Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
28
4,4 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:10,25 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. Juni 2017
"Hören wir einmal als Gewinner auf!" fordert Michael Caine als Peachy seinen Freund Daniel bzw. Sean Connery auf als dieser auf dem Zenith seiner Macht steht. Wie die beiden erst unter den merkwürdigsten Umständen dahingekommen sind und wie sie diesen Erfolg wieder verspielen davon handelt dieser Film.
Und der bietet so ziemlich alles was man von einem Film aus dem Jahre 1975 erwarten kann. Vorneweg stehen natürlich drei der bekanntesten britischen Darsteller des 20. Jahrhunderts: Sean Connery, Michael Caine sowie Christopher Plummer in der Rolle des Rudyard Kipling. Und alle spielen auf Höchstniveau. Caine gelingt es mühelos den intelligent-gewitzten Briten zu mimen (ohnehin seine Rollendomäne), Connerys Rolle bietet etwas mehr, muss er doch die entwicklung vom nicht ganz so smarten Snob, über den weisen König bis hin zum größenwahnsinnigen Herrscher bestreiten. Auch er hat damit keine Probleme. Die Szene in der die beiden in der Schatzkammer von Alexander dem Großen stehen und einfach nur überrollt sind - man kann sie nicht überzeugender vor die Kamera bringen. Auch Christopher Plummer der eine reale Figur in einer erfunden Geschichte verkörpern muss schafft die Glaubwürdigkeit in jeder Szene zu behalten, auch wenn einem manche Motive für heutige Maßstäbe etwas seltsam vorkommen können. Auch die Nebendarsteller sind alle authentisch, was vielleicht daran liegt dass sie den fremden Kulturkreis kaum spielen müssen.
Die Geschichte, die auf einer Erzählung des Literaturnobelpreisträgers Rudyard Kipling basiert, ist geradezu ein Glanz- und Lehrstück wie verblendet die Menschen sind, sobald sie sich für etwas besseres oder sogar für unantastbar halten. Das schafft zum einen eine Interessante Story, ein Stück Gesellschaftskritik und genügend Basis für herrvorragende Figuren.
Maske und Kostüme lassen kaum wünsche offen, wie man nicht zuletzt an Plummer sieht, der Kipling nicht ähnlicher sein könnte. Die Kostüme unterstreichen jede Stellung und sind (soweit ich das beurteilen kann) historisch korrekt.
Die Kamera beherbergt sowohl beste Panoramabilder, als auch eine Stilsichere Führung wenn es darum geht ein Szenenbild oder eine Emotion einzufangen. Der Schnitt versteht es diese Bilder ruhig, aber nicht langweilig zu vereinen. - Wie gesagt, man muss das ganze im Hintergrund des Jahres 1975 sehen, als vieles anders aussah. Wobei auch einem heutigen (Abenteuer) Film gewisse Grundregeln gut zu Gesicht stehen würden, wie etwa die ruhige Kamera und Schnitt, gekonntes Maskenhandwerk statt schneller CGI-Effekte und vor allem eine gute Story auf verhältnismäßig kurze Zeit.
Die Reise durch den Subindischen Kontinent, durch Kolonialstädte, lawienengefährlichen Berglandschaften, weiten Wüsten mit Bergdöfern und Königstempeln sowie auch die menschliche Entwicklung von zwei Tricksern die alles erreichen und alles verlieren: Der Film zeigt dies alles plausibel und ungehetzt in gerade zwei Stunden. Wo wir heute Serien mit 10 Folgen a' 50 Minuten dafür haben.

Fazit: Der Mensch neigt dazu, zu übertreiben, vor allem wenn er Macht erlangt. Von Alexander dem Großen über das britische Empire bis hin zur heutigen Supermacht USA - immer kommt der Punkt an dem man als Gewinner hätte aufhören müssen. Immer wird er verpasst. Und dieser Film erzählt in bester Manier ein Abenteuer darüber, heruntergebrochen auf zwei grandiose Hauptdarsteller.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2017
Excellent film with Connery and Caine about two ex-British army NCOs making a last ditch at trying to get rich. Connery and Caine are brilliant and funny. another great film directed by John Houston.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2012
Nun, dieser Film ist ein MUSS für alle Freunde des klassischen Abenteuerfilms. Connery und Caine in einer finde ich ihrer besten Rollen. Ein Film mit toller Story, toller Musik und grandiosen Bildern. Was man doch ohne Computertechnologie so alles machen konnte...
