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Kundenrezensionen

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am 20. März 2003
Road to Perdition ist kein Film für jedermann. Durch die vorher erschienen Trailer glaubt man es mit einem reinen Actionstreifen im Chicago Mafia Style der 30er Jahre zu tun zu haben. Dem ist aber nicht so, es handelt sich hier um ein sehr ruhiges Gangsterepos mit dem Hauptaugenmerk auf eine Vater Sohn Beziehung in einer mehr als schwierigen Zeit. Wer großes Tam Tam oder riesen Explosionen erwartet ist hier falsch. Nicht mal das Ende kann überraschen, da man es am Anfang mitgeteilt bekommt. Dafür ist dieser Filme darstellerisch das absolut Beste was ich in den letzten Jahren gesehen habe. So haben Sie Tom Hanks, Paul Newman und Jude Law noch nie erlebt. Einfach unglaublich.
Einziges Manko dieses Films die Extras. Man darf auf eine Special Edition mit mehr Extras und eventuellem Directors Cut hoffen.
Fazit: Wer den anspruchsvollen Film liebt muß hier einfach zugreifen. Die Leute die auf Action und Popcornkino stehen werden diesen Film weder verstehen noch mögen.
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am 4. März 2003
Sein Filmdebüt hat Hollywood gezeigt, dass ein gutes Buch mit dreidimensionalen Charakteren und erstklassige Schauspieler oft mehr wert sind, als die neueste Technik und bombastische Effekte. American Beauty ist bis heute ein Phänomen. Dass der Mann direkt vom Theater auf die Oscar-Bühne kam war durchaus nachvollziehbar.
Doch was würde nach American Beauty kommen, von diesem jungen Briten, von dem nun so viel erwartet wurde? Könnte er diesen Erfolg wiederholen?
Nicht ganz. Road to Perdition ist anders, geht eher in die Richtung "großen" Kinos. Und trotzdem behält Mendes seine Bescheidenheit bei. Er erzählt eine komplexe, einfühlsame Parabel, die von den Darstellern lebt und Bombast trotz der etwas technischeren Inszenierung scheut. Die Effekte dienen einzig und allein dazu, das Flair, den Zeitgeist der 30er Jahre zu vermitteln, nie stehen sie im Mittelpunkt.
Die Inszenierung ist tadellos, die Kameraarbeit von dem kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen Conrad L. Hall, der schon für American Beauty den Oscar bekam, ist wunderbar und es ist verdient, dass er posthum nochmal den Award bekam.
Die schauspielerischen Leistungen sind erstklassig, auch die jungen Darsteller wissen zu überzeugen, Tom Hanks' Filmsohn stellt ihn sogar allzuoft in den Schatten. Jude Law und Paul Newman verteidigen, wie gewohnt, erfolgreich ihren Platz Hollywoods oberster Spitze.
Thomas Newmans Musik ist wider unkonventionell und perfekt angepasst, das ganze Werk wirkt wie aus einem Guss und alle Zutaten fügen sich zu einem Gesamtwerk zusammen, dass eines der feinsten Stücke darstellt, dass dieses Genre je gesehen hat.
Die DVD ist okay, Bild und Ton sind sehr gut, insgesamt ist der Film uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 10. März 2003
In fünf bis zehn Jahren wird Road to Perdition ein Klassiker sein und in einer Reihe mit Mafiafilmen wie der Pate, Good Fellas oder Carlito's Way genannt werden.
Road to Perdition besticht duch seine brillante Machart. Dem Regisseur Sam Mendes ist es gelungen die Zeit der Depression und Prohibition einzufangen. Die Bilder dieses Filmes sprechen ihre eigene Sprache, und sie überzeugen. Ein großes Plus des Filmes sind seine grandiosen Darstelle. Allen voran Tom Hanks, der auch als Hitman überzeugen kann. Aber auch Paul Newman hat sich seine Oscar-Nominierung durchaus verdient. Jude Law agiert gewohnt souverän. Zur Story: Michael Sullivan (Hanks) geht einem Beruf als Geldeintreiber und Auftragskiller für seinen Ersatzvater Rooney nach. Seine Kinder wissen nicht was er für einen Beruf ausübt, und eines Tages ist sein zwölfjähriger Sohn Zeuge einer von seinem Vater durchgeführten Exekution. Als der leibliche aber weniger geliebte Sohn Rooneys dieses mitbekommt, sieht er seine Chance um die Nachfolge seines Vaters aufzutrumpfen. Ein packendes Katz und Maus Spiel entwickelt sich.
Road to Perdition ist großes Kino. Der Film ist zu keiner Zeit kitschig und ist einfach grandios anzusehen. Auch weil die DVD relativ gut ausgestattet ist, ist eine Empfehlung an dieser Stelle gerechtfertigt.
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am 20. Februar 2013
Regisseur Sam Mendes hat mit "Road to Perdition" ein wahres Kunstwerk geschaffen:

