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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
40
4,7 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,05 €+ 3,00 € Versandkosten


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am 14. April 2013
Als Filmmusiker der ich bin, brauch ich natuerlich eine Library mit den Grossen, und Robby Muellers Kamera- und Licht-Klima macht Down-By-Law zu einer der wichtigsten "Indie"-Juwelen, auch wegen der genialen Kombination von Schauspielern: Aufgrund der Freundschaften zwischen Reg. Jarmusch und Waits, Lurie, Begnini, musste er nur noch ein geeignetes "Setup" / Rahmen darum legen, und das Ding lief fast von alleine... Der Film mag von den meisten Mainstreamern nach heutigen Seegewohnheiten als "langweilig" angesehen werden, kann ich aber nicht nachvollziehen, weil Stimmung und Setup sehr magisch sind und man stets schmunzelnd dabei ist. Aber mein absoluter Favorit of all times ist ja auch "A Serious Man" der Coens, was die meisten Menschen ebenfalls nicht nachvollziehen koennen. Wenn ich Verurteilung nicht so hassen wuerde, wuerde ich sagen, dass viele Menschen nicht mehr richtig zuhoeren koennen, aber ok, nennen wirs "Geschmacksfrage". Fuer "Cineasten" ist der Film absolut ein Muss und KANN nicht enttaeuschen. Und dann wirklich sehr sympathisch ist das ungewoehnliche Making-Of in Form von drei langen Telefonaten Jarmuschs in 2005 also nach ueber 30 Jahren mit seinen Schauspielern, die viel ueber ihr Verhaeltnis untereinander und die damalige Arbeit vermitteln.
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am 23. Februar 2007
Zack (Tom Waits) kommt ins Gefänginis, nachdem man ihm eine Leiche untergeschoben hat. Jack (John Lurie) sitzt dort bereits, weil er eine Minderjährige missbraucht haben soll. Jack ignoriert Zack so gut er in einer kleinen Zelle kann und beide können sich nicht leiden. Irgendwann kommt Roberto (Roberto Benigni) hinzu, ein dauerredender Italiener, der tatsächlich ein Verbrechen begangen hat: Mit dem Wurf einer Billardkugel hat er jemanden ins Jenseits geschickt. Die Abneigung zwischen Zack und Jack nimmt ab durch ihren gemeinsamen Hass auf den nervtötenden Italiener mit seinem infantilen Englisch. Als Roberto behauptet er wisse wie man aus dem Knast ausbrechen könne, nimmt ihn zunächst keiner ernst, aber bald schon schlagen sich die drei zusammen durch die Sümpfe von Lousina.

Jim Jarmusch hat sich in diesem wunderbar reduktionistischen Film ganz auf die Fähigkeiten der Akteure und den Gegensatz ihrer Charaktere verlassen. Dazu kommen brillante Kameraeinstellungen, die das Konzept aufgehen lassen. Zwar nicht ganz so gut wie "Dead man", aber dennoch ein absolut hochklassiger Film.
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am 12. April 2003
Drei sympathische Underdogs in einer desillusionierten Welt: Jim Jarmuschs dritter Kinofilm ist gewohnt atmosphärisch und dichtes Erzählkino in kargen Schwarzweissbildern und lebt von der drei herrlichen Hauptdarstellern Tom Waits, John Lurie und Roberto Benigni und ihren gegensätzlichen Charakteren. Dazu die stimmungsvolle Musik von Lurie, die Songs von Waits, lakonisch-cooler Humor und eine schlichte Story.
"Down By Law" heisst im US-Slang "alles im Griff" und ist hier ziemlich ironisch gemeint, denn die drei Loser haben ihr Leben alles andre als im Griff. Für Verbrechen verhaftet, die sie nicht begangen haben, ausser Bob (Benigni), der in Notwehr mit einer Billardkugel einen Mann getötet hat, hängen sie in ihrer Zelle rum, schlagen die Zeit tot, gehen sich auf die Nerven oder muntern sich auf. Auf der anschliessenden Flucht (der Knastausbruch wird erfreulicherweise nicht im Detail gezeigt, weil dies für die Story nicht wichtig ist) mögen sie sich immer noch nicht, raufen sich aber ob der unangenehmen Situation zusammen.
