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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
56
Dirty Deeds Done Dirt Cheap (Special Edition Digipack)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. November 2013
1976 erschien die zweite bzw. dritte (je nach Zählweise) Scheibe der australischen Hard Rock Gruppe AC/DC unter dem Namen "Dirty Deeds Done Dirt Cheap", und wurde in der Besetzung: Bon Scott (Vocals), Angus Young (Lead Guitar), Malcolm Young (Rythm Guitar), Mark Evans (Bass) und Phil Rudd (Drums) eingespielt. Am Mischpult verausgabten sich wieder Harry Vanda und George Young.

Mit "High Voltage" hatte die Gruppe um den klein-großen Gitarristen Angus Young mächtig Staub aufgewirbelt, und man/die Presse wartete schon auf den *soldiden* Nachfolger "Dirty Deeds Done Dirt Cheap". Gitarrenzauberer Young schüttelte mit seinem Bruder Malcolm mal so die ersten Songs aus dem Ärmel, und auch Bon Scott hatte bei allen Tracks songwriterisch die Finger im Spiel. Es sind ein paar richtig starke Songs vertreten, aber auch Filler sind zu finden.

Mit dem Titelsong erfand die Gruppe mal so nebenbei einen großartigen Live-Klassiker, der auf fast jedem Konzert gespielt wird. Daneben finden sich auf der ersten Seite mit dem starken "Love at first feel", dem kurzen Blues-Rocker "Big Balls", "Rocker" und "Problem Child" noch mehrere Höhepunkte. Auch auf der zweiten Seite gibt es einige Hits, allerdings konnte man sich songwriterisch nicht so gut profilieren, wie zuletzt. Dennoch kann man "There's Gonna be some rockin'" und "Ride on" als gelungen bezeichnen. Diese können mit den ersten Songs aber nicht mithalten.

Ingesamt haben wir hier ein solides Werk von AC/DC vorliegen, das mit "High Voltage" aber nicht ganz mithalten kann, da die Gruppe noch nicht den Charme der Nachfolger zu bieten hatte. Kurioserweise war "Problem Child" dann nochmals auf der Neuflegung von "Let there be rock" - mit welchem sie noch einen drauf setzten - zu finden, und ersetzte dort einen anderen Track. Außerdem wird leider außer dem Titellied, "Rocker" und "Problem Child" kaum noch ein Song gespielt. Somit gibt es dann 4 gute Sterne!