Story, Charaktere, Darsteller, Set-Design und Ausstattung verschmelzen förmlich zu einer Einheit, wie man es eigentlich nur selten zu sehen bekommt.
Des Weiteren ist die Bildsprache von Kameraveteran Conrad L. Hall als auch der Soundtrack von Thomas Newman ein Paradebeispiel genialer Arbeit.

Mendes versteht es, seine Darsteller (Hanks, Newman, Law, Craig) zu Höchstleistungen zu animieren und diese entgegen ihrer bis dato typischen Rollenprofile zu besetzen.
"Road to Perdition" schafft den Spagat zwischen düsterer, klassischer Gangster-Ballade, Familiendrama sowie Thriller und bietet dennoch ein wenig Platz für leicht humorvolle Szenen.

Es ist schade, dass dieses Meisterwerk bei der Oscarverleihung 2003 von den 6 Nominierungen nur 1 Oscar (Kamera) einheimsen konnte.

Die Blu-ray von Fox ist meiner Ansicht nach eine klare Steigerung zur alten DVD: Das Bild gibt den blass-kalten Look des Film sehr gut wieder, die Schärfe ist zwar nicht optimal, dennoch besser als auf DVD.
Das einzige Manko: Von der ersten Minute an lässt sich ein leichtes Bildrauschen bzw. Partikelbildung erkennen, welche sporadisch bis zum Ende auftauchen.

Der Sound ist klar und deutlich.

