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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Going for the One
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 12. August 2017
Ich habe mir die CD aus sentimentalen Gründen gekauft. Die LP habe ich nicht mehr, und irgendwie fiel mir kürzlich ein: Yes, da war doch mal was.
Die Stücke, die auch auf der Original LP sind, sind in Ordnung. Einen Vergleich zum damaligen Klang kann ich nicht mehr ziehen.
Die Bonus Tracks hätte man m. E. alle weglassen können. Zum größten Teil hören sie sich an, als ob sie in einer Garage aufgenommen wären.
Das ist einfach nur grauenhaft, einmal angehört, nie wieder!
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am 2. Februar 2013
Die CD klingt klar und die einzelnen Instrumente sind gut lokalisierbar. Die Gesangsstimme ist aber viel zu leise, wird von den Instrumenten überdeckt und ist zu schrill im Klang. Schade das aus Remaster und Expanding technisch so wenig gemacht wurde. Oder sollte hier nur mit wenig Aufwand schnell etwas neues abgemischt werden, um den Verkauf anzukurbeln?
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am 5. Dezember 2004
In meinen Sturm und Drang-Zeiten Ende der 70er Jahre war ich ein glühender Yes-Fan. "Going For The One" war schon damals mein absolutes Lieblingsalbum. Hier schaff(t)en es Yes erstmalig, eine harmonische Mischung von relativ kurzen und knackigen Rock-Songs ("Going For The One", "Parallels") und epischen Stücken ("Turn Of The Century", "Awaken") auf EINEM Album zu erzielen. Sehr positiv macht sich die Rückkehr von Keyboarder Rick Wakeman bemerkbar: Seine Soli auf der gewaltig klingenden Kirchenorgel von Vevey (kein Sampler, 1977 war noch alles "echt"!) sind unglaublich! Herausragend sind die Klanggewebe auf "Turn Of The Century": Hier kommen so unterschiedliche Instrumente wie klassische Konzertgitarre, Kirchenorgel, Chor, Synthesizer, Glockenspiel, Triangel u.v.m. zum Tragen. Der Song "Wonderous Stories" geriet gar zum Single-Hit. Und mit "Awaken" ist Yes der Übersong schlechthin gelungen, in welchem jede Sekunde der insgesamt 15:38 Spielzeit pure Magie ist - ein absolut zeitloser Klassiker!
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am 10. Januar 2005
Die anderen vergeben 5 Sterne. Ich vergebe aber für Going For The One nur 3 Sterne. Warum? Obwohl ich großer Yes-Fan bin gebe ich "Going For The One" nur 3 Sterne, da die Kompositionen ein wenig lieblos und fast schon ein wenig mechanisch klingen.
Das Titellied nervte mich schon sehr früh, das zweite, dritte und vierte Lied besitzen schöne Melodien, entwickeln sich meiner Meinung nach nicht ganz. Auch "Awaken" der Longtrack (15:38) kann bei mir nicht recht zünden.
Jedoch ergibt sich meine durchschnittliche Bewertung vielleicht nur daher, dass ich von Yes bisher besseres gewohnt war ("Close To The Edge", "Tales From Topographic Oceans" und "Relayer").
Fazit: Muss man meiner Meinung nach NICHT in einer Progressive Rock Sammlung haben. Besser "Close To The Edge" (1972) kaufen. Das ist ein wahres Meisterwerk. "Going For The One" ist für mich zu müde.
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am 21. September 2017
Leider wird diese CD durch die Bank weg unterschätzt. Es ist meiner Meinung nach die mit Abstand beste CD von YES, was in erster Linie an den wunderschönen Melodien, mystischen Texten und ausgefeilten Arrangements liegt. Besonders hervorzuheben sind "Parallels" mit bombastischer Kirchenorgel und tollem Solo von Rick Wakeman sowie "Awaken" mit einer einmaligen Mischung aus irrsinnigen Gitarrenläufen von Steve Howe, Dramatik und dennoch meditativem Mittelteil mit Jon Anderson's Harfe (!). YES waren weder vorher noch nachher so gleichzeitig wunderschön melodisch und dennoch rockig und selten habe ich ein Werk gehört, das dermaßen aus einem Guss daherkommt und keinen einzigen nicht absolut geilen Song hat.