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2002
Dieser leider maßlos unterschätzte Klassiker zeigt einen Abenteuerfilm wie er klassischer nicht sein könnte. Selten spielten zwei so große Schauspieler wie Caine und Connerey so harmonisch zusammen. Außerdem bietet er noch kleine Einblicke in die Welt der Freimaurerlogen und ist so stimmungsgeladen, daß andere Filme dieser Art verblassen. Für mich einer der besten Filme aller Zeiten.
0Kommentar| 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Mai 2016
Leider wird diese Hinterlassenschaft von Regisseur John Husten nicht so beachtet als sie es verdient hätte. Dabei ist dieses Märchen für alle Generationen durchaus aufwendig und teuer inszeniert worden und absolut sehenswert.
Technisch ist die DVD optisch als auch akustisch in Anbetracht des Alters des Films akzeptabel.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 19. März 2012
Nach "Das Dschungelbuch" ist dies für mich die beste Verfilmung eines Werkes von Rudyard Kipling. Und doch könnten beide Werke unterschiedlicher nicht sein. "Das Dschungelbuch" ist Kinder- und Familienfreundlich, "Der Mann, der König sein wollte" ist vordergründig ein guter Abenteuerfilm, der aber auch beißenden Spott parat hält zwischen den Zeilen und damit viel über Kiplings eigene Einstellung zum britischen Empire aussagt.
Wenn Sean Connery und Michael Caine hier zwei Ex-Soldaten und Kleinganoven spielen, die sich in einem kleinen Staat im Hindukush als Heilsbringer und Könige inthronisieren wollen, ist das ein erfreulich schnörkelloser Film, der Spaß macht und mit den Drehorten in Marokko zu beeindrucken weiß.
"African Queen"-Regisseur John Houston, der diesen Stoff bereits 20 Jahre zuvor mit Humphrey Bogart verfilmen wollte, hat mit Connery und Caine eine exzellente Besetzung gefunden. die diesen leicht überheblichen 'Wir sind das Empire"-Touch gut zur Geltung bringen.
Und in letztem Punkt kommt auch Kiplings Kritik gut zur Geltung. Connerys Figur Danny Dravot wird im Zuge der Ereignisse zu einem Nachkommen Alexanders des Großen hoch stilisiert von den Einheimischen. Immerhin war dieser der letzte, dem es gelang, Afghanistan zu erobern, aber auch nur durch Heiratspolitik. Danach biss sich an Afghanistan jeder die Zähne aus. Kipling war ein in Indien geborener Engländer und seine Kritik am britischen Empire bzw. dessen abzusehendem Versagen in Afghanistan ist hier in der Person von Danny Dravot gut versteckt verarbeitet. Die Kurzgeschichte entstand 1888 und vierzig Jahre zuvor hatten die Briten schon eine schwere Schlappe in Afghanistan hinnehmen müssen.
Ein klein wenig sieht man, "Der Mann, der König sein wollte" schon sein Alter an, aber die Bildqualität ist zu 90% akzeptabel und auch am Ton gibts nichts auszusetzen.
Empfehlenswert ist der Film aber in jedem Fall für jeden, der gute schlichte Abenteuerfilme ohne Effektebombast mag aber eben auch für alle, die Abenteuerfilme mag, die wie viele Klassiker der Weltliteratur ein wenig hintergründig sind.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Dezember 2016
Der Klassiker des Abenteuerfilms von John Huston (und offenbar Sean Connerys persönlicher Lieblingsfilm) ist jetzt endlich auch auf Blu-ray verfügbar und da stellt sich natürlich die Frage: Lohnt sich ein Upgrade? Meiner Meinung nach: Ein klares Ja. Duch die kräftigen Farben und das detailreiche Bild erstrahlt der Film in völlig neuem Glanz. Auf irgendwelches digitales Glattbüglen hat man zum Glück verzichtet, so dass auch das Filmkorn im Originalzustand ist.
Warum dann nicht die vollen fünf Sterne? Aufgrund des Alters des Filmmaterials und des vermutlich etwas geringeren Restaurationsaufwands im Vergleich zu anderen Filmen, gibt es vereinzelte Einschränkungen: Am auffälligsten sind die relativ regelmässig sichtbaren "Staubpartikel" bzw. weissen Pixel sowie z.T. "Kratzer". Diese hätte man natürlich digital entfernen können, was aber vermutlich mit einem beträchtlichen Zusatz-Aufwand verbunden gewesen wäre. Etwas schwächelnd ist das Bild auch bei den Szenen, welche in den französischen Alpen gedreht wurden - hier fällt eine Art "Flackern" bei den dunkleren Stellen auf (möglicherweise ein quellbedingtes Problem). Bei Szenen, wo relativ viel Himmel zu sehen ist, sind manchmal für kurze Momente linienartige Strukturen innerhalb der blauen Himmelsfarbe zu bemerken. Definitiv quellbedingt ist wohl die Unschärfe in zwei kurzen Sequenzen, wo John Huston anscheinend nicht selbst gedrehtes Archivmaterial aus Indien in seinen Film eingebaut hat (ein indisches Fort von aussen sowie eine britische Flagge) - vermutlich, um die Authentizität zu erhöhen, da ja ansonsten ausschliesslich in Marokko, Frankreich und im Studio in England gedreht wurde.