Als Extras bekommt der Zuschauer eine Einleitung vom Regisseur, dessen Audiokommentar, Making Of, entfallene Szenen, Dokumentation über Kameramann Conrad L. Hall sowie eine Fotogalerie geboten. Insgesamt beläuft sich das Bonusmaterial auf ca. 75 Minuten.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Oktober 2014
Der Engländer Sam Mendes feierte gleich mit seinem oscarpreisgekrönten Regiedebüt "American Beauty" einen Riesenerfolg und auch seine Nachfolgefilme "Zeiten des Aufruhrs", "Jarhead" oder "Skyfall" können sich sehen lassen. Mit dem 2002 inszenierten Gangsterepos "Road to Perdition" gelang ihm ebenfalls ein guter Genreklassiker des Mafiafilms. Anstatt der üblichen Italienerfamlie stellt uns Mendes aber eine irische Gangstersippe vor, die im Jahr 1931 in der Kleinstadt Rock Island ansässig ist und dort mit Mafiamethoden agiert. Kopf der Bande ist der alte John Rooney (Paul Newman), ein Machtmensch und Patriarch alter Schule, der mit seiner bürgerlichen Fassade im Umfeld sehr angesehen ist. Er hat mit Connor (Daniel Craig) einen hitzköpfigen, missratenen Sohn und für die Drecksarbeit diverse Angestellte, die seine Forderungen gegebenenfalls mit brutaler Gewalt einfordern. Zu diesen Männern gehört der Familienvater Mike Sullivan (Tom Hanks), der früh seine Eltern verlor und sozusagen in dem alten Rooney nicht nur einen Arbeitgeber, sondern auch eine Art Vaterersatz sieht. Dementsprechend hoch ist auch die Loyalität. Seine Frau Anne (Jennifer Jason Leigh) weiß vom dreckigen Job ihres Mannes Bescheid. Die beiden kleinen Söhne Michael (Tyler Hoechlin) und Peter (Liam Aiken) rätseln aber immer mehr mit welchem Job der Vater sein Geld verdient. Sie wissen nur, dass er für Opa Rooney arbeitet und für seine Arbeit eine Pistole hat, da alles sehr gefährlich ist. Der etwas ältere Michael ist da sehr neugierig und enttäuscht, dass der Vater auf seine Fragen keine Antwort gibt. Eines Tages soll Sullivan aber auf Geheiß von Rooney Senior gemeinsam mit dem instabilen Connor den Gangsterfreund Finn McGovern (Ciaran Hinds) besuchen, um diesen wieder auf eine loyale Spur zu bringen. Finn ist wütend, weil er glaubt, dass sein Bruder von den Rooneys kalt gemacht wurde. Im Auto des Vaters hat sich Michael versteckt und fährt heimlich mit zu dieser Unterredung. Und er wird heimlich Zeuge wie Connor Finn einfach erschiesst und sein eigener Vater zwei von dessen Leuten mit der Maschinenpistole abknallen muss. Doch der Junge bleibt von den Mördern nicht unentdeckt. Da aber alles in der Familie bleibt und alle loyal sind, bekommt Michael Sullivan von Connor noch vor Ort die Gewähr, dass alles in Ordnung ist. Am anderen Tag kommt aber Rooney Senior zu Besuch und Sullivan vermutet sehr schnell, dass das sorgenfreie Gangster- und Familienleben ein Ende nimmt. Und er hat Recht. Connor erschießt am selben Tag Sullivans Frau und den kleinen Peter. Gemeinsam mit Sohn Michael muss Sullivan flüchten und schwört Rache. Doch die Karten stehen schlecht. Der einflussreiche Gangster Nitti (Stanley Tucci) als erste Anlaufadresse entpuppt sich Gegner und auch ein bezahlter Auftragskiller (Jude Law) ist dem flüchtigen Vater-Sohn Duo bereits auf den Fersen...
