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Kundenrezensionen

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am 5. Dezember 2004
In meinen Sturm und Drang-Zeiten Ende der 70er Jahre war ich ein glühender Yes-Fan. "Going For The One" war schon damals mein absolutes Lieblingsalbum. Hier schaff(t)en es Yes erstmalig, eine harmonische Mischung von relativ kurzen und knackigen Rock-Songs ("Going For The One", "Parallels") und epischen Stücken ("Turn Of The Century", "Awaken") auf EINEM Album zu erzielen. Sehr positiv macht sich die Rückkehr von Keyboarder Rick Wakeman bemerkbar: Seine Soli auf der gewaltig klingenden Kirchenorgel von Vevey (kein Sampler, 1977 war noch alles "echt"!) sind unglaublich! Herausragend sind die Klanggewebe auf "Turn Of The Century": Hier kommen so unterschiedliche Instrumente wie klassische Konzertgitarre, Kirchenorgel, Chor, Synthesizer, Glockenspiel, Triangel u.v.m. zum Tragen. Der Song "Wonderous Stories" geriet gar zum Single-Hit. Und mit "Awaken" ist Yes der Übersong schlechthin gelungen, in welchem jede Sekunde der insgesamt 15:38 Spielzeit pure Magie ist - ein absolut zeitloser Klassiker!
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am 30. September 2015
Mit "Going For The One" markierten Yes einen musikalischen Wendepunkt.
Nach den unglaublich kreativen Alben "Close To The Edge","Tales From Topographic Oceans" und "Relayer",auf denen man mal ausladend,dann komplex,geradezu reizüberflutend vielschichtig,dann wieder wabernd-einlullend mit langen Solo-Parts,Longtracks,hohem Anspruch,viel Fingerfertigkeit an den Instrumenten Musikgeschichte geschrieben und Fans des Progressive-/Art-/Symphonic-Rocks in schiere Begeisterung versetzt hatte,war man hier hörbar bemüht,eingängiger,straffer,mehr "auf den Punkt" zu spielen.
Diese Ausrichtung wäre mit Patrick Moraz,der als Keyboarder auf dem atemberaubenden Vorgänger "Relayer" Rick Wakeman ersetzt hatte,niemals zu machen gewesen,so trennte man sich wieder und schaffte es,Wakeman wieder ins Boot zu holen.
Dieser hatte nach dem entrückten,die Grenzen des musikalischen Genres auslotenden "Tales..." die Band entnervt verlassen,hatte mit "Relayer",auf dem Moraz jazzige und experimentelle Einflüsse eingebracht hatte,ebenfalls nichts anfangen können.
Mit ihm,der sich hier an den Kompositionen noch nicht beteiligte (an einigem hatte Moraz noch mitgearbeitet) ging es nun in glattere Gefilde mit weniger Ecken und Kanten.
Die Enttäuschung vieler Hörer darüber,daß man nun deutlich weniger vertrackt,weniger versponnen klang,daß die Wende zu massenkompatiblerer Musik bis hin zum Mainstream eingeleitet war,führt leider oft dazu,das Album übertrieben kritisch zu sehen/hören.
Mit "Awaken" ist zunächst einmal ein Longtrack an Bord,der den Spirit älterer Album durchaus noch bietet.
Die anderen Tracks deuten zwar vieles von dem,was da noch kommen sollte schon an,haben aber mit späteren Plattheiten und radiokompatiblem Mainstream noch herzlich wenig zu tun.
"Going For The One" hat trotz geänderter Ausrichtung für mich noch "das gewisse Etwas".
Deshalb ist die Phase der wichtigsten Yes-Alben für mich nicht,wie für so viele, mit "Relayer" beendet;ich zähle GFTO noch dazu.
Wer sich jedoch mit den älteren,verschachtelten Alben der Band überfordert fühlt,neuere Alben bevorzugt,wird hier vielleicht noch fündig,da GFTO ein tolles Übergangsalbum darstellt,das beiden Lagern einiges bietet.
Für mich steht das 1977 erschienene Album qualitativ eindeutig näher an den älteren Alben,bietet noch viel "Spirit" der vorangegangenen Alben,nur weniger ausufernd,sich zelebrierend oder gar,wie auf "Tales..." sich in sich selbst verlierend.
