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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
42
Du und Wieviel Von Deinen Freunden [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. Oktober 2013
Es war im Jahr 2003 auf einer Klassenfahrt nach Südfrankreich (ich war damals 16)...
Wir kamen von einem Tag am Meer und waren mit dem Bus unterwegs zurück in unsere etwas bescheidene Herberge. Der Tag war nicht weiter erwähnenswert gewesen, aber dann legte einer meiner Mitschüler die Kassette (sowas hat man damals tatsächlich noch gehört) "Du und wieviel von deinen Freunden" ein. Um mich herum verschwand plötzlich alles, das Getummel im Bus, die vorbeiziehende Landschaft, meine schnarchende Sitznachbarin - ich habe nur noch diese Musik gehört.
Was ich damit sagen will - ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als ich Kettcar zum ersten Mal in meinen Ohren hatte und es war mehr als fantastisch. Leider hat irgendein Vollpfosten gemeint, nach dem dritten Song des Albums wieder Ballermann-Musik einlegen zu müssen, aber ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an diese ersten drei Songs.
Wieder zu Hause angekommen habe ich mir sofort jedes Stück mühsam von diversen Musikportalen runtergeladen und was soll ich sagen - ich habe sie verschlungen. Tagelang, monatelang an den Texten gedreht und gewendet, in den Melodien geschwommen, komplett eingetaucht.
Das Gefühl, dass ich beim Hören dieses Albums hatte, habe ich bis heute nicht mehr erlebt. Ich habe versucht, eine andere Rezension zu schreiben, es irgendwie anders auszudrücken, aber ich muss immer wieder an diesen einen Moment auf der Klassenfahrt denken, als Musik für mich etwas anderes geworden ist.
Heute, fast 13 Jahre später (Update 2015), erinnere ich mich noch oft daran und danke Kettcar für ein Album, dass immer noch meine unangefochtene Nummer eins ist. Danke Jungs!
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Juli 2003
1999 veröffentlichte die deutsche Punk Band "But Alive" ihr letztes Album "Hallo Endorphin" und schlugen damit erstmals deutlich poppigere Töne an. Zwei Jahre später gründet Bandleader Marcus Wiebusch mit Schlagzeuger Frank Tirado-Rosales und drei neuen Bandmitgliedern (Erik Langer, Lars Wiebusch und Reimer Bustorff - die Namen müssen schon sein) "Kettcar" und führt diese Entwicklung mit "Du und wieviel von Deinen Freunden?" zu Ende.
Vom Punk hat man sich verabschiedet. Nicht jedoch, von dem textlichen Einfallsreichtum, den bereits But Alive (die von Visions übrigens mit dem zweifalhaften Kompliment gewürdigt wurden, die "Oasis des Deutschpunks" zu sein) ausgezeichnet hat. Niemals pseudointellektuell, doch stets clever und originell. Da ist es kein Wunder, dass wir auf Kettcars Angebot "und du kannst ja gehen und wir sagen dir dann, wie's war" im Opener "Volle Distanz" nicht eingehen und weiter zuhören. Denn trotz textlicher Abstraktion verdrehen wir niemals die Augen. Nicht, wenn sich Wiebusch zu Beginn von "Ladungsbrücken raus" fragt: "Wollt ich leben und sterben wie ein Toastbrot im Regen?" und auch nicht, wenn er in "Hiersein" berichtet: "ich hör wie die Butter in der Pfanne applaudiert". Also eben doch: "Wir bleiben bis zum Schluß" wird in der Schlusnummer "Ich danke der Acadmey" richtig diagnostiziert.
Zwischendurch werden wir zum Lachen gebracht und zu Tränen gerührt. "Beim Lachen erwischt" - wie wahr. Und wenn jetzt schon rezensiert wird, als wäre dies ein Text auf Plattentest online, können wir sie auch gleich einmal zu Wort kommen lassen. Denn, egal, ob Kattcar nun den verbitterten Mann vom "Balkon gegenüber" bedauern oder "Jenseits der Bikinilinie" sich selbst, Plattentest online diagnositiert richtig: Am liebsten möchte man die Boxen umarmen.
Am meisten vielleicht bei der potentiellen Genreationshymne "Im Taxi weinen". Einen Text über eine Trennung zu schreiben ist in der Musikwelt keine neue Idee, aber selten wird dabei so viel Weisheit verarbeitet. "Es ist auch nur die Angst, die bellt, wenn ein Königreich zerfällt in ziemlich genau zwei gleich grosse Teile." und "Und wer hält was er verspricht, wenn er nicht glaubt was er sagt? Ich hab zuerst gefragt!". Wir wollen ja nicht die gleichen Stellen bewundern, die die anderen Kritiken schon als Beleg verwendet haben.
Und all diese Texte, die ganze Poeseialben füllen könnten sind umgeben von der Musik. Natürlich. Weitab von Punk, das haben wir schon geklärt. Doch was dann eigentlich? Pop? Sicher. Das muss wohl ausreichen, will man sich nicht an den verkrampften Versuchen beteiligen, Begriffe wie "German Emo" einzuführen. "Deutschrock" - meinetwegen. Vielleicht auch, für die Schubladenfanatiker unter uns "elektronisch angehauchter Deutschrock mit Lounge-Einflüssen". Ja, ich stimme zu: Belassen wir es bei Pop.