Es gibt zwar einige kleinere Logikfehler in dem nostalgischen Gangsterepos, aber trotzdem begeistert der toll fotografierte (Conrad L. Hall) und das prima ausgestattete Szenenbild (Dennis Gassner und Nancy Haigh) - für die Kameraarbeit erhielt Hall dann auch posthum den begehrten Oscar. Ebenso nominiert waren Paul Newman, der Ton, der Tonschnitt, die Filmmusik sowie das bereits erwähnte Szenenbild. Sehr bemerkenswert ist neben der immer sehr guten Leistung von Tom Hanks der kleine Tyler Hoechlin, der als Protagonist Michael Jr. die Geschichte seiner Fliucht mit dem Vater erzählt. Jude Law macht mir zwar ein bisschen zuviel Overacting, aber man kann nicht bestreiten, dass seine morbide Rolle als mordender und fotografierender Psychopath nicht effektiv wäre. Auch Paul Newman wirkt als Gangster-Tycoon sehr gut - hier kommt sehr gut die Ambivalenz seiner Gefühle zur Geltung. Einerseits verzweifelt der Gangster an seinem labilen wie gefährlichen Sohn, andererseits ist die Liebe des Vaters unerschütterlich. Für mich ist "Road to Perdition" auch inzwischen ein Klassiker seiner Gattung.
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am 5. Juni 2003
Der Geschichte beginnt geradlinig, doch es wird schnell klar, daß viel mehr als nur eine simple Gangsterballade hinter diesem Film steckt. Sam Mendes hat einen nahezu perfekten Film geschaffen, fast ein Kunstwerk, in dem jede Einstellung stimmt, kein Dialog zuviel steht und die Grundstimmung konstant düster ist.
Zur Handlung: Der Film spielt im Amerika der 30 Jahre. Sullivan (ein grandioser Tom Hanks) lebt scheinbar wohlhabend, hat eine bezaubernde Frau, 2 Söhne, ein großes Haus. Doch er arbeitet als Auftragskiller für John Rooney (oskarverdächtig: Paul Newman), der irische Patron der Stadt. Dieser hält seine schützende Hand über die Familie. Dieses Privileg hat jedoch seinen Preis: Rooney ist ein „Pate" wie er im Buche steht. Ein Gangsterboss, der in seinem Gebiet das alleinige Sagen hat und mit Al Capone im nahen Chicago gute Geschäfte macht. Sullivan ist sein bester Mann, ein Kriegsveteran und der ideale Auftragskiller. Doch Rooneys Sohn Conner hintergeht seinen Vater, Sullivan wird zum Konkurrenten und ungeliebten Zeugen eines Mordes. Conner will ihn aus dem Wege zu räumen, aber der Plan schlägt fehl: Zwar erschießt Conner Sullivans Frau und dessen jüngsten Sohn Peter, doch Sohn Michael und sein Vater überleben. Sullivan tritt zum blutigen Rachefeldzug gegen seinen Clan an, sein Sohn Michael begleitet ihn auf Schritt und Tritt.
„Vater und Sohn" lautet somit auch das eigentliche zentrale Leitmotiv in dieser äußerst gewalttätigen Familiensaga. Es geht um zwei Väter, die sich schützend vor ihre Söhne stellen und um zwei Söhne, die um deren Anerkennung ringen.
Fazit: „Road to Perdition" ist eigentlich eine ganz konventionelle Gangstergeschichte. Aber was Sam Mendes daraus gemacht hat, verdient höchsten Respekt und zumindest auch ein bisschen Bewunderung. Die optische Umsetzung dieses Films ist eine Sensation, wirkt weder überladen noch verspielt. Herausragend: Die große Schießerei in einer vom ständigen Regen fast überfluteten Straße gänzlich ohne Geräusche, nur mit Musik untermalt. Herausragend auch: Die schauspielerische Leistung von Jude Law, der noch nie so böse und so gefährlich war wie in der Rolle des auf Sullivan angesetzten Killers. Hanks spielt seine sicherlich nicht einfache Rolle mit Überzeugung. Er spricht zwar eher wenig, hat aber mit Sicherheit noch nie so einen "düsteren" Charakter gespielt, dessen innere Gefühle man nicht sehen sondern nur an wenigen Gesten und Blicken erahnen kann. Man fragt sich mehr als nur einmal: war Sullivan nun eigentlich ein "böser" oder doch ein "guter" Mensch? Der Film füllt die filmische Lücke zwischen „Der Pate" und „Miller's Crossing" und leidet keineswegs unter diesem Vergleich.
Mendes selbst zu seinem Film: "There's no message from it. Except there are many questions asked, and it's up to people to answer them when they leave the theater."
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TOP 500 REZENSENTam 23. November 2015
Sam Mendes ist übrigens auch der Regisseur der letzten zwei James-Bond-Filme.