Das Artwork stammt diesmal nicht von Roger Dean,sondern von Hipgnosis/Storm Thorgerson,was wenig Begeisterung auslöste;hatten die meisten Fans den eigenen Stil von Dean doch als Einheit mit der Musik der Truppe empfunden.
Tatsächlich haben Hipgnosis,die schon phantastisches Artwork für Pink Floyd,Mike Oldfield,Peter Gabriel,Alan Parsons,Richard Wright und viele andere erschaffen haben,hier nicht ihr Meisterstück abgeliefert.
Auch die Soundqualität des Albums wird häufig kritisiert,hatte die Band die Produktion diesmal doch selbst in die Hand genommen.
Die alte Schallplatte habe ich nie gehört,jedoch klang die erste CD wirklich nicht überzeugend,trotz relativ hoher Dynamikwerte.
Der Remaster von George Marino von 1994 brachte da Besserung,begeisterte aber auch keineswegs.
Wie bei Yes üblich gibt es eine Flut von Neuveröffentlichungen,darunter auch eine HDCD,für die von Isao Kikuchi neu remastered wurde.
Ohne HDCD-Player,auf einem Standard-Player abgespielt,sind die Dynamikwerte übel und auch sonst genießt diese Überarbeitung nicht den besten Ruf.Andere Japan-CDs,teils auf dem teuren SHM-Material gepreßt,gibt es auch,diese kenne ich aber nicht;in Foren gelten sie auch nicht als große Verbesserung.
Die SACD von High Vibration gilt zu Recht als Desaster;das Remastering ist übel danebengegangen,die Dynamik praktisch vernichtet,dazu abartig hoch ausgesteuert,bis in den Verzerrbereich.
Die SACD von 2013,die von Steve Hoffman remastered wurde,ist um Welten besser,wenn auch im Hochton zurückhaltend.
Der interessanteste Deal scheint mir jedoch die Remasterversion aud dem Hause Rhino zu sein.
Bill Inglot und Dan Hersh haben offensichtlich ordentlich gearbeitet,nicht übersteuert,haben der Musik eine mittlere Dynamik gelassen.
Hauptsächlich überzeugt aber das beeindruckende,umfangreiche Bonusmaterial.
Die diversen Tracks erfüllen keine Alibi-Funktion,sondern bieten wirklich interessantes Zusatzmaterial.
Schon deshalb lohnt sich der Kauf dieser Edition,allerdings wird für manch einen Audiophilen,gerade,wenn ein guter SACD-Player vorhanden ist,die Steve Hoffman-SACD als klanglich edler,abgerundeter daherkommen.
Der Rhino-Remaster,aber auch die anderen Remasters, klingen phasenweise etwas harscher.
Für so schlecht,wie der Klang von GFTO oft beschrieben wird,halte ich ihn nicht.
Und das Album selbst,die Musik,steht bei mir im Backkatalog der Band sehr weit oben.