Viel entscheidender ist auch, dass diese Musik genau den passenden Rahmen für die nun ausreichend bewunderten Texte bildet. Das wäre schon Kompliment genug. Kettcars Harmonien sind zwar einfach und sie stellen keinen Musikwissenschaftler vor eine analytische Lebensaufgabe, aber sie klingen leicht, unbeschwert und berühren. Und da will man sich gleich noch fester an die Box klammern und sie bis zum letzten Ton von "Ich danke der Academy" nicht mehr loslassen. Kein Wunder, denn während Kettcar leichtfüßig zwischen schleppenden Balladen und beherzten Rock-Pop-Hmynen pendeln als hätten sie nie etwas anderes getan, bricht die Atmosphäre niemals ab. Eine Atmosphäre, die irgendwo zwischen Fröhlichkeit und Depression anzusiedeln ist und die, werden wir zum Ende hin doch ruhig ein bisschen kitschig, sich einfach lebendig anfühlt..
Und somit ist das Instrumentale sicherlich sehr simpel gehalten und nach bereits wenigen Durchläufen der CD gibt es musikalisch nichts mehr zu entdecken. Doch wen wird das stören, wenn er dafür derart schönen Melodien und Texten lauschen darf und zum ersten Mal seit Ewigkeiten das Gefühl hat, als wäre diese Platte speziell für sein persönliches Lebensgefühl aufgenommen worden? Meine Butter jedenfalls spendet tosenden Applaus.
45 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Februar 2013
Musik ist geschmackssache, deswegen ist es auch immer schwer, CDs zu bewerten.

Deswegen ganz kurz:
Wer kettcar mag, wird diese CD lieben!
Schaut euch die Titel selbst an und entscheidet, ob ihr sie mögt oder nicht.

Qualitativ sind sowohl CD als auch Hülle gut, hier gibt es nichts zu bemängeln.
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am 5. Juni 2016
Das Album ist voller Sehnsuchts-/Fernwehmomenten, die gezielt in den Texten verarbeitet wurden. Der Sound ist schöner Deutsch-Rock :) Wer Fan von norddeutscher Rockmusik ist, wird die Platte lieben. Gute Verarbeitung der Vinyl-LP
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am 31. Januar 2015
Durfte als MP3 auf meinem Handy nicht fehlen. Alle Songs sind super. Jetzt fehlen mir nur noch Wörter die ich hier schreiben muss
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am 2. Januar 2006
Seien wir ehrlich - postertauglich ist die Band nun wirklich nicht unbedingt. Aber wer will das schon. Textlich originell- wenn auch manchmal ein klein wenig zu gewollt eigenwillig- musikalisch immer mit der richtig verpackten Melodie, die sich gnadenlos in die Gehörgänge dreht und dann nicht mehr aus dem Kopf geht... das Geld ist hier gewiss gut angelegt. Und dass 'Im Taxi weinen' eigentlich DIE Hymne aller thirtysomethings sein sollte, weiß inzwischen eh schon jeder. Oder etwa nicht?
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. November 2002
Zu meckern hat wie üblich natürlich jeder was. Da ist dem einen der Text hier und da zu peinlich, da und dort hat man die Musik ja schon bei ...But Alive tausendfach gehört, und ach, diese Elektronik, das nervt doch. Ich kann es im Bekanntenkreis echt nicht mehr hören. Lecken, Kollegen. Sicher ist "Du und wieviel von deinen Freunden" nicht die Platte des Jahres. Nicht mal deutschsprachig. Aber vielleicht die, auf die wir am meisten gewartet haben. Kurz und knapp, ihr habt es ja überall schon gelesen, die Texte sind toll, die Musik ist es auch und live kann man auch sehr gut hingehen. Außer vielleicht in Bielefeld. Viereinhalb Punkte hätte ich lieber gegeben, weil da nach oben noch eine Menge geht und ich und wieviele meiner Freunde jetzt schon auf die nächste warten. Zwischendurch soll es aber auch wieder eine Runde Tomte geben, das ist mindestens genauso fein. Möge die Zeit kommen, in der die alle von ihrer Musik leben können. Der Kauf dieser CD (TU ES JETZT) trägt ordentlich was zur Zielerreichung bei und lohnt sich trotzdem. Echt jetzt.
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. November 2012
...einer der besten deutschen Bands. Titel für Titel, Text für Text ein Genuss. Wer die Gelegenheit hat, das live zu erleben, sollte sie unbedingt wahrnehmen.
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am 28. Juli 2013
Ich habe diese CD einmal für mich gekauft, und einmal verschenkt-bin super damit angekommen! Wer Kettcar mag, wird diese CD lieben
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am 19. November 2012
Die Songs sind sicher gut, aber klanglich unausgewogen. So bleibt ein fader Beigeschmack. Während einige Songs verschleiert wirken, kommen andere sehr klar rüber.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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