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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
107
4,2 von 5 Sternen
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Chicago in den 1920-er Jahren. Roxie Hart (Renée Zellweger) würde alles dafür tun, ins Showbusiness zu kommen. Doch sie muss erkennen, dass ihr Liebhaber sie nur mit leeren Versprechungen erobert hat und erschießt ihn kurzerhand. Im Frauengefängnis trifft sie auf ihr großes Idol Velma Kelly (Catherine Zea-Jones), die vor einem Monat wegen Doppelmordes an ihrem treulosen Mann und ihrer Schwester verhaftet wurde. Mit Hilfe der Gefängnisaufseherin wird für beide der selbstverliebte Staranwalt Billy Flynn (Richard Gere) gewonnen, der noch nie einen Prozess mit einem weiblichen Klienten verloren hat ...

Bob Fosse (1927-1987) schrieb das Musical als Satire über Reichtum und Ruhm um jeden Preis 1975 für den Broadway, wo er es auch selbst inszenierte. Eine geplante Verfilmung mit Liza Minelli und Goldie Hawn in den Hauptrollen wurde immer wieder verschoben und geriet nach dem frühen Tod des CABARET-Regisseurs zunächst in Vergessenheit. Rob Marshall (*1960) hat mit seinem Kinodebüt einen stilistisch Fosses Vorstellungen (man denke an die Tanzszenen in ALL THAT JAZZ (1979)) sichtbar entsprechenden Film vorgelegt, der auch hinsichtlich der großartigen Besetzung der Hauptrollen zu überzeugen vermag. Songs und Tanzsequenzen konnten perfekt in die Handlung integriert werden. Den mit 54 Millionen Dollar sehr hohen Kosten standen an den amerikanischen Kinokassen Einnahmen in Höhe von 170 Millionen Dollar gegenüber. In 13 Kategorien nominiert, erhielt CHICAGO 1983 sechs Oscars - unter anderem für den besten Film.

STUDIOCANAL veröffentlicht in der anlässlich der Oscarverleihung kreierten "Award Winning Collection" mit verändertem Coverdesign erneut die bereits 2011 vorgelegte Blu-ray. Die Disc enttäuscht mit einer Bildqualität, die für einen 2002 produzierten Film kaum mit schlecht erhaltenem Material gerechtfertigt werden kann. Das in zahlreichen Szenen deutlich verrauschte und selten an HD erinnernde Bild legt nahe, dass auf eine digitale Neuabtastung verzichtet wurde. Deutsche, englische und französische Tonspur überzeugen mit DTS-HD MA 5.1. Optional sind Untertitel in den genannten Sprachen (Englisch für HG) vorhanden. Eine separate Untertitelspur für die übersetzten Songtexte (die für die Handlung durchaus bedeutsam sind) wurde nicht angelegt. Die Extras bieten mit "Hinter den Kulissen" (2003, 29 min) ein TV-Special anlässlich des Kinostarts sowie ein Making of (2005, 28 min), in dem auch über die erfolgreiche Broadway-Inszenierung 1975 berichtet wird. Der Audiokommentar mit Regisseur Rob Marshall und Drehbuchautor Bill Condon verfügt nur über französische Untertitel - obwohl auf der DVD von Buena Vista deutsche Untertitel vorhanden waren. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Fazit: 5 Sterne für das furiose Musical und 3 Sterne für die enttäuschende Blu-ray ergeben 4 Sterne in der Gesamtwertung.
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am 29. Juni 2013
Eines vorweg: der Film ist kein Gangsterfilm im klassischen Sinn. Genau das nahm ich an, als ich ihn mir kaufte. Es ist ein verfilmtes Musical. Wem das aber gefällt, der bekommt einen wirklich tollen Film mit tollen Tanzeinlagen und einer guten Story.
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am 14. April 2015
......und natürlich " 5 STARS " für diese klasse Verfimung. ABER WAS IST DAS FÜR EINE HD UMSÄTZUNG? ?? Das Bild ist bestenfalls VHS Qualität. Selbst die DVD ist besser. Es krisselt und man hat eindeutig nicht bearbeitet für diese Blu Ray. Der Sound ist jedoch besser als der der DVD . Auch wenn Richard Gere immer noch nicht singen kann sind Zeta Jones und Zelllweger einfach ne Traum. Das reicht aber nicht für eine HD feeling. Sehr schade. Wer die DVD hat braucht die Blu Ray sich nicht zulegen . Ok war nun billig die Blu Ray. Genauso wie diese UMSÄTZUNG. 2 Sterne deswegen für die Europäische Blu-Ray. Da ich ein Fan dieses Filmes bin habe ich die US Blu-Ray bestellt. Neu gemastert und abgetastet .StudioCanal sollte sich diese HD Version als Beispiel nehmen. So geht es .
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am 22. Januar 2014
gebraucht für ein Musikreferat, gutes Preis-Leistungsverhältnis, die erste Hälfte des Filmes eher langweilig und nicht sehr interessant, dann aber schwer OK, gute Unterstützung für ein Referat und gut zur Präsentation zu verwenden.
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am 7. Mai 2012
CHICAGO ' FILMREZENSION

