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Kundenrezensionen

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am 28. Juli 2003
Nicht schon wieder! so mag mancher denken, wenn man liest, dass Ry Cooder schon wieder mal einen kubanischen Musiker ausgegraben hat. Diesmal also den Gitarristen Manuel Galbán. Doch Cooder bleibt sich treu: Qualität ist auch diesmal garantiert. Und so überzeugt die CD durch teils angenehm-sperrige, teils eingängige Songs, deren besonderer Reiz neben der sauberen Produktion vor allem der leicht schleppende Rhythmus und vor allem das Garagen-Sound-Feeling ist. Cooder hält sich auch diesmal angenehm zurück, rückt Manuel Galbán ins Rampenlicht und beschränkt sich auf unaufdringliche Akzentuierungen, die aber dennoch gleichzeitig auch unentbehrlich sind. Cooder-Sohn Joachim trägt seinen Teil zum Gelingen bei, indem er ein weiteres Mal glänzend die Rhthmus-Sektion bestimmt.
Warum die CD sich nicht so recht verkaufte und deshalb derzeit sehr günstig zu haben ist, ist nach nur einmaligem Hören kaum zu glauben, liefert sie doch den perfekten Sound für die heißen Nächte dieses Sommers.
Daumen ganz hoch!!!
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am 3. März 2003
Habt Ihr Euch schon von der Kuba Krise erholt? Es war 1997 als auch der letzte hüftsteife Europäer anfing, auf der Kirmes Mambo zu tanzen. Es gab schlicht kein Entrinnen. Aus jedem Supermarkt-Lautsprecher drang es und kleisterte ein geschlagenes Jahr lang die Gehörgänge sämtlicher Kino- und Kneipengänger zu: Der Buena Vista Social Club - bis man es nicht mehr hören konnte.
Für „Mambo Sinuendo" folgt Ry Cooder seinem bewährten Erfolgsschema. Er gräbt eine musikalische Legende eines Landes aus und produziert mit dieser eine Weltmusikplatte. Diesmal trifft es den Organisten, Gitarristen und Arrangeur der legendären doo-wop-Band Los Zafiros Manuel Galban. Wer nun erwartet, wieder glatt gebügelten und leicht konsumierbaren Kuba-Kitsch geliefert zu bekommen, der täuscht sich. Man muss sich schon etwas auf diese Musik einlassen. Mambo Sinuendo ist eher etwas für die verkaterten Stunden nach der Fiesta. Noch ein letzter Drink, damit die Kopfschmerzen verschwinden. Noch einmal mit dem Cabriodach die Sorgen einpacken und am Meer entlang fahren.
Das faszinierende an dieser Platte ist der - Entschuldigung - geile Sound. Es ist so, als wäre Galban Besitzer einer Autowerkstatt und die Aufnahmen hätten in seiner Garage stattgefunden. Ungeschliffen, spontan und verdorben kommen diese Stücke daher. Stücke, die so gar nichts Volksliedhaftes haben. Es singt diesmal auch fast niemand. Gitarren und Perkussion (u.a. Jim Keltner) dominieren. Trotz allem kubanischen Flair finden sich Cooder und Galban in einer seltsamen Spielweise von Twang und Rock'n'Roll zusammen. Ein karibischer James Dean betrinkt sich mit einem kalifornischen Che Verschnitt. Das Ergebnis ist Cooders beste Platte seit seinem Afro-Blues-Meisterwerk „Talking Timbuktu". Sexy und humorvoll ist Mambo Sinuendo und nach süßen Verheißungen duftend. Eine neue Kuba Krise wird sie aber wohl nicht auslösen. Dafür ist diese Musik zu schwer mit dem Bacardi-Feeling kompatibel. Zum Glück!
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HALL OF FAMEam 27. Februar 2003
Mit dem 1997er Album Buena Vista Social Club gelang es Cooder, nicht nur einen Grammy zu gewinnen, sondern auch das Auge der Musikwelt auf eine kleine Karibikinsel zu lenken, das einen ungeheueren Reichtum an Rhythmus und Musik in sich birgt. An diese Karibikerfahrungen knüpft sein neues Album Mambo Sinuendo an. Stilistisch ist Mambo Sinuendo ein Combo-Sound, so wie er in der Vor-Castro-Ära der 50er Jahre populär war. Im Gegensatz zum Buena Vista Social Club hat sich Cooder diesmal für eine betont kleine Besetzung entschieden, ohne Bläser und ohne Gesang. Der instrumentelle Schwerpunkt des Albums liegt auf der Gitarre und dem Schlagzeug. Die Lead-Gitarre, wenn man das überhaupt so bezeichnen kann, spielt Manuel Galbán, Mitglied der vermutlich populärsten Gruppe des Landes, den Los Zafiros, die eher harmonischeren Teile übernimmt Ry Cooder. Darüber hinaus haben die beiden auf die übliche Percussions-Gruppe verzichtet. Sie haben erkannt, dass auf Kuba über die letzten Jahrzehnte hinweg immer die gleichen Rhythmusinstrumente verwendet wurden, ob nun zu Salsa, zu Mambo oder zum Rumba. Diese statische Beziehung haben Cooder und Galbán bewusst durchbrochen, indem sie hier an Stelle der üblichen Percussions mit Schlagzeugen arbeiteten; ja, richtig gelesen, mit zwei Schlagzeugen, darunter Jim Keltner, einem der besten seines Faches.