"Down By Law" ist erfrischend und zutiefst menschlich, mit starken, ruhigen Bildern und Stimmungen, eingefangen von Robby Müller, der anschliessend zu Jarmuschs Stammkameramann avancierte.
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am 2. Oktober 2003
Ich habe diesen Film bestimmt 30 mal gesehen und finde ihn nach wie vor hervorragend. Ich würde nicht sagen, dass ihm die Handlung fehlt. Sie ist einfach nur nicht tiefgründig / moralisch, es gibt keine komplizierten Verschlingungen der Characktere, keine Überaschungen. Er ist einfach, nachvollziehbar und bezieht seine Komik aus der Konstellation der drei so gewöhnlichen Characktere.
Das schon angesprochene "I scream, you scream, we all scream for ice cream" ist nicht die Mutter aller Witze, aber für einen Italiener in Amerika, der nur ein paar Brocken kann, kann so ein kleines Wortspiel sehr lustig sein.
Die Bildsprache ist mit das Beste was ich bisher gesehen habe. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
Ich finde, "Down By Law" ist einfach ein sehr schöner Film, mit einem Touch Absurdität.
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am 19. November 2004
Was für ein Wahnsinnsfilm, vielleicht überhaupt mein Lieblingsfilm! Viele der Dialoge sind inzwischen schon fast Klassiker unter Gleichgesinnten, besonders Begninis umwerfender Dialekt! Filme wie dieser oder auch der etwas modernerer "Lost in Translation" lassen die Ausgaben für hirnlosen Schwachsinn à la "Troja", "Independence Day" oder "Gladiator" fraglich wenn nicht überflüssig erscheinen. Schliesslich benötigt man zu einem Kultfilm, der diesen Namen verdient, "nur" überzeugende Schauspieler, eine gute Atmosphäre, ein gutes Drehbuch und die ewig menschlich / allzu menschlichen Probleme... selbst Steven Spielberg hat das früher mal gewusst!
Die DVD selbst hat zwar kaum Extras, aber der Film ist dennoch kaufenswert, da man ihn in der Regel öfters als nur einmal sehen wird.
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am 13. Februar 2016
Down by Law ist neben Clerks einer meiner absoluten Lieblingsfilme. In sw als Stilmittel. Kann man nur in Original oder OmU sehen, da der Film sonst nicht funktioniert.
Inhalt: Es geht eigentlich nur um 3 recht unterschiedliche Männer: Jack, ein kleinkrimineller Zuhälter, dem ein Kollege eine Minderjährige quasi untergeschoben hat und Zack, ein gefeuerter DJ der den Auftrag angenommen hatte, für 1.000 € eine Leiche im Kofferraum seines Autos ans andere Ende der Stadt zu fahren, hat treffen in Untersuchungshaft in der selben Gefängniszelle aufeinander. Sie können sich nicht ausstehen. Dann kommt Roberto, ein italienischer Tourist, der extrem kommunikationsfreudig ist und nie seinen Schnabel halten kann. Zuerst sind die beiden anderen nur genervt von ihm, bis er dann aber eine Ausbruchsmöglichkeit entdeckt. Die 3 brechen gemeinsam aus und schlagen sich durch die Sümpfe von Louisianna. Dabei passieren ihnen alle möglichen Sachen, die teilweise schreiend komisch sind!
Besetzung: Jack (John Lurie spielte auch schon in Jarmuschs "Stranger than Paradise" mit), Zack (Tom Waits, eher bekannt für seine Musik, ob er ein guter Schauspieler ist kann ich nicht sagen, mir kommt es so vor, als ob er einfach sich selbst spielen würde. Die Rolle ist im quasi auf den Leib geschrieben) und Roberto (Roberto Benigni, ein toller Schauspieler, der in der Lage ist, sowohl urkomisch Charaktere, als auch sehr problematische Rollen zu spielen. Er wurde in Deutschland vermutlich erst durch "Das Leben ist schön" bekannter).
Was ist so toll an dem Film: Das italienische englisch von Roberto allein ist schon köstlich! Sein selbst erdichtes Lied "I scream(a), you scream(a) for ice cream(a)..." (hört sich bei ihm alles gleich an) ist mir noch jahrezehnte später im Ohr! Wie diese 3 sehr unterschiedlichen Charaktere irgendwie schauen müssen, dass sie miteinander klar kommen. Und es gibt einfach total viel Situationskomik, man leidet mit ihnen und muss immer wieder schallend lachen. Es gibt wenige Filme, die es schaffen, mit einem vermutlich recht kleinen Budget durch Bilder und Musik eine intensive und eindringliche Atmopshäre zu kreieren und die ohne Gewalt oder Sex oder Action spannend sind, bzw. wo ich von genial spreche. Down by Law gehört definitiv dazu und wer den noch nicht gesehen hat, hat etwas verpasst!
