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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
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4,9 von 5 Sternen
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am 23. Januar 2003
Rockmusik ist nicht mehr das was sie einmal war. Der penetrante Gestank von Selbstbeweihräucherung und der ewigen Wiederverwertung lässt sich schon längst nicht mehr ignorieren. Nur noch wenige Lichtblicke ragen aus dem tristen Einheitsbrei heraus. Einer davon sind Dredg. Der Sound von Dredg lässt sich nicht gerade leicht eingrenzen: Irgendwo zwischen Sigur Rós, Incubus und den ruhigen Deftones könnte man sie im Plattenregal vorfinden. El Cielo ist mittlerweile das 2. Album, wobei ihr Debüt "Leitmotif" nicht wirklich wahrgenommen wurde und vor dem Release des Nachfolgers auch so gut wie nicht mehr erhältlich war. Produziert wurde das „Werk" von Ron St. Germain (u.a. Tool).
Eins vorweg: das Album ist ein Meisterwerk das seines gleichen sucht. Vom ersten Titel bis zum letzten Ton wird eine Spannung aufgebaut, der man sich nicht mehr entziehen kann. Klare, saubere Töne bilden einen sphärischen Klangteppich, auf dem sich die geschulte Stimme des Sängers Gavin Hayes bewegt. Dabei dominieren selten verstärkte Gitarren - vielmehr geben eine Vielzahl verschiedener klassischer Instrumente (z.B. Streicher, unterschiedlichste Bläser), Choräle und außermusikalische Elemente den Songs ihren einzigartigen Charakter. Die Effektgeräte (mit dem neuen Plattenvertrag haben sich die technischen Möglichkeiten geradezu potenziert) werden bis zum Anschlag ausgereizt, was die Klangdichte an manchen Stellen (vor allem in den episch ausbrechenden Refrains) auf eine geradezu atemberaubende Ebene führt. Konventionelle Strukturen sucht man vergeblich. Viele Wendungen und Verschachtelungen fordern die Aufmerksamkeit des Zuhörers, was man beim ersten Hören abschnittweise durchaus als „anstrengend" empfinden kann. Mit jedem Durchlauf entdeckt man neue Fassetten und Details, was das Album zum absoluten Dauergast im CD-Player macht.
Dredg sind einfach erfrischend originell und werden das Rock-Genre nicht unberührt lassen. Ich kann nur jedem, der den eingangs erwähnten Bands etwas abgewinnen kann, raten sich El Cielo anzuhören - es lohnt sich. Für mich garantiert eine DER Platten 2002 ...
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am 3. Dezember 2007
Seit dem ich meine Lieblingsband Porcupine Tree schon über und über gehört habe und auf der Suche nach anderen guten "ProgRock"-Bands bin, durchstöbere ich amazon nach Rezesionen, die auf Ähnliches hoffen lassen. Immer wieder stößt man da ja auf Band, die super sein sollen, um festzustellen, dass Geschmäcker nun einmal verschieden sind.