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am 11. Dezember 1999
Nachdem auf dem 74er-Album "Relayer" Patrick Moraz die Tasten bediente, ist "Going For The One" das erste Studioalbum, auf dem der Keyboardvirtuose Rick Wakeman wieder zu hören ist. Das Cover deutet den musikalischen Wandel an: Die Musik von Yes ist nicht mehr so romantisch vers(p)onnen wie auf den vorhergehenden Alben. Hier geht es bodenständiger und vor allem in den Höhen klarer und differenzierter zur Sache. "Going For The One" ist eines der rockigsten Lieder, die Yes je gemacht haben. Man hört harte Gitarrenriffs, einen satten Baß-Untergrund und alles verbindende Keyboardakkorde. Steve Howes Steel-Guitar wetteifert beim abschließenden Solo mit Andersons Stimme um den höchsten Ton. "Turn Of The Century" ist eine Medidation um Liebe über den Tod hinaus. Ein wunderbar dicht gestricktes Werk, in dem die Musik auf wunderbare Weise die Gefühle eines gerade zum Witwer gewordenen Mannes wiedergibt. Das Stück haut mich bei jedem Anhören wieder um! "Parallels" könnte ein einfaches Pop-Stückchen sein, wäre da nicht auf geniale Weise eine Kirchenorgel eingebunden. Sie gibt dem Stück einen sphärischen Charakter. "Wonderous Stories" ist eine einfache Ballade im besten Yes-Stil. Jon Andersons Stimme harmoniert sehr schön mit Steve Howes akustischer Gitarre. "Awaken" ist das längste Stück des Albums. Hier hört man noch das, was Yes groß gemacht hat: weit ausladende, differenzierte Klanglandschaften und spirituelle Texte, die sich gekonnt diesseits des Kitsches halten. Insgesamt ein empfehlenswertes Album. Yes haben sich stilistisch weiterentwickelt. Sie klingen eingängiger als auf ihren früheren Alben. Das tut aber dem Tiefgang ihrer Musik keinen Abbruch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. Oktober 2003
Nach dem kurzen, aber deshalb nicht schlechten Gastspiel des schweizer Pianisten Patrick Moraz an den Keybords beim Album RELAYER, dem wohl progressivsten und schwindelerregendsten Album der Musikinnovatoren (dies ist nicht abwetend gemeint!), kehrte Kult-Tastenmann Rick Wakeman zurück. Soundmässig wurde man etwas vernünftiger; nach den Sci-Fi-Ausflügen auf dem Parforceritt des Vorgängeralbums kamen wieder etwas organischere und klassischere Klänge. Gut dass dieses unterbewertete Album namens GOING FOR THE ONE jetzt auch remastered vorliegt! Der Opener und auch gleichzeitige Titelsong klingt in den ersten drei Minuten wie ein spritziger und flotter Rocksong mit tollen Einlagen an der Slidegitarre. Über den penetranten und nervtötenden Ausklang des Songs aber sollte man den Mantel des Schweigens decken. Daher ist ausgerechnet der Titelsong der schwächste des Albums. TURN OF THE CENTURY kommt absolut ohne Schlagzeug aus und enthält nur spärliche Percussion-Elemente. Daher entsteht hier eine Art musikalischer Schwebezustand wie bei THE REMEMBERING vom Yes Doppelalbum TALES FROM TOPOGRAPHIC OCEANS, dominantes Insrument ist die Akustikgitarre Steve Howes, sehr virtuos und sehr klassisch inspiriert. Auch die E-Gitarre kommt hier nicht zu kurz. PARALLELS dann baut auf brachialer Kirchenorgel unter Rick Wakemans Kommando, rhythmisch ist dieser Song eher flott wie auch der Titelsong, klingt aber wesentlich angenehmer, die Gitarrenlinien Howes ziehen sich nicht in der Form einfacher Akkorde durch den Song, sondern eines beständigen Solospiels im Hintergrund, während der Monsterbass-Sound Chris Squires zusammen mit dem treibenden Schlagzeugspiel Alan Whites den Song rhythmisch dominieren. Das Orgelsolo ist dann ein weiteres Highlight dieses Songs. WONDEROUS STORIES ist dann ein ähnliches Stück wie TURN OF THE CENTURY, nur stringenter, enthält aber ebenfalls wunderschöne Melodien.
AWAKEN ist dann das Herzstück des Albums und neben CLOSE TO THE EDGE und HEART OF THE SUNRISE zu den beeindruckendsten Stücken der Band, sehr anmutig und gänsehauterregend. Die Kirchenorgel und das Klavier sind Herzstück des Songs aber auch die Harfe und der sehr psychedelische Refrain entführen einen in eine völlig andere Welt. Man befindet sich regelrecht ind Trance. Das ist eher ProgRock der moderateren Sorte, nicht so frickelig zusammengeschustert wie RELAYER, aber viel atmosphärischer.
Wirklich klasse gemacht, auch die Bonustracks sind weit mehr als nur Füllwerk. Für lange Zeit war dieses beeindruckende Album das letzte große Highlight der Band, bis dann MAGNIFICATION kam....
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am 2. Februar 2013
Die CD klingt klar und die einzelnen Instrumente sind gut lokalisierbar. Die Gesangsstimme ist aber viel zu leise, wird von den Instrumenten überdeckt und ist zu schrill im Klang. Schade das aus Remaster und Expanding technisch so wenig gemacht wurde. Oder sollte hier nur mit wenig Aufwand schnell etwas neues abgemischt werden, um den Verkauf anzukurbeln?