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am 25. Februar 2012
Rock/Pop-Prog-Klassiker von 1977 im Insel-Line up "Jon Anderson", "Steve Howe", "Rick Wakeman", "Chris Squire" und "Alan White". Rick Wakeman, der 1974 wegen musikalischer Differenzen aus der Band ausstieg, da er keinen künstlerischen Zugang zur Musik von "Relayer" fand, kehrte vorerst als bezahlter Sessionmusiker zu den Albumarbeiten zurück, um bei den ersten Skizzen der Songs "Wonderous stories" und "Going for the one" zu erkennen, dass die Band wieder zum dem alten Songformat zurückgekehrt war. Nachdem ihm die anderen Bandmitglieder Freiheit in Bezug auf seine Solo-Aktivitäten gaben, kehrte Rick Wakeman in die Band zurück. Das Album bedeutete in mehrerer Hinsicht einen Bruch in der künstlerischen Entwicklung der Band. Fünf Jahre nach "Fragile" fanden sich erstmals wieder mehr als vier Songs auf einem Yes-Studio-Album. Die Songs sind deutlich einfacher struktuiert, auch das 15 minütige Album-Highlight-Epos "Awaken", das harmonisch letztlich weitgehend auf dem Quintenzirkel und melodisch auf einer Figur dreier Töne und ihrer Umkehrungen beruht. Ein weiteres Highlight des Albums "Going for the one" steht deutlich als jeder anderer Yes-Song dem klassischen Rock'n Roll nahe, und zeigt Steve Howe in blendender Spiellaune. "Parallels", das mit einem interessanten Orgel-Arrangement aufwartet und "Wonderous stories", der Hit des Albums sind die einfachsten Yes-Stücke seit Jahren. Das einzige Manko des Albums stellt der für damalige Verhältnisse mäßige Sound dar, da die Band beschloss sich selbst zu produzieren, und jedes Mitglied somit einen eigenen Mann am Mischpult hatte. Das Album wurde wegen des Fehlens von ausgefallener Experimente bei Fans und Kritiker zum Erfolg und erreichte Platz 1 in den UK-Album-Charts und Platz 8 in den USA. Die Single-Auskoppelung "Wonderous stories" erreichte im September 1977 Platz 7 der UK-Charts, und bescherte der Band somit einen Single-Hit. Das Album ist aus heutiger Sicht ein absoluter Klassiker und ein entscheidender Wendepunkt in der künstlerischen Entwicklung der Band.
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am 12. September 2013
Der niedrige Preis der CD hätte mich stutzig machen sollen. Die Tonqualität ist übel. Rauschen, eindimensional ohne Tiefe und Räumlichkeit. Bässe sind kaum zu hören. Das hat man selbst 1977 besser hinbekommen. Klingt, als wäre es mit dem Kassettenrecorder im Proberaum aufgenommen.
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am 30. September 2015
Mit "Going For The One" markierten Yes einen musikalischen Wendepunkt.
Nach den unglaublich kreativen Alben "Close To The Edge","Tales From Topographic Oceans" und "Relayer",auf denen man mal ausladend,dann komplex,geradezu reizüberflutend vielschichtig,dann wieder wabernd-einlullend mit langen Solo-Parts,Longtracks,hohem Anspruch,viel Fingerfertigkeit an den Instrumenten Musikgeschichte geschrieben und Fans des Progressive-/Art-/Symphonic-Rocks in schiere Begeisterung versetzt hatte,war man hier hörbar bemüht,eingängiger,straffer,mehr "auf den Punkt" zu spielen.
