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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
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am 2. Juli 2017
Diese Platte ist 1989 erschienen und für mich ihre stärkste Platte. Das Entstehungsjahr hört man STREET FIGHTING YEARS klar an, aber eine gute Hochglanz-80er-Produktion sorgt dafür, dass die Stücke nicht so stark gealtert sind wie bei anderen Platten dieser Zeit. Vergleichbar, was den Popappeal angeht, ist sie mit den 80er-Alben von Tears for fears, nur klingen die Simple Minds hymnischer und die Keyboards bringen mehr Atmo in die Songs. Mit U2 haben sie das Interesse für politischen Protest gemein. Und es ist eine Kunst, dass sie ihre Kritik sehr melodiös inszenieren. "Belfast child" oder "Mandela day" funktionieren auch als Songs. Die Qualität aller Songs ist durchgehend gut. Ich möchte einen eher unscheinbaren Song wie "Let it all come down" herausgreifen, der für mich aber das Highlight des Albums darstellt. Hier gibt es keine stampfenden Beats wie in "Wall of love", sondern tragische Synthiestreicher und die glasklare Stimme von Jim Kerr zu bestaunen. Ein bisschen bombastisch, aber zurückhaltend genug, dass eine sehr intime Atmosphäre entsteht. Auf eine gewisse Art sticht er aus dem Album heraus mit seinem schwermütigen Tempo und seiner nächtlichen Stimmung. Großes Kino könnte man sagen, wenn Kerr den Liebesschwur gibt: "I'm still - here with you when the morning Comes - I need you with me when the day Begins". Wenn es ein Film wäre, dann einer, für den die Taschentücher bereit liegen sollten.
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am 23. Februar 2007
Für mich haben alle Simple Minds Alben einen gewissen Reiz. Sind die Frühwerke noch von New Wave geprägt, so sind die Minds seit "Once Upon" eine reine Popband geworden, aber auf allerhöchstem Niveau. So war dieses Album die "sterilste" Produktion, fand man auf "Street Fighting Years" wieder zu erdigen Sounds zurück, ohne den Begriff "Edelpop" zu verlieren. Trevor Horn (Producerlegende) hat für meine Begriffe einen Superjob hingelegt. Die Band zeigt sich auch von ihrer politischen Seite und ihrem damaligen (Süd)Afrikaengagement. Seit Live Aid und anderen Benefizgroßveranstaltungen gehörten auch die Simple Minds zu den typischen 80er Größen (u.a. auch U2,Phil Collins,Eric Clapton,Elton John,Dire Straits,Peter Gabriel etc.), welche mal besser, mal schlechter versuchten, die Welt zu verändern. Deshalb findet man in einigen Songs ein paar afrikanische Rhythmen und Chorgesänge. Mit diesem Album hatte die Band wieder zwei Singlehits, aber auch die anderen Stücke gehören zu den Sternstunden im Versuch den perfekten Popsong zu schreiben und sie kommen dieser Sache sehr, sehr nahe.
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am 30. Juni 2003
Die Kombination aus Produzent Trevor Horn ( FgtH, Grace Jones ) und die Songwriterqualitäten der Simple Minds erwiesen sich bei diesem Album als wahrer Geniestreich. Allein der Opener " SFY " weißt dem Hörer den Weg in dieses nahezu pervekte Album. Kraftvoll, mächtig und auch textlich anspruchsvoll, mit einer Mischung aus wunderschönen gefühlvollen Tracks (" Let it all come down " /" Soul crying out " ) und fetzigen Songs wie " Wall of Love " oder " Take a step back ". Neben der ersten Single - Auskopplung " Belfast Child ", das musikalisch auf einem alten Traditional basiert und von Jim Kerr zum Weinen schön melankonisch interpretiert ( meine gesungen ) wird, ragt auch " This is your Land " heraus. Musikalisch unterstützt von Lou Reed schaukelt sich dieser Song dermaßen hoch und findet seinen Abschluß in einem furiosen rytmischen Klangteppich...Einzig " Biko " kommt ein wenig einfältig daher, wenig interpretiert, wenig kreativ. Und das, wo dieses Stück doch von einem großen Vorbild von Jim Kerr bereits gesungen wurde nämlich von Peter Gabriel. Vielleicht auch von großem Respekt gezollt, ist die Band nahe am Original geblieben. " When Spirits rise " letzter Titel der CD,ist für mich eins der besten Instrumental von Simple Minds ever. Es gehört für mich eigentlich an den Anfang der CD. Nun, ich bin entschädigt worden: Die legendäre " SFY - Tour " begann allabendlich mit diesem wunderschönen Stück, verbunden mit viel Blitz und Donner!!
Das Album bleibt nach meinem Geschmack unerreicht und wird in der Musikgeschichte als das beste Album der 80ziger seinen Platz finden!
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TOP 500 REZENSENTam 5. Oktober 2009
Nach dem Siegeszug von ,Don't You', ,Once Upon A Time' und dem darauffolgenden glorreichen Live Album pochten die Simple Minds auf ihr Recht zur Veränderung und nahmen unter der Regie von Trevor Horn ,Street Fighting Years' auf. Horn war eine gute Wahl, den er machte aus größtenteils mageren songs eine - zumindest arrangementmäßig - eindrucksvolle Platte.

