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Kundenrezensionen

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am 23. Januar 2003
Rockmusik ist nicht mehr das was sie einmal war. Der penetrante Gestank von Selbstbeweihräucherung und der ewigen Wiederverwertung lässt sich schon längst nicht mehr ignorieren. Nur noch wenige Lichtblicke ragen aus dem tristen Einheitsbrei heraus. Einer davon sind Dredg. Der Sound von Dredg lässt sich nicht gerade leicht eingrenzen: Irgendwo zwischen Sigur Rós, Incubus und den ruhigen Deftones könnte man sie im Plattenregal vorfinden. El Cielo ist mittlerweile das 2. Album, wobei ihr Debüt "Leitmotif" nicht wirklich wahrgenommen wurde und vor dem Release des Nachfolgers auch so gut wie nicht mehr erhältlich war. Produziert wurde das „Werk" von Ron St. Germain (u.a. Tool).
Eins vorweg: das Album ist ein Meisterwerk das seines gleichen sucht. Vom ersten Titel bis zum letzten Ton wird eine Spannung aufgebaut, der man sich nicht mehr entziehen kann. Klare, saubere Töne bilden einen sphärischen Klangteppich, auf dem sich die geschulte Stimme des Sängers Gavin Hayes bewegt. Dabei dominieren selten verstärkte Gitarren - vielmehr geben eine Vielzahl verschiedener klassischer Instrumente (z.B. Streicher, unterschiedlichste Bläser), Choräle und außermusikalische Elemente den Songs ihren einzigartigen Charakter. Die Effektgeräte (mit dem neuen Plattenvertrag haben sich die technischen Möglichkeiten geradezu potenziert) werden bis zum Anschlag ausgereizt, was die Klangdichte an manchen Stellen (vor allem in den episch ausbrechenden Refrains) auf eine geradezu atemberaubende Ebene führt. Konventionelle Strukturen sucht man vergeblich. Viele Wendungen und Verschachtelungen fordern die Aufmerksamkeit des Zuhörers, was man beim ersten Hören abschnittweise durchaus als „anstrengend" empfinden kann. Mit jedem Durchlauf entdeckt man neue Fassetten und Details, was das Album zum absoluten Dauergast im CD-Player macht.
Dredg sind einfach erfrischend originell und werden das Rock-Genre nicht unberührt lassen. Ich kann nur jedem, der den eingangs erwähnten Bands etwas abgewinnen kann, raten sich El Cielo anzuhören - es lohnt sich. Für mich garantiert eine DER Platten 2002 ...
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am 14. November 2004
.. könnte ich zu Bewertung dieser genialen CD beitragen - man muss sie schon hören um die einzelnen Facetten und Triebe dieser so kunstvollen Musik überhaupt erlebt zu haben. Diese CD hat so ziemlich alles, was ein anspruchsvoller Hörer nur einfordern kann, ohne ihn jedoch direkt bedienen zu wollen. El Cielo ist für mich -als anspruchsvollen Musiker mit durchaus echtem Verständnis- die beste Platte, die ich seit Jahren gehört habe. Ein Bündel aus gefühlvoll aufgenommenen und intuitiv verarbeiteten Stilmitteln, die einen weit mehr mitreissen, als man es sich am Anfang bewusst sein mag. Doch spätestens nach mehrwöchigem intensiven Hören kann man sich sicher sein: diese Platte ist einmalig. Die Songs entführen auf sanfte Art und Weise in eine andere Welt, gleichsam schön als auch dunkel. In jenem Augenblick, in dem man spürt, wie sehr man den Halt verloren hat, erkennt man die Schönheit dieses Kunstwerkes, dass in die Stille gemalt wurde, wie es kein Künstler der Welt auf Papier bringen könnte.
Es kann schon manchmal unheimlich werden, dieser CD seine Aufmerksamkeit zu widmen. Findet man auf seinem "Same Ol'Road" doch immer wieder einen neuen Busch, einen seltsamen Stein, ein neues Detail, das einen das Ausmass dieses Bildes erst zu verstehen verhilft. Ohne nicht schon beim ersten Beschreiten eine gewisse Grundaufmerksamkeit auf sich zu ziehen..
Jeder Hörer mit Hang zu geistreicher, emotionaler und künstlerisch höchst wertvoller Musik muss diese Platte haben. Nein, eigentlich auch jene anderen, die sich durch Platten wie diese gerne einen direkten Zugang weg von der Oberflächlichkeit, hin zum bewussten Hören verschaffen wollen, ohne dabei unsanft berührt zu werden - von unnötig künstlich verstrickten Songstrukturen halten Dredg nämlich ebenso wenig wie ich. Die Komposition und das Arragement gleichen nicht - wie bei so vielen anderen guten Alben - einer Trotzreaktion auf den Werteverfall dieser Kunst, sondern eher dem verspielten Schaffen eines erfahrenen Künstlers mit sicherer Hand.
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am 22. Oktober 2002
Erster Hördurchgang: „Huch was is'n das für ein Intro, ach aber der Sound ist ganz nett. Hört sich doch irgendwie nach A-ha an ... nein RHCP ... nee also ich weiß nicht. Ich hätte mir den Zugang zu diesem Werk ja schwerer vorgestellt."
Aber spätestens beim zweiten Durchgang bemerkt man das Dredg endlich ihren Stil gefunden haben, während einige Leute ihr Vorgänger-Album LEITMOTIF noch als konzeptlos gebrandmarkt haben, trifft dies auf keinen Fall auf EL CIELO zu.
Denn was man nach mehrmaligem hören feststellt ist die fesselnde Atmosphäre die hier, durch unglaublich viele Details und Nuancen, die bei jedem hören mehr zu scheinen werden, erzeugt wird. Dredg nehmen dich mit auf eine lange Reise, erzählen eine Geschichte, so fremd und doch vertraut. Jeder Song ein eigenständiges Kapitel, die sich zu einer kompletten, mitreißend-emotionalen Geschichte ergänzen. Dieses Album sollte auf jeden Fall als Gesamtkunstwerk gehört und angesehen werden. Es wurde auf ein angenehm großes Spektrum an Instrumenten zurückgegriffen, die gut portioniert und zur Stimmung passend eingesetzt wurden. Ob kurze Klavier passagen oder verzerrte und unverzerrte Streicher, alles scheint einfach dazu zu gehören und verschafft dem Album seine Eigenständigkeit.
Dieses Album wächst mit jedem Hördurchgang. Anfangs noch recht zugänglich und freundlich klingend offenbart EL CIELO denen die genug Geduld aufbringen, sich in diese fein aber komplex Gewobene Soundlandschaft einzufinden, unglaubliche viele Details und musikalische Passagen, die einem beim oberflächlichen hören gar nicht auffallen.
Für mich (jetzt schon) eine der besten Neuerscheinungen 2002.
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am 8. Oktober 2014
Ich will mich hier nicht zu lange auslassen - es wurde schon so viel Gutes und Richtiges über dieses Album geschrieben, dass es keinen Sinn machen würde, das noch einmal mit anderen Worten zu schreiben.

