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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 17. Dezember 2006
Herbert von Karajan hat sich zeitlebens sehr intensiv mit dem symphonischen Werk von Johannes Brahms auseinandergesetzt. Davon geben allein schon drei Symphonien-Zyklen mit seinem Hausorchester, den Berliner Philharmonikern, eindrucksvolles Zeugnis. Der ersten Komplett-Einspielung von 1963 folgten Remakes in den Jahren 1977/78 und 1985/86, letztere in DDD-Qualität.
Eine zwingende Notwendigkeit dazu bestand eigentlich nicht, denn die Aufnahmen unterscheiden sich interpretatorisch nur wenig voneinander, die Klangtechnik steigerte sich zwar von Mal zu Mal, vor allem im Dynamikbereich, aber insgesamt kann von einem spektakulären Fortschritt auch hier nicht gesprochen werden.
Trotzdem ist das vorliegende Album mir lieb und teuer. Die Symphonien Nr. 1-3 sind Karajans letztem digitalen Zyklus entnommen, während die Vierte aus der Serie von 1977/78 stammt. Es sind allesamt hervorragende Alternativen zu den Aufnahmen von Otto Klemperer oder Claudio Abbado, auch zu den schwelgerischen Aufzeichnungen von Sir John Barbirolli mit den Wiener Philharmonikern oder den strengeren mit Sir Georg Solti. Gipfelpunkt ist für mich Karajans Deutung der Zweiten: Hier können die Berliner Philharmoniker "aus dem Vollen" schöpfen, selten hat man solch ein exquisites Spiel der Blechinstrumente gehört, die Holzbläser glänzen mit ihrem warmen, leuchtenden Ton, und das exakte, minutiöse Zusammenspiel der Streichergruppen ist schlicht phänomenal. Eine solche Orchesterkultur auf allerhöchstem Niveau, wo kann man sie heute noch bestaunen? Eine weitere Glanzleistung ist die Erste mit ihren vor Spannung berstenden Übergängen. Dieses Werk war ohnehin eines von Karajans Lieblingsstücken, er hatte es schon einmal 1943 in Amsterdam, also mitten im Krieg, und dann 1953 mit dem Philharmonia Orchestra London (EMI) und wieder 1959 mit den Wiener Philharmonikern (Decca) aufgenommen. Auch diese Aufnahmen gehören in jede gute Klassik-Sammlung, besonders die Wiener Produktion zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Leuchtkraft aus. Die 3. und 4. Symphonie in der hier besprochenen Fassung bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau, im Falle der Vierten würde ich höchstens Klemperer oder Carlos Kleiber vorziehen.
Die Klangqualität ist, wie bereits gesagt, aufgrund der unterschiedlichen Aufnahmedaten nicht ganz einheitlich, aber einwandfrei und läßt keine Wünsche offen. Warum man im Falle der 4. Symphonie auf die ältere Version von 1978 zurückgegriffen hat, ist schwer verständlich und wird auch im Beiheft nicht erklärt. Die Präsentation hätte ohnehin etwas üppiger ausfallen können, aber der moderate Preis des 2 CD-Albums wiegt das wieder auf.
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am 21. Juni 2007
Dieser Aufnahme kann ich gegenueber der Einspielung des New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Bernstein nur den Vorzug geben: Karajan gelingt es z.B. den 3. Satz der 3. Sinfonie klagend, wenn auch nicht kitschig zu interpretieren. Bernstein aendert dagegen in diesem Satz ploetzlich und uebertrieben das Tempo; den New Yorkern fehlt es außerdem bisweilen an Ausdruckskraft.

Ich kann daher die Aufnahme unter der Leitung von Karajan nur empfehlen. Gerade ein oftmals stuermisch und draengender Brahms sollte eher ernst interpretiert werden.