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am 9. Dezember 2015
Der Film gefällt mir wirklich außerordentlich gut, deshalb habe ich die Bewertung von 5 Sternen gewählt. Mir gefällt: Der Realismus, die geschilderte Härte des Lebens, die 3 Protagonisten, die sich in einer lebensfeindlichen Umgebung als Lebenskünstler durchzuschlagen versuchen, der von ihnen gemeinsam geteilte Tiefpunkt des Lebens im Gefängnis, der überaus beschwerliche Ausbruch in die Freiheit, Tom Waits und Roberto Bengini strahlen eine erfrischende tragische Komik aus und gut, dass es ein Happy End gibt. Nicht gefallen hat mir, das sich John Lurie und Tom Waits allzu naiv linken lassen.
Ich empfehle diesen Film jeden, der keine Lust hat sich in der Gesellschaft zu prostituieren, sich eine Nische sucht, um den Zwängen zu entrinnen, und der dadurch erst recht seine Freiheit verliert und der bereit ist, einen beschwerlichen Weg auf sich zu nehmen, um aus seinem persönlichen Gefängnis auszubrechen.
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am 18. September 2007
"Down by law" wurde 1986 im Süden der Vereinigten Staaten bewusst als Schwarz-Weiß-Film gedreht. Farblos schlicht erzählt dieses stille Meisterwerk mit photographischen Aufnahmen, künstlerisch arrangierten Straßenbildern und hautnahen Dialogen die Geschichte dreier Männer, die aus unterschiedlichen Gründen unschuldig in einer Gefängniszelle eingesperrt werden und von dort aus durch den Regenwald entfliehen.

Nicht nur die Besetzung der Hauptdarsteller mit Tom Waits als Zack, John Lurie als Jack und Robert Benigni als Roberto ist einzigartig, sondern vor allem die Musik von John Lurie in der Tom Waits Stimme den rauen, eintönigen Charakter der Südstaaten widerspiegelt. Jim Jarmusch ist ganz besonders in diesem Film seinem Motto treu: "The beauty of life is in small details, not in big events."
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am 10. Juni 2016
Dieser in SW gedrehte Film aus dem Jahre 1986 hat nichts von seiner Frische eingebüßt. Mit viel Witz und Ironie - "political correctness", wo bist du? - erfährt der Zuschauer viel über die Gefühlslage von drei Kerlen, die wider Willen zu Ausgestoßenen werden, sich aber ihrem Schicksal nicht ergeben, sondern aufrecht durchs Leben gehen.
Ganz beiläufig wird genüsslich mit Klischees über Italiener (und Europäer) und Amerikaner gespielt. Besonders gelungen: Europäisches Interesse an anderen Kulturen, hier verkörpert durch Roberto, der Robert Frost und Walt Whitman auf Italienisch gelesen hat und deren Suche nach dem richtigen Lebensweg und Naturverbundenheit seinen amerikanischen Kumpels spiegelt.
Fast überflüssig zu erwähnen: ausgezeichnete Bild- und Tonqualität, sehr schnelle Lieferung durch Amazon.
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am 5. September 2013
Down By Law
Drehbuch: Jim Jarmusch

Ein amerikanischer Spielfilm, der in Schwarz weiß gedreht wurde.
Ein Kollege des Zuhälters Jack fingiert ein Verbrechen und schiebt ihm dieses unter.
Eine weitere Person wird wegen falscher Annahmen von der polizeierfasst und landet mit Jack in einer Zelle. Schließlich beginnt ihr Versuch, dem Gefängnis zu entkommen.
Der Film ist gut gelungen und besitzt den gewissen Charm, eines typischen Schwarz-weiß Films. Das Drehbuch wurde gut durchdacht und umgesetzt und die Szenen beinhalten viele Redewendungen aus dem Jazz und swing.
Seiner Zeit sehr erfolgreich und deshalb für Liebhaber dieses Genres und von Filmen ohne Farbe gut zu empfehlen.
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