Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug b2s Cloud Drive Photos Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen
103
2,7 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:7,49 € - 49,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Mai 2003
Wieder mal sind wir in der Abteilung "Filmumsetzungen." Und wieder einmal, ich mache es kurz, kommen die drei Zutaten für die "Gurke des Jahres" zusammen: a) eine teure Lizenz, b) die Leute, die diese Lizenz eingekauft haben und c) das Studio, daß diese Lizenz unter dem Druck von b) umzusetzen hatte.
Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll mit der Schilderung wie übel dieses Spiel ist: Bei den Bugs? Der schlechten Steuerung? Der kurzen Spieldauer? Dem miesen Spielprinzip? Den ellenlangen, nett anzusehenden Zwischensequenzen, die den Spieler aber zur Untätigkeit verdammen?
Also gut, die Bugs, zumindest eine kleine Auswahl. Wechselt man von der dritten Person in die Perspektive der ersten Person, kann man sich nur noch nach rechts und links, aber nicht mehr vor- und rückwärts bewegen. Clipping-Fehler sind so zahlreich, daß man von einer schweren Störung in der "Matrix" ausgehen muß. Wenn irgendwo ein Feuer lodert, dann ruckelt es sogar auf meinem XP 2700 mit einer Radeon 9700 Pro. Und Reifen an Autos werden zumindest bei mir manchmal viereckig gerendert. Und daß alles nachdem ich bereits gepatcht habe (eine kleine Binsenweisheit an dieser Stelle: Von einem Spiel, daß bereits zwei Tage nach Erscheinen die ersten Patches nachgereicht bekommt, sollte man erstmal Abstand nehmen).
Selbst ohne all diese Probleme wäre die Grafik aber nicht wirklich der Rede wert. Es gibt zwar ein paar netter Effekte, wie rieselnde Briefe im Level zu Anfang, aber die Gebäude und Landschaften sind im Grunde riesig, leer und monoton, wobei letzteres auch für die Gegner gilt. Die Polizisten und Wachmannschaften am Anfang sehen genauso aus wie die Polizisten und Wachmannschaften am Ende.
Hat man sich damit abgefunden, findet man heraus, wie dusselig die Steuerung ist. Kung-Fu-Einlagen beschränken sich auf drei Tätigkeiten: rechte, linke oder mittlere Maustaste drücken, worauf die Spielfigur Arme und Beine spektakulär bewegt und man nur hoffen kann, daß sie auch etwas trifft. Denn das Spiel ändert im Kampfsituationen selbständig den Blickwinkel. Es kommt vor, daß man nur den am Boden liegenden Gegner sieht, auf den das Spiel die Spielfigur zugedreht hat, während man von hinten beschossen wird, sich aber nicht drehen kann, bis das Spiel es für richtig befindet.
Vom Gebrauch von Schußwaffen ist eigentlich ganz abzuraten, da die Kugeln überall hinfliegen, nur nicht dahin, wo man es dank der Cursors vermuten würde. Jemanden zu treffen ist reine Glückssache, denn hinknieen, hinlegen und anvisieren ist bei dieser Art der Steuerung fast schon selbstredend Fehlanzeige. Da versteht es sich von selbst, daß man mit einem Scharfschützengewehr mal zehn Kugeln braucht um einen Gegner auszuschalten, aber mit einer Maschinenpistole auch mal ganze Horden umnietet.
Diese Art der Steuerung erklärt sich auch aus der Tastenbelegung des Spieles. Die ist nämlich so dermaßen knapp, daß man z.B. keine eigenen Tasten für das Ziehen verschiedener Waffen und das Benutzen von Gegenständen definieren kann. Will man eine Tür öffnen, hat aber die Waffe im Holster, wird auf Knopfdruck der Aktionstaste erst die Waffe gezogen und auf nochmaligen Druck der Aktionstaste die Tür geöffnet. Gerade in kritischen Situationen kostet das viel Zeit, denn an einigen Stellen spawnen laufend Gegner hinter einem. Selbiges Problem gilt auch für Bewegungen an sich: Rennt man schnell auf einen Maschenzaun, Schreibtisch, etc., zu, klettert die Spielfigur dran hoch, was im schlimmsten Fall heißt, man geht unfreiwillig aus der Deckung. Rennt man auf eine Wand zu, schmiegt sich die Spielfigur manchmal ungefragt an diese, was auch viel Zeit kosten kann, wenn man gerade vor jemandem flüchtet.