Road to Perdition:

Ich hätte nie gedacht, dass man aus dem sowieso schon sehr guten Filmmaterial noch mehr herausholen konnte. Es ist eine wirklich überragende Bildqualität, bei der man jeden einzelnen Regentropfen sieht. Das Bild ist extrem scharf, die Farben sind frisch und satt.

Als Extras gibt es unter anderem jede Menge unveröffentlichte Szenen.

Der Kauf dieser Blu-ray lohnt sich auf jeden Fall.
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Der Killer Michael Sullivan hat den Auftrag einen Mann gemeinsam mit seinem Komplizen Rooney umzubringen. Michaels Sohn Mike verfolgt seinen Vater heimlich, da er nicht weiß, was sein Vater eigentlich genau für eine Arbeit macht. Dabei wird Mike Zeuge des Mordes durch Rooney, dieser entdeckt ihn und daraufhin sind Michael und Mike ständig auf der Flucht vor Rooney, der diese beiden "Zeugen" nun auch erledigen möchte. Eine fulminante Verfolgungsjagd in nahezu jedem Winkel Illinois' beginnt...

"Road to Perdition" ist ein Gangster- und Mafiadrama, die amerikanische Geschichte in dieser Hinsicht kaum besser verkörpernd, das durch seine knallharte "Wahrheit" und Realität in seinen Bildern überzeugt. Wollte man Killer sein, so musste man seinen Job damals gut ausführen, musste dicht halten und keinen falschen Ton an den Tag legen, denn sonst hätte man schon gleich das nächste potentielle Opfer sein können. Dieser Film ist nicht wie Martin Scorseses Casino, das mehr über die Hintergründe und Taktiken hinter den Kulissen rund um das Geld der Mafia erzählt, sondern eher ein Film über Mord, Verrat und Vertrauen in der Gangsterwelt rund um das damalige Chicago, das Al Capone zu beherrschen schien. Der Film fängt sogleich mit düsteren Erwartungen an, man merkt als Zuschauer, dass die Handlung auf verschiedene Höhepunkte hinarbeitet, die sich besonders in den Verfolgungsjagden und Schießszenen wiederfinden lassen, der Schluss des Films überrascht jedoch allemal und wirkt wie eine "Dolchstoßlegende", doch hier sei einmal nicht zu viel davon verraten. Auf jeden Fall sehr sehenswert auch aufgrund der makaberen Machenschaften des Journalisten Maguire, gespielt von Jude Law und, weil man Tom Hanks einmal in einer sehr ernsten Rolle wahrnehmen kann und er das Forrest-Gump-Image und andere "nette" Rollen hier abgeschält bekommt.

~Bücher-Liebhaberin~
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Road To Perdition entführt den Betrachter in die USA der dreißiger Jahre.
Während Ihrer "virtuellen Entführung" als Zuschauer erhalten Sie Einblick in Ereignisse aus 6 Wochen "Familienleben" im amerikanischen Winter 1931.

Michael O`Sullivan (Tom Hanks) verdankt alles was er hat, seine ganze Existenz und somit das Glück seiner Familie der Tätigkeit für Mr. John Rooney (Paul Newman).

Mr. Rooney - den die Söhne O`Sullivans liebevoll Opa nennen hält seine schützende Hand über der irischen Auswanderergemeinde - diesen Schutz lässt sich Rooney jedoch durch bedingungslose Treue und Verschwiegenheit entlohnen - eine Hand wäscht eben die andere.

Väter haben den Anspruch - Ihren Kinder immer Schutz zu bieten - sie vor manch dunklen Seite des Lebens zu bewahren! Für O`Sullivan stellt sich eben dieser Anspruch als äußerst schwierig durchsetzbar heraus, als sein 12jähriger Sohn Zeuge einer blutigen "Auftragsarbeit" für Mr. Rooney wird, die Anwesenheit des Jungen bemerkt wird - noch dazu vom eifersüchtigen und hinterhältigen Sohn des allmächtigen Mr. Rooney.

Schnell wird O`Sullivan zum Spielball der köchelnden Familienintrige zwischen Vater und Sohn Rooney. Die Ereignisse finden ihren traurigen Höhepunkt in der Ermordung von Frau und jüngerem Sohn O`Sullivans - auch hier wird der 12jährige Junge Zeuge - bleibt unentdeckt.

Die Flucht von Vater und Sohn beginnt - und bald sinnt man auf Rache! Die Unterstützung anderer "Familien" bleibt aus - zu mächtig ist der lange Arm von John Rooney. O`Sullivan steht alleine mit seinem Sohn da - die Lage erscheint aussichtslos.

