, muss diese Entwicklung akzeptieren oder staunen, wie vielseitig sie doch sind.
Lieder, die an ältere Stücke erinnern, sind immernoch genauso genial ("Knochenschiff", "Wolfstraum", "Abendland", "Falscher Heiland" und "Kleine Schwester", was ein wenig an "Kleid aus Rosen" erinnert); Lieder mit vollkommen neuen Terrain sind ebenfalls wunderbar gemeistert und regen zum Denken an.
Wer sie jetzt für "böse Goth-Vamps" hält, der sollte sich vielleicht etwas mehr mit der Materie auseinandersetzen, denn was hat bitte schön dieser Sound mit Gothic Metal bspw. zu tun?!
Auch wenn die angesprochenen Themen teilweise in den Gothic-Bereich gehen, heißt das noch lange nicht, dass StS Gothics geworden sind, geschweige denn "Goth-Vamps"! Vielleicht sollte man das einfach als Stilmittel akzeptieren?
Nun gut, man hätte die mittelalterlichen Instrumente durchaus mehr einsetzen können, aber es klingt doch immernoch nach Subway to Sally, nicht schlussendlich durch Fish, die Choräle im Hintergrund und die Texte...
Subway to Sally bleiben wer sie sind und werden realistischer... Ist das ein Nachteil?
Ich empfinde es als eine tolle Mischung, denn nur wer sich nicht komplett in Träume rettet, kann überleben... Dies gilt vorallen für die Musik.
5 von 5 Punkten und das verdient.
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am 13. August 2003
Niemand wird abstreiten können, dass Subway to Sally mit diesem Album einen neuen Weg beschritten haben. Ob sie auf diesem Weg erfolgreich sein werden oder ihn bald wieder verlassen werden wird sich noch zeigen. Ich persönlich finde ihre alten Sachen musikalisch besser, und den Reaktionen des Publikums beim Wacken-Auftritt nach zu urteilen bin ich da nicht die einzige. Vielleicht war die Zurückhaltung des Publikums aber auch nur darauf zurückzuführen, dass die neuen Lieder live nicht so schnell ins Ohr gehen wie die alten Sachen. Denn in dieser Live-Tauglichkeit, die ein Subway Konzert auch für Nicht-Kenner der Lieder zu einem besonderen Ereignis werden lässt, liegt eine der Stärken der alten Lieder. Die andere Stärke ist die Intensivität mit der Subway es schafft, Gefühle zu vermitteln, und diese Stärke haben sie auf dem neuen Album nicht verloren. Auch wenn ich die Art wie sie die Themen angehen etwas platt finde, kommen doch bei jedem Lied andere Gefühle rüber, ob Aggression, Entäuschung, Angst oder Verzweiflung. Genau das ist der Grund, warum das Album doch noch 4 Punkte von mir bekommt. Denn Gefühle erwarte ich von Musik, und da ist es mir sogar fast egal, dass die Musik nicht mehr zu dem Namen Subway to Sally passt (denn läuft es darauf nicht hinaus?).
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