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am 14. Dezember 2008
Das Album entstand noch zu Zeiten, wo die Chili Peppers in ihrer Originalbesetzung (Kiedis, Flea, Slovak & Irons) nackig, bis auf Socken um ihr Glied drübergezogen, live performten.

Auf der Scheibe befindet sich purer Funkrock. Ich bin zwar großer Fan aller ihrer CDs, aber der melodiösere Sound der späteren Werke ist hier noch nicht enthalten. Fans a lâ Stadium Arcadium, ect. dürften hier vielleicht enttäuscht sein.

Fazit: keins? oder, jedes Mal, wenn ich Uplift Mofo Party Plan höre, möchte ich einfach nur mit einer Socke um meinem Schniedel vor dem Spiegel stehen.
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am 26. September 2013
Trotz erheblicher Drogenprobleme waren die Chili Peppers 1987 auf einem guten Weg. Sie hatten ihren eigenen aufregen Musikstil erschaffen (der seiner Zeit nebenbei weit voraus war) und 2 entscheidende Personalwechsel vollzogen:
1. Michael Beinhorn produzierte die neue Platte und schaffte es erstmals den kraftvollen Sound der Band ohne viel Schnickschnack einzufangen.
2. Durch die Rückkehr von Drummer Jack Irons war die Originalbesetzung von 1983 wieder komplett. Allein das macht "TUMPP" zu etwas besonderem. Endlich schafften es die Chili Peppers wieder den groovebetonten Lärm wie '83 auf ihrem Demotape zu entfalten, was das Album zu einem ihrer stimmigsten macht. Kaum eine Platte aus ihrem Katalog rockt so ungezügelt nach vorne, dennoch geht das hohe Maß an Abwechslung nicht verloren (Im Gegenteil!).

Die einzelnen Bandmitglieger übertreffen sich derweil selbst: Anthony versucht sich des öfteren erstaunlich effektiv am Singen, Jack Irons trommelt wie ein Metronom, was dem eher rockigen Charakter der Songs sehr gut steht, zu Flea müssen sowieso keine Worte verloren werden, aber der Star des Albums ist Hillel Slovak. Es ist einfach ein Jammer dass dieser einzigartige Gitarrist 1988 im Alter 25 Jahren aufgrund einer Überdosis Heroin von uns ging. Wer weiß was er noch hätte leisten können, doch hier konnte er der Musik am meisten seinen Stempel aufdrücken. Letztendlich kam es, wie es kam und John Frusciante führte sein Erbe weiter, indem er Hillels Gitarrenspiel aus Funk, Rock, Metal, verdrogten Sounds und vielem mehr weiterentwickelte.

1.Fight Like A Brave - Hat was von den Beastie Boys und geht gut nach vorne. Der fast hymnische Anti-Drogen Refrain und Hillels Solo sind einfach weltklasse. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Einfach ein toller Song. 10/10

2.Funky Crime - In diesem langsameren Oeuvre erzählt Anthony uns davon, dass Funk farbenblind ist. Der Refrain kommt etwas schief, was das coole Talkbox-Solo und der lässige Kopfnicker-Rhythmus aber locker egalisieren können. 8/10

3.Me & My Friends - Eine echte Bandhymne, die viele Fans vielleicht von Konzerten kennen. Über einen verdammt energischen Groove werden die Bandmitglieder besungen, was überraschenderweise kein bisschen peinlich kommt. Songs wie diese, wo die Band einfach wie ein verschworener Haufen verrückter Freunde klingen, machen den Charme dieses Albums aus. 10/10

4.Backwoods - Bewegt sich auf einem ähnlichen Terrain, sieht man von den herrlich beknackten Lyrics ab (u.a. Chuck Berry als Toilettenspanner). Die Band bildet wieder eine erdbebensichere Einheit während Anthony sich darüber austobt. Nach einem (schon wieder) wunderbaren Hillel Auftritt, folgt urplötzlich ein komplett abgedrehter Rap, der nicht aufzuhören scheint, bis zu guter letzt nochmal die Hook folgt. 9/10

5.Skinny Sweaty Man - Spätestens hier wird auch der uninformierte Zuhörer den Gedanken nicht los, dass hier eine Band am Werk ist, deren Mitglieder was gewisse Substanzen angeht, keine Kinder von Traurigkeit sind. Jack legt ein unglaubliches Tempo vor, bei dem der Rest kaum mitkommt und Anthonys Text kaum noch verständlich ist. In einer geradezu lächerliche Spielzeit von 1:16 bringen die Peppers das Drumintro, 3 Strophen und einen gänzlich bekloppten Mittelteil unter. Schlicht abgefahren. 8/10