Nicht dass die Lieder hier drauf schlecht wären, nur haben sie größtenteils einfach keine einprägsamen hooks. Harmonisch ist das alles sehr ansprechend, aber bis auf ,Kick It In' und die beiden single Hits ,Mandela Day' und ,Belfast Child' bleiben diese songs einfach kaum hängen. (Das Peter Gabriel cover ,Biko' zähl' ich hier nicht mit, zumal es sich vom Original nur marginal unterscheidet) .So ist man am Ende des Albums zwar beeindruckt durch die tw. fast symphonisch anmutenden tracks, aber nicht überzeugt.

Das Gitarrespiel Burchills rückt hier übrigens in weite Ferne von dem im wieder gern angebrachten Vergleich mit The Edge. Er wird hier fast nur zum Lead Gitarristen ,degradiert', die tragenden parts haben (es ist halt eine TH Produktion) die keyboards. Schön aber, dass Horn hier fast gänzlich auf elektronische drums verzichtet hat, das ist ein Grund warum dieses Album recht gut gealtert ist.

Erfolgreich war dieses Album allemal, gleichzeitig aber auch das letzte UK No.1 Album, danach begann ihr Stern zu sinken und das obwohl der Nachfolger ,Real Life'
eigentlich die ungleich besseren songs hatte als ,Street Fighting Years'. 3 Sterne für die Simple Minds - den 4ten verdanken Sie Trevor Horn, der ihre damalige Erfolgsserie nochmals prolongierte.
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am 26. April 2013
Leider ist auch im vorliegenden Fall das Remaster in die Hose gegangen. Im Vergleich zur originalen Version ist zwar die Durchhörbarkeit gesteigert, alles wirkt etwas luftiger als das Original, allerdings liegt die Stimme des Sängers viel zu tief!! Klingt als ob ein Schallplattenspieler zu langsam laufen würde... fürs Auto reichts, aber bei einer echten High-End Kette kommt keine Freude auf.
Loudness War sei Dank auch hier wieder ein sehr geringer Dynamikumfang.
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am 12. Februar 2004
Wer Klassiker der 80er vergöttert, wird hier leicht verunsichert dreinschauen. Obgleich sich auf diesem Album Stücke wie "This is your land" und "Belfast child" finden, die an Kraft und Atmosphäre kaum zu übertreffen sind, werden Fans, die die Band für ihre frühen Werke lieben, hier ebenso offen für neue Richtungen sein müssen, wie's die Band war - in jedem Fall ein besonderes Erlebnis!
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am 25. Juli 2015
Im Mai 1989 erschien das achte Studioalbum der Schotten Simple Minds names "Street Fighting Years". Eingespielt haben es Jim Kerr (Lead Vocals), Charlie Burchill (Acoustic & Electric Guitars), Mick MacNeil (Piano, Accordion, Keyboards), John Giblin und Stephan Lipson (Bass Guitars), Mel Gaynor, Manu Katché und Stewart Copeland (Drums). Ausserdem waren noch einige Gastmusiker wie z.B. Lou Reed am Start. Produziert haben das Album Trevor Horn (u.a. Yes) and Stephen Lipson.

