Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More 8in1 Promotion Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
151
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. Juni 2002
AC/DC's Back in Black war die erste LP, die ich mir bewusst kaufte. Gut, vorher gab's ein paar Singles von Abba o.ä., und mein Onkel hatte mir "The Wall" geschenkt, der mich damals noch überforderte. Doch als ich die pechschwarze LP mit dem griffigen AC/DC Logo im Laden sah und mir das düstre "Hells Bells" und das wilde "You Shook Me All Night Long" anhörte, das war Liebe auf den ersten Blick. Von da an verbrachte ich Jahre mit Malen des AC/DC-Logos auf Mathe-Hefte und schrotten meiner kleinen Lautsprecher mit "Back in Black".
Doch man wird älter und reifer und fühlt sich irgendwann zu erwachsen für Männer, die mit überschnappender Kopfstimme kreischen. Irgendwann war meine LP dann auch zu zerkratzt, um noch Spass zu machen. So verschwand "Back in Black" in der Versenkung.
Aber ich schwör's, jedesmal, wenn ich AC/DC im Radio oder als Kino-Abspann-Musik hörte, wusste ich, dass ich diese CD nochmal brauche. Da traf es sich gut, dass jetzt eine exzellent "remasterte" Neuauflage raus ist. Musste ich haben.
Tatsächlich, die Platte ist so gut, so brachial wie vor 20 Jahren, mit praktisch keinen Schwächen. Und, was ich damals nicht wusste, die Platte ist - so man keine Knöllchenangst hat - perfekte Auto-Musik.
Die CD startet mit "Hells Bells", ein finsterer Song, der damals das nächste zu Marilyn Manson war. Das Intro jagt immer noch Schauer über meinen Rücken. Natürlich gibt es neben den Klassikern wie "Back in Black" und "You Shook Me All Night Long" auch ein paar weniger gelungene Titel wie "Let Me Put My Love Into You", ein toller Titel, der von einem grausig unbegabt vorgetragenen Refrain zerstört wird (AC/DC sollte nicht versuchen, zweistimmig zu singen), doch insgesamt ist die CD immer noch sehr hörenswert. Mich erstaunt, wie frisch und jung sie immer noch rüberkommt - die meiste Musik aus den frühen Achzigern wirkt im Vergleich zu heute recht angestaubt. An dieser Frische hat sicher auch die neue Abmischung ihren Anteil, die für klare, präzise ortbare Instrumente sorgt.
11 Kommentar| 68 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2007
"Back in Black", seinerzeit dem verstorbenen Sänger von AC/DC, Bon Scott, gewidmet. Hells Bells, es ertönt 13 mal die Totenglocke, schaurig schön, bevor dann die ersten Takte Musik einsetzen und der Song kraftvoll einsteigt und schließlich der Gesang von Brian Johnson einsetzt. Viele von uns Älteren haben sich sicher schon mal gedanklich ausgemalt, was wäre da nach "Highway To Hell" noch gekommen,...mit Bon? (vielleicht Helles Bells :-)) Und ich denke, genau hier geht`s bei "Back In Black" weiter. Bei jedem Song hat man den Eindruck, im Hintergrund steht ER und hört zu, gibt den Takt an und wenn man die Augen schließt, hört man IHN vielleicht auch ganz weit weg ein bisschen mitsingen :-).....ER hat ganz sicher an dieser Scheibe mitgewirkt, leider blieb es ihm verwehrt, Diese auch einzusingen....Bon war maßgeblich daran beteiligt, die Truppe in die 1. Rockliga zu bringen, leider hat er den ganz großen Erfolg nicht miterlebt. Sehr tragisch, denn erst nach dem Tod von Bon waren AC/DC mit "B.I.B." endlich richtig groß erfolgreich."Back In Black" ist ganz sicher ein Meilenstein in der Rockgeschichte. Und über diese Scheibe noch mehr Worte zu verlieren hieße Eulen nach Athen tragen. Ein Übermeisterwerk des harten Rock...für die Ewigkeit.
0Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 28. September 2005
Das Album Back in Black ist nicht zu unrecht eines der meist verkauften aller Zeiten. Neben Klassikern, die heute noch ins Standardrepertoire von AC/DCs Liveshows gehören, finden sich auf Back in Black viele Songs, die den Klassikern „Back in Black", „Hell's Bells" oder „You shook me all Night long" in nichts nachstehen. Ich denke da an „Let me put my love into you" oder „Givin the Dog a Bone". Ein Album ohne einen einzigen schwachen Song. AC/DCs bestes, wenn ihr mich fragt.
Die DualDisc bietet neben dem normalen Album (in der remasterten Digipack-Version) auf der einen Seite, eine DVD auf der Rückseite des Silberlings mit dem kompletten Album in bestem 48kHz-Sound. Wer denkt, den Unterschied hört man ja doch nicht, der kann sich auf eine tolle Dokumentation auf der DVD-Seite freuen. Interviews, Archivmaterial, alles inklusive. In über zwanzig Minuten erfährt man nicht nur eine Menge über die Entstehung des Albums, sondern man sieht die in die Jahre gekommenen Jungs noch immer putzmunter über die alte Zeit erzählen.
Nicht zuviel sollte man sich jedoch von dem „In Studio Performances von Angus and Malcom" erwarten. Wer gar glaubt, wir sähen, wie Angus und Malcom das Album eingespielt haben, der irrt sich gewaltig. Die beiden sitzen zwar in einem Studio - doch es würde keinen Unterschied machen, wenn sie auf einer Wohnzimmercouch säßen. 2004 wohlgemerkt, nicht 1980. Sie spielen das Hauptriff einiger Songs vor. Das war's. Auf das hätte man gut und gerne verzichten können. Andererseits... Man hätte es vielleicht nur nicht so groß anpreisen sollen.
Ich finde die Dokumentation wirklich klasse. Sie ist interessant, unterhaltsam und sehr gut gemacht. Nur bin ich nicht so ganz von der DualDisc als solche überzeugt. Eine CD mit einer separaten Zusatz-DVD wäre mir wesentlich lieber. Ein beidseitiges Medium kann man kaum anfassen. Ständig muss man Acht geben, um nicht seine Fingerabdrücke auf dem wertvollen Teil zu hinterlassen. Zudem ist die CD/DVD etwas dicker als eine normale CD. Der ein oder andere CD-Spieler oder -Wechsler könnte damit eventuell Probleme haben.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2013
1980 erschien AC/DC's sechste Scheibe unter dem Titel "Back in Black". Ausgehend vom überraschend Tod Bon Scotts musste die Truppe im Lager leicht aufräumen und verpflichtete letzendlich den Ex-Georgie Frontmann Brian Johnson, der der Platte zusätzlich eine harte, herbe und aggressive Note verpasste. Im Vorfeld war man der Scheibe vorausschauend kritisch und skeptisch eingestellt, auch aufgrund dessen, weil sich die hiesige Presse die berechtigte Frage stellte, ob Brian Johnson überhaupt der richtige Sänger für das neue Album war. Auf den Nachfolgescheiben veprasste man mit Johnson meiner Meinung nach dann etwas die zu hohen Erwartungen die nach diesem Meilenstein der Rockmusik - logischerweise - nicht erfüllt werden konnten. Wenngleich sie mit "Flick of the Switch", "Fly on the Wall" und "The Razors Edge" noch drei Klassiker der Folgejahre parat halten konnten, so stark wie hier war die Band in meinen Augen danach auf keinem Album. Jede Taktfolge, jeder Rythmus scheint auf "Back in Black" wie eine monolitische Einheit in der düsteren Rock Welt hervorzuglitzern. Zehn Songs, von denen einige aus dem Live-Set eines jeden Konzertes nicht mehr wegzudenken sind.

"Hells Bells" ist gleich der erste große Klassiker. Düstere Glockenschläge ertönen viermal hintereinander, ehe Angus Young seine Gitarrenrythmus ausspielt und Phil Rudd am Schlagzeug mit seinen Hi-Hat Schlägen ganze Arbeit leistet, ehe er nach weiteren zehn Sekunden Bassdrum Schläge in dieses dunkle Metier verknüpft. "Hells Bells" wird - mit sehr wenigen Ausnahmen - auf (fast) jedem Konzert gespielt.
"Shoot to Thrill" ist ein brachialer, gitarrentechnisch recht flotter Song, der zum Mitsingen auffordert. Ansonsten recht einfach gehalten, gesanglich setzt Johnson diesem zweiten Klassiker die Krone auf. Großartig!
