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am 1. März 2006
Zuerst möchte ich eine Sache klarstellen, einfach aus dem Grund, dass ich sie gerne gewusst hätte, ehe ich mir diese DVD gekauft habe. Dies ist keine Dokumentation in dem Sinne, dass sie ein umfassendes Bild von Leben und Werk Glenn Goulds zeigt. Das Programm auf dieser DVD setzt sich aus vier kurzen Sendungen zusammen, in denen Glenn Gould Interviews gibt, man seine Arbeitsweise im Studio mitverfolgen kann und in denen er natürlich Klavier spielt. Keine (oder kaum) Aufnahmen aus früheren Schaffensperioden des Pianisten oder aus der Zeit vor seinem Rückzug von der Konzertplattform. Echte Gould-Fans, wie ich einer bin, werden den Kauf dennoch nicht bereuen. Es ist schlichtweg faszinierend diesem genialen Pianisten, dem auf seinem Gebiet noch kein anderer Musiker gleichkam, auch wenn der Vergleich nur allzu leicht bemüht wird, bei der Arbeit zuzusehen. Ebenfalls hoch interessant sind die immer wieder eingestreuten Interviews mit Gould, die nicht nur einen Menschen mit außergewöhnlichem musikalischem Gespür sondern auch einen außerordentlich gescheiten Kopf offenbaren, humorvoll und natürlich auffällig in seiner berühmt berüchtigten Exzentrizität.
Der Musiker Gould ist genial, der Mensch allemal faszinierend.
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am 11. April 2008
Gould ein Alchemist ?

Zitat."Doktrin der Alchemisten zufolge war diese weltliche Macht, Materie auf Wunsch zu verwandeln, nur ein Vorwand und externes Ziel: das, was wir heute als eine Herausforderung bezeichnen würden. Denn der Begriff der Alchemie und die goldene Regel des Alchemisten beruhten auf einem gemeinsamen Grundprinzip: der Geist sollte die Materie und die Materie den Geist beeinflussen und sich gegenseitig durchdringen und verwandeln können.Für den Alchemisten übt also die Tatsache, daß er auf die Materie einwirken und sie manipulieren, studieren, analysieren und ihre Bestandteile kombinieren kann, einen Einfluß auf seinen Geisteszustand, seine Mentalität, seine Gedanken und sein Verhalten aus. Und die Veränderungen, die in ihm stattfanden, konnten die Materie - die Welt und die greifbare Realität - beeinflussen und sogar den Verlauf ihres Daseins verändern."

In langen Gespräche mit Bruno Monseingnon entfaltet Glenn Gould seine Welt-Anschauung. Aufnahmen sind seine Art, mit der Welt zu kommunizieren. Diese haben nur eine Berechtigung, wenn es einen neuen Blick auf ein Werk gibt. Gould sieht klar, dass er durch Studio-Aufnahmen eine perfekte Kontrolle über das Werk hat. Genau so "komponiert" er seine Aufnahmen. Aus vielen "Schnipseln" entsteht dann seine Neu-Komposition, teilweise durch Abmischen verschiedener Mikropositionen.

Ein wenig gepflegter, eloquenter und charmanter Mann lässt sich befragen.Seine Marotten stehen nicht im Vordergrund,sondern die Einstellungen von Gould zu einer Fülle von musikalischen Aspekten, insbesondere seine Auffassung, Konzerte seien überholt und sein Werben für Studioaufnahmen.

Monseingnon beschreibt im booklet, wie er gegen alle Bedenken und Widerständen dieses Porträt von Gould herstellen konnte und dass ihm der Zufall eines Streiks die Gelegenheit verschaffte, seinen Film im Hauptprogramm des Fernsehens unter zu bringen.

Gould ist immer auch kundig- intelligenter Musik-“Philosoph“, und keinesfalls „nur“ ein Pianist. Stücke, die rein "pianistisch" sind, wie diejenigen von Chopin, interessieren ihn nicht.Der Klavier“papst“ Joachim Kaiser prognostizierte einst Gould eine geringe Halbwertzeit. Wenn man die Fülle des Materials betrachtet, das von Gould und über Gould existiert, ist er vielleicht der Pianist, der am meisten medial präsent ist. Immer noch und immer wieder übt sein Klavierspiel eine grosse Fascination aus. Darüber hinaus hatte Gould sicher ein Interesse an der Verbreitung seiner Meinungen über Musik und Interpretation.

Die Filme von Bruno Monseingnon liefern ihren Beitrag dazu.

Vielleicht irrt Joachim Kaiser.
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am 22. April 2011
Glenn Gould hat nun schon mehrere Generationen von Pianisten beeinflusst, durch sein überliefertes Klavierspiel wie durch sein überliefertes Wort. Er polarisiert oft, stösst auch ab und hat manche Unverständlichkeit hinterlassen. Aber die Faszination seiner Intensität und Freiheit, seiner intellektuellen Überlegenheit wie seiner emotionalen Wucht bleibt. Ohne Zweifel wird die Halbwertzeit des Gouldschen Oeuvres bei weitem über der Kaiserscher Kommentare liegen.
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am 19. April 2012
Gould-Fans kommen m.E. ohne diesen Film nicht aus. Er zeigt was von seinen unbegreiflichen Fähigkeiten, seiner traumwandlerischen Art,seinem Mut und seiner Macht. Sonderpreis gefällt.
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am 2. November 2010
Ich habe viele CDs von Glenn Goulds Einspielungen, habe aber seine aktive Zeit nicht als Erwachsener erlebt und so ist diese DVD-Veröffentlichung mit einer Mischung aus Klaviermusik und Interview eine schöne Art Retrospektive auf den wohl populärsten Pianisten aller Zeiten. Es gibt Musik von Schoenberg, Gibbons und natürlich von Bach, der gesamte Film ist 1974 entstanden, also zu einer Zeit, als sich Gould schon lange von der Bühne verabschiedet hatte, da er lieber im Studio arbeitete. Besonders das Interview mit Bruno Monsaingeon ist von grossem Interesse, was ich noch gerne gehabt hätte, wären Ausschnitte aus früheren Konzerten und Interviews, bin aber gar nicht sicher, ob es da so vieles gibt, denn Gould war einfach eher etwas zurückhaltender und mochte nicht allzu viel Wirbel um seine Person. Für Fans ist diese DVD sicherlich ein Goldstück, wer allerdings lieber nur die Musik hören möchte,ist mit den vielen CD-Veröffentlichungen besser bedient. Für die, die mehr über den Pianisten wissen wollen, ist auch das Buch "Glenn Gould - Leben und Werk" von Michael Stegemann zu empfehlen!
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am 26. Dezember 2004
Jede Aufnahme mit Glenn Gould ist einmalig und nicht hoch genug zu bewerten. Unter den großen Musikern des letzten Jahrhunderts
nimmt er einen Sonderplatz ein. Seine Filme sind eine Kommunikation mit seinem Publikum auf höchstem Niveau!
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