6.Behind The Sun - Oha! Wenn hier ein Song aus dem Rahmen fällt, dann der hier. "Behind the Sun" kommt ungewohnt melodisch daher, was anno 1987 einer Revolution imm Peppers-Kosmos gleichkam. Die eher nervige Sitar und der arg hippieske Text(Delfine) machen das Ganze allerdings zu einer LSD vernebelten und holprigen Angelegenheit. Nicht schlecht, aber aller Anfang ist halt schwer. 6/10

7.Subterrean Homesick Blues - Ein Bob Dylan Cover, das originell umgesetzt wurde. Gute Coverversionen zeichnen sich bekanntermaßen dadurch aus, dass man das Original zu seinem eigenen Song macht und es nicht stumpf kopiert. Ersteres tun die Chili Peppers. Der Text wird gerappt, die Musik in pulsierenden Funkrock umgewandelt. Das Ganze klappt so hervorragend, dass diese Version auch losgelöst vom Original völlig einwandfrei funktioniert. 9/10

8.Special Secret Song Inside - Kategorie Lückenfüller. Hillels kurzes Hendrixsolo und der unbestritten großartige Refrain "I want to Party on your Pussy, Baby" (der allerdings auch den ganzen Song ausmacht) sind natürlich große klasse, können aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Ganze klingt, wie in 5 Minuten geschrieben. 5/10

9.No Chump Love Sucker - Die wohl punkigste Chili Peppers Nummer aller Zeiten (schnelles Tempo, Gangshouts, hasserfüllte Lyrik) geht dagegen wieder komplett auf die 12. Leider kommt die Produktion hier ein bisschen deplaziert (zu dem Rest der Platte passt sie super), da das riesige Energiepotenzial von NCLS nicht ganz rüberkommt. Trotzdem sehr gelungen. 8/10

10.Walking On Down The Road - Wurde nie Live gespielt, ist kaum unter den Fans bekannt und geht kurz vorm Ende der CD etwas unter. Das ist wirklich sehr, sehr schade, denn mit der überrschenden Kombination aus dem typischen Funkrocksound und den lässigen Southernelementen geht WODTR als echter Geheimtipp durch. Anthony klingt wieder ungewohnt melodisch und Hillel liefert eines seine best Soli. Sträflichst unterschätzt! 10/10

11.Love Trilogy - Mal wieder Zeit für was abgedrehtes. Beginnt als Reggae, geht in halsbrecherisch schnellen Funk über (was Flea da macht ist der Wahnsinn!) und endet als Punkrock (dieser Part gerät leider sehr kurz). Dazu noch ein höchst seltsamer Text und eine dreckige Atmosphäre, fertig ist ein Lied, dass den Hörer gleichermaßen verwirrt, wie begeistert. 8/10

12.Organic Anti-Beatbox Band - Dieser mehr als würdige Abschluss dürfte erklären warum im Albumtitel das Wort "Party" aufkreuzt. Man wünscht sich beim hören in einen kleinen engen Club um zu diesem Song völlig auszuticken. 10/10