Mit "What do you do for Money Honey" wartet ein weiterer eingängiger Track auf. Geradlinieg geht dieser Parforceritt, straight im Midtempo gehalten, nach vorne. Manchmal etwas filigran wirkend aber dennoch stark, kraftvoll.
"Let me put my Love into you" ist dann vergleichsweise schwächer, aber immer noch stark genug, erhabenere Stücke von vorangegangenen Alben in den Sack zu stopfen.
Kein Klassiker, aber doch recht gut.
"Back in Black" bietet dann den groben Hard Rock Hammer. Meines Wissens spielt Angus Young das Mainriff "Powerchordtechnisch" in einer harten Manier, dazwischen fügt Phil Rudd seine Schlagzeuggefilde ein. Massiver Einstand!
Mit "You Shook me all Night Long" wird der nächste sich sehr herauskristallisierende Klassiker bereit gehalten. Ziemlich einfach gestrickte Strukturierung dieses Hard Rock-Epos, dennoch packend und krafvoll. Live entfaltet dieser Song seine volle Wirkung, in der Studioversion geht man in meinen Augen gezähmter zu Werke. Trotzdem ist dieser Track absolut raumgreifend und transparent.
"Have a Drink on me" fesselt, man lauscht sofort gebannt den schwergewichtigen Gitarren der Young Gebrüder. Fordert im Refrain zum Mitgröhlen auf, insgesamt erachte ich diesen Parforceritt als eine komprimierte Version vorangegegangener Songs (und Alben).
"Shake a Leg" wirkt wie eine brettharte Symbiose, die zu Beginn nur von Phil Rudd's Schlagzeugspiel zu leben scheint, ehe sich nach wenigen Sekunden auch Gitarre und Gesang in dieses leicht seicht wirkende Metier wunderbar einfügen.
Mit "Rock and Roll ain't Noise Pollution" wagte man sich als Intro zurück zu Blues Wurzeln, wohl eine (gelungene) Reminiszenz an das kongeniale "Powerage", ehe das fetteste AC/DC Riff der gesamten Historie einsetzt. Der Refrain wirkt eher deplaziert und hätte gut auf "For Those About to Rock (We Salute You)" gepasst. Trotz dessen ein sehr gelungener Abschluss der den ewigen Kreis schließt.

Mittlerweile wurde "Back in Black" neu aufgelegt in noch dynamischerem Klanggewand und zusätzlichem, ausführlichem Booklet mit Hintergrundinformationen, die selbst mir als eingefleischtem Fan noch nicht bekannt waren.

Fazit: Der endgültige internationale Durchbruch...
33 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 5. Februar 2015
Am 19. Februar 1980 starb Bon Scott, der legendäre Leadsänger von AC/DC. Erstickt am eigenen Erbrochenen, allein gelassen auf der Rückbank eines Autos nach einer seiner ausgiebigen Sauftouren.

Ungefähr ein halbes Jahr später kam „Back In Black“ heraus, mit dem ultimativen Einstiegstrack „Hells Bells“. Statt des für AC/DC üblichen, knochentrockenen Gitarrenriffs dröhnte erstmal eine dumpfe, massive Glocke. Was folgte, war nicht, wie auf jedem vorherigen Album, eine fetzige Up-Tempo-Nummer als Starter, sondern schwere, fast quälend langsame und düstere Riffs. Kein Zweifel, das hier war anders. Dann nehmen Bass und Schlagzeug den schleppenden Rhythmus auf, und Brian Johnson, der neue Leadsänger, setzt wuchtig ein und lässt alle Skeptiker, die nach Scotts Tod die Band am Ende sahen, verstummen.

Aufgrund mancher Zweifel an der Zukunft der Band war es wichtig, das erste Album nach Scott mit einem solchen Paukenschlag zu beginnen. Und umso wichtiger, das Niveau über die gesamte Laufzeit hochzuhalten. Nach dem atemberaubenden Intro geht es also ohne Verschnaufpause in gewohnter AC/DC-Manier weiter, musikalisch wie textlich. Was heisst das? Stark gitarrenlastige Arrangements mit einer einfachen Basslinie und einem schlichten Backbeat, weitgehend reduziert auf Bassdrum, Snare und Hi-Hat. Und die Lyrics? Es geht zumeist um Sex, Drugs and Rock’n’Roll – politische Statements, religiöse Elemente, Sozialkritik: Fehlanzeige.

