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am 14. Juli 2004
Die Bezeichnung "CD des Jahres" wäre in diesem Fall die Untertreibung des Jahres. Selten gibt es Platten, die einen vom ersten bis zum letzten Ton in ihren Bann ziehen. Ergreifend, zerbrechlich, dicht - alles, was wir uns von Beth Gibbons' erster Solo-Scheibe erhofft hatten, wird hier um Längen übertroffen. Hatten die meisten Portishead-Songs noch einen Hang zum Depressiven, fast Suizidalen, wirft hier die Künstlerin mit einer unbeschwerten, leichten Geste sämtlichen überflüssigen Balast beiseite und beschränkt sich auf das Wesentliche. Und das sind hier zehn Songs, die in ihrer Intensität und Echtheit restlos begeistern, einen abwechselnd nachdenklich und glücklich machen und im besten Sinne atemlos zurücklassen.

Beth Gibbons ist eine Ausnahmekünstlerin, die den Vergleich mit Grössen wie Kate Bush, Björk, Roisin Murphy oder Jane Birkin nicht zu scheuen braucht.
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am 30. August 2003
Mir persönlich gefällt dieses Album besser als die von Portishead, was sicher Geschmackssache ist.
Jedoch, man merkt der Sängerin an, das sie hier richtig durchatmen kann. Ein Hauch von Winter und Melancholie umweht die hier versammelten Werke, begleitet von sparsam arrangierten aber pointiert und abwechslungsreich gespielten Instrumenten. Nichts anderes war von jemandem wie Paul Web zu erwarten.
Ein schönes Album und auf jeden Fall zu empfehlen.
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am 13. Januar 2017
Schöne entspannte Musik mit der einzigartigen Stimme von Beth. Wer Portishead mag, sollte hier auch ruhig mal reinhören und sich selbst ein Urteil bilden.
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am 17. Februar 2003
Da haben sich zwei gefunden deren Chemie mehr als passt. Nach den späten TALK TALK Werken und dem großartigen Start von PORTISHEAD haben sich hier zwei Protagonisten der stillen Töne gefunden, die nahtlos an die genannten großen Werke ihrer Bands anschließen. Musik die einen Raum und Zeit etwas entrückter wahrnehmen läßt und deren Kraft einen fesselt und nur schwer wieder freigibt. Mehr davon!
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am 11. Februar 2007
Wer hier quasi ein neues Portishead Album erwartet hat, wird überrascht sein. Denn bis auf Funny Time Of Year erinnert nur die traumhaft zerbrechliche Stimme von Beth an die Vergangenheit. Auch braucht die Musik Zeit um zu wirken. Beim ersten Hören ganz nett, beim zweiten Hören etwas besser, beim dritten... ...irgendwann ist man gefesselt, fasziniert und hört immer wieder ganz genau hin. Für mich einen der schönsten Platten seit Jahren - vergleichbar mit Damien Rice und Antony and the Johnsons. Also: kaufen und Zeit nehmen!
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am 23. Februar 2003
Was fuer ein ausserordentlich bezauberndes Album!
Beth Gibbons (vgl. auch Portishead) outet sich mit ihrem ersten Soloalbum als grandioses Songschreibertalent mit dem richtigen Haendchen fuer balladeske Melodeien, sorgsam und mit leichtem Understatement instrumentiert und mit der garantiert richtigen Stimme garniert. Ein echtes Juwel, das in keiner Musikaliensammlung fehlen sollte.
Das einzige Manko, das dieses Album hat, ist die Kuerze, die aber gleichsam fuer die spriwoertliche Wuerze sorgt. 10 Titel mit insgesamt knapp 44 Minuten sind nun nicht grade ueppig. Aber wozu gibt es schliessliche die REPEAT-Taste? Und dass Klasse statt Masse eines der Leitmotive von "out of season" war, ist ueberdeutlich zu hoeren - gut so!
Portishead wird Beth Gibbons jedoch nicht untreu, das ist zumindest auf ihrer Webseite nachzulesen. Die Zusammenarbeit mit ihrem langjaehrigen Freund Paul Webb aka Rustin Man (und seinerseits wiederum Mitglied von Talk Talk) eroeffnete den beiden jedoch voellig neue Wege der musikalischen Arbeit mit einem unerhoert gelungenen Ergebnis!