Im Gegensatz zu dem, was hierzulande unter dem Begriff Mambo subsummiert und nach wie vor durch Lou Bega popularisiert wird, ist Mambo Sinuendo ein ungemein entspanntes Album geworden. Cooder bezeichnete die CD in einem Interview unlängst als ein herrlich besoffen klingendes Album. Das trifft es genau: Wer die Augen schließt, findet sich schnell in einer verräucherten Bar unter dem hölzernen Deckenventilator wieder, den Cuba Libre auf dem Tisch, sich locker des Tanzkurses erinnernd, als einem das "Vor-Seit-Schritt-Zurück" noch feuchte Hände bereitete. Wie entspannend Mambo doch sein kann, wenn er von den Richtigen vorgetragen wird.
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am 26. Februar 2003
Na, da haben wir endlich mal eine Platte, die sofort gefällt - wundervoller Sound á la Buena Vista, abwechslungsreich und perfekt arrangiert. Die Jungs verstehen ihr Handwerk.
Ein Muss für jeden Liebhaber !!
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am 23. Februar 2003
Beim ersten Mal Hören noch irrtümlicfh in die Schublade "Santana meets Buena Vista Social Club" gesteckt (ich war mit Arbeit beschäftigt und hab nur nebenbei hingehört), hat das Album mit jedem Mal Hören zusehends gewonnen.
Inspiriert, mit Freude an der Musik und ohne einen Blick auf die Charts zu werfen agieren hier hochprofessionelle Musiker mit beachtlichen Resultaten. Eine CD, die sowohl zum genauen Zuhören als auch zum Nebenher-Hören einlädt.
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HALL OF FAMEam 9. Juli 2003
Schon bei den ersten Tönen dieses Albums mit karibischen Sounds der 50er Jahre fallen mir unweigerlich entsprechende Cocktailbars, Südseeschönheiten und Easy Listening ein. Denn Ry Cooders neues Album folgt dem gleichen Prinzip wie seine Vorgängeralben (u.a. Buena Vista Social Club, Talking Timbuktu). Mit Hilfe einer alten Legende gräbt er nach verschollenen Klängen und spielt diese neu ein. Mittäter ist diesmal der 71 jährige kubanische Gitarrist und Organist Manuel Galbán, der diesen Sound schon damals mit den Los Zafiros, die den Doo-Wop mit Mambo verbanden, spielte. Auf "Mambo Sinuendo" ist der spartanische Sound entspannt bis langweilig, denn die Instrumentals (ab und an von säuselnden Frauenstimmen begleitet) der zwölf kubanischen Klassiker werden im Surf/Twang-Gitarrensound der 50er serviert. Sie scheuen sich noch nicht einmal, Perez Prados Tanzstunden-Nummer "Patricia" ihre Behandlung angedeihen zu lassen.
Trotz prominenter Unterstützung durch Jim Keltner am Schlagzeug vermag das Sextett dem nostalgischen Sound früherer Zeiten nichts Spannendes abzugewinnen. Die Stücke plätschern so vor sich hin und plötzlich ist die CD zu Ende. Noch mal von vorne, denn so richtig hat man doch nicht hingehört. Das Album ist die perfekte, unaufdringliche Untermalung für Bars, die den Sommer einläuten wollen.
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am 26. Februar 2003
Eine absolut außergewöhnliche und außerordentliche Scheibe. Man weiß nicht so genau, wohin man die ins Blut gehenden Rhythmen stecken soll. Der karibische Sound groovt unüberhörbar, aber begleitet wird er bisweilen von einer singenden Hawaii-Gitarre. Geniale Arrangements, schlechte Laune: kein Problem, die Scheibe ist Gute-Laune-Musik pur.
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am 25. Juni 2003
Als Liebhaber von Ry Cooder war ich auf seinen unverwechselbaren Mix von erzählerischer Entspanntheit, regionaler Orginalität und Interesse an der Begegnung eingestellt.
Jetzt also diese weitere Fassung der Ry-Cooder-in-Cuba-Geschichte. Doch diese wundervolle Geschichte, die zu einer Cuba-Renaissance führte und die Wim Wenders so bildschön im Film dokumentiert hat, wird mir hier einmal zu viel erzählt. Nie wird beim Hören deutlich, wohin die Musik will. Der Sound hat was von einem Brei, durchaus süß, aber er klingt wie in der Waschküche und etwas besoffen. Das Ganze hat trotzdem routinierten Schwung reichlich unbemüht, aber kaum Glanzpunkte. Die Rhythmen sind gekonnt, die Riffs, aber kaum Zauber, kaum Poesie, kaum Staunen.
Schwache Arrangements, irgendwie langweilig.

Man kennt sich jetzt: Hawaihemd, Ventilator, und so ... Man trifft sich, weil das eben zum Job gehört und das Band läuft eben mit. Leider ist das hier zum Pop geraten. Aber Pop ist eklig. Aber wir werden das ganz entspannt aussitzen und auf die nächste Cooder-Aufnahme, von wer weiß woher, warten. Wäre gut, wenn es nicht Cuba wäre. Sorry, 'Ombres.
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am 3. März 2003
Klingende Namen allein reichen manchmal auch einem relativ leicht zufrieden zu stellenden Fan kubanischer Musik nicht aus;einige alte Nummern sind selbst in diesen musikalisch besonders seichten und direkt unglaublich einfallslosen Interpretationen nicht umzubringen.Wer überhaupt nichts Eigenes zu sagen hat sollte besser schweigen.
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