Dredg hat miach aber vollkommen überzeugt mit einem Mix aus schnell, direkt und wiederum warm und melodisch. Dabei sind sie mindestens so einfallsreich wie Wilson und Co., vielleicht nicht so erfahren und technisch versiert, aber immer noch ganz oben auf der Einfallsreichtum-Skala. Wow, das Ding hat mich absolut überzeugt!!!
Same ol' road ist wunderbar melancholisch und bei zanzen gehts schon mehr ab, allerdings nie ohne eine gewisse Elegie und Mut zum Stilwechsel.
Dieser Mut sollte mit einem belohnt werden: Kaufen!
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am 22. Oktober 2002
Erster Hördurchgang: „Huch was is'n das für ein Intro, ach aber der Sound ist ganz nett. Hört sich doch irgendwie nach A-ha an ... nein RHCP ... nee also ich weiß nicht. Ich hätte mir den Zugang zu diesem Werk ja schwerer vorgestellt."
Aber spätestens beim zweiten Durchgang bemerkt man das Dredg endlich ihren Stil gefunden haben, während einige Leute ihr Vorgänger-Album LEITMOTIF noch als konzeptlos gebrandmarkt haben, trifft dies auf keinen Fall auf EL CIELO zu.
Denn was man nach mehrmaligem hören feststellt ist die fesselnde Atmosphäre die hier, durch unglaublich viele Details und Nuancen, die bei jedem hören mehr zu scheinen werden, erzeugt wird. Dredg nehmen dich mit auf eine lange Reise, erzählen eine Geschichte, so fremd und doch vertraut. Jeder Song ein eigenständiges Kapitel, die sich zu einer kompletten, mitreißend-emotionalen Geschichte ergänzen. Dieses Album sollte auf jeden Fall als Gesamtkunstwerk gehört und angesehen werden. Es wurde auf ein angenehm großes Spektrum an Instrumenten zurückgegriffen, die gut portioniert und zur Stimmung passend eingesetzt wurden. Ob kurze Klavier passagen oder verzerrte und unverzerrte Streicher, alles scheint einfach dazu zu gehören und verschafft dem Album seine Eigenständigkeit.
Dieses Album wächst mit jedem Hördurchgang. Anfangs noch recht zugänglich und freundlich klingend offenbart EL CIELO denen die genug Geduld aufbringen, sich in diese fein aber komplex Gewobene Soundlandschaft einzufinden, unglaubliche viele Details und musikalische Passagen, die einem beim oberflächlichen hören gar nicht auffallen.
Für mich (jetzt schon) eine der besten Neuerscheinungen 2002.
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am 14. Mai 2006
Es gibt keine Band außer Dredg, deren Gesamtwerk ich so ausnahmslos schätze! Ihre Konzeptalben entheben sich jeglicher Genrezuordnung und errichten eigene Klangwelten, in welche man sich mit jedem Mal Hören tiefer einlebt!

Während "leitmotif" sowohl klanglich, als auch melodisch/harmonisch einheitlich (was auf keinen Fall eine negative Kritik sein soll) gehalten ist weist "El Cielo" die unterschiedlichsten Einflüsse und Klänge auf und ist dennoch auf seine eigene Art und Weise zusammenhängend gegliedert.

Das 2002er-Release des Quartetts aus Los Gatos ist für mich schlichtweg das beste Album in der Geschichte der "modernen" Musik! Man könnte "El Cielo" keinen Track nehmen, aber auch keinen hinzufügen ohne das Werk seiner Magie zu berauben! Eben aus diesem Grund halte ich dredgs Arbeit für so genial. Die Titel ergänzen sich und bauen aufeinander auf, was sie unzertrennlich macht!

Dringende Kauf-Empfehlung!!!
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am 14. April 2003
Einfach unglaublich. Für viele zurecht die CD des Jahres 2002.
Dredg können einen völlig in ihren Bann ziehen - sei es durch ihren Abwechlsungsreichtum, die hypnotische Stimme des Sängers oder einfach durch die unglaublich positive bis teilweise leicht melanholische Gesamtatmosphäre, die sie erzeugen.
Vom künstlerischen Anspruch kann man sie eigentlich nur mit Tool oder Muse vergleichen. Einfach schön, daß es in Zeiten zunehmender Verflachung der Musikwelt so etwas noch gibt !
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am 12. August 2004
Da ich schon einige ältere Lieder von Dredg gehoert habe, hatte ich keine Bedenken diese CD zu kaufen..und es war ein Volltreffer. "El Cielo" ist eine der schoensten und vielseitigsten CDs die ich in letzter Zeit gehoert habe. Da wechseln sich innerhalb der Lieder Drum n Base Elemente mit Atmosphaerischen Sounds und klasse Gitarrenriffs ab. Und trotzdem wirken die Lieder nicht überladen, da alles perfekt aufeinander abgestimmt ist.
Wer experimentelle Arrangements a la "Tool" oder "Nine Inch Nails" mag, sollte auf jeden Fall zugreifen, auch wenn (oder gerade weil) Dredg wesentlich ruhiger und melodischer ist
Mein Tipp: In den Garten legen, Discman auf volle Lautstaerke und einfach entspannen.
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am 1. November 2006
Ich bin im Besitz aller 3 Machwerke von Dredg, nicht weil man sie, ähnlich wie ein Statussymbol, haben muss, sondern einfach weil sie alle verdammt gute Musik zu bieten haben. Eine Rezension und die damit einhergehende nachdrückliche Empfehlung sich zumindest eines dieser Schmuckstücke anzueignen (falls es wirklich noch einen interessierten Rock-Fan gibt, der das nicht längst getan hat) gebührt aber nur der mit Abstand besten Scheibe von Dredg – dieser hier.