PS: "And the moments that I enjoy / a place of love and mystery / I'll be there anytime" aus: Mysteries (= mein Lieblingssong des Albums)
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am 4. November 2002
Nun gibt es also auch von Beth Gibbons, eigentlich Sängerin von Portishead, ein Soloalbum, was im ersten Moment ein wenig verwundert, denn nimmt man zum Vergleich die Alben von Portishead, besonders das Debut "Dummy", so war es doch schon immer so, dass Beth quasi "alleine" sang. Eine traurige Stimme, die unbeeindruckt von den um sie herum aufgetürmten Soundschichten einsam ihre Melodien sang. Betrachtet man dieses Album nun als Portishead-Fan, so fällt einem als erstes auf, dass sich der Schwerpunkt im Klang verschoben hat. Die schwerfälligen Breakbeats und agressiven Soundflächen sind einer fast behutsamen Instrumentierung gewichen, die mal an Eric Satie und seine "Gnossiennes" erinnern, oder in lauteren Momenten jazzige Anleihen hat. Eine Platte, die wunderbar in die herbstliche Stimmung passt, auch wenn einen beim Hören nicht gerade fröhlich macht, aber das hat auch niemand erwartet. Positiv fällt auch auf, dass Beth und Ihre Stimme wandlungsfähiger geworden sind. Die Höchstpunktzahl verweigere ich nur aus dem Grund, weil die Melodien nicht sofort ins Ohr gehen und dort auch nicht haften bleiben und weil mit "Tom the model" sogar ein ganz schrecklicher Song auf dem Album ist.
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am 16. Juli 2013
schade, dass es keinen nachfolger gibt. beth gibbons & rustin man hätten sicher das potential für noch einige wundschöne songs.
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am 25. Oktober 2002
Es ist nicht selbstverständlich für die scheue Sängerin von Portishead, ein Solo-Album zu machen oder damit sogar wie kürzlich geschehen auf die Bühne zu gehen. Umso erstaunlicher, dass Beth Gibbons eine Kreativpause von Portishead genutzt hat, um mit ex Talk Talk Mitglied Paul Webb (aka Rustin Man) ein Album von unglaublicher Poesie und Schönheit aufzunehmen.
Natürlich ist der Geist von Portishead präsent - zu sehr hat uns Beth Gibbons in den Jahren seit "Dummy" begleitet und verzaubert als dass wir mit ihrem Gesang nicht auch automatisch an Bristol Trip Hop denken würden. Auf "Out Of Season" dominieren jedoch nicht die Breakbeats, vielmehr ist die Stimme eingewoben in ein vielschichtiges Arrangement aus verfremdeten Naturinstrumenten und Elektronik, fast ohne perkussive Elemente. So entsteht ein schwebendes Soundbild, in dem Beth Gibbons ganz neue Facetten ihres Gesanges offenbart. Die neben Björk vielleicht wichtigste Frauenstimme in der Popmusik der letzten Jahre hat sich entwickelt und lässt uns das hören. Möglich auch, dass Beth mit diesem geschärften, eigenen Profil mehr Einfluss auf das nächste Album ihrer Band gewinnt, wir dürfen sicher gespannt sein. Aber mit "Out Of Season" haben sie und Paul Webb definitiv (und Ende Oktober darf man das schon sagen) eines der Alben des Jahres veröffentlicht, dass uns durch den Herbst, den Winter und trotz einer eher getragenen Grundstimmung bis in den Frühling begleiten wird. Wunderbar.
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am 28. September 2009
Beth Gibbons Soloalbum ist einzigartig. Immer wieder ziehen einen die Stücke in einen musikalischen Raum, der abseits von durch Produktionklischees liegt. Tropfsteinhöhlen ode Hammanbäder Herbstwälder der musikalischen Erfahrungen tauchen auf. Viele fremde und dunkle Ecken, übertragen aus den Erfahrungen einer sensiblen Künstlerin.
Progressive Passagen wie das Intro von Mysteries, daß ein wenig an The Grand Parade of lifeless packaging vonGenesis erinnert und einfache Akustikgitarren Fingerpicking Passagen begleiten eine schwebende, manchmal brüchige Stimme. Tom the model erinnert als einziges Stück an einen Portishead Duktus. Breite Sounds mit dynamischer Wucht. Mit Resolve wechselt das perfekt produzierte Album zu einem zu einer von dylanhaftigen Zügen umgebenden Aura, die sich in tiefste Klarheit auflöst. Die spannungsreichsten Momente sind die sich aus der Pause und der spannungserzeugenden Stimmführung entstehenden Aufmerksamkeit. Immer wieder wird eine hohe Aufmerksamkeit erzeugt. Immer wieder kehren überaschende Momente in diese Musik. Die CD Version mit Booklet ist unbedingt der mp3 Version vorzuziehen. Die Momente der Studioarbeit sind hier in authentischen SW Aufnahmen festgehalten.Out of SeasonOut Of Season
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