Nur so viel:
Wer experimentelle Rockmusik mag sollte hier ganz dringend mal reinhören!
Das Album wechselt zwischen meist ruhigen, meditativen Parts zu aufbrausenden, rockigen Stellen, ohne dass es erzwungen klingt.
Das Album stellt in sich ein Gesamtkunstwerk dar, dass man eigentlich ausschließlich "am Stück" hören sollte - einzelne Stücke sind zwar auch schön, aber der Gesamt-Zusammenhang ist hörbar da und macht Freude.
Zudem ist es tief-emotional und bietet viele nachdenkliche Text-Passagen, die nahtlos zur Musik passen.

Ein Meisterwerk, den die Band im Nachgang aus meiner Sicht nie wiedr erreicht hat und ewig für sich stehen wird.
Dringender Tipp für Freunde ruhiger Rockmusik!
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am 11. Februar 2003
...denn es hat eh keinen wert... Jeder wird in dieser Musik etwas anderes hören. Für mich war's Radiohead, aber auch Tool kommt hin. Probieren wir's mal objektiv: Dredg hat mit diesem Album etwas gemacht, was musikalisch sich von minute zu minute zu einem anderen Musikstil entwicket. Mal rockt's, mal metallt's, mal geht's beinahe in richtung drum'n bass und in "Brushstroke: An Elephant In The Delta Waves" glaube ich sogar bulgarische frauenchöre zu erkennen.
Sehr vielschichtig, mann erkennt bei jedem mal hören eine neue Ebene, auf der die Jungs agieren.
Fazit: Unbedingt Kaufenswert, wenn sie sich auch nur ein bisschen von irgendeinem Vergleich von mir oder jemand anderem angesprochen fühlen...
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am 16. Oktober 2002
nachdem ich leitmotif gehört hatte und diese cd sehr gut aber nicht perfekt fand, freute ich mich anf das neue album, da ich gehofft hatte sie würden sich um einiges steigern können.
jetzt habe ich die cd gehört und wurde nicht entäuscht.
EL CIELO ist das perfekte album. hier stimmt alles, jeder ton jedes instrumment, die stimme, die rhytmik, die instrumentalen tracks genau wie die gesungenen. einfach alles...ruhig, düster, rockig, verdreht, episch, brachial. vergleiche fallen schwer. es entsteht ein ganz eigener raum in der zeit, der nur für diese band und dieses album bereit gehalten wurde.
die musik wikrt so intelligent das es eine weile dauert bis man das ganze erschliessen kann, doch hier lohnt sich das durchzuhalten wie bei noch bei keinen album zuvor.
vergleiche: tool, ruhigen deftones, radiohead...
doch es fällt schwer denn DREDG spielen in einer ganz eigenen liga, jenseits von gut und böse...
also
KAUFEN, AUGEN ZU, KOPFHÖRER, HÖREN, HÖREN, HÖREN und am ende in einer anderen welt aufwachen
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am 20. Oktober 2013
Wie schafft es eine Band so melancholisch & zugleich so kraftvolle Stimmung zu kreieren?