Fazit: Kein richtiger Klassiker der Band, aber auch nicht schlecht. 4 Sterne!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. März 2001
Die Neuen Sachen sind ja ganz nett, aber diese alte Platte schießt wirklich den Vogel ab. Man hört richtig den Spaß an der Musik heraus! Sie sollte in regelmäßigen Abständen zum Pflichtprogramm gehören, damit man auch nicht vergisst, was guter Rock'n'Roll ist.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 31. Dezember 2000
Nach der stark ueberproduzierten "For those..-Scheibe", kamen AC/DC mit "Flick off the switch" bei den meisten Kritikern ueberhaupt nicht an. Doch wer ein Hard Rocker aus Liebe zur Musik ist und nicht ein Trendfuzzi, der wird diese kompromislose Musik lieben. Typen die "Flick off the switch" nicht "verstehen", orientieren sich wahrscheinlich lieber an den Charts.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. September 2008
Die europäische Version des '76er AC/DC-Albums "Dirty Deeds done dirt cheap" ist zwar nicht so vollgestopft mit Klassikern wie der Vorgänger "High Voltage" und nicht so herrlich rauh wie der Nachfolger "Let there be Rock", aber trotzdem eine Bereicherung für jede CD-Sammlung, in der guter Rock'n'Roll essentieller Bestandteil ist. Obwohl einige Nummern nicht den gewohnt hohen Level von AC Blitz DC halten, ist sie in ihrer Gesamtheit durchaus als hervorragend zu bezeichnen.
Der Opener DDDDC ist eine grandiose Midtempo-Stampfnummer a la TNT, garniert mit einem furiosen Gitarrensolo, das besonders bei Konzerten immer gut wirkt.
Love at first feel ist sehr gemütlich und erinnert mich beim Refrain doch tatsächlich ein wenig an die Beatles. Eines der etwas schwächeren Lieder.
Big Balls ist eine hauptsächlich bei Die-Hard-Fans beliebte Nummer, die kompositorisch kaum was hergibt, aber mit einem witzig-schmutzig-zweideutigen Text zu überzeugen weiß, der im Grunde dadurch, dass er von Bon Scott gesungen wurde, schon wieder eindeutig wird.
Rocker ist ein Klassiker, schnell, ein wenig im Stil der 50er-Jahre, vergleichbar eventuell mit Riff Raff von der "Powerage".
Problem Child, ein Faust-in-die-Fresse-Midtempo-Teil, das textlich wohl ein wenig autobiographisch ist. Macht Laune, toller Song.
There's gonna be some rockin' und Ain't no fun sind für die Zeit typische AC/DC-Boogies, machen definitiv Spaß und kommen auf jeder Rock-Party gut. Kleiner Wermutstropfen bei Ain't no fun ist vielleicht die Länge von 7:28, zumal die letzten fünf Minuten eigentlich ausschließlich der Refrain gesungen wird. (Ausser kleinen Zwischenrufen von Bon: "Hello Howard, how ya goin', next door neighbour. Get your f***in Jumbo Jet off my airport!")
Ride on ist wohl die langsamste AC/DC-Nummer überhaupt, zurückhaltend bluesig, mit einem sehr wehmütigen Text, in dem Bon durchblicken ließ, dass er sein Vollgas-Leben nicht immer gern gelebt hat. Ich liebe dieses Lied und höre es jeden 19. Februar.
Squealer wiederum ist sehr rauh, baut anfangs langsam Spannung auf, um dann rücksichtslos zuzuschlagen und den Hörer bis zum Ende der Platte in schnellem Trab mitzureissen. Hier ließ sich schon fast ahnen, welches Gewitter uns mit der nächsten Platte erwartete.
Verglichen mit allen anderen Alben der Bon-Scott-Ära ist dieses wohl das schwächste, was aber nur ungefähr so viel bedeutet, wie, dass der Berg Shisha Pangma der niedrigste der 8000er ist.
Immer noch ganz klare Kaufempfehlung an alle, die gern Rock hören.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Dezember 2013
AC/DC – Dirty Deeds done Dirt cheap (1976)

Dreckig, verschmutzt und mit einem imaginären Dauergrinsen, so wirkt AC/DC's Musik auf den Hörer und mit ihrem dritten Album machen sie genauso kompromisslos weiter.

Ein-Akkord-Riffs, öfter mal das 12-Takte-Blues-Schema, stets klassische Hard Rock-Rotzrocker, Powerchords en masse, null Abwechslung, das hört sich auf dem Papier eigentlich nach einem kreativlosen Armutszeugnis an, doch AC/DC beweisen, dass auch diese Art von Musik Spaß macht. Und diese Art Spaß hört man der Band deutlich an. Egal ob Angus Youngs Soli, die so unsauber klingen, als wären sie nur in einem Take aufgenommen, Malcolms repetitive, aber druckvolle Riffs oder Bon Scotts Böser-Buben-Gesang, all das zaubert ein Grinsen auf den postpubertären Rocker wie ich einer bin. Yeah! Dieses Schema kommt am Besten zum Einsatz in Dirty Deeds done Dirt cheap oder dem Closer Jailbreak. Einfach purer Spaß.

