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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
5
4,4 von 5 Sternen
Comme on a Dit
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,68 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 29. April 2004
Als Louise Attaque Liebhaber steht man in Deutschland bisweilen recht allein auf weiter Flur.
Dabei hat diese Band so viel hörenswertes zu bieten und auch wenn man kein französisch kann, die Musik macht einfach Spaß!
Das Erstlingswerk der vier Jungs aus Frankreich war bereits grandios, schnell, abwechslungsreich, erfrischend anders.
Comme on a dit führt diese Linie konsequent weiter.
Instrumentalisch hat sich wenig verändert, die Violine klingt nach wie vor hervorragend und passt gut zu den einzelnen Liedern.
Insgesamt sind Louise Attaque jedoch langsamer geworden, es gibt tatsächlich einige Songs die länger als 3 Minuten, einmal gar 8 Minuten sind.
Der Opener Qu'est ce qui nous tente? kommt locker leicht daher und man freut sich auf eine gute 3/4 stunde französischen Alternative Rock.
Über das langsame, dunkle Sans Filet geht es über den 1,21 min-Feger D'Amour en Amour weiter zum herrlich-verträumt klingenden L'intranquillité
Comme on a dit, der Namensgeber des Albums, macht mit seiner eingängigen, beschwingten Meldodie genauso viel Spaß wie das kurze Zeit später folgende La Plume.
Die Höhepunkte des Albums sind für mich jedoch die Tracks 12 und 13, La ballade de basse und du nord au sud.
Der ewig lange Track 12 schwillt in 8,17 min langsam an und gipfelt in einem 5 minütigen instrumentalen Abschluss.
Du Nord au Sud ist schließlich ein würdiger Abgang für diese tolle CD und stellt noch einmal die Geige mit schaurig-traurig-schönen Melodien in den Vordergrund!
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am 8. Juli 2017
... gewinnt "Comme on a dit" endlich wirklich an Charakter, an Format und Schärfe. "La ballade de basse" und "Du Nord au Sud" beschließen mit viel Tiefgang und Substanz ein Album, das mitunter einfach nur gefällig und okay daherkommt. Louise Attaque erinnern mitunter ein wenig an Love Sister Hope, aber kaum mehr an Violent Femmes, auf die sie sich noch zu Beginn ihrer Karriere und dem wirklich gelungenen selbstbetitelten Debut bezogen haben. Schade, dass sie sich das Ungestüme nicht haben bewahren können!
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Dezember 2012
Louise Attaque ist ein wirklich einzigartiges Phänomen, denn ihre Musik entspricht nun ganz und gar nicht dem Geschmack des Mainstreams. Und dennoch: Mit ihrem Debütalbum, dessen Titel dem Bandnamen entsprach, katapultierte sich die alternative vierköpfige Folk - Rock - Gruppe mit mittlerweile über 2,8 Millionen Exemplaren in die Top 50 der meist verkauften französischen Alben. Das hier angebotene 2. Album von Louise Attaque mit dem Titel "Comme On A Dit (in Deutsch: Wie man gesagt hat bzw. wie gesagt)" war allerdings weniger erfolgreich. Es wurden dennoch bisher weit über 700000 Alben verkauft. Das ist folglich immer noch eine respektable Anzahl im Vergleich zu anderen Interpreten. Es traf auch die Erwartungen der Fans und der Kritiker gleichermaßen. Hiermit etablierte die Band endgültig ihren Sound als ein Markenlabel. Es wurde allerdings seitens der Presse angemerkt, dass "Comme On A Dit" düsterer als das Debütalbum sei und damit weniger tauglich für das Radio. Das soll angeblich eine Ursache für den rückgängigen Verkaufserfolg gewesen sein. Die Songs wurden länger und insgesamt ruhiger. Man spürt eine gewisse Melancholie, vor allem in den beliebten Balladen " L'Intranquillité" und "La Plume." Es gab auch weniger Überraschungen im Bereich Tempo- und Temperamentwechsel. Auch die simpel gemachten Musikvideos der Band sind interessant. Vor allem gefielen mir die Animationsfilme zu "Si l'on marchait jusqu'à demain" und zu "La Plume, " wobei mich die tanzenden Korken des letzteren Titels irgendwie an den Oskar prämierten deutschen Kurzfilm "Balance" erinnerten.

