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am 17. September 2015
Veröffentlicht 1980, ist OMitD (das Album) nicht unbedingt typisch für OMD. Im Booklet ist zwar von ’Instant Pop’ die Rede; jedoch kam das Album nur auf Platz 27 und schien für die damaligen Hörer nicht leicht verdaulich.
Das liegt zum einen sicher an der eigentümlichen Produktion – die Tracks klingen zu großen Teilen eher dünn, blechern und mit einiges an Echo/Hall angereichert.
Zudem ist die Musik für OMDs Verhältnisse recht minimalistisch und kalt, der Gesang von Andy McCluskey noch eher distanziert (nicht so warm und gefühlvoll wie auf folgenden Alben).

So ein Sound wie auf diesem Alben würden OMD dann auch nicht mehr produzieren. Als Haupteinflüsse werden Kraftwerk, Neu! und Brian Eno genannt; ich glaube aber auch einiges an Suicide oder Gary Numan zu hören.
Die schrillen, heulenden hohen Synthesizer auf einigen Tracks (“Bunker Soldiers“, “Almost“, “Messages“) klingen z.B. sehr ähnlich den entsprechenden hohen Synthesizern von Gary Numan zu dessen Pleasure Principle-Ära.
Repetitive Tracks wie “Julia’s Song“ oder “Mystereality“ klingen dagegen nach Suicide (letzteres allerdings mehr wie eine heitere Version von Suicide). Tracks wie “Mystereality“ klingen z.T. auch wie bestimmte Computerspielmusik von einigen DOS-Spielen (z.B. Lemmings).

Hier finden sich neben bekannten Songs wie “Messages“ und “Electricity“ auch obskure Nummern wie “Dancing“ (letzteres recht amüsant mit seinen Babyartigen Synthesizerklängen).

Manche Tracks haben eine subtil-bedrohliche Soundkulisse im Hintergrund, allen voran (der damalige Abschlusstrack) “Pretending to See the Future“ (dieses weist schon ein wenig in Richtung des Folgealbums, Organisation).

Von den Bonustracks des 2003 Remaster finde vor allem das Velvet Underground Cover “Waiting for the Man“ gelungen; und das düster-brodelnde “I Betray My Friends“ ein wahres Highlight (letzteres klingt für mich wie ein entfernter Verwandter des genialen “Circus of Death“ von den Original Human League). Eher weniger hingegen (von den Bonustracks) gefällt mir die Singleversion von “Messages“ (die klingt für mich etwas übertrieben, überproduziert).

Wie ein andere Rezensent schon schrieb, bemerkt man das Remastering bei diesem Album (von allen bisher remasterten OMD-Alben) am wenigsten. Aber vielleicht ist das auch so gewollt, denn ein zu starkes Remastern/Aufpeppen hätte möglicherweise den besonderen Sound (die besondere Atmosphäre) dieses Albums kaputtgemacht.

Alles in allem kann sagen, dieses Debütalbum ist für OMD eher untypisch und von Sound/Atmosphäre her recht einzigartig (sowohl für OMD als auch Musik/Bands im Allgemeinen).
Seine große Stärke scheint auch gleichzeitig seine größte Schwäche – das Album ist zum einen herrlich kühl und minimalistisch, hat z.T. großartige schrille hohe Synthesizer wie auch potentielle eingängige Hitsingles (“Electricity“, “Messages“); zum anderen jedoch klingt das Album auch recht dünn, blechern (auch mit meist eher schwachem Bass), der Gesang/Lyrics noch eher unpersönlich/distanziert und die Musik/Atmosphäre im Allgemeinen relativ gefühlsarm (z.T. gar bisschen menschenfeindlich), insgesamt (bis auf wenige Ausnahmen) recht flott und flach, aber nicht sehr tiefgreifend (man vermisst dabei ein wenig die Tiefe und Emotionalität folgender OMD-Alben).
Ich empfinde diese Debütalbum von OMD trotzdem sehr interessant und gelungen, brauche aber zum ernsthaften Hören schon eine spezielle Stimmung (während ich etwa die drei folgenden Alben bei fast jeder Stimmung hören kann).

Insgesamt vergebe 4,5 Sterne (aufgerundet auf 5).
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am 29. Januar 2009
Nach der Debut-Single ELECTRICITY (1979) die auf dem berühmten Factory-Label aus Manchester rauskam, wechselten OMD für ihren ersten Longplayer zu DinDisc. Andy und Paul, die beiden Band-Begründer, konnten ihr Glück damals kaum fassen. Dem Hörergeschmack und auch den von den Label-Leuten gefiel die Musik allerdings von vornerein relativ gut, auch wenn der Durchbruch - erst - mit der Single MESSAGES kam. Das Album enthält überwiegend Songs, denen der analoge Zeitgeist der Anfangs-Achtziger nicht nur anzuhören ist, auch das Gefühl ist sehr deutlich da. Einfache Musikstrukturen in ziemlich poppige Songs gepackt, emotionaler Gesang mit Synthie-Kühle: packender Widerspruch. Andy McCluskey: It was punk synths. It was two teenager in someones backroom who decided to do it themselves and were playing with the most ridiculously cheap load of 2nd-hand equipment and playing with self-taught knowledge - one fingered melodies and simple primary chord structures. (Aus dem beigefügten Booklet).

So sieht es aus. Für mich teilt sich OMD in die Prä- und Post-Zeit von dem Album DAZZLE SHIPS ein - alles was danach kam fand ich nicht mehr so spannend, alles davor völlig interessant (ich bitte zu beachten das dies keine Bewertung darstellt sondern meine persönliche Meinung :o) und somit ist das erste Album ein Wave-Pop-Meilenstein, inspiriert von Kraftwerk, Neu! und Can.

Ach ja: neben dem Album mit 10 Tracks sind 6 Bonus-Tracks enthalten, unter Anderem die Single-Version von MESSAGES (deutlich glatter und peppiger - ich bevorzuge die Album-Version) und alternative Studio-Versionen von ELECTRICITY und ALMOST (superspannend!) Der Sound des Albums ist digital aufgepeppt und viel besser als auf den früheren Vinyl-Scheiben, wenn auch nicht herausragend aus heutiger Sicht - das macht aber nichts. Ein sehr charmanter Erstling und für Fans wie Neugierige hörens- bzw. entdeckenswert.
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