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am 2. April 2017
Tjaja welchem Genre zuordnen, ohne den falschen Stempel aufzudrücken?
Eigenltich müsste man die Einstürzenden Neubauten rein rational gesehen dem Industrial zuordnen; Es wurden schließlich Maschinen und Materialien verwendet. Doch in der Industrialszene, bedient man sich doch mehr Instrumenten (Ministry, Revolting Cocks...) und auf Industrie hat man da wohl mehr das kalte Imagea ls Bezug; Nicht selten das koketieren mit dem Faschismus; Natürlich sarkastisch, mehr als Satire. Das kalte hat man zwar bei den Einstürzenden in den Anfängen auch, allerdings kennt man sie mehr aus der Punkszene! Kreuzberg der 80er und das was die Intelektuellen dort aus dem Punk kommend so fabrizierend. SO36 war so ein Club in dem sich alle neue Wege gehen wollten ausprobieren konnten. Künstler wie die Leute von 'Die tödliche Doris', oder mehr deren Brüder von Mutter die sich schon eher an herkömliche Musik orientieren. Die Gelbs, die Ätztussis... mal sehr punkig mal was ganz anderes machen wollend und doch an den Grenzen ihrer Instrumente scheiternd, weil man im Freejazz dann doch auch schon ähnliche Wege gegangen war.
In den 1950ern hatte man schon Geräusche für sich als Kunstform entdeckt, doch da sind Instrumente oder gar Melodien gänzlich verpöhnt! Nicht selten zieren durchgestrichene Notenschlüssel die CDs der Noiseszene. Den Ausspruch "das ist doch keine Musik" hinter so manch enger Stirn entsprungen zur Berufung gemacht und als Ziel erklärt.

Das alles trifft auf die Einstürzenden Neubauten wenn überhaupt nur im Ansatz zu, nicht zuletzt weil sie sich immer wieder neu erfanden und teilweise recht schnell weiter entwickelten. Ich persönlich konnte früher lediglich mit der Antimusik der Anfangszeit etwas anfangen, die Strategie gegen Architekturen, Kollaps, Stahlmusik. Die Haus der Lüge hat man mir mal geschenkt und ich fand sie doof; Mit Einzug von Musik und Melodie die Kunst verkauft - Wieder einer gescheitert? Blume in Mtv hat mich dann wieder dazu gebracht mich mit dieser Band erneut zu beschäftigen.
Die halber Mensch hat mir Ende der 1980er mal jemand ausgeliehen und ich hatte mir etwa blos die hälfte auf Tape überspielt. Über die Zeit doch Zugang dazu gefunden und mit Sehnsucht und halber Mensch auch eine Musik gefunden, die sich in mein Hirn einbrannte.
Mit der 'Halber Mensch' hielt die Musik mit herkömlichen Instrumenten also schon Einzug, aber viel mehr Krach als suf der 'Haus der Lüge. Wer auf die Anfangsphase der Neubauten steht, braucht diese CD auf jeden Fall!
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2006
Trotz des verfänglichen Titels, haben die EN hier keine halben Sachen gemacht. Auch wenn die etwas gutmenschliche Belehrung des Titelsongs (wir wollen doch bitte alle unsere böse, unmenschliche andere Hälfte nicht mehr treffen) nicht jedermanns Sache sein mag, verbinden die EN wieder einmal poetische Texte mit hochsubtilen Klängen. Frei von jeder Stilfixierung spielen und lärmen sich die EN durch die jeweils völlig eigenständigen Songs dieser Platte. Auch Nicht-Fans sollten unbedingt hineinhören, da die Stilvielfalt wirklich verblüfft.
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am 19. Oktober 2002
Neben der Deutsch Amerikanische Freundschaft waren die EINSTÜRZENDEN NEUBAUTEN die wirklich wahren Erneuerer der bundesdeutschen Musik-Szene Anfang der 80er im Zuge der "Neuen- Deutschen-Welle".