Dieses Album versetzt Berge.
Einfach jeder Song schießt direkt in Dein Herz.
Welch' Emotionen hierbei freigesetzt werden, unglaublich.
Am besten bei einer Autofahrt mit Sonnenuntergang zu genießen ;-) Dann harmoniert einfach alles.

Absolut empfehlenswert!
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am 25. März 2003
Dredg? Was soll das sein, dachte ich mir, nachdem mir ein Freund diese Scheibe zum Anhören in die Hand drückte.

Erster Durchlauf im CD-Player, in Ordnung - hörbar aber beeindruckend!? Nicht wirklich...

Wochen später, ich lege selbes Album noch einmal in meinen Player, doch was ist das!? Die Musik beginnt sich zu entfalten, sie wirkt...lässt mich nicht mehr zur Ruhe kommen. Melodien die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Extrem tiefgründig und zugleich doch recht einfach. Gefühlvolle und sentimentale Gesangslinien ziehen sich durch das gesamte Album ohne jemals kitschig oder unangebracht zu wirken und eine Stimmung macht sich breit, die ich das letzte Mal spürte als ich über den Sinn des Lebens grübelte. Ziemlich abgefahren und absurd, nicht war? Und genau das ist es, was das Album bei mir bewirkt - eine Achterbahn der Gefühle. Wunderschöne Gesangsmelodien, Gitarren die nur das Nötigste spielen um noch rockig und breit zu wirken, eine atmosphärische Stimmung die den Hörer mitreißt, sobald man es zulässt - Gänsehaut - das letzte Mal das ich musikalisch so etwas erlebt habe war bei Anathema mit alternative 4. Es passt einfach alles, die Keys, der Bass, die Gitarren, die Vocs.

Wer also noch lebt und weiß das die Welt nicht immer aus glücklichen Tagen besteht, sollte sich diese kleine silberne Scheibe unbedingt zulegen... und auf keinen Fall den Fehler machen sie nur einmal durchzuhören.
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am 23. Oktober 2002
...wo DREDG sich befindet, dort wo ihre Musik entsteht, das ist der Ort der Fremde. Abseits des Stroms, eigener Raum, fremd in der Fremde. Nichts was war, ist mit Dredg annähernd vergleichbar für mich, nur eines eindeutig - Einzigartigkeit. EL CIELO ist für mich übertreffender Nachfolger vom Vorgängeralbum LEITMOTIF. Viele andere Rezensionen kommen für mich nicht, verständerlicherweise, auf passende Ausdrücke für die Musik von DREDG. Ich bin selbst auch ohne Worte...aber erfüllt mit viel Gefühl, gegeben durch die Melodien der unterschiedlichsten Machart, getragen von der "schwebenden" Stimme des Sängers von DREDG...bis zum nächsten Album ist es noch Zeit - Gutes braucht Weile - ...genieße ich also das was bisher geschaffen wurde jener vier Menschen, und lehne mich zurück in Zeit und Musik.
Live ist ihre Musik ein Genuß für die Seele, mir ward als ob ich schwebe...
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am 29. Juli 2003
Dieses Album ist wohl das Beste was dem Freund komplexer, anspruchsvoller Rockmusik die letzten 5, vielleicht auch mehr Jahre, passiert ist bzw. passieren kann. Die Dynamik, die Variabilität, die Harmonien und ihre permanente Wiederkehr überfallen einen geradezu und lassen einen nicht mehr los...man muss immer wieder von vorne beginnen und jedesmal, wirklich jedesmal, entdeckt man neue Ideen: Das Album sprudelt vor Kreativität!
Irgendwie treffen die genialen und teilweise leisen Melodien eines David Gray auf die Wucht der frühen Rush...und irgendwo sind da noch Talk Talk...auf jeden Fall muss man dieses Album kennen. Ein bemerkenswerter Geniestreich und dazu noch genial produziert.
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