101/120

Bleibt zusammenfassend zu sagen: Wer "Blood Sugar Sex Magic" schon zu kantig fand wird mit "The Uplift Mofo Party Plan" nicht glücklich. Wer aber gerade das mochte darf sich auf 12 Songs voller Tempo, Weirdness, Groove und Power freuen. Für mich zählt die Scheibe neben BSSM und Californication zu meinen 3 Lieblingsalben der Chili Peppers und stellt für mich die Beste Platte der 80-er Phase dar. Schade, dass sie nicht den Erfolg bekam, den sie verdient hätte (Platz 148 in den Charts).
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am 18. April 2002
Als ich diese CD zum ersten Mal hörte dachte ich: "OH MEIN GOTT, vielleicht hätte ich mir doch besser 'Mother's Milk' gekauft?!", aber beim 2. Reinhören haben sich all meine Zweifel in Luft aufgelöst. Obwohl die Chili Peppers auf dieser CD noch nicht ganz ihren eigenen, mir von den 3 letzten Platten bekannten Stil gefunden haben ist sie meiner Meinung nach ein "Muß" für alle Fans, die etwas über den Anfang der Band wissen wollen.
Die ganze CD klingt verspielt und "rockt ab" und auch die wenigen langsameren Lieder (wie z.B. Behind The Sun) lassen den Hörer nicht richtig zur Ruhe kommen. Bemerkenswert fand ich, dass sich die Chilis eigentlich nur auf dem einzigen gecoverten Lied der CD (Subterranean Homesick Blues) so anhören, wie auf ihren neueren Werken.
Schade ist, dass durch die schlechte Aufnahme Anthony Kiedis' Stimme nicht gut zur Geltung kommt und das Vergnügen dadurch ein wenig geschmälert wird.
Jedem, der eine Uplift Mofo Party feiern will würde ich diesen Plan aber trotzdem empfehlen.
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am 25. März 2001
ich finde es ist eine sehr gut gelungene cd der peppers. sie besticht durch ihren funkigen und rockigen klang. die 12 songs aus ihrer anfangszeit geben rückschluss auf ihre damaligen drogenprobleme. sie spricht nicht nur junge hörer sondern auch alte, rockeingesessene hörer an. die songs haben, wie man es von den peppers kennt, eine schmutzige bedeutung. als ich mir diese cd kaufte, war sie dauergast in meinem cd- spieler. ich verbinde tiefste erinnerungen mit ihr. ihr abwechslungsreicher liedwechsel, mal total funkig, dann wieder mit hip hop und düsterem rock kombiniert, verdeutlichen die gesangskünste von Anthony Kiedis, der mit seiner stimme wahre wunderwerke vollbringen kann. doch am ende sollte jeder selbst darüber entscheiden, ob er sich mit dieser cd bereichert. aber: für jeden peppers fan ist diese cd ein MUSS.
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am 1. Mai 2007
Jemand, der nur die etwas kommerzielleren Platten ab "Californication" kennt, wird sich wahrscheinlich sehr schwer mit "the uplift mofo party plan" tun. Die Scheibe geht aber wahnsinnig ab und ist wunderbar trashig!

Ich finde es immer sehr interessant, wie sehr sich die Band über die Jahre verändert hat, wenn man "the uplift mofo party plan" z.B. mit dem aktuellen "Stadium Arcadium" vergleicht. Aber gerade dies macht die Red Hot Chili Peppers zur größten und besten Band der Welt, zumindest für mich persönlich.

Wer die RHCP mag, sollte auch versuchen, sich mit ihren älteren Werken anzufreunden.

Sehr kultig.
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am 12. Mai 2002
das ist DIE party platte der chili peppers. diese platte ist ein unheimliches muss für jeden. die peppers sind hier so funky, so krass, so abgedreht wie immer. schöne sonnenschein lieder (behind the sun) wechseln sich ab mit funk-nummern (funky crime) mit hübschen texten (party in your pussy). eine süße platte der peppers auf dem weg zu ihrem jahrhundertwerk BLOOD SUGAR SEX MAGIK
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am 16. Juni 2007
Nicht jedes Stück ist ein Bringer, aber es ist nun einmal das letzte Album, das in Originalbesetzung erschienen ist. "Me and my friends", wir lieben das Album, manchmal heißt es dann auch "Fight like a brave!", ganz zu schweigen vom "Special secret song inside!".

Nicht das beste der frühen RHCP - Alben, aber auch kein Tiefpunkt
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am 1. Mai 2013
Ich liebe die RHCP !
Daher wollte ich alle Alben in Original komplett haben ,
schon x mal durchgehört ,
super
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am 10. August 2003
YEAH!!!!! So soll eine Peppers Platte klingen!!! "Auf das der Funk mich ausflippen lässt!"
Was lest ihr das hier noch?... kaufen!!!!!
Ein absolutes Muss! Geile Songs! Lustige und schmutzige Texte! Etwas für die gute Laune!
(Meine Leblings-CD von den Peppers)
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am 26. Mai 2016
Gefreut und gekauft. Leider ist (für mich) das die schlechteste LP die Red Hot Chili Peppers je raus brachte. Es hört sich an wie eine Sammlung von Single-B-Sites, oder vielmehr wie eine College-Band, die übelst schlechte Musik macht. Leider eine Fehlentwicklung der Band, die ich nicht nachvollziehen kann.
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