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am 10. Januar 2005
Wer „Going for the one" nicht mag, soll's bleiben lassen. Hier nur ein paar Worte zu der expanded-&-remastered-Version. Das Booklet ist ausführlich und informativ.
Das Remastering ist neu und besonders in den Höhen noch etwas besser als die bisherige remasterte Version. Aber kein Vergleich mit der Audio- DVD von Fragile. Nicht auszudenken, was „Going for the one" für ein Fest auf einer Audio-DVD wäre, wenn Fragile schon so viel Spaß macht.
Ich hätte mir diese Version aber auch gekauft, wenn sie ALLEIN die Bonus-Stücke enthalten hätte. 79: 43 statt 38:59. Das ist schon ein Wort. Natürlich gibt es hier kein Material zu entdecken, das so perfekt wäre, dass es eigentlich schon 1977 auf die LP gehört hätte.
Aber dieses Bonusse sind schon sehr interessant. Yes „stripped down to the bones".
Den Probendurchlauf von „Going for the one" z.B. sollte man jedem Skeptiker vorspielen, der vom Bombast- und Esoterik-Image der Gruppe abgeschreckt wurde. Was die Herren hier im Schlagzeug-Bass-Gitarren-Trio für einen Druck erzeugen, hätte auch Jimi Hendrix alle Ehre gemacht. Die meisten Rockbands, die ich gehört habe, träumen davon, in ihren besten Momenten zu klingen, wie Yes in den Proben.
Überhaupt der Sound auf diesen Bonusstücken: Die Kirchenorgel auf „Vevey (revisited)" klingt großartig. Das Stück selbst ist nicht weltbewegend, lebt aber von dem relaxten Rapport zwischen Andersons (amateurhafter) Harfe und Wakemans Orgel. Wakeman hat in einem Interview von diesen Proben in der Kirche geschwärmt. Das versteht man, wenn man Vevey hört. Die Stimmung ist sehr freundlich und teilt sich mit.
Ansonsten eben: so gut wie keine Overdubs. Oft kein Gesang und keine oder wenig Keyboards. Das kommt dem Klang von Bass, Schlagzeug und Gitarre generell zugute. Sie klingen noch besser als auf den regulären Tracks.
Es ist schon fast tragisch, wenn man bedenkt, welche Verrenkungen Yes später unternommen hat, um „modern" zu klingen. Dabei hätten sie bloß die Overdubs weglassen müssen, weniger Hall auf die Vocals, schlichtere Keyboard-Sounds und sie hätten mit ihrer schieren Power und Spielfreude jede Punkband und wer danach noch kam, das Fürchten gelehrt.
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am 18. November 2000
Müsste ich mich entscheiden, den Rest meines Lebens nur noch mit einer CD zu leben (was grausam wäre) - es wäre "Going für the one" ! Auch wenn nicht alle Stücke von gleicher Qualität sind (es gibt schließlich auch verschiedene "Geschmäcker")ist "Awaken" für mich bis heute das beste Musikstück, das ich je gehört habe. Die schlimmste Vorstellung für mich ist, dass es diese CD einmal nicht mehr zu kaufen gäbe und mein Exemplar kaputt ginge - man müsste sich einen Reservevorrat in einem Save anlegen !
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am 22. Mai 2014
"Going for the One" erschien 1977 und ist somit das achte (aus chronologischer Sicht, ohne jeglich Compilations gezählt) Studioalbum der Gruppe Yes. Eingespielt wurde es von Jon Anderson (Vocals, Harfe), Steve Howe (Guitar), Chris Squire (Bass), Alan White (Drums) und wieder Rick Wakeman (Piano).

1977 trat Rick Wakeman Yes erneut bei, was darüber hinaus zu einem rechtlichen Streit zwischen seinem Vorgänger und Ersatzmann Patrick Moraz führte. Letzterer hatte die Akkordfolge zu `Awaken` im Alleingang verfasst, wurde dafür - so er in einem Interview - nicht genug gewürdigt bzw. als Autor dessen weder im Booklet noch - damals - offiziell geführt.