Ein Spezialist (Jude Law) wird auf die Fährte von Vater und Sohn geschickt - vom Jäger zum Gejagten findet sich O`Sullivan schnell in seiner neuen Rolle ein, listig versucht er das Blatt zu wenden und bei diesem Versuch kommt seinem Sohn eine äußerst tragende Komplizenrolle zu Teil.

Großartige Kameraführung, man spürt den Puls der dreißiger Jahre - die Ausstattung des Filmes ist anspruchsvoll - die Inszenierung wirklich mehr als gelungen - Wiederholungsgefahr 100%
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am 20. Januar 2003
"Road to Perdition" ist ganz ohne Zweifel einer der ganz großen Mafia Filme, und hat bereits jetzt Filmgeschichte geschrieben. Mit außergewöhnlichen Schauspielerischen Leistungen beweisen Tom Hanks ( dessen schauspielerische Leistungen bereits zweimal mit einem Oscar für "Philadelphia" und "Forest Gump" honoriert wurden ) und Altmeister Paul Newman wieder einmal das sie zu den ganz großen ihrer Zeit gehören. Außerdem beweist Sam Mendes das "American Beauty" nicht nur ein Glückstreffer war, sondern sicheres können seinerseits, mit alt bewerten Mitteln erfindet er einen neuen Stil Geschichten zu erzählen. Des weiteren überrascht er mit der Wahl seiner Schauspieler, da Tom Hanks bis dahin immer nur den netten Kerl von nebenan gespielt hat und auch Jude Law der sich in diesem Film zum ersten Mal brillant als Psychopath gibt.
In gewaltigen und malerischen Bildern zeigt "Road to Perdition" den Rachefeldzug von Michael Sullivan (Tom Hanks) dessen Frau und sein jüngster Sohn umgebracht werden, da sein älterer Sohn Zeuge eines Mordes war, der im Namen der Familie ausgeführt wurde, dessen Oberhaupt von Paul Newman gespielt wird. Auch Michael selbst war an besagtem Mordanschlag beteiligt. Als dessen Sohn das mit ansehen muss bricht für ihn eine Welt zusammen, da er bis dato nicht wusste von welcher Natur die Dienste sind die sein Vater für Mr. John Rooney (Paul Newman) erledigt. Tatsächlich musste Michaels Familie nur sterben da der leibliche Sohn des Mafia Paten Rooney einen Gräuel gegen Michael hegt, da sein Vater diesen immer bevorzugte und wie seinen eigenen Sohn behandelte. Bei seinem Rachefeldzug wird Sullivan von dem psychopathischen Killer Maguire (Jude Law) behindert, der auf ihn von der Familie angesetzt wurde, nachdem diese gemerkt hatte das er und sein ältester Sohn noch am Leben sind. Das dramatische Finale das sich Abends auf einer verregneten Straße abspielt bei dem letzt endlich alle Schulden beglichen werden gehört zweifelsfrei zu den dramatischsten und tragischsten Szenen der Filmgeschichte.
"Road to Perdition" kann sich mit seinen glänzenden Schauspielern, und seiner packenden Handlung und Umsetzung auf die Leinwand zu den ganz großen Filmen des Mafia Genres zählen, und schlägt sogar Filme wie Godfellas um Längen und vermag sich auch mit einem Epos wie der Pate zu messen. Schon jetzt ist "Road to Perdition" ein Klassiker und eines der besten Mafia Epen der Filmgeschichte.
Meine Empfehlung, wer den Film im Kino verpasst hat oder nicht sehen konnte sollte sich ihn unbedingt auf DVD oder VHS kaufen und sich davon mitreißen lassen, da dieser nicht nur etwas für Genrefans ist. Jedoch sollte man vorwarnen das es kein Happyend gibt und einige der Szenen nichts für schwache Nerven sind.
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