Die 4. Sinfonie ist 1978 (ADD) aufgenommen worden, die 1. und die 2. 1987 und die 3. 1989 (DDD).
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am 4. November 2012
Die erste Complete Brahms Edition der DG Brahms Edition Vol. 1: Orchesterwerke enthielt bereits Karajans DDD-Brahms-Sinfonien-Zyklus (der 80er Jahre). Ironischerweise war dieser (sehr) gute Zyklus zum Karajan-Jahr 2008 nicht offiziell erhältlich, aber mit dieser Neu-Auflage wurde der (besonders für Karajans Verhältnisse) ehemals relativ matte und teils dumpfe Klang digital hörbar verbessert. Karajans geschmeidiger Klang tritt dennoch zugunsten einer exzellenten "Dramaturgie" oft in den Hintergrund. Das durchgängige Konzept wirkt auf mich schlüssiger als Abbados späterer "dionysischer", d.h. zwar klanglich überwältigenderer aber dramatisch teilweise weniger stringenter Zyklus mit demselben Orchester, das als das womöglich beste Brahms-Orchester gilt (Im Konzert vermochte der Ansatz Abbados natürlich mitzureißen). Interessant wie Karajan dramaturgische Bögen vom ersten bis letzten Satz der Symphonien "modelliert", obwohl er bekannterweise die späten Aufnahmen mehr oder weniger "runtergespult" haben soll. Ein Höhepunkt ist für mich die passionierte Sicht auf den letzten Satz der 3.Symphonie, den ich ähnlich nur von D. Mitroupoulos (New York Philharmonic) vernommen habe. Der m.E. weniger überzeugende Karajan-Zyklus der 70er Jahre mit z.B. seltsam blockartig gespielten Ecksätzen der 1.Symphonie erschien ja bereits in diversen Wiederauflagen. Trotz des erfreulichen Remasterings des neuesten Zyklus setzte die DG auf einen Mischklang mit weniger transparenter Tiefen- und Orchesterstaffelung als es z.B. bei dem Japan Remastering des Levine-Zyklus verwirklicht wurde. Übrigens enthielt auch die Neuauflage der DG Brahms Complete Edition bereits den remasterten digitalen Zyklus. Um den Zyklus auf 2 CDs unterzubringen, wurde die überaus schlüssige Sicht des "späten Karajan" auf die Tragische Ouvertüre leider vorenthalten.
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am 7. Februar 2016
Am 03.11.1987 konnte ich den sichtlich gehbehinderten Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker im Kuppelsaal in Hannover im Rahmen einer kurzen Deutschland-Tournee live erleben. Auf dem Programm standen die 2. und 4. Symphonie von Johannes Brahms.
Im Vergleich mit den uns bekannten Schallplatten aus den 60er und 70er Jahren erschien uns damals die neuerliche Interpretation eher routiniert und merkwürdig distanziert. Konturen waren geglättet und schienen zuweilen ineinander zu verlaufen. Trotz des großen Erfolges verließen wird das besagte Konzert etwas ratlos, hatten wir doch zwei Jahre zuvor Karajan an gleicher Stelle mit einer kraftvollen Interpretation der Symphonie Fantastique von Berlioz erlebt und gefeiert.
Die vorliegenden Aufnahmen der Brahms Symphonien aus Karajans Spätphase vergegenwärtigen mir denjenigen Eindruck, den ich im damaligen Live-Konzert erlebt habe. Ich erinnere mich noch ganz genau!
Nach mehrmaligem Abhören begreife ich sie nun als durchaus wertvolle Ergänzung zu Karajans Brahms-Zyklen der 60er u. 70er Jahre.
Der Interpretationsansatz ist ähnlich. Der frühere Hang zu messerscharfen Konturen wird allerdings zugunsten eines (manchmal übertrieben wirkenden) "Legato-Stils" ersetzt. Dennoch: hohe Orchesterqualität und gute Aufnahmetechnik.
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am 9. Mai 2007
Anders als bei den früheren Aufnahmen der Sinfonien durch Karajan, ist sein später DDD-Zyklus von einer für diesen Dirigenten ungewöhnlichen Ruhe geprägt. (Leider ist die 4. Sinfonie aus dieser Ausgabe, wohl aus Platzgründen, jene Aufnahme von 1978, also aus dem älteren DGG-Zyklus - und daher ein ganzer Stern Abzug.)

Wo Karajan früher stets dramatisch vorwärtsdrängend war, ist dies nun intensivster, manchmal fast berstend scheinender Klangintensität aus der Ruhe heraus gewichen. Insbesonder die 1. Sinfonie gebührt daher eine einzigartige Stellung in der Brahms-Discorgaphie: Immer wenn man meint, das Intensitätslimit sei erreicht, legen die Berliner noch eins drauf und wachsen über sich hinaus!

