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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
17
Freaky Styley-Remastered
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Juni 2009
Mit dem 2. Album Freaky Styley legten die Chili Peppers ihr erstes wirklich gutes vor. Fiel das Potenzial des Debüts noch dem furchtbaren 80-er Sound und der Abwesenheit zweier Ursprungsmitglieder zum Opfer, überzeugt Freaky Styley in fast allen Belangen. Denn die Band lernte aus ihren Fehlern, indem sie Gitarrist Jack Sherman vor die Tür setzte, Gründungsmitglied Hillel (R.I.P) zurückholte und die Produktion dem Funkguru George Clinton überließen. Zwei sehr weise Entschlüsse: Clinton verpasste der Platte genau den organischen, warmen Sound, den die Chili Peppers benötigen und Hillels funkdurchtränktes, fast schon minimalistisches Gitarrenspiel (hier hört man wo sein Nachfolger John das gelernt hat) passt einfach wunderbar zu Fleas wilden Bassläufen und dem ausgezeichneten, komplizierten Drumming von Cliff Martinez.

Einen großen Nachteil hat "Freaky Styley" leider: Die furchtbar leise Abmischung. Bei lässigen Funksongs stört dieser Umstand vielleicht eher weniger, aber wenn es auf der Platte mal härter und lauter zugeht ("Battle Ship", "Catholic School...") fällt er schon negativ ins Gewicht. Das kommt einfach nicht an die energiegeladenen Liveshows heran. Aus einem Guss, wie das Nachfolgeralbum ist Freaky Styley auch nicht. 2 Coverversionen, 2 Lückenfüller, ein paar Lieder vom ersten Demotape, Ausschussware des Debuts und so weiter. Dieser Umstand stört aber weniger als z.B. bei "Mother's Milk".

Über all das kann man gut hinwegsehen, denn "Freaky Styley" hält, was der Name verspricht und bietet eine abwechslungsreiche und aufregende Mixtur aus Funk (fast jeder Track), Rap (wenn auch manchmal etwas zu oldschool im Reimschema usw.), Rock (Jungle Man), wütendem Punk (Battle Ship), Metal (Catholic School Girls Rule), Trompeten, drogengeschwängerter Einfälle, Sex (in gleich vier Liedern), Schildkröten, 30 dreckigen Vögeln, und noch vielem, vielem mehr.
Klar, "Blood Sugar Sex Magic" z.B. ist wesentlich durchdachter, ausgereifter und fokussierter, aber gerade aus dieser Unbekümmertheit und der Spontanität bezieht "Freaky Styley" einen gewissen Charme und vom instrumentalistischen Können her waren die Peppers schon damals weltklasse.
"Hollywood" (etwas zu lang geraten), "American Ghost Dance" (verdammt lässig), "If you want me to stay" (wunderbarer Soundtrack zum in der Sonne dösen), "The Brother's Cup" (dito) und mein Favorit "Yertle the Turtle" (was für ein irrsinniger Text) lassen den Funk wie auf keinem anderen Peppers Album hochleben. Schneller und durchgedreheter geht es auf "Nevermind" (in dem sämtliche 80-er Verbrechen an der Musik verunglimpft werden, "Blackeyed Blonde (was für ein Tempo!) oder dem herrlich schiefen "Sex Rap" (überragendes Drumintro) zu. Der Titelsong dagegen klingt wie eine mitgeschnittene Jamsession und lässt sich mit keinem anderen Song der Chilis vergleichen. Aber egal an was sie sich hier versuchen: Es fuktioniert und sprüht vor Spielfreude, Innovation und Kreativität.