Die Einstrürzenden Neubauten zerstörten die Konventionen der Pop-Musik ählich wie Ornette Coleman den Jazz zerlegte oder Arnold Schönberg die Klassik zertrümmerte. Wer Melodien und Harmonien suchte war bei den Einstürzenden Neubauten vollkommen falsch. Was man fand waren grobschlächtige Klanggebirge deren Rhythmen nur dazu da waren um sie Chaos zu versenken.
"1/2 Mensch" wurde 1985, Jahre nach der Neuen-Deutschen-Welle mit der die Berliner-Hamburger Band nie etwas zu tun haben wollte,ihr musikalisches Meisterwerk. Der Krach der frühen Jahre hatte sich auf "1/2 Mensch" zu lautstarker Qualität verdichtet.
Ungebremste Energie zu einer kanalisierten, wobei Squenzer klanggemalten Halt gaben. Sampler und Rhythmuscomputer verliehen den außer Tritt geratenen Preßlufthammer-Geräuschen den monotonen Gleichmut von marschierenden Truppen.
Sänger Blixa Bargeld hauchte und kreischte die Qualen seiner verknoteten Seele mit einer nie zuvor erreichten Inbrunst in die Welt hinaus.
Der deutsche Kulturbetrieb war begeistert, so daß die Einstürzenden Neubauten vom Goethe-Institut auf Welttournee geschickt wurden von Peter Zadek im Hamburger Schauspielhaus zum Kulturdenkmal erklärt wurden und die bürgerliche Presse sprach die Band heilig.
Alles in allem ist "1/2 Mensch" ein Stück Geschichte deutscher Musik, die beste Scheibe der Einstürzenden Neubauten und nebenbei eine verdammt gute Industrial-Platte vor der selbst die Nine Inch Nails erblassen. Nebenbei enthält die Scheibe den vieleicht besten Bauten-Song, nähmlich "Yü-Gung (Fütter mein Ego)"
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am 11. Juni 2001
"1/2 Mensch" ist die bei weitem eindrucksvollste Platte der Neubauten. Sie haben es geschafft, Die Urkräfte ihrer Chaos- und Krachlandschaften beizubehalten und in Songstrukturen zu integrieren. Die Stücke handeln allesamt von Einsamkeit und Kälte der Welt. "Seele brennt" "Yü Gung" und "Der Tod ist ein Dandy" sind wegweisende Beispiele für einen absolut eigenständigen, deutschsprachigen Beitrag zu Populärkultur. Ein solcher Geniestreich ist ihnen hernach nicht wieder gelungen. Was bin ich froh, daß ich sie damals live erlebt habe!
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Arnold Schönberg zertrümmerte die klassische Musik. Ornette Coleman zerlegte den Jazz. Die "Einstürzende Neubauten" zerstörten die Konventionen der Popmusik: Melodien tauchen in ihren Krachballden wie "Letztes Biest am Himmel" nur selten auf. Harmonien suchte man hier 1985 in den grobschlächtigen Klanggebirgen vergeblich. Und Rhythmen waren für die Berliner und Hamburger bestenfalls dazu da, um im sie im metallischen Chaos zu versenken. "1/2 Mensch" wurde das Meisterstück der "Einstürzenden Neubauten". Der Krach der frühen Jahren hatte sich zu lautstarker Qualität verdichtetet. "Yü-Gung" (Fütter mein Ego)- "Z.N.S"- "Seele Brennt" sind eindrucksvolle Beispiele dafür. Aus ungebremster Energie wurde kanalisierte Kraft. Seqenzer geben den Klanggemälden halt. Sampler und Rhythmuscomputer verliehen den vormals oft aus dem Tritt geratenen Preßlufthammer-Geräuschen den monotonen Gleichmut von marschierdenden Truppen. Blixa Bargeld hauchte,kreischte und intoniert wie Babygeschrei oder weinende Katzen, die Qualen seiner verknotenten Seele mit nie zuvor errreichten Inbrunst heraus. "Das Letzte Biest (Am Himmel)" Der deutsche Kulturbetrieb vor begeistert: Das Goethe-Institut schickte sie zu Torneen um die Welt. Peter Zadek erhob sie im Hamburger Schauspielhaus zum Kulturdenkmal. Von der bürgerlichen Presse wurden sie heilig gesprochen.