Wie dem auch sei: Ihre Musik orientiert sich immer noch an der bretonischen Folklore bzw. Tanzmusik. Vordergründig sind in der Instrumentalisierung zum Gesang vor allem Geige, Gitarre und Schlagzeug. Man trifft auf unterschiedlichste Elemente, die eine Mischung aus Folk, Rock, Punk und Wave darstellen. Vielleicht ist es gerade die Mischung aus allem, die dazu beitrug, erneut den Nerv des französischen Publikums zu treffen.

Der seltsame und amüsante Name Louise Attaque soll an die Anarchistin Louise Michel erinnern, die im 19. Jahrhundert lebte und stets opponierte, und eine Hommage an die amerikanische Rockband "Violent Femmes" sein. Zweimal erhielt die Band bereits einen "Victoire de la Musique", den bedeutendsten französischen Musikpreis. Die Band hat sich mittlerweile leider getrennt, obwohl sie zwischenzeitlich erneut gemeinsam ein drittes Album mit dem Titel "À plus tard crocodile" aufgenommen hat. Der Sänger Gaëtan Roussel und der Geiger Arnaud Samuel knüpfen mit ihrer neuen Band Tarmac an die Louise Attaque Tradition an, während der Bassist Robin Feix und der Schlagzeuger Alexandre Margraff mit "Ali Dragon" sich mehr dem Rap und elektronischen Beats gemischt mit Dub und Rock widmen.

Fans von irischer oder bretonischer Folklore werden bei dieser CD auf ihre Kosten kommen, auch wenn das erste Album mit dem Titel "Louise Attaque" nach meiner Meinung überzeugender war. Ein weiteres Phänomen dieser Art stellte auch die bretonische Folk -Hip - Hop - Gruppe Manau dar, die einen ähnlichen Erfolg um das Jahr 2000 mit "Panique Celtique" und dem Titel "La Tribu de Dana" feierte. In diesem Kontext sind vor allem die Alben "Panique Celtique," " Premier Pas - Martial" und "Best Of Manau" interessant.

In Deutschland gibt es in diesem Segment auch viele interessante Bands, die leider weniger erfolgreich sind. Dazu zählen z.B. "Fiddlers Green" oder die mittlerweile aufgelösten "The Inchtabokatables." Die besten Alben der ostdeutschen Inchtabokatables sind an erster Stelle "Inchtomanie," gefolgt von "Ultra" und "White Sheep."

Auf Mittelalterfesten faszinieren hierzulande auch Saltatio Mortis und Corvus Corax, in Italien auch Folkstone, die wiederum auch Songs von Angelo Branduardi als Metal Version präsentieren. Darunter z.B. auch den Song über die Eitelkeit (Vanità Di Vanità, tutto Vanita = Nichts als Eitelkeit), den Branduardi als Filmmusik für den Streifen "State buoni se potete" schrieb. Für Fans italienischer Renaissance Musik ist daher auch Branduardi eine absolute Empfehlung, vor allem die Reihe "Futuro Antico."
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am 1. Januar 2003
Das bisher beste Album von Louise Attaque überzeugt durch melancholische Texte, durch Melodien voller wut -die aber nie richtig ausbricht- und Verzweiflung. Ein zumindest in Deutschland (viel zu) unbekanntes musikalisches Meisterwerk, von einer (viel zu) unbekannten Gruppe. Es ist allerdings nicht jedermanns Sache.
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am 16. Dezember 2007
Alle drei Louise Attaque Alben sind uneingeschränkt zu empfehlen. Das zweite Album 'Comme on a dit' besticht ebenfalls durch den Wechsel schneller folkiger Rocksongs und eigenwilligen Chansonesquen Folkballaden. Ich bekomme bei fast jedem Song immernoch eine Gänsehaut. Wer Musik aus Frankreich mag kommt an Louise Attaque nicht vorbei!
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