Dazwischen wird es allerdings aber doch etwas monoton. Der Ein-Akkord-Riff-Song Ain't no Fun (Waiting round to be a Millionaire) auf sieben Minuten hingezogen, verursacht wohl nicht nur eine hochgezogene Augenbraue. There's gonna be some Rockin' ist eine ähnlich repetitive Blues-Standard-Show und spätestens ab Problem Child beginnt man doch etwas lustlos drein zu schaun. Zwar hilft ordentlich Lautstärke aufdrehen gegen einsetzende Langeweile, da so dieses simple AC/DC-Prinzip wieder erstaunlicherweise wirkt, doch ist dies dann doch nicht gerade eine elegant Lösung.

In Big Balls fällt man dann aber doch vom Stuhl, nicht weil man aufgrund fehlender musikalischer Abwechslung eingenickt wäre, sondern weil das Zwerchfell dank dem brüllkomischen, streikt. Sowieso sind die Texte eigentlich das Highlight des Albums, die es vor dem beleidigenden Prädikat „Standard-Ware“ bewahren. Bon singt über lümmelnde Rockflegel, die auf ihre Millionen warten, über böse Rocker mit Messern als Argumenten, über puren Rock, der ein Leben ausfüllt und natürlich über Mädels, die vom dreckigen Rock begeistern sind. Rock and Roll eben.

Kleine Aufhorcher gibt es dann noch mit Ride on, welches zwar Standard-Blues-Ware ist, aber durch seine sanfte (ja, richtig gelesen) Art ein unglaublich gutes Gefühl vermittelt. Und das eigentliche Highlight hört auf den Namen R.I.P. (Rock in Peace). Ja, wieder typisches Blues-Schema, hört sich an wie etwas aus den 50ern von Chuck Berry, ja, keine Überraschung, aber es macht einfach tierisch Spaß. Die Gitarren sind auf's Derbste aufgedreht und verzerrt und es dröhnt einfach nur voller Rock & Roll-Spaß in den Ohren. Rock on....

Fazit: Hier bekommt man ein typisches Standard-AC/DC-Album auf hohen Niveau, mit guten, aber simplen Texten und guten, aber simplen Liedern, ohne große Überraschungen.

Wertung: ****
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am 21. Februar 2006
Der Titeltrack gehört mit zum gewaltigsten was AC/DC jemals vorgebracht haben: Knallharte Gitarre, typische Lyrics und dazu die passende Bon-Scott-Stimme. Dazu kommt mit der langen Fassung des anarchistischen "Problem Childs" noch ein Song, der definitiv in das obere Drittel der 1970er-Outputs zählt, allerdings etwas kürzer auf der CD-Version bzw. der nicht-Aussie-Ausgabe der 1977er "Let there be rock" nochmals erschien. Die Scott'sche Liveversion gab es dann noch 1978 auf der "If you want blood"-Live-LP.
Der Rest des - in Australien bereits 1976 in leicht veränderter Fassung erschienen - Albums ist sicher nicht so stark wie die folgenden Outputs der Scott-Ära und weist die typischen Albumtracks ("Love at first feel", "Ain't no fun...", "Rocker", "There's gonna..." ) auf.
Für Abwechslung sorgen das sarkastische "Big Balls", die Ballade "Ride on" (später im Film "Rhea M"/"Maximum Overdrive" zu hören) und das innovative, vom AC/DC-Schema abweichende "Squealer".
Prinzipiell rechtfertigen der Titeltrack und die im letzten Abschnitt erwähnten Tracks den Kauf und eine hohe Bewertung. Die Durchschnittsliedchen schmälern aber den Hörgenuss. Wer Rock'n'roll hören will, ist mit der Nicht-Aussie "High Voltage" deutlich besser bedient. Deshalb auch eher Durchschnitt.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Februar 2010
Das Meisterwerk "High Voltage" zu toppen, war wohl kaum möglich. Meiner Meinung nach haben sie es auch nicht ganz geschafft, aber eben fast.