Ladies and Gentlemen, you are about to see a story of murder, greed, corruption, violence, exploitation, adultery and treachery - so beginnt eines der mit Oscarnominierungen überhäuften Musicals der Filmgeschichte. Der Regisseur Rob Marshall hatte es sicherlich nicht leicht, ein so erfolgreiches Bühnenstück auf die Kinoleinwand zu bringen. Doch das Resultat ist durchweg sehenswert und grenzt sich durch die Einzigartigkeit vom Vorbild. Zudem muss bedacht werden, dass es sich ursprünglich um eine Bühnen show handelt sodass man auch im Film mit begrenzten Mittel arbeiten musste. Filmtechnisch war es fraglich inwiefern man man einen Film komplett in rot-schwarz halten kann, ohne dass es aufdringlich wirkt. Marshall hat es auf jeden Fall getroffen. Die glamourös schillernden Kostüme vereinen sich mit grandiosen Lichteffekten zu einem surrealen Gesamtbild. Er lässt keine Grenze zwischen Sein und Schein. Denn die Botschaft des Filmes lautet: Das Leben ist ein Zirkus und alles nur Show. Durch sorgfältig gewählte Übergänge verfließen beide Welten ineinander so dass man einen einzigartigen Ausflug in das Chicago der 20er Jahre projiziert bekommt. Auf der Bühne können die Figuren nach Herzenslust ihre Träume von einem Dasein als Star ausleben, bevor sie das wahre Leben wieder einholt.
Renée ist die Diva! Davon ist man schnell überzeugt. Spätestens aber, wenn sie Catherine Zeta-Jones (Velma) nicht nur im Knast die Show stehlt. Renées (Roxie) träumt von einer Karriere als Showstar und geht dafür auch über Leichen. Obwohl die Darsteller mit Musical bisher wenig Erfahrung hat, fühlen sie sich ungewöhnlich wohl in ihren Rollen. Catherine Zeta-Jones alias Velma ist auch im Knast ein Star mit geballter Weiblichkeit, einer hervorragenden Stimme und Bewegungskunst. Ebenso hat Richard Gere mit seiner überraschend amüsanten Leistung überrascht. Als Staranwalt Billy Flynn legt er seine Show durch den Gerichtssaal.
Flair und Stimmung, Rhythmus und Atmosphäre sind für einen Musicalfilm gelungen. Ein echtes Musical, auf der Bühne, kann sicherlich noch weit mehr erzeugen als die vergleichsweise leblose Kinoleinwand, doch »Chicago« holt und gibt alles heraus, was herauszuholen und zu geben ist. Die Gesang- und Schauspielkünste der Darsteller vereint mit filmischen Effekten, verleihen samt Choreographie dem Musical insgesamt mehr Lebenslust und Show.