1."Jungle Man" 9/10
2."Hollywood (Africa)" 6/10
3."American Ghost Dance" 9/10
4."If You Want Me To Stay" 9/10
5."Nevermind" 9/10
6."Freaky Styley" 7/10
7."Blackeyed Blonde" 8/10
8."The Brother's Cup" 9/10
9."Battle Ship" 8/10
10."Lovin' and Touchin'" -
11."Catholic School Girls Rule" 6/10
12."Sex Rap" 7/10
13."Thirty Dirty Birds" -
14."Yertle The Turtle" 10/10

Wenn man bedenkt, dass dieses Album 1985 erschien, sprich zu einer Zeit des grausamen Hair-Metals, des Synthpop und des Heavy Metals wird klar, das diese Band ihrer Zeit, der des 90-er Alternatives, um Jahre voraus war und ihren hochverdienten Erfolg zu spät bekam.
Wem bisher nur neuere Taten der Chili Peppers bekannt sind, also 1999<, der sollte vor dem Kauf genauer reinhören, da diese gänzlich von Melodie befreite Freakshow sicher nicht jedem zusagt oder manchem zu angstrengend ist. Für wen Ohrwürmer und Melodien nicht alles sind und die Crossoverpioniere in ihrer drogenverrückten Zeit kennen lernen will, sollte zugreifen.
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am 2. Oktober 2013
Alles wie bestellt gewesen. Ohne irgendwelche Mängel und absolut passend. Ich bin sehr zufrieden. Gerne wieder. Macht bitte weiter so.
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am 1. Mai 2013
Ich liebe die RHCP !
Daher wollte ich alle Alben in Original komplett haben ,
schon x mal durchgehört ,
super
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am 15. Dezember 2012
Alles gut, guter Zustand, prima Musik, alles in Ordnung beiFreaky Styley Remastered., würde ich immer
wieder so machen, alles gut. Freaky Styley Remastered Red Hote Chilli Pepper kann man gut beim Auto fahren hören
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Mai 2014
Nach dem grottig klingenden Debut war ‚Freaky Styley‘ von 1985 das erste Album der Peppers das professionell produziert wurde. Verantwortlich dafür war niemand geringerer als Funk Legende George Clinton. Der verpasste ihnen hier nicht nur einen ordentlich Sound, sondern war wohl auch dafür verantwortlich, dass FS ein fast lupenreines Funk Album wurde (inkl. Horns von u.a. Maceo Parker u. Fred Wesley).

Auf Seite 2 gab es schon noch ein wenig Punk (‚Battle Ship‘, Catholic School Girls Rule‘), aber überwiegend regiert hier fast schon gediegener Funk. Die beiden cover Versionen (Meters u. Sly & The Family Stone) gelingen sehr gut, da sie nicht nur grooven, sondern auch eigenständig interpretiert sind. Von den eigenen tracks sind auf jeden Fall ‚Jungleman‘ u. ‚American Ghost Dance‘ hervorzuheben, aber auch der Titeltrack kann punkten. Auffällig hier – Flea ist noch ‚in Ausbildung‘ – man hört hier kaum geslappten Bass und natürlich fehlt hier noch das songwriting Genie eines John Frusciante, das stört hier aber nicht weiter, weil man eben noch nicht Pop macht, sondern sich dem Funk verschrieben hat.