Bei der Steuerung alleine wird völlig klar, daß PC-Spieler wieder einmal mit einer Breitseitenumsetzung für alle Systeme abgespeist werden, wobei alle anderen Systeme natürlich Konsolen sind. An der Konsole kann diese Art der Tastenbelegung angehen, da Gamepads nunmal nur ein paar Knöpfe haben. Aber am PC, liebe Produzenten, haben wir eine ganze Tastatur, mit vielen, vielen Tasten plus eine Maus und sind daran gewöhnt, detaillierte und frei konfigurierbare Steuerungen zu benutzen.
Ist man von den Filmen begeistert, könnte man sich mit alldem ja vielleicht noch zähneknirschend abfinden, wenn nicht die ohnehin kurze Spieldauer (ca. 10 Stunden) zum Ende eines Levels durch unfaire Gegnerhorden, die immer respawnen, gestreckt würde. Die KI an sich ist nämlich so dämlich, daß man praktisch durch ein Level durchjagt, um dann am Ende fast zu verzweifeln.
Es bleiben als wirklicher positiver Aspekt nur die gefilmten Zwischensequenzen, wobei das für mich wenig mit einem Spiel zu tun hat. Will ich einen Film sehen, gehe ich ins Kino. Will ich ein Spiel spielen, will ich aktiv an der Handlung teilhaben und nicht lieblos dahingeklatschte Ballersequenzen hinter mich bringen, die wie ein Werbeblock den man an liebsten überspringen würde die Pause bis zur nächsten Filmsequenz überbrücken.
Man kann bei dieser miserablen Umsetzung Shiny keinen Vorwurf machen. Shiny ist ein gutes Studio, wird aber von den Leuten unter Druck gesetzt, die ein Spiel zu möglichst geringen Kosten für möglichst viele Systeme möglichst zum Filmstart auf dem Tisch haben wollen. Es wird sehr viel mehr Geld für den Erwerb dieser Lizenz ausgegeben worden sein, als an Shiny für die Umsetzung.
Die Verkaufszahlen von "Enter the Matrix" sprechen allerdings für sich. Dank dem Hype verkauft es sich millionenfach und wenn diese Entwicklungspolitik, hypen, billig produzieren und möglichst große Stückzahlen verkaufen bevor die Leute merken daß es Mist ist, sich durchsetzt, dann stehen PC-Spielern und -Entwicklerstudios noch düstere Zeiten bevor.
Ob Sie wegen Ihrer "Matrix"-Begeisterung diese Entwicklung mit dem Kauf dieses Spieles unterstützen möchten, sei natürlich Ihnen überlassen. Für den Erwerb einer liebevollen Umsetzung der "Matrix"-Filme auf DVD wäre das Geld aber vielleicht besser angelegt.
0Kommentar| 68 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2003
Hallo, ich spiele Computerspiele seit mehr als 10 Jahren, und eine solche Unverschämtheit wie das Matrix Spiel ist mir bisher noch nicht begegnet
1. Die Grafik ist langweilig
2. Autos fahren mit 3 - 4 eckigen Rädern
3. Das Hochklettern einer Leiter erheitert ungemein, als hätte der Akteur ne Rübe im Hintern
4. Einzig die Filmsequenzen sind gut
5. Traurig das solche Spiele mehr Käufer finden als z.B. No one lives forever, das um längen besser ist
6. Bugs wohin man schaut
7. Mein Hi End System ruckelt
8. Nochmals : Finger weg , ihr ärgert euch nur
...wie sagten die doch im Film so schön:
da ist ein Fehler in der Matrix!!!