Ob man diesen Stil mag oder nicht, zweifellos enthält „Back In Black“ eine Reihe großartiger Rocksongs mit Ohrwurmqualitäten – mehr als jedes andere AC/DC-Album. Es ist unnötig, jeden Song zu erwähnen, denn das beschriebene Grundmuster zieht sich durch das gesamte Werk und was noch entscheidender ist: es gibt auf „Back In Black“ keinen wirklich schwachen Titel. Auch das ist gegenüber den vorherigen Veröffentlichungen der Band ein Novum, jedenfalls nach meiner Beurteilung. Weder kommerziell (mit nahezu 50 Mio. Verkäufen!) noch qualitativ konnten AC/DC dieses Werk jemals toppen, und einige der Songs sind seit nunmehr über 30 Jahren aus keinem Livekonzert der Band wegzudenken.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 10. Oktober 2015
Ich denke das die gesamte Musikwelt damals Trauer trug, der tragische Tod von Kultsänger BON SCOTT steckte der Fangemeinde doch ziemlich in den Knochen. Umso überraschender war es das AC/DC schon 5 Monate nach seinem Tod mit einem neuen Album um die Ecke kamen. "Back In Black" war schon in Arbeit als BON SCOTT am 19. Februar 1980 starb, insofern musste man sich eigentlich nur einen Sänger suchen mit dem man das Songmaterial im Studio einspielen konnte. Diesen Sänger fand man in BRIAN JOHNSON, den die YOUNG-Brüder bereits als Leadsänger von der Band GEORDIE her kannten. Die Legende besagt das er im Studio "Whole Lotta Rosie" und "Nutbush City Limits" singen musste, danach hatte er den Job! Eigentlich hatte jeder mit einer längeren Pause oder der Auflösung von AC/DC gerechnet, das es dann doch so schnell weiterging wurde mit dem mutmaßlichen Wunsch des verstorbenen Sängers und der Ermunterung durch dessen Eltern begründet. In wie weit BON SCOTT am Songwriting beteiligt war ist bis heute ein Rätsel, in den Credits werden nur die YOUNG - Brüder und BRIAN JOHNSON angegeben. Ich persönlich halte das für unwahrscheinlich, da die Band zum Zeitpunkt des Todes von BON SCOTT bereits in einer Art "Vorproduktion" war. Das danach alle Songs neu geschrieben wurden halte ich für ausgeschlossen, ich denke das die bereits vorhandenen Songs lediglich umgeschrieben und auf BRIAN JOHNSON zugeschnitten wurden. Was genau damals wirklich war werden wir wohl nie erfahren, da gibt es eine Menge Geschichten, eine Zeitschrift behauptete auch das nach dem Ableben des Sängers Songtexte aus dessen Wohnung verschwunden sind. Genügend Stoff für Verschwörungstheorien und Legenden, die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren!
Aufgenommen wurde das Album in Nassau auf den Bahamas, der Produzent war wieder "MUTT" LANGE und das Ergebnis war ein weiteres Kultalbum! Daran das der Erfolg von "Híghway To Hell" noch getoppt werden könnte hatte nach dem Tod von BON SCOTT wohl niemand ernsthaft geglaubt. Aber nachdem "Back In Black" erschienen war, ging es einfach durch die Decke - plötzlich waren alle im AC/DC-Fieber! Ich erinnere mich daran das sogar meine Cousine, ein bekennender ABBA-Fan, damals ein Exemplar von "Back In Black" hatte. Es mag sein das die Umstände auch eine Rolle spielten, aber den Erfolg des Albums darauf zu reduzieren wäre wirklich hanebüchener Unsinn, den "Back In Black" ist gesegnet mit einer Vielzahl hochkarätiger Songs. Das fängt schon mit dem Opener an, "Hells Bells" ist mit das Beste das ich je gehört habe, ich kann mir nicht vorstellen das es da zwei Meinungen geben kann. Neben "Highway To Hell", "Stairway To Heaven" und "Smoke On The Water" gehört "Hells Bells" wahrscheinlich zu den bekanntesten Rocksongs überhaupt, ein Klassiker für die Ewigkeit. Dabei ist dieser Song so unglaublich simpel, das ist nur Glockengeläute, ein geiler Gitarrenriff und FERTIG!