Beim Hören dieser Musik gewinnt man unweigerlich den Eindruck – zumindest ging es mir so – dass irgendwann ein Fremder bei den Jungs auf der Matte stand und sprach „Euer Leitmotif hat mich überzeugt. Ich habe einen Auftrag für euch. Vertont mir als nächstes doch bitte den Begriff Schönheit!“ Tja, das haben sie dann auch gemacht.

Das ist es, was mich an diesem Album unendlich fasziniert. Man hört diese großartige Musik, lächelt entrückt und denkt die ganze Zeit über Dinge wie „Mann, ist das schön“ oder „wie wunderbar“, bis man dann irgendwann zum obligatorischen „Scheiße, schon wieder zu Ende“ kommt.

Es ist ganz egal, ob man sich Up-Tempo-Nummern wie die Single-Auskopplung Same Ol’ Road oder Convalescent anhört, es mit der bittersüßen Schönheit von Sorry But It’s Over oder It Only Took A Day hält, oder sich an eine leicht verzwirbelt / verjazzte Nummer wie Whoa Is Me klammert. Selbst die kleinen Brushstrokes zwischendurch runden das Bild nicht nur ab, sondern sind wesentlicher Bestandteil des Ganzen und auf keinen Fall wegzudenken.. Zu empfehlen ist natürlich sowieso, sich die Scheibe in einem durch und dann noch mal und so weiter anzuhören. Pickt man sich Lieder einzeln raus, verpasst man einfach zuviel.

Alles an El Cielo ist mächtig und beeindruckend und mächtig beeindruckend. Die Kompositionen und Arrangements, die musikalischen Fähigkeiten der Künstler an ihren Instrumenten und selbstverständlich - wenn nicht gar ausdrücklich – auch der Gesang von Herrn Hayes. Hab hier schon Rezensionen gelesen, die an ihm, ausgerechnet an ihm!, eine schlechte Rezension festmachen. Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber was man an dieser großartigen Stimme auszusetzen haben kann, fällt mir schwer nachzuvollziehen. So wie ich das sehe, hat er eine der schönsten Stimmen des ganzen Genres. Keine Ahnung was für eine Stimmband-Krankheit er noch zu Leitmotif-Zeiten hatte, aber die ist hier wirklich und wahrhaftig zur Gänze auskuriert.

