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Kundenrezensionen

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am 3. Februar 2001
Das zweite Album der Simple Minds, die übrigens aus Glasgow stammen, das bekanntelich in Schottland und nicht in Irland liegt, distanziert sich vom Punk-Gehabe des ersten Albums "Life in a day" deutlich. Erschienen Anfang der 80er Jahre, als noch kein Mensch von Depeche Mode oder ähnlichen Bands sprach, versuchten die Minds, ein Album, beruhend auf einem Ton, herauszubringen. Dieses Experiment ist in meinen Ohren völlig aufgegangen, aber nicht das, was der Neu-Simple Minds-Fan sich vielleicht von der Band verspricht. Teils recht unmelidiös, ohne dem so typischen späteren Pathos werden hier scheinbar schlichte (simple) Lieder präsentiert, die aber gerade durch Wiederholungen einzelner Themen eine Spannung aufbauen, die nicht uninteressant ist. Wie gesagt, für Menschen, die nicht in einer bestimmten Musikschiene gefangen und bereit für Überraschungen sind, ein lohnenswertes Album. Für alle, die eher auf die popige Zeit der Simple Minds stehen und dann vielleicht enttäuscht wären: Kauft lieber ein Buch.
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am 2. März 2007
Nachdem das zweite Album der Schotten hier m. E. ein wenig zu schlecht weggekommen ist in den Bewertungen, muss ich doch auch mal meinen Senf dazu ablassen.

Es ist in jedem Fall ein mutiges und unerwartetes Nachfolgealbum zum eher noch leicht angeunkten Debüt Life In A Day, das beim ersten Hören durchaus verstörend wirken kann. Die Melodien spirngen einen nicht so offensichtlich an wie bei späteren Alben, überall fiepen und zirpen merkwürdige Sounds, aber nichtsdestotrotz beinhaltet dieses Album großartige Songs.

Schon der Opener "Reel To Real" mit seiner verträumten Hookline frisst sich spätestens beim dritten Hördurchgang in die Ohren ? und bleibt dort. Die nächsten beiden Tracks "Naked Eye" und "Citizen (Dance Of Youht)" wirken dann als Kontrast eher nervös, urban ? so wie man es vom Feeling her eher von den Talking Heads kennt, wobei "Citizen" dann auch wieder eine schöne Refrainmelodie vorweisen kann. Danach wird's skurill: "Carnival (Shelter In A Suitcase)" beginnt mit einer kirmehaften Melodie, es folgen etwas strange Breaks und danach ein stärkerer Einsatz der Gitarre, und immer wenn man denkt, jetzt wird das Stück mal ein bisschen straighter, geht das Ganze wieder von vorn los ? klasse! Danach mein persönliches Highlight der CD: "Factory": Ruhiger Beginn, der fast ein wenig an OMD beginnt, dann setzt ein straighter Rhythmus ein, die Gitarren sind mit vielen Effekten beladen, und nach einer wunderbaren Strophe gipfelt das Ganze dann in einem fast schon hymnischen Refrain. Dann wieder ein Kontrast: Das kurze Instrumental "Cacophony" könnte fast zur Untermalung eines John-Carpenter-Films dienen ? nur eben mit Gitarren. Richtig experimentell wird es danach: "Veldt", eine Klangkollage, wie sie deutsche Krautrocker in den 70ern nicht schräger hätten hinbekommen können. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, kommt danach ein Popsong, der auch auf späteren Simple-Minds-Alben nicht aus dem Rahmen gefallen wäre: "Premonition". Und recht poppig geht es dann weiter: Das Gitarrenintro von "Changelling" lässt schon erahnen, wo der Hase langläuft: Wave-Pop vom Feinsten! Mit "Film Theme" folgt dann ein für die frühen Simple-Minds-Alben typischer Instrumentaltrack, der eher atmosphärisch daher kommt, aber durchaus mit einer lieblichen Melodie zu bestechen weiß. Der vorletzte Track "Calling Your Name" geht dann noch einmal in die Vollen, der Hang zum Bombast, der spätere Alben kennzeichnete, schimmert hier schon doch, immer wieder kommen wieder die typischen 80er-Jahre-Electro-Sounds durch, und dazu kommen haufenweise richtig gute Melodien. Den Ausklang bildet dann "Scar", zunächst atmosphärisch beginnend und mit einem großartigen Intro (schöne Tremolo-Gitarre), dann aber wieder straight werdend und schließlich in einen schön melodiösen Schlusspart hinübergleitend.