Azal Adress 2012
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am 5. September 2013
Die dem Film zugrunde liegende Story wäre in drei Sätzen erzählt und ist ähnlich schon oft verfilmt worden. Aber die Kraft der Bilder, des Tanzes und der Musik, die diesen Film von erster bis letzter Sekunde trägt, ließ mich die Story vergessen und den wunderbaren SchauspielerInnen schmachtend zusehen und -hören.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. September 2005
Als der Film zum ersten Mal auf DVD erschien, habe ich mich gewundert, daß zu so einem aktuellen Film die Extras eher dürftig ausgefallen sind. Und ich hatte da so eine Ahnung... ...und fühle mich nun bestätigt. Aber was soll`s !!!
Diese gelungene Musical-Verfilmung mit der schmissigen Musik von John Kander & Fred Ebb hat einfach eine "Special Edition" verdient - besonders mit diesem grandiosen Cast.
Während ich bei Richard Gere und Renée Zellweger verwundert über die ungeahnten Talente den Kopf schüttelte, blieb mir bei der Performance von Cathrine Zeta-Jones einfach die Luft weg: Welch eine Powerfrau !!!
Aber auch die restliche Besetzung kann sich sehen und vorallem hören lassen: Queen Latifah gibt eine sinnlich gerundete und ebenso üppig-ordinäre Mama Morton. John Reilly kämpft als Amos um die Aufmerksamkeit von Roxie, die des Publikums ist ihm gewiss. In einer klitzekleinen Nebenrolle entdeckt der Zuschauer sogar Chita Rivera, Broadways 1. Velma Kelly (näheres bei den Extras).
Apropos - die Extras bieten eine Menge Infos: gestrichene Szenen, Featurettes über Produktionsdesigne und Kostüme, die Geschichte von "Chicago" und etliches mehr, das sich lohnt.
Darum wie gesagt: Was soll`s !!! Dann greife ich eben nochmals in die Tasche und gönne mir diese "Special Edition"
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Chicago in den 1920-er Jahren. Roxie Hart (Renée Zellweger) würde alles dafür tun, ins Showbusiness zu kommen. Doch sie muss erkennen, dass ihr Liebhaber sie nur mit leeren Versprechungen erobert hat und erschießt ihn kurzerhand. Im Frauengefängnis trifft sie auf ihr großes Idol Velma Kelly (Catherine Zea-Jones), die vor einem Monat wegen Doppelmordes an ihrem treulosen Mann und ihrer Schwester verhaftet wurde. Mit Hilfe der Gefängnisaufseherin wird für beide der selbstverliebte Staranwalt Billy Flynn (Richard Gere) gewonnen, der noch nie einen Prozess mit einem weiblichen Klienten verloren hat ...

Bob Fosse (1927-1987) schrieb das Musical als Satire über Reichtum und Ruhm um jeden Preis 1975 für den Broadway, wo er es auch selbst inszenierte. Eine geplante Verfilmung mit Liza Minelli und Goldie Hawn in den Hauptrollen wurde immer wieder verschoben und geriet nach dem frühen Tod des CABARET-Regisseurs zunächst in Vergessenheit. Rob Marshall (*1960) hat mit seinem Kinodebüt einen stilistisch Fosses Vorstellungen (man denke an die Tanzszenen in ALL THAT JAZZ (1979)) sichtbar entsprechenden Film vorgelegt, der auch hinsichtlich der großartigen Besetzung der Hauptrollen zu überzeugen vermag. Songs und Tanzsequenzen konnten perfekt in die Handlung integriert werden. Den mit 54 Millionen Dollar sehr hohen Kosten standen an den amerikanischen Kinokassen Einnahmen in Höhe von 170 Millionen Dollar gegenüber. In 13 Kategorien nominiert, erhielt CHICAGO 1983 sechs Oscars - unter anderem für den besten Film.