"Dirty Deeds Done Dirt Cheap", der zweite Output in Deutschland (in Australien gab es vor "High Voltage" zuvor noch das Album "T.N.T" (wonach ich meinen AmazonNamen benannt habe) sowie eine weitere "High Voltage"-Version, die der deutschen Version fast gleicht) ist diesem jedoch durchaus ebenbürtig. (Eine weitere australische Variante von "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" wurde ebenfalls veröffentlicht).

Es besticht durch großartige Nummern, die Fans dieses Genres wohl fast allesamt wohlbekannt sein dürften.

Der Titelsong ist ein echter Meilenstein, auch Songs, wie "Problem Child" oder "Rocker" sind Granaten, die bei einem AC/DC-Konzert eigentlich nicht fehlen dürfen. Besonders das langsame und schon fast balladeske "Ride On" ist einer meiner Lieblingssongs von AC/DC. Auch das eher unbekanntere "Love At First Feel" ist ein Track, der mir sehr viel bedeutet.

Als ich mir "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" (damals noch) auf MC zulegte, war "Squealer" der Opener und "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" der letzte Song auf dem Tape. Auf sämtlichen Outputs sowie auch bei diesem ist es genau umgekehrt. Ein Umstand, der mich etwas irritiert, da "Squealer" definitiv ein Opener ist und der Titelsong viel besser ans Ende des Album passt. (Ich jedenfalls bevorzuge die mir vertraute Reihenfolge, die ein wesentlich cooleres Feeling des Gesamtwerk bewirkt. Probiert es mal aus!)

Im Gegensatz zum Vorgänger "High Voltage" versprüht "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" wesentlich mehr Spielfreude; die Songs sind "frecher" und schneller; und auch wenn man sich über "Big Balls" zunächst wundert, wird man es später lieben.

Dieses Album ist der konsequente Wegbereiter zum nächsten Album, meinen absoluten AC/DC-Fave "Let There Be Rock".

AC/DC Rules. Volle Punktzahl.
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am 26. Dezember 2004
Zuerst einmal muss ich eimal sagen,ich bin nicht der über drüber Rocker,aber was ich auf dieser Scheibe höre,wenn ich sie mir anhöre,fasziniert mich immer wider!!Von Dirty Deed Done Dirt Cheap bis zu Squealer ist den Jungs aus Australien wirklich ein Meisterwerk gelungen.Mein Tipp:Unbedingt kaufen!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. November 2012
Dieses Album ist (sowohl in der Australischen als auch in der Internationalen Version) der bisherige Höhepunkt der Band und das erste Album, was sich die 5 Sterne-Wertung verdient hat.
Zwar sind auch auf dem Vorgänger u.a. mit "Long Way To The Top" und vor allem "Live Wire" einige Highlights der Bandgeschichte drauf, jedoch hat man auf "Dirty Deeds" die härtere Musik, einige der besten Rock'N'Roll-Texte der Musikgeschichte und großartige Songs wie "Dirty Deeds", "Problem Child" "Ain't No Fun", "Ride On" und "Jailbreak" vertreten.
Anfänglich hatte ich mit dem Album auch einige Anlaufschwierigkeiten, da ich einfach mit der Erwartung von "Back in Black" und "Highway to Hell" an das Album ging. 2 Alben, die, wie ich heute feststelle, nicht umbedingt deutlich besser sind, aber eben doch noch anders (glatter) klingen und von der ersten Sekunde an zünden, aber eben auch eine kürzere Halbwertszeit haben. Heute befinden sich diese 3 Alben auf beinahe gleichem Niveau in meinen persönlichen AC/DC-Top 5.
Deshalb würde ich einsteigern auch zu einem anderen Erstlingswerk, als Dirty Deeds raten. Wenn man die späteren Albem jedoch schon erkundet hat und 70er Jahre-Rockmusik was abgewinnen kann, dann kann man sich diesem Album widmen und mit ein wenig Geduld findet man an diesem Output bestimmt seinen Spaß.
Wertung: Trotz Startschwierigkeiten 5 Sterne.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENTam 3. September 2009
"Dirty Deeds Done Dirt Cheap" hat wohl den undankbarsten Platz in der mittlerweile Schrank füllenden AC/DC-Albenchronologie eingenommen:

Zum einen ist es das eigentliche Debütalbum der Band, wenn man bedenkt, dass "High Voltage", so wie wir es heute kennen, eine Produktion der 80er-Jahre ist, das Fans im Nachhinein als Debüt zum Kauf angeboten wurde. Die Erstversion von "High Voltage" (ursprünglich nur für den australischen Markt vorgesehen) war schlichtweg vergriffen und (wahrscehinlich) nicht ganz so toll anzuhören, so, dass man mit einer neuen "High Voltage"-Platte ein Debüt nach Maß nachholen konnte (es ist fast schon eine frühe Best-of-Platte).
Insofern hat der "Nachfolger" natürlich einen schweren Stand.

Zum anderen ist der unverwechselbare AC/DC-Stil nicht ganz so 0/8/15-typisch herauszuhören wie bei den meisten anderen Alben der Band, was natürlich verhältnismäßig zu sehen ist! Freilich ist eindeutig herauszuhören, welche Guppe bei den Aufnahmen herumgewerkt hat. So gesehen ist "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" vielleicht sogar das am schwersten zugängliche AC/DC-Gesamtwerk.

Aber genau darin sehe ich persönlich wieder den Reiz der Platte! Neben einigen (wenigen) stadiontauglichen (Hard)rockern wie eben dem Titelsong, bekommt man ungeschliffennen amerikanisch-australischen Blues zu hören (wie etwa bei "Love at first Feel", "Ain't no Fun" oder "Ride On" (meiner Meinung nach die genialste Komposition auf der Scheibe)). Sogar einige Punkelemente (soweit ich weiß das einzige Mal) lassen sich (bei "Rocker") entnehmen, wenngleich es geschickt in eine typische Rock 'n' Roll - Nummer alias Elvis und Co verpackt wurde!
Als Album ist "Dirty Deeds..." jedenfalls angenehm und leicht hörbar, weil man sich nie angeödet oder genervt fühlt. Auch das vermeintlich aufgesetzte Stadionrock-Feeling tritt bei dieser CD nicht so sehr in den Vordergrund, was für einen längerfristigen Hörgenuss allerdings sehr vorteilhaft ist, weil man nicht unbedingt alkohol- oder adrenalingeschwängert zu den Rockhymnen tanzen muss...

Vieleicht ist es auch nur Zufall, allerdings fällt ja doch auch auf, dass am Cover einmal ausnahmsweise nicht Angus Young zu sehen ist, genauso ist der berühmte gothische AC/DC-Schriftzug in einfach(er)en Buchstaben dargestellt. Irgendwie passt das alles ganz gut zusammen - es macht die Scheibe jedenfalls noch ein Stückchen authentischer, wie ich meine.

Insgesamt ist "Dirty Deeds..." für Fans - vor allem Bon Scott - Verehrer - sowieso unumgänglich. Aber auch für Leute mit lückenhaften AC/DC-Plattensammlungen (so wie mich) empfehle ich diese Scheibe herzlich weiter!
Ein authentisches AC/DC-Frühwerk mit Ecken und Kanten und waschechtem Blues und Rock 'n' Roll, passend zusammengefügt und leichter und vielleicht auch öfter als so manch anderes AC/DC-Gesamtwerk hörbar!

4 Sterne deshalb, weil die Platte mit den ganz großen wie etwa "Powerage", "Highway to Hell" oder "Back in Black" nicht ganz mithalten kann. Aber eigentlich mache ich "Dirty Deeds..." damit schon wieder unbeabsichtigt schlechter als es in Wahrheit ist.

Also: GUTE PLATTE - garantiert kein Fehlkauf!!
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