Ein Album also, dass es sich lohnt zu entdecken. Ich fand es übrigens mit 14 schon klasse ...
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am 2. Mai 2007
Auch ich, als alter SM-Fan, finde, dass dieses Album in den Rezensionen immer wieder zu schlecht wegkommt. Ich finde dieses Album wesentlich besser als seinen Vorgänger "Life in a day". Changeling und Premonition sind definitiv gute Singles und auch Songs wie "Citizen" und "Naked eye" gehören zu den Klassikern. Es ist sicher mehr in die Ecke Independent als Pop zu zuordnen, aber trotzdem ein Klassiker der alten SM-Ära. Für mich eine klare Kaufempfehlung. Wer mehr auf die neueren Sachen steht, gut, der sollte wohl die Finger davon lassen.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Dezember 2013
Nicht alles am Frühwerk der Simple Minds überzeugt mich. Das Debüt hat vielleicht 4 oder 5 gute Songs und mit Empires And Dance kann ich fast überhaupt nichts anfangen.
Real To Real Cacophony (heißt die Platte jetzt Real To Real.. oder Reel To Real? Auf der LP steht Real To Real und auf CD Reel To Real) finde ich dagegen gut, obwohl es von den Sounds das schrägste Album der Band ist. Wer auf den Simple Minds Sound ab New Gold Dream oder erst ab Once Upon A Time steht, könnte von der vorliegenden Platte etwas geschockt sein. Das klingt hier wie eine komplett andere Band. Es ist sehr elektronisch. Die ersten 7 Songs (damals Seite 1 der LP) fallen stilistisch sehr unterschiedlich aus. Elektronik (Reel To Real), Rock und New Wave (Naked Eye, Carnival und Citizen), melancholischer Pop (Factory, ein Highlight auf der Platte), ein Instrumental (Cacophony) und mit Veldt noch so etwas wie eine Soundcollage.
Wenn man diese 7 Songs zum ersten Mal hört ist das natürlich harter Tobak. Das klingt alles schräg. Es ist aber trotzdem melodiös. Jim Kerr hat zu dieser Zeit auch noch einen etwas anderen Gesangsstil.
Die nächsten 5 Songs (Seite 2 der LP) sind dann für mich aber der Höhepunkt im Frühwerk (New Gold Dream einmal außen vor gelassen) der Band. Premonition klingt immer noch sehr frisch und hätte auch auf späteren Alben der Band erscheinen können. Changeling mit seinem prägnanten Gitarrenintro ist ein ziemlich perfekter Song. Film Theme ist ein eher unspektakuläres Instrumental. Calling Your Name ist rockiger Pop. Scar ist der perfekte Ausgang der Platte. Schön wie sich der Song steigert. Leider wird der Chorus nicht ein zweites Mal aufgegriffen wie in der Liveversion auf 5X5 Live.
Vielleicht ist es besser die Platte beim ersten Hören erst mit Song 8 zu beginnen und sich die ersten 7 Songs für den Schluss aufzusparen, sonst könnte man schon etwas abgeschreckt sein.
Das Remastering von 2002 lässt das Album schon um einiges besser klingen als die CD-Erstveröffentlichung. Das Booklet bietet außer der Abbildung der Ìnlays der LP nicht viel.
Insgesamt ist Real To Real Cacophony eine eher unbekannte experimentelle Platte im Katalog der Simple Minds, die aber eine Chance verdient hat.
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am 16. Oktober 2001
Als SM-Fan schenkte mir vor Jahren ein Freund dieses Cacaphony-Album und brachte als Entschuldigung gleich noch eine Flasche Sekt mit. Beim ersten Anspielen waren die Töne dann auch nur als schräg zu klassifizieren. Etwas genauer hingehört klang die experimentelle Sache aber bereits interessant. Einige Stücke lassen sogar das Experimentierstadium hinter sich. Und "Premonition" würde ich zu den 10 besten Songs der SM zählen.
Dieses Album ist ein Muß für jeden SM-Fan - muß man einfach gehört haben. Bloß geneigte Hörer der Musik von SM werden allerdings enttäuscht sein und weichen besser auf "Celebration" aus, das die Higlights der ersten drei SM-Alben enthält - "Premonition" natürlich inklusive.
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am 4. März 2006
Dieses Album ist experimentell bis langweilig und für meine Ohren ziemlich unerträglich. Wer die frühen Simple Minds kennen lernen und genießen will, sollte zeitlich nicht vor ihr Album "Empires and Dance" gehen.
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am 13. Januar 2001
Tja, die Simple Minds, eine Band, die innerhalb der letzten 25 Jahre ihren Musikstil so gewechselt haben wie Butler ihre Socken. Auf diesem Album versuchen die Iren, Rock/Pop (schwer zu definieren) mit elektronischen Effekten aufzupeppen - das Ergebnis ist verheerend. Dass es fast allen Songs an Würze und gelungenen Riffs fehlt ist nur eine Sache, was fast noch schlimmer ist, ist die Tatsache, das die untergemischte Synthetik nicht nur völlig deplatziert, sondern auch noch absolut amateurhaft klingt. Ähnlich wie „Depeche Mode" in den frühen 80ern, geht die Gruppe um Jim Kerr mit den Syntheshizern extrem unbeholfen um (Gott sei Dank nur in diesem mir bekannten Album). Herausgekommen ist ein musikalischer Brei, der an die Computerhintergrundmusik der C 64 - Spiele erinnert. Mit Ausnahme des letzten Titels kann man dieses Album also getrost als 100% misslungen betrachten. Für diejenigen, die lieber ehrlichen und gut zusammengestellten Synthie - Pop der Simple Minds hören wollen, können bei den Alben „New Gold Dream" und „Sparkle in the Rain" zugreifen, ohne den Kauf später bereuen zu müssen.
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