Authentischer Brahms oder nicht, das wird hier gleichgültig. Wer die Kraft des Klanges als einen der wichtigsten der vielen, unterschiedlichen Aspekte heutiger Musik verstehen kann (wenn es auch zugleich der am meisten vernachlässigten ist), wird womöglich hier seine Lieblingsaufnahme finden.
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am 22. Juni 2013
Mir gefällt die CD ausgesprochen gut. Der Klang ist sehr gut, trotz der älteren Aufnahmen. Mein absoluter Liebling ist in der 3. Sinfonie der 4. Satz. Karajan holt alles aus dem Orchester und verursacht damit Gänsehaut. Das ist bei einer anderen Aufnahme wie bei Wolfgang Sawalisch nicht so perfekt gelungen.
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am 30. Mai 2012
Karajan war der musikalische Held meiner Kindheit (zugegeben: Musik war nicht unbedingt mein Interessensschwerpunkt als Kind), auch später als ich mich dann intensiv mit klassischer Musik beschäftigte war er für mich der Fixpunkt. Was ich haben wollte, wollte ich von ihm haben und was mir von ihm nicht gefallen hat, konnte nichts sein. Ich habe mittlerweile viele andere Interpreten und mich ihnen auch die Schwächen Karajans entdeckt. Wenn ich einen Komponisten nennen sollte, zu dessen persönlicher Vorstellung meinerseits von seiner Musik die Lesart klassischer Musik von Karajan passen sollte, dann ist das Brahms. Das schien mir ausgemacht. Dennoch habe ich den Test die Brahms'schen Symphonien betreffend erst jetzt gemacht und das mit diesen Aufnahmen des letzten Brahms-Zyklus Karajans.

Mein Eindruck wurde tendenziell bestätigt: es bringt Freude, diese CDs anzuhören. Brahms und Karajan passen gut zusammen. Die vollmundige Art musizieren zu lassen, die Karajan kultiviert und gepflegt hat, bringt für meinen Geschmack längst nicht den Reibungsverlust, die sie bei Beethoven oder schlimmer bei Mozart hervorbringt. Auch dass ständige irgendwelche kleinen Details im allgemeinen Getöse untergingen, wie das Karajan sonst öfter passiert ist, empfinde ich hier nicht als so gravierend. Handelt es sich hier gar um eine Sammlung großer Würfe und Referenz-Aufnahmen? Das würde ich für meinen Geschmack nicht postulieren wollen. Dazu fehlt mir persönlich insgesamt ein wenig das Gespür für feine Übergänge und Linien und vielfach fehlt es ein wenig an Temperament. Karajan dirgiert tendenziell gleichmütig, wo etwas mehr Dramaturgie sinnvoll wäre. Er zeichnet Dynamik- und Tempolinien für meinen Geschmack nicht fein genug. Auch der Klang könnte noch eine Idee konsequenter sein, womit ich meine: entweder konsequent wohlklingend oder ruppiger und kantiger. Hier wurde ein Zwischenweg gegangen, den ich insgesamt nicht als so interessant empfinde.

Mir persönlich gefallen Rattles Aufnahmen insgesamt besser. Unter der Vielzahl sonstiger schöner Einzelaufnahmen möchte die 4. Symphonie von Kleiber herausheben. Wer Karajan kauft, tut allerdings keinen Fehlgriff! Eher im Gegenteil.
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am 24. Oktober 2013
Sämtliche Sinfonien 1-4 (Ga) [Original Recording Remastered, Doppel-CD]
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan | Format: Audio CD gefällt mir, auch die mp3 Ergänzung.
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am 23. November 2004
Das ist ein Abschied Karajans mit den Brahms Symphonien. Man hört, dass die Berliner Philharmoniker ihn nicht so gern haben, aber er hat seine Konzeption großartig durchgeführt. Brahms ist hier ernst, aber auch mit dem Lächeln in der 2. oder 3. Symphonie. Die 4. Symphonie wurde 1978 aufgenommen. Die letzte Fuge ist für mich vorbildlich
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