sehr schade
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2003
Enter The Matrix - Das Spiel, um das in letzter Zeit wohl der größte Hype gemacht wurde. Kein Wunder also, daß das Game mittlerweile mehr als 1 Million mal verkauft wurde - meiner Meinung nach zu Unrecht! Als erstes steht natürlich die Grafik im Vordergrund. Man wird irgendwie nie das Gefühl los, daß die Engine nie über das Beta-Stadium hinaus gekommen ist - holprige Animationen der Charaktere, verwaschene Texturen (so denn mal welche vorhanden sind) sowie eine stets düstere Umgebung. Sicher, einiges trägt davon zur typisch sterilen Atmosphäre der Matrix bei, läßt jedoch den grafischen Standard auf den von vor 4 Jahren schrumpfen. Desweiteren bestitzt die Steuerung ihre Macken. Greift ihr einen Gegner im Nahkanpf an, so Schwenk die Kamera in eine effektvolle, jedoch unübersichtliche Kameraposition. Ist der Gegner erledigt lauft Ihr erstmal kurzzeitig ein wenig orientierungslos herum, um dann den nächsten Bösewicht anzuvisieren. Zudem ist das Prügelsystem an Einfachheit kaum zu überbieten - linke Maustaste zum Schlagen und die rechte zum Treten. Nette Gimmicks wie "An der Wand entlanglaufen" verkommen leider zu unnützem Schnickschnack. Ein weiterer negativer Punkt ist das leicht nervige Speichersystem. Das Programm fragt an vorgegebenen Punkten nach, ob Ihr abspeichern wollt. Ein Auto-Save oder manuelles Quick-Save wären hier sicherlich die besseren Lösungen gewesen, wie dies bereits in vielen anderen Spielen bewiesen wurde. Ein Wort noch zum Leveldesign und Spielablauf: langweilig - stoisches Ablaufen der Level und gleichzeitiges Umnieten der Gegner stehen an der Tagesordnung. Nach kurzer Spielzeit verfällt man dem vorrangigem Einsatz der Schußwaffen - man hat sich halt an den Martial-Arts-Kämpfen satt gesehen. Ein Lichtpunkt in Enter The Matrix sind die Musik und Soundeffekte. In den zahlreichen Zwischensequenzen trägt die Musik maßgeblich zur Erhöhung des Spannungsbogens bei. Im Spiel selbst erfreuen die aus den Filmen hinlänglich bekannten Soundeffekte die Ohren. Löblich ist weiterhin das zusätzlich gedrehte Filmmaterial, welches Dank DivX in hervorragender Qualität vorliegt, wobei der Schwerpunkt auf Niobe und Ghost liegt. Fazit: Dank kommerziellem Hype und guter Vermarktung ist mit Enter The Matrix ein Spiel erschienen, das sich nahtlos in die Mittelmäßigkeit der Filmumsetzungen anderer Spiele einreiht. Für Fans des Themas ein Plichtkauf, alle anderen sollten Probespielen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2003
Also ich fange mal mit der Grafik an. Die Engine ist bereits deutlich veraltet, was man ihr auch ansieht. Die Qualität lässt sehr zu wünschen übrig. Kaum Detailgetreue, verschwommene Texturen, kurz gesagt, Max Payne sieht im Vergleich dazu wie ein grafisches Feuerwerk aus.
Zur Steuerung: Die Steuerung ist reichlich ungenau und viel zu hektisch, koordinierte Bewegungsabläufe sind kaum möglich. Die Kampfaktionen arten meist in einem wüsten Tastengeklimper aus, um zu versuchen die zahlreichen Moves auszuführen.
Zweifellos, die Animation der Nahkämpfe ist schon gut gelungen, wird aber durch die geringe Flüssigkeit und geradezu stümperhaften Bewegungen der Charaktere zunichte gemacht. Motion-Capturing wurde bei der Animation der Charaktere wohl nicht benutzt, sie laufen, als ob man versucht hätte, einem PAC-MAN Monster das laufen beizubringen.
Ich kann nur vom Kauf dieses Spiels abraten, da der Riesenhype und die unglaubliche Werbekampagne sowie die schier unglaublichen Kosten von ungefähr 70 Millionen Dollar nicht annähernd in der Qualität des Games wiedergespiegelt werden.
Max Payne, obwohl es schon ein wenig älter ist, ist wohl deutlich mehr zu empfehlen, für jeden Matrix-Fan sowieso, da selbst der Bullet-Time Modus in Max Payne besser dargestellt wurde als hier in "Enter the Matrix".