Nennenswerte Extras gibt es kaum, abgesehen von einer Fotogalerie und dem deutschen und englischen Trailer, welche direkt aneinander gehängt präsentiert werden. Allerdings stürzt mir die Disc regelmässig ab, sobald der englische Trailer beginnt - ev. ist das ein Produktionsfehler. Es war mir aber zu unwichtig, als dass ich die Disc deswegen zurückgesandt hätte (zudem tritt der Fehler ja ev. auch bei der ganzen Auflage auf, so dass ein Austausch nichts bringt) - der Film selber lief bei mir jedenfalls einwandfrei und das ist letztlich die Hauptsache.
Auch wenn meine "Mängelliste" relativ lang erscheinen mag, betrifft sie i.A. nur relativ kurze Passagen des Films, so dass der Gesamteindruck positiv bleibt: So gut hat "Der Mann, der König sein wollte" garantiert noch bei keinem Home-Video-Release ausgesehen! Von mir also eine klare Kauf- bzw. Upgradeempfehlung.
33 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. April 2007
Spannend, unterhaltsam, witzig, wunderbar gespielt, schön gefilmt. Connery und Caine spielen die beiden Abenteurer mit Stil und Haltung grandios mit genau dem Maß an Übertreibung, das es hier braucht; auch die Nebenrollen sind mit Profil ausgestattet und fein gezeichnet. Gepunktet wird hier mit authentischer Atmosphäre und der Darstellung von Charakteren.

Die synchronisierte Tonspur reicht (besonders für Caine) nicht annähernd an die wunderbare Artikulation der "Sirs" und den Wortwitz des Originals heran -- sehr bedauerlich, wenn auch nicht komplett lieblos. Nur ein Beispiel: In der ersten eroberten Siedlung möchte Peachy einer Verführung entgehen. Deutsch: "Du bist sehr hübsch, das bestreite ich nicht." Englisch: "You're a handsome piece, that I don't deny."

Wer omnipotente Heldenfiguren in einer kontinuierlichen Spannungskurve erwartet wird hier sicher enttäuscht. Wer ein hoch gegriffenes Abenteuer zweier Spinner mit Stil und Macken in historischer Umgebung schmunzelnd zu verfolgen bereit ist wird reich belohnt.
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Dezember 2012
Sean Connery in einem frühen Film. Er ist einfach ein toller Schauspieler und die Geschichte, die zur Besatzungszeit Indiens spielt, ist sehr gut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2015
The Man Who Would be King: diese Kurzgeschichte Kiplings über die uralte menschliche Schwäche der Hybris, des Frevels, der Selbstüberhebung, und über die Weisheit, daß Hochmut vor dem Fall kommt - letzterer ist bei dieser Story wörtlich zu nehmen -, wußte John Houston in eindrucksvollen Bildern filmisch umzusetzen. Dennoch ist sowohl bei Kipling als auch bei Houston die Phantasie reichlich überzogen, sodaß der Handlungsstrang einige frapante logische Inkonsistenzen aufweist. Wie wollen die zwei Proponenten 20 Martini-Gewehre (und dann noch die Munition, die bei bloß 100 Schuß pro Waffe allein schon 100 kg wiegen würde) nach Verlust der Packtiere transportiert haben? Wo kommen plötzlich die Uniformen her, wenn die beiden nach Querung des Hindukusch doch fast gepäcklos waren? Naja, und die 2200-jährige Geschichte des Freimaurertums ist auch aus den Sternen gegriffen. Wenn wir mal über die dichterischen Freiheiten mit dem Hang zur Übertreibung hinwegsehen, bleibt dieser Film dennoch eine gelungene Parabel über menschliche Sehnsüchte und Schwächen, inszeniert vor dem Hintergrund der faszinierenden und bunten Welt des Alten Indien mit ihrer unerhörten Vielfalt an Völkern, Religionen, Sekten, Kasten, Trachten, Sitten und Bräuchen. Und die Todesszene auf der Hängebrücke mit dem Lied "The Son of God Goes Forth to War" zählt wohl zu einer der stärksten und eindrucksvollsten der Filmgeschichte.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden