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am 17. März 2003
Schneiders neuestes Album ist anders, sogar ganz anders als sein bisheriges Schaffen. Ist das gut? schlecht? oder sogar noch besser? kann man eigentlich gar nicht sagen. aber bei kauf dieser platte bekommt man ein musikalisches Kunstwerk kredenzt, welches lässig locker zwischen ambientem retro-rock, grotesken schlager grooves, synphonieartigen western-styles und semi-technoesken pop-schwoofs schwolgt.
geschickt kombiniert helge dies mit seinem gwohntem sprachvermögen in allen facetten und ex!orbitant. gekonnt klaut er dabei auch mal bei 'die Ärzte'. wer auf dem album eine rein! kabarettistische einlage a la 'das alte reinhold-helge-spiel' sucht, sucht vergebens besteht es ausschliesslich aus 14 neuen helge-songs die aber ihrerseits helgeeske humoristik verbreiten. ein einzelnes stück dabei herauszuheben geht nich verschmelzen die einzelnen helge-songs zu einem gesammtorgiastum welches sich leicht und behende in die gehirnwendungen schräubt und zum nachdenken, lachen, weinen, wippen, dippen un nicht zuletzt zum gutelauneswing einlädt. mein herz weitete sich zu einem saftigen steak!
2 thumbs up
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am 23. März 2003
Wieder ein neues Album von Helge und nach der Live-CD HEFTE RAUS KLASSENARBEIT, dem Rockprojekt mit den Firefuckers und der sehr empfehlenswerten "Jazz" CD legt er nun wieder ein Spassalbum vor und scheut sich nicht, sich einmal mehr eine Frischzellenkur zu verpassen.
Schon im Vorfeld kletterte der Anti-Drogen Song "Möhrchenlied" die deutschen Charts herauf und Helge hatte Mühe, bei soviel Nonsens sein ernstes Anliene zu untermauern.
Auf dem Album befindet sich aber weit besseres Material. Der Opner Moped-Tobias ist vergleichsweise banal und gehört zu den schwächeren Songs. Spätestens aber mit "geh doch deine Oma mal besuchen" hat er uns wieder. Prägnante Melodie, erstklassige Sprüche...und weiter geht's mit dem fetzigen "Pommes", bei dem er erklärt, dass man von Pommes Pickel kriegt, das aber ist ihm "scheiß egal". Die musikalische Achterbahnfahrt geht mnter weiter. das skurille "lass mich bitte btte bitte bitte auf dir reiten" gehört zu den Highlights des Albums. Spätestens jetzt fällt er frisch-moderne Sound des Albums auf, der sich irgendwo zwischen drum&bass und 80er Jahre bewegt. "Universum" macht schließlich noch mal richtig Dampf, dagegen hat "Monique" einen jazzigen Touch.
Fazit: Helge abwechslungsreich als Allroundtalent. Und es gibt noch immer Leute, die seine musikalischen Fähigkeiten geringschätzen. Tut mal lieber die Möhrchen!
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am 15. März 2003
Ich bin der Meinung ja. Das Album besteht ausschließlich aus Studioaufnahmen. Das Booklet, welches keine Texte dafür aber einen 4-teiligen Helge-Starschnitt enthält, verrät uns, dass Helge alle Instrumente selber gespielt, gemischt und produziert hat. Die Musik ist gewöhnungsbedürftig, es sind auch einige "Elektronummern" dabei, für mich nicht so toll, ich steh eher auf die Klavier/Jazz-Lieder.Was ich aber auf jeden Fall vermisse, sind Helge's Monologe und die Interaktion mit dem Publikum, die für mich die Highlights der Live-CDs darstellen.
Wer sich also mal ne Helge-CD zulegen will, sollte sich vielleicht auch 'Hefte raus - Klassenarbeit' und 'Helge Live - The Berlin Tapes' reinziehen. Letztere gibt es gerade billich bei 'irgendsoeinem Internetversand' :D
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am 11. März 2003
Wenn Helge nicht mit nur seinen Kumpels Peter und Buddy musiziert, ist das nicht mehr so doll - wie schon zum teil vor einigen Jahren mit den Firefuckers. Sein origineller und typischer Erzählgesang verschwindet hier leider bei elektronischer Musik, die man in dieser Form schon so oft hört, völlig in den Hintergrund. Schade eingentlich, aber vielleicht wird's das nächste Mal wieder besser. :-)
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am 25. März 2003
... so wirklich toll ist die Scheibe ja nicht. "MOPED TOBIAS" ist irgendwie rech dahingesaut und lahm, wirkt recht gezwungen, wie auch viele andere Stücke auf dieser Platte. Toll sind "REITEN" und "MOUNIQE"! Ein anderes Stück, welches mich live begeisterte(Bauchweh vor Lachen) ist "GEH DOCH DEINE OMA...", das Techno gedaddel hat`s mir auf der Platte aber ordentlich vergällt, auf Klavier mit Jimy und Pete noch genial hat's hier einen großen Teil seines Charme verloren, auch wenn man ab und zu noch mal eine Pianosaite hören kann.
Alles in allem, hat ja jedes Genie mal nen Durchhänger, die CD sollte man nicht unbedingt kaufen, nur zwei Sterne, aber alles andere des alten Mistfinken verdient derer mindestens! fünf, also kauft lieber die, verdient der Helge genauso sein Geld mit und Ihr habt was gutes im Player.
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am 30. August 2008
Wenn man das Gesamtwerk von Helge kennt, kann man dieses Album getrost und ohne böse Absichten als sein schwächstes erkennen.
Die Texte sind nicht im geringsten so lustig, wie man es von Helge kennt und der Drumcomputer lässt nicht den Charme von Helges Orgel, Klavier o.a. durchkommen.
Ich liebe den kauzigen bis schmerzhaften Witz von Helge und bin ein Fan allererster Stufe, doch dieses Album ist seinem Genie nicht würdig.
Schön zu sehen, dass er es bei den folgenden Alben besser gemacht hat.
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am 11. März 2003
Helge Schneiders neues Album "Out of Kaktus" besticht durch einen ungewohnten, neuen Stil, der hauptsächlich von Keyboardsounds und Synthesizern geprägt ist. Trotz allem hat Helge Schneider seinen unvergleichlichen Humor nicht verändert. Dieses Album knüpft nahtlos an seine bisherigen Erfolgsalben an.
Als langjähriger Helge Schneider Fan kann ich dieses Album vollstens empfehlen.
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am 22. März 2003
Helge Schneider macht sich schon seit Urzeiten mit seinem Programm (und vor allem seinen Live-Auftritten) ganz ungeniert über die Gesellschaft, bestimmte Musikrichtungen aber vor allem über das Publikum selber lustig. Alleine schon deswegen bin ich ein riesiger Helgomane
Jedoch ist dieses Album billiger, trashiger Trash, der von Helge wohl nur zum Geld verdienen hergestellt wurde. Wo bleibt der tiefgründige, anspruchsvolle Humor, für den Helge bei mir immer an erster Stelle der Komiker steht?
Billige, für die heutige Jugend zurechtgeschnittene Texte sind Teil dieses Albums. Liebe Mainstream-Blagen: Kaufen
Alle anspruchvollen E-Musik Hörer: Finger weg!
Dennoch bin ich Helge auf keinen Fall böse, denn immerhin ist auch er ein Mensch und will Kohle machen :) Ich summe weiter meinen Klapperstrauß...
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am 19. März 2003
Dem Meister ist wieder eine sehr gute runde Scheibe gelungen. Eine CD ist es ja leider nicht, weil eine Abspielsperre darauf ist. Dafür gehört der Plattenfirma mal eine mit dem Schaumgummihammer auf den Kopf geschlagen, das hat er ja bei dem bösen Zirkusdirektor, der auf seine Gitarre getreten ist, auch gemacht. Aua, aua, aua. Normal kaufe ich ja nichts mit Abspielsperre, aber bei Kommissar 00 Schneider kann man ja auch mal eine Ausnahme machen. Es ist ja auch Musik darauf, die sehr gut ist. Nicht nur das ausgezeichnete Mörchenlied, auch die anderen Melodien und Texte sind gut, zum Beispiel Moped-Tobias, Oma, Der blaue Hut und Tanzen. Seit Da Humm ist dem Meister so etwas Schönes nicht mehr gelungen.
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am 17. März 2003
Als ich hörte, dass Helge wieder ein neues Album macht, war ich erst einmal sehr erstaunt. Weil es ja vor wenigen Monaten noch hieß, dass er keine Studioalben mehr machen und nur noch Bücher schreiben möchte. Aber daran hatte er sich anscheinend nicht halten können und der Drang den Leuten seine Müsik zu präsentieren war wohl stärker.
Jetzt zum Album selbst:
Ich weiß, dass Helge auch nur ein Mensch,aber er hat sich nach meiner Ansicht, wenig mühe gegeben und es hört sich so, als hätte Helge Druck von seiner Plattenfirma bekommen es fertigzustellen.
Jedoch hat es immer noch einige Passagen, die doch innovativ und revolutionär sind. Eins ist klar, er wollte was anderes machen, aber musste es unbedingt Techno-Hintergrund sein??
Naja, seine Entscheidung!!
Mehrere Lieder sind aber auch gut und entsprechen meiner Vorstellung von Helges Liedern.
Nur drei Sterne, weil es mir nicht so gut wie die anderen gefällt und wirklich außer Dem Mörchen-Song keine Kulthits dabei sind, außer vielleicht ein wenig Monique und Hampelmann.
Trotzdem Kaufen, Helge Selber ist KULT!!!!!!!!!!
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