Warten wir mal auf Max Payne 2 ab. Aber dieses Spiel ist weit ab von Gut und Böse.
Meiner Meinung nach ein absoluter Flop!!!!
0Kommentar| 161 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juni 2003
Das soll ein Spitzengame sein? Ich habs heute morgen (03.06.03) bekommen und mit großer Vorfreude auf den Rechner installiert. Mitlerweile und sehr zum Ärger meiner Mitbewohner hab ich es 6 Std. gezockt und wenn ich mit dem Schreiben dieser Rezension fertig bin, dann deinstalliere ich es auch wieder. Das Game macht einfach keinen Sinn: weder die Story ist komplett (man erinnere sich an die Filmszene, wo Morpheus, Trinity und Neo zur Zusammenkunft der Captains kommen), denn im Spiel ist diese Zusammenkunft einfach nur zerstückelt, noch das Handling kann überzeugen. Damit ist einfach nur die Steuerung gemeint. Ganz extrem ist das angebliche Steuern des Fluchtfahrzeugs gemeint. und wehe, man kommt von der Strasse ab, dann steckt man doch glatt in einem Brückenpfeiler fest. Kam den Wachowski-Brüdern die Idee zu diesem Game erst in aller letzter Sekunde, oder fehlte irgendwo doch noch ein wenig Geld?
Ich kann ENTER THE MATRIX n i c h t empfehlen!!!
Lasst die Finger davon. Nicht Ihr zockt das Spiel, sondern Ihr werdet abgezockt!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2003
Da sieht man mal wieder das eine Blockbusterlizenz noch kein gutes Spiel ausmacht. Ich war auf ganzer Linie von "Enter the Matrix" enttäuscht, weder Gameplay noch Grafik können überzeugen.
Das Spiel macht den Eindruck eines hastig produzierten Konsolenports. Vielleicht wäre dieses Spiel ein paar Jahren ein Hit gewesen, heute kann man als PC-Besitzer nur über die hakelige Steuerung, Autoaiming und verwaschene Texturen lächeln (oder sich ärgern, weil man soviel Geld dafür hingeblättert hat).
Spielt man einmal Max Payne mit der neuesten Kunf-Fu Modifikation, weiß man was aus "Enter the Matrix" hätte werden können.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Mai 2003
Ich glaube viele von uns haben mit grosser Spannung auf dieses Game gewartet und Trailer haben auch immer überzeugt. Jedoch weisst das Game einige Mängel auf.
Das Game braucht 4,3GB was ich schonmal sehr heftig finde. Die Grafik sollte mit soviel GB 100% überzeugen. Tut sie aber leider nicht immer. Nur so als Beispiel braucht das HAMMER Game UT2003 'nur' 3GB und weisst trotzdem viel bessere Grafiken und Landschaften auf. Für dieses Budget von 'Enter The Matrix' hab ich dann doch etwas mehr erwartet.
Zum Zweiten ist die Spielsteuerung schon zu krass. Es ist sehr schwer sich zu bewegen, da die Abläufe nicht wirklich alle logisch sind. Kaum ist man in der Nähe einer Wand wo man doch eigentlich nicht wirklich was machen wollte, geht der Charakter in Deckung. Ziemlich mühsam. Vorallem hat man während einem Nahkampf nichtmehr wirklich die Kontrolle über die Sicht. Ach ja, und was ich also wirklich übel finde, ist das laufen vom Charakter. Es sieht extrem billig aus. Ein anderer hat dies beschrieben als Pacman, dem man versucht das laufen beizubringen. Dem muss ich leider zustimmen.
Trotzdem, die Story ist sehr geil gemacht. Da haben sich die Macher wirklich Mühe gegeben. Was mir sehr gefällt ist, dass hin und wieder ein Filmausschnitt eingebaut wurde, der extra für das Game gedreht wurde und im Film nicht zu sehen ist.
Ich glaube, dass das Game ein grosser Erfolg wird, sich die Meinungen aber extrem trennen werden. Ich zocks jetzt man zu Ende und bilde mir vielleicht dann auch eine andere Meinung. Aber im Moment ist es wirklich nur SOSOLALA...