Die Blu-ray von STUDIOCANAL enttäuscht mit einer Bildqualität, die für einen 2002 produzierten Film kaum mit schlecht erhaltenem Material gerechtfertigt werden kann. Das in zahlreichen Szenen deutlich verrauschte und selten an HD erinnernde Bild legt nahe, dass auf eine digitale Neuabtastung verzichtet wurde. Deutsche, englische und französische Tonspur überzeugen mit DTS-HD MA 5.1. Optional sind Untertitel in den genannten Sprachen (Englisch für HG) vorhanden. Eine separate Untertitelspur für die übersetzten Songtexte (die für die Handlung durchaus bedeutsam sind) wurde nicht angelegt. Die Extras bieten mit "Hinter den Kulissen" (2003, 29 min) ein TV-Special anlässlich des Kinostarts sowie ein Making of (2005, 28 min), in dem auch über die erfolgreiche Broadway-Inszenierung 1975 berichtet wird. Der Audiokommentar mit Regisseur Rob Marshall und Drehbuchautor Bill Condon verfügt nur über französische Untertitel - obwohl auf der DVD von Buena Vista deutsche Untertitel vorhanden waren. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Fazit: 5 Sterne für das furiose Musical und 3 Sterne für die enttäuschende Blu-ray ergeben 4 Sterne in der Gesamtwertung.
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Chicago in den 20er Jahren: Die unbedeutende Roxie Hart erschießt ihren Liebhaber, da er ihr versprochen hat sie als Star groß rauszubringen, in Wirklichkeit aber nur Geschlechtsverkehr mit ihr wollte. Roxie kommt ins Gefängnis und stellt sich dennoch ein glamouröses Leben mit viel Tanz und Leidenschaft - ganz nach ihrem Vorbild Velma Kelly, die kurz vor Roxies Mord einen Doppelmord beging und eine Revue-Tänzerin ist - vor. Der Staranwalt Billy Flynn versucht Roxie aus dem Gefängnis zu bekommen, doch das wiederum lässt sich nicht ohne Drama und Tanz regeln...

Der Film ist eine Mischung aus Komödie, Drama und Musical, es wird so gut wie in jeder zweiten Szene getanzt und gesungen und das ganz nach dem jazzigen Stil der roaring twenties in Chicago. "Chicago" ist einerseits eine Hommage an die großen Revue-Tänzer der damaligen Zeit und andererseits die Veranschaulichung des Mordes und Todes als Alltag in dieser teils kriminellen Großstadt. Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere sind wie perfekt für ihre Rollen zugeschnitten und überzeugen in ihren tänzerischen Leistungen, aber auch als Sänger, die die Original-Lieder selbst singen. Der Streifen ist eine Wucht an Sex, bunten Bildern und heißen Tanzbewegungen bzw. anmachenden Jazzsongs. Die Lieder, die für diesen Film produziert wurden, sind unverkennbar und entführen den Zuschauer in die 20er Jahre mit Auge und Ohr. Wirklich sehr weiterzuempfehlen für einen heißen und lockeren Filmabend!

~Bücher-Liebhaberin~
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TOP 500 REZENSENTam 11. Februar 2015
Musical Verfilmungen sind gewiss nicht jedermanns Sache. Wer sich dafür allerdings erwärmen kann, bekommt nahezu immer sehr gute Unterhaltung geboten, was schon bei „Mamma Mia“, „Rock of Ages“ oder „Les Miserables“ deutlich wurde.
Im Falle von „Chicago“ handelt es sich um eine Leinwandadaption des gleichnamigen Musicals von Bob Fosse und John Kander. Darin geht es um die liebenswerte Roxie Hart, die ebenfalls wie Velma Kelly eine große Varieté Tänzerin werden möchte. Jedes Mal, wenn sie von einem anderen Leben träumt oder sich gerade ein Problem auftut, wird dies mit entsprechenden Musical Sequenzen dargestellt. Die Geschichte wird dadurch sehr kurzweilig und unterhaltsam erzählt. Die Rolle der Roxanne „Roxie“ Hart wurde mit Renée Zellweger, die schon mit den beiden Bridget Jones Filmes viele Sympathiewerte gewinnen konnte, sehr gut besetzt. Ohnehin ist der Cast sehr prominent besetzt worden. Zu sehen sind Catherine Zeta-Jones als die erfolgreiche Varieté Tänzerin Velma Kelly, Richard Gere als Anwalt Billy Flynn, Queen Latifah als Gefängnisaufseherin Matron „Mama“ Morton, John C. Reilly als Roxies liebender Ehemann Amos Hart sowie in weiteren Rollen Taye Diggs, Dominic West, Lucy Liu, Mýa und Colm Feore. Im übrigen tanzen und singen die Schauspieler allesamt selbst und wurden in den entsprechenden Szenen nicht gedoubelt.
Die Story ist sehr kurzweilig gehalten. Chicago in den 1920er Jahren: Roxie wird von einem Liebhaber hereingelegt und ermordet diesen. Im Gefängnis lernt sie ihr großes Idol Velma Kelly kennen und freundet sich mit der Gefängnisaufseherin Matron „Mama“ Morton an. Die sorgt dafür, dass der erfolgreiche Anwalt Billy Flynn auf sie aufmerksam wird und sie vor Gericht vertritt, denn ihr droht die Todesstrafe.
Die Abwechslung zwischen normal gespielten und den Musical Szenen ist sehr ausgewogen und erscheint zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt. Dabei ist die Erzählgeschwindigkeit recht hoch, so dass auch keine Langeweile aufkommt. Da hat Regisseur Rob Marshall ein gutes Händchen bewiesen und das Musical sehr gut für die Leinwand adaptiert. Kein Wunder also, dass „Chicago“ nicht nur bei einem Budget von 45 Millionen US-Dollar an den Kinokassen fast 307 Millionen US-Dollar wieder eingenommen hatte und insgesamt 6 Oscars (u.a. für den besten Film sowie für Catherine Zeta-Jones als beste Nebendarstellerin) gewann.

