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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
5
4,8 von 5 Sternen
Artificial Paradise
Format: Audio CD|Ändern
Preis:23,60 €+ 3,00 € Versandkosten

VINE-PRODUKTTESTERam 18. Oktober 2002
Mit der Hamburger Prog-Band 'Sylvan' hatte ich bis jetzt ein bißchen meine Probleme. Das Debut-Album 'Deliverance' (aus dem Jahr 1998) fand ich musikalisch teilweise obergenial, wobei aber der Gesang von Marco Glühmann sehr gewöhnungsbedürftig war. Die zweite CD ('Encounters' aus dem Jahr 2000) war dann vom Gesang her viel überzeugender aber die Ausflüge in den jazzigen Bereich konnten bei mir keine so großen Freudensprünge hervorlocken und insgesamt war 'Encounters' auch musikalisch nicht ganz so mein Fall. Und wieder 2 Jahre später gibt es nun 'Artificial Paradise' und ich schiebe die CD in meinen Player mit der Hoffnung, dass der Gesang so gut geblieben ist und Sylvan ihren Musikstil gefunden haben. Knapp 70 Minuten für 9 Titel geben schon mal einen guten 'Prog-Schnitt'. Und mit dem ca. 9-minütigen 'Deep Inside' geht's auch schon gut los. Keyboard mit Gesang, grooviger Bass toller Schlagzeug-Rhythmus, im Mittelteil ein schönes Gitarren-Solo ... der Song ist absolut das Beste, was Sylvan bis jetzt veröffentlicht haben. Weiter geht's mit 'That's Why It Hurts', wo es nochmal 7 Minuten gerade so weitergroovt (und mich vor allem der Gesang von Marco Glühmann überrascht ... so gut war er noch nie). 'Strange Emotion' ist dann ein nettes 'Pop-Liedchen', das zum Verdauen der sagenhaften ersten 16 Minuten aber gerade recht kommt. Bei 'Human Apologies' kommen, für Sylvan eher ungewöhnlich, plötzlich fette Gitarren zum Einsatz, dazu ein paar knackige Breaks, zwischendurch Keyboard-Teppiche und eine gefühlvolle Gitarre ... alles was das Prog-Herz begehrt (und somit ein weitere 8 Minuten Highlight auf der CD). 'Timeless Traces', das fünfte Stück auf der CD, ist vielleicht das Sylvan-typischste Stück. Zumindest erinnert es mich am ehesten noch an die 'alten Zeiten' von 'Deliverance'. Super gespielt und gesungen. Hier merkt man ganz deutlich, dass sich Sylvan eindeutig noch verbessert haben. 'I Still Believe', mit etwas über 3 Minuten ein 'Short-Track', gibt dann wieder eine kleine Verschnaufpause. Und als ob ich es befürchtet habe ... der Beginn von 'Around The World' geht wieder voll in Richtung Jazz (was ich ja gar nicht mag). Aber zum Glück ist's nur ein ganz kurzer Ausflug und der Rest des Songs ist richtig relaxed (weil sehr akustisch und mit toller Melodie). Das zweiminütige 'Souvenirs' (ich weiß nicht ob ich dazu 'die obligatorische Ballade' sagen soll ... aber dafür ist das Stück - nur Gesang und Klavier - eigentlich zu kurz) ist wunderschön und geht nahtlos in das über 20-minütige Titelstück 'Artificial Paradise' über, das ich ganz schlicht nur als 'Meisterwerk' bezeichnen kann. Prog in Vollendung von (eher) sanft bis (manchmal) hart, viele Instrumental-Parts, ein paar klassische Elemente, super Gesang.
Mein Fazit nach knapp 70 Minuten fällt ganz einfach aus: Mit 'Artificial Paradise' haben Sylvan ein kleines Prog-Meisterwerk abgeliefert. Musikalisch mindestens noch eine Klasse besser als 'Deliverance' und mit 'Encounters' überhaupt nicht zu vergleichen. Und neben den perfekten Musikern begeistert jetzt auch der Gesang. Chapeau für Sylvan !!!!
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am 3. August 2004
Auch wenn sich Sylvan auf ihrem neuesten Werk "X-Rayed" gereifter und eigenständiger zeigen, ist "Artificial paradise" das bisherige Glanzstück der Band. Anders als auf dem etwas heterogen wirkenden "X-Rayed" wird hier lupenreiner, bis in die kleinsten Nuancen nahezu perfekt durchkomponierter Neo-Prog geboten, der den internationalen Vergleich mit Arena, Marillion, Spock's Beard & Co locker bestehen kann. Das liegt zum einen natürlich an der musikalischen Klasse, zum anderen aber an der glasklaren Produktion und dem Gesang Marco Glühmann's, der hier sogar besser klingt als auf "X-Rayed", allerdings kommen ihm die Songs auch mehr entgegen. Angetan haben es mir vor allem die genialen traumhaften Tracks "Deep Inside", "That's why it hurts", "Timeless traces" und der 20-minütige Titelsong. Außer Konkurrenz läuft "Human apologies" der als einziger Titel mit harten Gitarren aufwartet aber ebenso voll ins Schwarze trifft. Etwas abfallen tun meiner Meinung nach lediglich die 3 Lieder mit ihren etwa 11 Minuten zwischen "Timeless traces" und dem Titeltrack, die mir eher weniger zusagen. Bei einer Gesamtspiellänge von knapp 70 Minuten ist das aber vernachlässigbar, zumal neben der musikalischen Umsetzung auch die behandelte Thematik über das künstliche Paradies (Spielhallen etc.) sowie die ansprechende Bookletgestaltung sehr gelungen ist.
Mit diesem Meisterwerk (ja, ich muss dieses Wort jetzt doch mal benutzen, denn es ist eins) schafften Sylvan entgültig den Durchbruch, da war die Weiterentwicklung auf "X-Rayed" nur logische Folge. Hoffentlich bleiben uns Sylvan noch lange erhalten und bekommen auch in Deutschland endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.
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am 6. Januar 2009
Nach langer Zeit schreibe ich eine kleine Rezession zur fast besten CD von Sylvan.
Kurz und knapp!
Melodisch und emotional eine wunderbare Scheibe.
Musik zum träumen und mitfiebern.
Das wars schon! Holt sie euch!
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am 14. Oktober 2002
Wow kann ich zu diesen Album nur sagen. Dieses Album ist ein Meisterwerk. Traumhaft Melödios trotz der langen Stücke. Die Stimme von Marko Glühmann paßt sich wunderbar in das Gefüge der Musik. Mit diesen Album hat sich Sylvan selbst um längen geschlagen und schreit nur so nach Erfolg. Leute kauft es euch, ihr werdet es nicht breuen.
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am 22. Oktober 2002
Ich bin überhaupt kein Progfan, aber was sie Sylvan-Jungs da hingelegt haben ist ein Hinhörer. Ich bin für meinen Teil begeistert und ich denke, daß die CD bei mir noch einige Runden in meinem CD-Player drehen wird.
Von mir also eine uneingeschränkte Empfehlung!!
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