Diese Ausrichtung wäre mit Patrick Moraz,der als Keyboarder auf dem atemberaubenden Vorgänger "Relayer" Rick Wakeman ersetzt hatte,niemals zu machen gewesen,so trennte man sich wieder und schaffte es,Wakeman wieder ins Boot zu holen.
Dieser hatte nach dem entrückten,die Grenzen des musikalischen Genres auslotenden "Tales..." die Band entnervt verlassen,hatte mit "Relayer",auf dem Moraz jazzige und experimentelle Einflüsse eingebracht hatte,ebenfalls nichts anfangen können.
Mit ihm,der sich hier an den Kompositionen noch nicht beteiligte (an einigem hatte Moraz noch mitgearbeitet) ging es nun in glattere Gefilde mit weniger Ecken und Kanten.
Die Enttäuschung vieler Hörer darüber,daß man nun deutlich weniger vertrackt,weniger versponnen klang,daß die Wende zu massenkompatiblerer Musik bis hin zum Mainstream eingeleitet war,führt leider oft dazu,das Album übertrieben kritisch zu sehen/hören.
Mit "Awaken" ist zunächst einmal ein Longtrack an Bord,der den Spirit älterer Album durchaus noch bietet.
Die anderen Tracks deuten zwar vieles von dem,was da noch kommen sollte schon an,haben aber mit späteren Plattheiten und radiokompatiblem Mainstream noch herzlich wenig zu tun.
"Going For The One" hat trotz geänderter Ausrichtung für mich noch "das gewisse Etwas".
Deshalb ist die Phase der wichtigsten Yes-Alben für mich nicht,wie für so viele, mit "Relayer" beendet;ich zähle GFTO noch dazu.
Wer sich jedoch mit den älteren,verschachtelten Alben der Band überfordert fühlt,neuere Alben bevorzugt,wird hier vielleicht noch fündig,da GFTO ein tolles Übergangsalbum darstellt,das beiden Lagern einiges bietet.
Für mich steht das 1977 erschienene Album qualitativ eindeutig näher an den älteren Alben,bietet noch viel "Spirit" der vorangegangenen Alben,nur weniger ausufernd,sich zelebrierend oder gar,wie auf "Tales..." sich in sich selbst verlierend.
Das Artwork stammt diesmal nicht von Roger Dean,sondern von Hipgnosis/Storm Thorgerson,was wenig Begeisterung auslöste;hatten die meisten Fans den eigenen Stil von Dean doch als Einheit mit der Musik der Truppe empfunden.
Tatsächlich haben Hipgnosis,die schon phantastisches Artwork für Pink Floyd,Mike Oldfield,Peter Gabriel,Alan Parsons,Richard Wright und viele andere erschaffen haben,hier nicht ihr Meisterstück abgeliefert.
Auch die Soundqualität des Albums wird häufig kritisiert,hatte die Band die Produktion diesmal doch selbst in die Hand genommen.
Die alte Schallplatte habe ich nie gehört,jedoch klang die erste CD wirklich nicht überzeugend,trotz relativ hoher Dynamikwerte.
Der Remaster von George Marino von 1994 brachte da Besserung,begeisterte aber auch keineswegs.
Wie bei Yes üblich gibt es eine Flut von Neuveröffentlichungen,darunter auch eine HDCD,für die von Isao Kikuchi neu remastered wurde.
Ohne HDCD-Player,auf einem Standard-Player abgespielt,sind die Dynamikwerte übel und auch sonst genießt diese Überarbeitung nicht den besten Ruf.Andere Japan-CDs,teils auf dem teuren SHM-Material gepreßt,gibt es auch,diese kenne ich aber nicht;in Foren gelten sie auch nicht als große Verbesserung.
Die SACD von High Vibration gilt zu Recht als Desaster;das Remastering ist übel danebengegangen,die Dynamik praktisch vernichtet,dazu abartig hoch ausgesteuert,bis in den Verzerrbereich.