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Mai 2003
Ich habe Enter The Matrix vor einigen Tagen test gespielt und musste leider feststellen, dass es das schlechteste Spiel ist, dass ich seid langem gespielt habe.
Zu den Gründen:
Der Vorspass ist eine gedrehte Filmsequenz wie so manche Zwischensequenzen auch. Das ist das beste in diesem Spiel.
Darauf folgt, dass in einer Ingamesequenz die beiden Hauptcharaktere mit einem Auto fahren das viereckige Reifen hat (das ist wirklich kein Scherz). Es passiert sogar häufiger, dass Ghosts Anzug zum Teil immer wieder im Hals verschwindet. Die Skins sehen sehr veraltet aus und das ganze Spiel wirkt irgendwie unfertig. Zu den Bewegungsabläufen im Spiel... Wenn jemand rennt sieht es absolut stumpf und unrealistisch aus.
Die Bullet Time (Focusmode) ist in Max Payne besser dagestellt worden, da man hier trotz des langsamen Spiels nicht die Chance hat den Kugeln auszuweichen, die sehr komisch aussehen (nicht wie in den Filmen). Es ruckelt im Focusmode sogar, was nicht an meiner Hardware liegen kann :)
Ich hab mich sehr lange auf Enter The Matrix gefreut, doch ich kann wirklich nur raten:
Testet das Spiel vorher ob es euch gefällt bevor ihr euch es kauft!
Wenn nicht greift auf Max Payne zurück. Denn Max Payne ist das wirklich gelungene Matrixspiel.
Ich habe 2 Sterne wegen der Filmsequenzen gegeben. Aber Filmsequenzen machen noch lange kein Spiel allein!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2003
Seit gestern ist ETM offiziel zu haben und wer es sich noch nicht gekauft hat, sollte lieber über einen Gang zur Videothek nachdenken. Das Spiel kann dem Hype der durch die geniale Filmvorlage vorprogrammiert wurde nicht gerecht werden.
Grafik: Verglichen mit der heutigen Grafikreferenz ist die Grafik einfach nur als veraltet zu bezeichnen. Selbst das schon ältere Max Payne schaut deutlich besser aus. Abgesehen von diversen Grafikschnitzern (teilweise sind Autoreifen viereckig) ist auch der Gesamteindruck schlecht. Leblose Umgebungen, viele Clipping Fehler und lächerliche Partikeleffekte (so sahen sie in Spielen vor 4 Jahren aus). Die Laufbewegung und die Leiterkletteranimation sehen sehr lächerlich und unnatürlich aus, zumal der Protagonist durchgehend sehr schnell rennt, was einem auch Probleme bei der Übersicht verschafft.
Sound: Die Musikuntermalung ist gelungen, erinnert stark an Filmsoundtracks, passt aber deswegen nicht immer zum Spiel. Die Geräusche sind größtenteils gut, aber teilweise auch nervig (bei den Verfolgungsjagden hört man teilweise mehrere Minuten lang das Geballer der Verfolger mit einem immergleichen Ballergeräusch).
Gameplay: Viele Moves aus dem Film wurden umgesetzt, was hier aber stört ist, das der Spieler dabei nicht viel machen kann. Es läuft fast immer darauf hinaus auf den Gegner zuzurennen, Fokus zu aktivieren und wahlweise Maustaste 1 (Schlag), 2 (Tritt) oder beide (Wurf) zu drücken. Das macht am Anfang Spass, aber spätestens wenn man alle Moves gesehen hat wird es langweilig, da der Spieler ausser hirnloses Tastenkloppen nix machen kann. Beim Schiessen zielt der Protagonist auch selbstständig sobald man in die Richtung des Gegners schaut, dabei erhöht der Fokusmodus die Treffergenauigkeit. Man kann dann auch zu allen Seiten wegspringen und schiessen, ähnlich wie Neo in der Lobbyszene aus Matrix. Teilweise wirken die Bewegungen auch sehr abgehackt, von einer Revolution der Spieleranimationen kann man hier jedenfalls nicht reden, auch wenn es angeblich 3 mal so viele Bewegungen sind als in aktuellen Spielen.