Wer wirklich noch von sich behaupten kann, Dredg nicht zu kennen, sollte das ändern...dringend! Und zwar mit El Cielo, der besten von Dredg und einer der besten überhaupt.
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am 15. Dezember 2002
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Es sind diese Tage. Tage, an denen man auf Werke von Bands/Künstlern wie z.B. "dredg" stößt, die einem wieder einmal vor Augen führen, warum man sich dafür entschlossen hat, Musik als echtes Hobby zu pflegen.
Die vier Kalifornier sind gut. Richtig gut. So gut, dass ich mich zurückhalten muss während ich hier über sie schreibe, um nicht obsessiv zu werden. Folgender, etwas skeptisch machender Eindruck hilft mir (bis jetzt) dabei:
"El Cielo" klingt nämlich nicht wie ein zweites Album einer relativ "jungen" (bei dredg ist niemand über dreißig) Band.. Es strotzt nur so vor Selbstsicherheit, ist in keinem Moment verspielt, in-sich-geschlossen und durch den unkonventionellen Einsatz einer riesigen Bandbreite (versuchen sie mal zu zählen) von Instrumenten hochgradig progressiv. Selbst Radiohead haben wenigstens vier Alben gebraucht, bis sie mit "Kid A" diese Ebene musikalischer Expression für sich beanspruchen konnten/wollten. Was also treibt einen - oder vier - mid-twens dazu, sich in einem so frühen (musikalischen) Entwicklungsstadium auf diese Art und Weise ausdrücken zu wollen? Ist DAS vielleicht endlich die neue Generation von Musikern, denen man guten Gewissens Hoffnung und Herz zum Beschützen vor grauenhafter Einheitsbreiverköstigung auf den Weg geben kann? Man möchte es (fast) meinen. Vorbilder von Gavin Hayes und co. sind ja bekanntlich Miles Davis, Radiohead, Tool und Air. Einflüsse dieser Bands/Künstler sind sofort hörbar. Verwunderlich nur, dass selbst Letztere klein angefangen haben.
Fazit: Dredg setzt dort ein, wo Radiohead und Konsorten erst viel später angekommen waren. Aber: Wo führt das noch hin? Können sie diesen Standard halten? Haben sie ihr Pulver mit "El Cielo" schon verschossen? Oder haben mich gar mehrere enttäuschte Hoffnungen in kürzlicher Musikgeschichte engstirnig gemacht?
Ich gehöre auf jeden Fall zu den Ersten, die für die nächste dredg-Scheibe Schlange stehen, um Antworten zu bekommen. Antworten, nach denen ich mir möglicherweise "DREDG" auf die (enge) Stirn tätowieren lassen werde. ZU skeptisch sollte man ja schließlich auch nicht sein..
(Anspieltips: "Same Ol'Road", "Triangle", "Whoa is me" und "Eighteen People live in Harmony")
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am 23. November 2003
es gibt musik, die der unterhaltung und dem zeitvertreib dient und es gibt musik - machmal und ganz selten - die ist kunst. was dredg auf ihrem zweiten studioalbum erschaffen haben, gehört ohne zweifel zu letzter kategorie und ist vom musikalischen anspruch her lediglich mit dem grandiosen wirken von bands wie tool auf eine stufe zu stellen, die normalerweise über alle vergleiche erhaben sind. el cielo ist ein meisterwerk an tiefe, emotion und atmosphäre, gespickt mit musik, die nach innen führt - dorthin wo die seele am meisten berührt wird. dermaßen dicht, vielschichtig und durchwoben von musikalischen nuancen und feinheiten, gewinnt dieses album auch nach dem x-ten mal hören noch an schönheit.
eigentlich weiß man bereits beim opener "same ol' road", mit welch überwältigendem album man es zu tun hat. und doch ergeben erst alle 16 songs, brushstroke-zwischenspiele und wortfetzen ein schlüssiges bild, bei dem jeder klecks an der richtigen stelle sitzt. die meisten tracks auf dieser platte leben von raffinierten, vertrackten rhythmen (wie z.b. der wunderbar gegenläufige off-beat in „18 people living in harmony") und von den im hintergrund eingeflochtenen teppichen aus sounds und seltsamen geräuschen und sind vom songaufbau her verschnörkelt, ohne sich dabei in den details zu verlieren.
dredg entführen. in den himmel oder was immer sie darunter verstehen. über ihren wolken ist nicht die freiheit grenzenlos, sondern die beklemmung. mit spiritueller, geradezu sakraler kraft klagen sie von enttäuschung, verlorenheit und leere. "the opera is over / the singers have all gone home / seats are all empty." geblieben sind dredg und ein fünkchen hoffnung: "notes are silent / but music's still apparent." sie ist da, die äußere Stille, die innerlich so aufwühlt. und dabei doch eine ungeheure schönheit offenbart: "sympathy unfolds the shell / that holds all the beauty within." doch das happy end bleibt aus: "the canyon behind her" wird sich der inneren zerrissenheit noch einmal schmerzlich bewußt. "though half of me is gone / the lonesome part is there." die persönlichkeit ist gespalten, und als man ein letztes mal diese chöre hört, steht man vollkommen neben sich. mitten in einer anderen, überwältigenden welt.
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am 11. Februar 2003
...denn es hat eh keinen wert... Jeder wird in dieser Musik etwas anderes hören. Für mich war's Radiohead, aber auch Tool kommt hin. Probieren wir's mal objektiv: Dredg hat mit diesem Album etwas gemacht, was musikalisch sich von minute zu minute zu einem anderen Musikstil entwicket. Mal rockt's, mal metallt's, mal geht's beinahe in richtung drum'n bass und in "Brushstroke: An Elephant In The Delta Waves" glaube ich sogar bulgarische frauenchöre zu erkennen.
Sehr vielschichtig, mann erkennt bei jedem mal hören eine neue Ebene, auf der die Jungs agieren.
Fazit: Unbedingt Kaufenswert, wenn sie sich auch nur ein bisschen von irgendeinem Vergleich von mir oder jemand anderem angesprochen fühlen...
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