Bild
Das Bild dieser Blu-ray ist recht wechselhaft ausgefallen, wobei es keine Unterschiede im Vergleich zur bisherigen HD Veröffentlichung gibt. Insgesamt wird aber unterm Strich eine dennoch gutklassige Qualität erreicht. Das macht sich gerade bei der Schärfe bemerkbar. Überwiegend liefert diese gute bis sehr gute Werte, wobei doch einige weniger optimale Momente nicht von der Hand zu weisen sind. Die Farben sind natürlich und kräftig. In den Musical Szenen wurde bewusst als Stilmittel der Kontrast erhöht, so dass die Farben zwar unnatürlich aber stimmig ausschauen und sich damit auch deutlich von den gewöhnlichen Sequenzen abheben. Der Schwarzwert ist gut. Kompressionsspuren waren nur stellenweise und schwach erkennbar.

Ton
Diese Blu-ray lebt gerade von den vielen Musical Einlagen. Da kommt es der deutschen Abmischung mehr als nur zugute, dass die Dynamik umfangreich und die Balance ausgewogen ausgefallen ist. Dazu gesellen sich häufig gut platzierte Surroundeffekte, wobei gerade der Score sämtliche Kanäle belegt. In diesem Momenten darf auch der Subwoofer zeigen, was in ihm steckt. Die Bässe klingen dabei stets kräftig, aber unaufdringlich. Die Dialoge sowie der Gesang klingen recht natürlich und sind immer klar zu verstehen.

Ausstattung:
• Audiokommentar mit Regisseur Rob Marshall und Autor Bill Conden
• Hinter den Kulissen Special
• Entfernte Szene "Class" (mit optionalen Kommentar)
• Von der Bühne auf die Leinwand: Die Geschichte von Chicago
• Musik-Performances
• Ein intimer Blick auf Regisseur Rob Marshall
• Wie Liza Minelli zu Roxie Hart wurde
• Oscargewinner Production-Design: John Myhrne
• Oscargewinner Costume-Design: Colleen Atwood

Das Bonusmaterial der DVD wurde auch für die Blu-ray komplett übernommen. Geboten werden neben einem Audiokommentar mit Regisseur Rob Marshall und Autor Bill Conden zusätzliche etliche Featurettes und Beiträge, die sich den Dreharbeiten, der Geschichte, der Musik aber auch der Crew insbesondere den beiden Oscar Gewinnern John Myhrne und Colleen Atwood widmen. Ein Wendecover ist darüber hinaus ebenfalls vorhanden.

Fazit:
„Chicago“ ist eine wunderbar unterhaltsame Musical Verfilmung, die binnen 2 Stunden kurzweiliges Entertainment bietet. Die einzelnen Musikstücke sind zwar nicht durchweg ewige Ohrwürmer, machen aber dennoch ordentlich Laune. In Verbindung mit der originellen Story bekommt der Zuschauer nicht nur dank des prominenten und erstklassigen Casts eine Menge Schauwerte geboten.
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