Gute Laune macht das Album immer noch und ist unter dem Frühwerk der Band – gemeinsam mit ‚Mother’s Milk‘ – ein echtes Highlight. Und den Boden für den Sound den Sie auf ihrer benchmark Trilogie (Blood Sugar Sex magik, Californication, By The Way) pflegen sollten bereiten Sie hier schon tadellos auf.
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am 21. Juli 2002
Wem die Chili Peppers von Californication oder By the Way her ein Begriff sind, sollte erst einmal genau in diese Scheibe hineinhören. Sie ist ein wüstes Sammelsurium harter Drumbeats, abgedrehter und energiegeladener funkiger Bassläufe und schräger Gitarreneinsätze. Die Krönung allerdings stellt Anthony Kiedis dar, der unbekümmert daherrappt und stimmlich meistens ziemlich danebenliegt. Von "Texten" zu sprechen ist geradezu Blasphemie; es geht - fast - auschließlich um eindeutig Zweideutiges: "I'm a jungleman, I get all the bush I can..."
Die Platte spiegelt damit die damaligen Probleme der Peppers mit harten Drogen ebenso wie die jugendliche Unbekümmertheit und Ausgelassenheit wider, die sie zur Zweckentfremdung von Socken auf der Bühne trieb.
Höhepunkte dieser Platte sind das von einem coolen Basslauf getragene "If you want me to stay", das explosive "Nevermind", das ultraschnelle "Blackeyed Blonde", der punkige "Sex Rap" und das extrem entspannte, mit Bläsereinsätzen gespickte "Yertle, the turtle".
Obwohl das Album bald 20 Jahre auf dem Buckel hat, klingt es bei jedem Anhören wieder erfrischend neu und chaotisch. - Nicht umsonst galten die Chili Peppers mit dieser Art von Musik als stilbildend für eine Generation neuer Bands, die Funk, Punk und Metal mischten.
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am 20. Juni 2005
Das ist eines der Red Hot Alben, die an der "Masse" vorbeigegangen sind. Es spiegelt die Urbesetzumg der Reds mit Anthony(vocals), Flea(Bass), Jack Irons(drums) und Hillel Slovak(git) wieder und gibt einem das Gefühl von einer kleinen Schulband die aus der Reihe Tanzt. Einem RHCP hörer der nach den Hitalben Blood sugar und Californication angefangen hat, dürfte diese Platte wohlmöglich nicht gefallen. Ich persönlich halte sie für die coolste Platte der Reds da sie durch Songs wie Yeartle the turtle einen absoluten Wibe rüberbringt und dein Becken zu kreisen beginnt. Es sind aber auch Massenreißer wie JUngleman dabei und eine COver Version von Sly Stones IF you want me to stay dabei. Im Großen und ganzen ist es eine bedingt empfehlenswerte scheibe, da sie eigentlich nur einem richtigen Peppers Fan gefallen wird. EInfach mal reinhören! :)
Ach so.. FLea, der Bassist der Reds, sagte in einem Interview, das er dieses Album für das beste der Reds hält..also...das ist doch ein anreiz, oder?
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am 27. Januar 2003
Entscheidend an diesem Album ist der Produzent. Sein Name ist George Clinton, damals großes Idol der Chili-Rocker. Funky wollten die Chili Peppers auf ihrem zweiten Album sein, ohne allerdings die bombastischen Arrangements des Altmeisters Clinton nachzuahmen. Heraus kam ein überdrehtes Album, das Spass macht, aber kein rechtes Glanzlicht hat und das einmal mehr zeigt, dass die Väter des New Metal ohne ihren aktuellen Produzenten Rick Rubin nie dort angekommen wären, wo sie heute sind. Musikalisch stehen die Chili Peppers auf Freaky Styley in Konfrontation zum damaligen Reaganismus und seinem Konservatismus. Sexuelle Enthaltsamkeit ist natürlich nicht Sache von Musikern, erst Recht nicht der Chili Peppers, und so ist es kein Wunder, dass die anzüglichen Texte von "Sex Rap" und "Catholic School Girls Rule" in den USA nicht nur für Begeisterung gesorgt haben. Hörenswert.
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am 10. Oktober 2014
Ein sehr empfehlenswertes, durchgeknalltes Album der Red Hot Chili Peppers.
Einige Tracks gehen einem nie wieder aus dem Kopf. Manchmal wünscht man sich etwas aus dieser Zeit in den heutigen Albem der Band.
Klare Kaufempfehlung
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am 13. Mai 2007
Typisch Red Hot Chili Peppers. Das Album strotzt vor funkigen Rhythmen und Texten. Das ist Musik, die man immer wieder gerne hört. Es gibt sogar ein kleines Gedicht ("Thirty Dirty Birds") was für ein Album eigentlich relativ eigenartig ist. Aber es passt zur Gesamtstimmung des Albums. Eine derart funkige Gitarre, slappigen Bass und stakkato-artiges Schlagzeug bekommt man heute nicht mehr zu hören. Genial und zum immer wieder hören. Da wünscht man sich doch mal gern in die Zeit zurück in der die Peppers in kleinen Clubs in LA gespielt haben. Man wäre gern dabei gewesen aber dafür gibt es ja diese CD, die das Gefühl genau wiedergibt. Nicht nur für Fans, sondern auch für Leute, die es einfach mal gerne funkig mögen.
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