Yes beginnen aber genau dort, wo sie drei Jahre zuvor mit der "Relayer" aufgehört haben. Jon Anderson verfasste diesmal fast alle Songs. Hervorzuheben sind hier `Going for the One`, mit einer eher untypischen Rythmik, `Parallels`, `Wonderous Stories` und `Awaken`. Auch `Turn of the Century` ist eigentlich gelungen, fällt aber nach mehreren Durchgängen doch etwas ab. Dafür ist `Awaken` ein fünzehnminütiger Monumentalepos mit klassischen Einflüssen. Selten hat man die Gruppe - und besonders Rick Wakeman - so stark aufspielen hören. Eine dichte Atmosphäre durchzieht das Stück und die sphärische Keyboard- und Gitarrenunterstützung von Wakeman und Howe unterstreicht die akzentuelle Melodieführung.

Insgesamt ist "Going for the One" ein typisches Yes-Album mit starken Klassik-Einflüssen geworden. Alle Songs sind Klassiker der Gruppe, waren des öfteren im Live-Set und wurden auch als Single ausgekoppelt. Der Wiedereinstieg von Rick Wakeman war eine große Bereicherung für die Engländer. Er war technische einfach der bessere Pianist.
5 Sterne für "Going for the One".

Fazit: Wiedererweckung von Yes. 5 Sterne!
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am 8. Januar 2002
Wer wie ich die Vorgänger liebte, hatte etwas Mühe, mit Going for the one warm zu werden. Viel glatter, ohne den erdigen Sound von Fragile oder Close, mußte ich mir vorstellen, es hier mit einer neuen Band zu tun zu haben. Nach zwei-, dreimaligem Hören aber war dies überwunden: Going lief bis zum Abwinken, und vor allem bei Awaken mußte die Anlage zeigen, was sie drauf hatte. Aus heutiger Sicht muß ich sagen: ein Ausnahmealbum, daß immer noch Spaß macht - und bei der richtigen Lautstärke auch eine Gänsehaut.
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am 17. September 2011
Mich wundert ein wenig, dass hier zum Teil Rezensionen einer Produktion, nämlich die Neuabmischung und Pressung auf CD einer LP der 70er Jahre Kultband Yes, benutzt werden, um mit YES 'abzurechen'. Das halte ich für abwegig, weil dies eigentlich nicht der Sinn einer Rezension über eine remastered LP sein kann. Hier wären die klanglichen Unterschiede von Bedeutung etc. Eventuell würde ich auch noch akzeptieren, darüber zu lesen, wie das YES-Album 'Going For The One', um das es hier geht, einzuordnen ist. Ich habe mich entschieden, ein Gegengewicht gegen solch kopflose Rezensionen zu setzen und hier ebenfalls ein paar grundsätzliche Zeilen zu YES zu schreiben.

Klar über YES kann man sich streiten, da YES so anders war als die Mainstream-Musik ihrer Zeit. Ihre Texte waren poetisch, lyrisch, idealistisch, zum Teil surreal verschlüsselt. Sie waren schon damals kaum beim ersten Zuhören zu verstehen, auch wenn man perfekt englisch verstand. Und die Musik von YES entzieht sich jeder Kategoriesierung, auch wenn die Wurzeln klar in der Rockmusik liegen. So haben YES ähnlich wie ELP (Emerson, Lake and Palmer) mehr eine Art Programmmusik produziert, wie es in der Klassik etwa Berlioz, Mussorgski und andere gemacht haben. Dabei erzählen YES immer Geschichten sowohl textlich als auch musikalisch. Vielleicht auch mal etwas pompös, aufdringlich, jedoch immer vielschichtig mit unglaublich viel Zwischentönen und die stärksten Stücke sind nicht die, die in die Charts gelangten, dass war immer dann, wenn sie den Mainstream berührten, obwohl sie nie Mainstream waren.

YES war immer YES, eigenständig, unverwechselbar, einfach genial und bis heute von keiner anderen Formation erreicht. Dagegen ist das was heute produziert wird nur noch armselig zu nennen, egal ob Rock, Pop, Hip-Hop, House oder was auch immer!
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