"Street Fighting Years" hat mit den frühen Alben der Band, die dem New Wave zugerechnet werden, nichts mehr zu tun. Das war bei dem Vorgänger "Once Upon A Time" auch schon so. "Street Fighting Years" hat aber die besseren Songs am Start.
Direkt der Titelsong bläst mich weg. `Street fighting years` ist sehr melodisch und teilweise richtig bombastisch. Für mich einer ihrer besten Titel. Auch `Soul crying out` und `Wall of love` können mich überzeugen. Richtig guter Pop Rock wird geboten, aber immer mit Anspruch. `This is your land` ist ebenfalls einer der besten Songs der Gruppe, man wird förmlich in das Lied reingezogen, grosses Kino!
Mit `Mandela day`, `Belfast child` und `Biko` kommen noch drei absolute Granaten, perfekter Pop, Rock bzw. Folk! `Biko` ist natürlich ein Cover von Peter Gabriel (Genesis). Aber auch die anderen Titel können punkten, z.B. das rockige `Kick it in`.

Auch wenn sich einige Altfans der Simple Minds abgewandt haben, da sie den Pop/Rock-Sound nicht mochten, hat die Gruppe für mich hier alles richtig gemacht. "Street Fighting Years" ist in meinen Ohren perfekt. Daher natürlich die Höchstnote mit 5 Sternen.
In Europa, besonders in GB und Deutschland, war das Album sehr erfolgreich, nur in den U.S.A. lief es nicht so gut.
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am 31. Mai 2011
Streetfighting Years - war das bisher politischste Album der Simple Minds. Wahrscheinlich ist es deshalb auch mein Lieblingsalbum. Ich mag es einfach, wenn eine Musikgruppe den Mut hat ihre Stimme für die Menschlichkeit zu erheben, oder in anständiger Art und Weise auf die Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen einzelner Staaten oder Oberhäupten aufmerksam zu machen. Das ist den Simple Minds mit - Streetfighting Years - nicht nur mit den Titeln - Mandela Day oder Belfast Child - sehr eindrucksvoll gelungen. Das ganze Album ist ein Appell an die Menschlichkeit, und mit Peter Gabriels Song - Biko - befindet sich auch noch ein exzellentes Cover auf dem Album, das ebenfalls für Gänsehaut sorgt.

Irgendwie wurde die Botschaft, die die Simple Minds in - Mandela Day - verbreiteten erhört - der politische Druck auf das Regime Süd Afrikas wurde stärker - und Nelson Mandela wurde wenige Monate später am 11. Februar 1990 nach über 25-jähriger Inhaftierung entlassen. Was man nicht alles mit Musik, oder mit Hilfe der Musik politisch bewegen kann, genau das zeichnet das Album - Streetfighting Years - aus. "Kick it in!" Schade nur, dass die Minds sich danach nicht mehr ganz so stark politisch aus dem Fenster lehnten, denn es gibt immer noch genügend soziale Ungerechtigkeit, Korruption oder Menschenrechtsverletzungen auf dieser Welt. Songmaterial wäre also in Hülle und Fülle vorhanden. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja da irgendwann noch mal etwas nach.
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am 19. Oktober 2001
Neben NewGoldDream der 2. Moment, in dem die Simple Minds etwas machen, was keiner von ihnen erwartet hat. Rückbesinnend auf die schottische Heimat gibt es hier epische Songs, viele ruhige Stellen, aufgelockert durch kraftvolle Rocksongs.
Die Simple Minds zwängen den Bombast mit Hilfe von Trevor Horn in ganz neue Dimensionen, verstärkt werden hier ursprünglich klingender Sounds eingesetzt. Anfangs fehlt bei den statisch wirkenden Songs der vertraute Groove der Simple Minds. Gerade dieses macht aber im Gesamtkonzept den Reiz dieser Platte aus.
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am 7. Juni 2015
das die Minds je veröffentlicht haben. Jeder Song ein monumentales Meisterwerk. Ein Kritiker hat die Minds aufgrund dieses Albums als die besseren U2 bezeichnet. Auf diesem Album wird die Gitarre von Charlie Burchill oft mit dem Bottleneck gespielt. So bekommt jeder Song etwas Übernatürliches, Sphäriges, sakrales. Die Melodieführung ist sehr eingängig und trotzdem vertrakt. Belfast Child ist eindeutig der Überhit dieses Albums. This land is your land hat etwas latent patriotisches, versöhnliches aber nichts nationalistisches. Sehr unauflällig fügt sich der Gastauftritt von Lou Reed in diesen Song ein. Mit Biko und Mandela Day ist diese Album das politischtes Statement welches die Minds abgegeben haben. Vermutlich hat letzter Song gar seinen Beitrag zur Befreiung Nelson Mandelas beigetragen, was diese Platte zu einem der wichtigsten in der Popgeschichte macht. Vermutlich sind die Minds auch eine der besten Livebands auf diesem Planeten. Der Beweis hierfür ist "City of Lights".
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