Anzumerken bleibt das die Story durch die professionellen Zwischensequenzen gut präsentiert wird und auch überzeugt. Das Leveldesign hingegen ist größtenteils recht langweilig, Überraschungen brauchen Sie nicht zu erwarten. Der Schwierigkeitsgrad hält sich in Grenzen, da der Protagonist seine Lebens- und Fokusenergie nach ein paar Sekunden wieder aufläd (ausser in speziellen Szenen). Für den Preis gibt es zur Zeit weitaus bessere Alternativen. Leihen Sie es sich lieber übers Wochenende in einer Videothek aus, das ist billiger und bewahrt Sie vor einem Fehlkauf.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juni 2003
Als allererstes möchte ich sagen, dass ich die vernichtenden Kritiken objektiv nicht nachvollziehen kann. Dass die hohen Erwartungen bei all den vollmundigen Versprechungen nicht gehalten werden konnten, steht für mich außer Zweifel, jedoch sollte man hier etwas detaillierter nach den Gründen forschen.
Zu Beginn die positiven Gesichtspunkte:
Die Idee mit dem Spiel Nebenhandlungsstränge von Reloaded näher zu beleuchten, ist sehr interessant. So offenbaren sich dem Filmzuschauer neue Aspekte der Handlung, auch wenn damit der vorangegangene Kinogenuss unumgänglich ist. Zusätzlich sorgen die aufwendigen original Filmausschnitte - die ihren Leinwandversionen in nichts nachstehen - konstant für Motivation. Auch die Möglichkeit das Spiel aus 2 Perspektiven - von Niobe und Ghost - durchzuspielen und die Fäden zeitweilig zu trennen, um sie dann zum Finale wieder zusammenlaufen zu lassen, ist meiner Meinung nach spannend umgesetzt. Positiv fällt auch das Gameplay, mit der Kombination aus Schusswaffen- und Nahkampf, ins Gewicht. So entfalten sich oft ohne großen Aufwand, dank der recht simplen Steuerung, sehr spektakuläre Handgemenge mit den zahllosen Gegnern. In diesem Zusammenhang ist noch die obligatorische Bullettime zu erwähnen, die auf den Spieler beinahe eine Suchtwirkung ausübt, so dass man anfangs bestrebt ist jeden Opponenten auf möglichst eindrucksvolle Weise auszuschalten.
Nur leider wird der Spielspaß auch schnell durch zahlreiche Unzulänglichkeiten getrübt. Die Grafikengine entfaltet nur selten ihr Potential. Texturen wirken blass, Modelle kantig, Innenareale trist - teilweise ein Erbe der Konsolennahen Programmierung. Hinzu kommen Clippingfehler (flackernde Texturen) in nie da gewesenen Ausmaßen und gelegentliche Performanceeinbrüche, selbst auf High-End Rechnern. Das Leveldesign ist sehr durchwachsen. Auf der einen Seite durchstreift man elend lange graue, undetaillierte Kanalisationsröhren und den hässlichen Flughafenbereich, um auf der anderen Seite z.B. im Palast des Merowinger mit wunderschönen Licht- und Schattenspielen oder atemberaubenden Marmorräumen verwöhnt zu werden. Aufgrund der kurzen Spielzeit von maximal 15 Stunden und dem fehlenden Multiplayer werden sich viele Käufer in Anbetracht solcher Mängel, wohl um ihr Geld betrogen fühlen.
Dies alles lässt für mich nur einen Schluss zu: das Spiel wurde unter Zeitdruck verhunzt. Shiny ist meiner Meinung nach eine der besten Spieleschmieden überhaupt und zeichnete sich in der Vergangenheit durch sehr innovatives Design aus. "Enter The Matrix" wirkt über weite Strecken unfertig und fehlerhaft, was den sonst guten Gesamteindruck natürlich trübt. Auch die Umsetzung für den PC scheint hastig vorgenommen worden zu sein, was die ungenaue Maussteuerung beweist. Regelmäßiges Patchen wird wohl unumgänglich...
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

Haben sich auch diese Artikel angesehen

4,99 €-29,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)