"Der Tod Ist Ein Dandy" auf nen Pferd- es gibt auch ein tolles gleichnamiges Video/DVD, das auch noch ältere Songs wie "Armenia" und "Zeichnungen des Pateinten O.T." enthält.
(Q: "Tempo" Dezember 1989 Andrian Kreye)
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am 19. April 2006
Was für ein Erlebnis! Als damals 16-Jähriger habe ich mir dieses Album auf Tape ziehen lassen und es mit einer Mischung aus Furcht und Erwartung in den Player gedrückt. Nach dreimaligem Durchhören (direkt hintereinander) hatte ich die Platte verstanden, und der vermeintliche Lärm hatte seinen Schrecken verloren. Hochpräzise Artisten waren hier am Werk. Auf 1/2 MENSCH klingt kein Song wie der andere, jeder neue Track birgt ein neues, spannendes Hörerlebnis. Natürlich, für Ibiza-Pop-Fans ist das nichts. Wer aber auch nur ein Mindestmaß an Interesse für moderne Musik aufbringt, kommt an dieser CD nicht vorbei. Zumal sie es dem Hörer bei weitem nicht so schwer macht wie man denken mag.

In den 80ern war halt doch nicht alles Mist.
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am 5. April 2003
Als Fan der "alten" Neubauten gefällt mir dieses Album am besten. Es war nach der "Kollaps"-Platte das zweite Album der Berliner Gruppe. Im Gegensatz zu ihrem Debut-Album ist es auf jedenfall leichter zugänglich. Z.N.S. und der Hit Yü-Gung sind tanzbar und letzter Song war wohl aus keiner Szenendisko mehr weg zu denken und wird auch heute noch gespielt. Auch der Protest-Song "Halber Mensch", den man als Song gegen monopolisierte Meinungsmacherei der Medien interpretieren kann, ist schlichtweg genial und nicht mehr weg zu denken. Der Track "Sand" (Hazelwood/Sinatra-Cover), "ein Liebeslied im Neubauten-Stil", läd am Ende der CD zum mitSINGEN (!!) ein. Für mich zweifellos eine der wichtigsten Neubauten-Platten.
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am 5. April 2004
Mittlerweile zum Vorzeigeobjekt vorgeblich weltoffener, krawattierter Kulturpräsentatoren aufgestiegen (oder darf man sagen: glatt gebügelt ?), wurden die Neubauten vor knapp zwanzig Jahren zumindest von den Massenmedien noch wie zwar exotische, aber wahrscheinlich auch irgendwie höchst gefährliche Krawallos präsentiert.
Wer seine musikalischen Vorlieben über Duran Duran, Alphaville etc. definierte, mag beim Hören dieser Platte tatsächlich Reißaus genommen haben - düster kehliges Geraune (Titelsong, "Trinklied"), mit perkussiver Wucht pluckernde "Industrial Sounds" ("Yü-Gung", "ZNS", "Der Tod ist ein Dandy")und mit düsterem Humor Mit-Arbeit einfordernde statt einlullende Texte verlangen den Zuhörern/-innen alles ab.
"1/2 Mensch" ist eine Abenteuerreise, die man allerdings nicht auf einem gepolsterten Sessel mit Sicherheitsgurt, sondern freihändig und ohne Netz absolviert.
Phil-Collins-Fans werden von der Teilnahme ausgeschlossen.
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am 16. April 2012
kommt von Können nicht von Wollen, sonst würde es ja Wunst heissen.Experimentelles Meisterwerk der Neubauten,dass man allerdings an sich ran lassen muss.Nicht zu jeder Tageszeit zu geniessen !!!
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am 17. April 2003
Wie ich diese Band liebe! Du legst "Halber Mensch" ein und es fegt dir ein Chor der Grauens entgegen, einem Chor der einem die sakralen Träume der Kindheit wiederbringt. Einfach Genial! Erschreckend gut.
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