Heutzutage versuchen Musiker immer etwas ganz Besonderes zu machen, da wird Arrangiert und Komponiert was das Zeug hält - dabei sind die besten Songs simpel und ganz einfach gestrickt!
Aber "Hells Bells" ist nicht der einzige Kult-Song auf diesem Album, für mich gehört "You Shook Me All Night Long" definitiv auch in diese Kategorie. Dieser Song hat etwas unheimlich mitreißendes und besitzergreifendes dem ich mich schon vom ersten Hören an nicht entziehen konnte - einer meiner favorisierten Songs überhaupt. Aber auch "Shoot To Thrill", "What Do You Do For Money Honey", "Given The Dog a Bone", "Let Me Put My Love into You", "Have a Drink On Me", Shake A Leg" und "Rock'n'Roll Ain't Noise Pollution" sind absolute Raketen bei denen kein Auge trocken bleibt. Im Titelsong setzen sich AC/DC mit dem Thema Tod und Trauer auseinander, ich denke das "Back In Black" ein Versuch ist den Tod von BON SCOTT musikalisch zu verarbeiten, in jedem fall ein sehr beeindruckender Song.
Das ist Hardrock den man einfach nicht besser machen kann - das es niemals wieder ein erfolgreicheres Album in diesem Genre gab scheint meine Einschätzung doch zu bestätigen. Nach "Thriller" von MICHAEL JACKSON und "Dark Side Of The Moon" von PINK FLOYD ist "Back in Black" mit knappen 50 Millionen verkauften Exemplaren bis heute das meistverkaufte Album überhaupt.
Auch die Tatsache das BRIAN JOHNSON von den Fans sofort angenommen wurde ist für mich auch heute noch sehr überraschend. Wenn man bedenkt wie schwer sich neue Sänger in bereits bestehenden und erfolgreichen Bands meistens tun, so finde ich diesen Umstand doch bemerkenswert. Ich kann mich nicht daran erinnern das jemals Kritik am neuen Frontmann von AC/DC aufgekommen wäre, wäre BON SCOTT allerdings "nur" ausgestiegen und nicht verstorben hätte das wahrscheinlich anders ausgesehen. Das alles ist aber müßig und heute nicht mehr wichtig, geblieben ist ein unglaublich beeindruckendes Album das ich als das letzte Kultalbum in einer ganz langen Reihe von AC/DC- Kultalben bezeichnen würde. Den Erfolg von "Back In Black" konnten sie nie wieder erreichen, allerdings manifestierten sie damit ihren Status als "Legende" und zählen in Sachen Hardrock bis heute zum Nonplusultra in diesem Genre.

Mein Fazit: Definitiv eines der größten Alben aller Zeiten, definitiv DER Klassiker schlechthin wenn es um Rockmusik geht.
Es gibt unzählige Bands die versucht haben diese Musik zu kopieren ohne auch nur annährend an die Klasse von "Back in Black" heranzukommen. Das ist selbst AC/DC nie wieder gelungen, "Back in Black" ist für mich definitiv das letzte "große" Album der australischen Legende.
Ein weiteres Kultalbum aus dem Hause AC/DC das in keiner Sammlung fehlen sollte - und das wahrscheinlich auch nicht tut!

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2016
Als diese Scheibe rauskam, war ich 16. Gespannt wir Fans damals, ob Johnson Bon Scott beerben konnte. Er konnte - zumindest auf dieser Platte. Also stilistisch ist diese Aufnahme ausgezeichnet und kraftvoll. Ich bleibe aber dabei: Für mich ist Bon der bessere Sänger.
Insgesamt ist diese LP sehr gut gemacht. Das Vinyl ist plan und 180 g schwer. Gute Arbeit.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. April 2007
die CD nehmen, in den Player, Frau oder Freundin wegschicken und...aufdrehen, was die Boxen hergeben. AC/DC pur. Brian Johnson gibt ein geniales Debut (nein, ich werde ihn nicht mit B.S. vergleichen) und Angus gibt dem geneigten Hörer was dieser braucht, wenn er sich wie oben beschrieben verhällt.