Die SACD von 2013,die von Steve Hoffman remastered wurde,ist um Welten besser,wenn auch im Hochton zurückhaltend.
Der interessanteste Deal scheint mir jedoch die Remasterversion aud dem Hause Rhino zu sein.
Bill Inglot und Dan Hersh haben offensichtlich ordentlich gearbeitet,nicht übersteuert,haben der Musik eine mittlere Dynamik gelassen.
Hauptsächlich überzeugt aber das beeindruckende,umfangreiche Bonusmaterial.
Die diversen Tracks erfüllen keine Alibi-Funktion,sondern bieten wirklich interessantes Zusatzmaterial.
Schon deshalb lohnt sich der Kauf dieser Edition,allerdings wird für manch einen Audiophilen,gerade,wenn ein guter SACD-Player vorhanden ist,die Steve Hoffman-SACD als klanglich edler,abgerundeter daherkommen.
Der Rhino-Remaster,aber auch die anderen Remasters, klingen phasenweise etwas harscher.
Für so schlecht,wie der Klang von GFTO oft beschrieben wird,halte ich ihn nicht.
Und das Album selbst,die Musik,steht bei mir im Backkatalog der Band sehr weit oben.
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am 11. Dezember 1999
Nachdem auf dem 74er-Album "Relayer" Patrick Moraz die Tasten bediente, ist "Going For The One" das erste Studioalbum, auf dem der Keyboardvirtuose Rick Wakeman wieder zu hören ist. Das Cover deutet den musikalischen Wandel an: Die Musik von Yes ist nicht mehr so romantisch vers(p)onnen wie auf den vorhergehenden Alben. Hier geht es bodenständiger und vor allem in den Höhen klarer und differenzierter zur Sache. "Going For The One" ist eines der rockigsten Lieder, die Yes je gemacht haben. Man hört harte Gitarrenriffs, einen satten Baß-Untergrund und alles verbindende Keyboardakkorde. Steve Howes Steel-Guitar wetteifert beim abschließenden Solo mit Andersons Stimme um den höchsten Ton. "Turn Of The Century" ist eine Medidation um Liebe über den Tod hinaus. Ein wunderbar dicht gestricktes Werk, in dem die Musik auf wunderbare Weise die Gefühle eines gerade zum Witwer gewordenen Mannes wiedergibt. Das Stück haut mich bei jedem Anhören wieder um! "Parallels" könnte ein einfaches Pop-Stückchen sein, wäre da nicht auf geniale Weise eine Kirchenorgel eingebunden. Sie gibt dem Stück einen sphärischen Charakter. "Wonderous Stories" ist eine einfache Ballade im besten Yes-Stil. Jon Andersons Stimme harmoniert sehr schön mit Steve Howes akustischer Gitarre. "Awaken" ist das längste Stück des Albums. Hier hört man noch das, was Yes groß gemacht hat: weit ausladende, differenzierte Klanglandschaften und spirituelle Texte, die sich gekonnt diesseits des Kitsches halten. Insgesamt ein empfehlenswertes Album. Yes haben sich stilistisch weiterentwickelt. Sie klingen eingängiger als auf ihren früheren Alben. Das tut aber dem Tiefgang ihrer Musik keinen Abbruch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. Januar 2002
Wer wie ich die Vorgänger liebte, hatte etwas Mühe, mit Going for the one warm zu werden. Viel glatter, ohne den erdigen Sound von Fragile oder Close, mußte ich mir vorstellen, es hier mit einer neuen Band zu tun zu haben. Nach zwei-, dreimaligem Hören aber war dies überwunden: Going lief bis zum Abwinken, und vor allem bei Awaken mußte die Anlage zeigen, was sie drauf hatte. Aus heutiger Sicht muß ich sagen: ein Ausnahmealbum, daß immer noch Spaß macht - und bei der richtigen Lautstärke auch eine Gänsehaut.
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