5 Punkte weil es gar keine andere Chance gibt, als diese hier zu vergeben.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2005
Nach den ersten genialen AC/DC Alben bis einschließlich Highway To Hell, dachte man es geht nicht noch besser! BACK IN BLACK hört sich erstaunlich erfrischend an! Nach Bon Scott's tragischem Tod sah es nicht unbedingt vielversprechend aus, doch da kam ein Mann ins Bild. Sein Name: Brian Johnson. Bon Scott war auf dem Konzert von Brian Johnsons Band (Jordie) und sagte danach, er könnte sich Brian als guten Ersatz vorstellen, wenn er selbst nicht wäre! So kam es schließlich nach langen Diskussionen mit Brian, dass er gezwungen wurde wenigstens zum Vorsingen zu kommen. Letztlich beschlossen AC/DC er gehöre dazu und Brian musste feststellen, dass man mit der Band super zusammenarbeiten konnte. Die Riffs für BACK IN BLACK waren schon längere Zeit im Kasten. Die Band war nur noch auf der Suche nach dem Sänger, was sich ja dann nun mit Brian erledigt hat. Resultat ist dieses einmalige Album! Voller Energie, wie man es von AC/DC gewohnt ist. Coole guitars und ein herausragender Bass ebenso wie die Drums. Alle Intrumente sind kristallklar aufgenommen. Vor Allem ist dies jedoch der neuen REMASTERED EDITION zu verdanken! Voraussetzung für einen guten Sound ist jedoch auch eine gute Anlage!
Beim Opener Hells Bells läufts einem kalt den Rücken runter, wenn nach dem Glockengong die Gitarre einsetzt, dann Schlagzeug und Bass und schließlich der Gesang. Ein doppeldeutiger Song. Einerseits traurig, weil mit dem Gong eine Art Gedenkzeit an Bon Scott gewidmet wird und andererseits voller Hoffnung und Optimismus! Das Album bildet ein rundes Konzept und ist mit Songs wie: You Shook Me All Night Long, Let Me Put My Love Into You, Back In Black, Shoot To Thrill, ... bestens ausgestattet. Nun bleibt es nur noch eine Frage der Zeit, wie die Fans auf das Album und vor Allem auf den neuen Sänger reagieren. Brian ist in dieser Zeit sehr nervös gewesen. Das Ergebnis am Ende war das Alles jedoch auf jeden Fall wert. Es schoss auf Platz 1 der Billboard Charts und hielt sich sehr lange auf dieser Position. Heutzutage gehört BACK IN BLACK zu dem zweit meist verkauften Album DER WELT!!! (mit über 43 Millionen mal!!!). Das will was heißen! Mit diesem komerziellen Erfolg des Meisterwerks haben AC/DC wohl nicht gerechnet. (Weil Highway To Hell unter den Leuten bekannter ist, würde man vermuten das Album sei erfolgreicher gewesen. Aber Irrtum, obwohl es sich natürlich auch super verkauft hat). Übrigens, Hells Bells dient dem Song FOR WHOME THE BELL TOLLS von Metallica als Muster und ist somit nach dem Schema aufgebaut!
Ein Album, das für ALLE HARDROCK FANS nicht umgänglich ist! Man muss es einfach haben! Es führt kein Weg dran vorbei! So was Geniales passiert kein zweites Mal. Also, bitte KAUFEN! Es gibt da nix falsch zu machen!
DESTROY YOUR BRAIN WITH AC/DC !!!
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2008
Wer bin ich denn eigentlich, dass ich mir anmaße, über dieses Werk zu urteilen? Es wurde schon alles mehrfach zu dieser Platte gesagt, aber wenn ich's nicht auch noch mal loswerde, platze ich. Also, los geht's:

Das Album "Back in Black" ist für mich das beste Album, das jemals auf diesem Planeten veröffentlicht worden ist. Ich möchte erst auf die Lieder, anschließend ganz kurz auf die Geschichte dahinter eingehen.

Hells Bells ist mein absoluter Lieblingssong und ein perfekter Opener für diese (speziell diese) Platte. Ich höre es in diesem Moment, und wieder bekomme ich eine Gänsehaut. Vier Glockenschläge vor der ersten Gitarre, zwei weitere vor der zweiten, noch einer vorm Hi-Hat des Schlagzeugs. Irgendwann kommt der Bass dazu, und wenn Phil Rudd den Rhythmus für die nächsten fünf Minuten einklopft, sind zwölf Glockenschläge verklungen. Und dann, etwas später, mache ich mich jedesmal fast nass vor Freude; denn dann kommt noch ein dreizehnter Schlag. Dann das erste mal, dass das kreischende Organ Johnsons für AC/DC erklang ... ach, es ist so herrlich. Dieses Lied ist perfekt mit seiner glasklaren Produktion und der düsteren Atmosphäre. 6 von 5
Shoot to thrill: Eine flotte Rocknummer, der absolut nichts fehlt und die als Bonuszuckerl im hinteren Drittel einen atmospärischen Part bietet, der sich anhört, als wäre er auf einer riesigen Ebene im australischen Outback eingespielt worden. 5 von 5
What do you do for money honey: Kraftstrotzende, straighte Nummer mit bissigem Refrain, bereitet auf Nummer 4 vor. 4 von 5
Given the dog a bone: Oh Mann. Obwohl's nicht wirklich von Hunden handelt (*g*), klingt es wie ein Meute wütender Köter, die einem Kaninchen hinterherjagen. Bissig, aggressiv, hell yeah! Die Rhythmusgitarre von Malcolm peitscht die Jungs von einem Höhepunkt zum nächsten. 5 von 5.
Let me put my love into you: Langsamere Nummer, die bluesig klänge, wenn nicht die ganze Platte so glasklar, fast wie Metal, produziert wäre. Hier darf Johnson beinahe ein wenig singen. 4 von 5
Back in Black: DIE perfekte Rocknummer. Besser geht's einfach nicht, hier stimmt alles. 6 von 5
You shook me all night long: So oft gehört, dass ich's fast schon hasse. In Wahrheit kann man diese Nummer aber nur lieben. Melodisch, rockig, kennt eh jeder. 5 von 5
Have a drink on me: Irgendwo zwischen "What do you do ..." und "Given the dog ...". Beginnt leicht verhalten, zeigt aber schnell, wo der Hammer hängt und nimmt bis zum Schluss noch an Fahrt zu. 4,5 von 5
Shake a leg: Schwächste Nummer der Platte. Ha Ha. Wäre auf 99% aller anderen Platten ein einsamer Höhepunkt, hier taugt's trotz der Geschwindigkeit gut zur Erholung. Immer noch 4 von 5
Rock and Roll ain't noise pollution: Ruhiger Abschluss der Platte, coole, langsame, wieder fast bluesige Nummer. Absoluter Klassiker. 5 von 5.

Zur Geschichte: Wie die meisten wissen, ist wenige Monate vor der Veröffentlichung dieser Platte Mr. Rock'n'Roll himself, Bon Scott, AC/DC-Sänger, gestorben. Ein unglaublicher Verlust; und die meisten Fans dachten, jetzt geht's nicht mehr weiter. Dass die Band weiterexistierte, mit Brian Johnson einen (speziell in den frühen 80ern) sehr guten Ersatz fand und dann ausgerechnet diese Platte einspielte, spottet jeder Beschreibung. Die Redakteure der deutschen Musikzeitschrift "Rock Hard" (Spitzenblatt übrigens) haben bei einer Wahl der besten 500 Alben, die sie in Buchform veröffentlicht haben, dieses Album auf die Nummer 1 gehievt. Es ist also nicht nur bei den Fans, sondern auch bei Profikritikern über jeden Zweifel erhaben.
Ich dachte früher oft daran, wie gut dieses Album erst hätte werden müssen, wenn Bon es noch gesungen hätte. Mittlerweile vermute ich aber, die Jungs hätten ohne einen derartigen Schlag keine solche Platte, keine derartige Atmosphäre geschafft.
Ich nehm sie daher als sein Vermächtnis, und gerade durch seinen Tod hatte er sicher großen Einfluss auf die Stimmung darauf genommen. Immerhin heisst sie "Back in Black".
Die ewige Nummer 1, ein Monument für alle Zeiten. Ich verneige mich.
33 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden