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1-10 von 27 Rezensionen werden angezeigt(5 Sterne). Alle 33 Rezensionen anzeigen
am 28. März 2018
Pünktliche Lieferung und die Musik ist super in der Aufnahme und Wiedergabe. Kann das Produkt gerne weiter empfehlen und der Preis ist auch voll in Ordnung.
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am 21. Mai 2013
Tolle Filmmusik. Was soll ich noch lange dazu sagen. Das ist hier unpraktisch. dass die Rezension erst abgeschickt werden kann, wenn man "genug" geschrieben hat. Kurz und kanpp tut es manchmal auch schon.
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am 12. Mai 2013
Wunderschön komponiert. Ein Muss für jeden Harry Potter Fan! Mir persönlich gefällt dieser Soundtrack durch die größere Abwechslung der Musikstücke im Verhältnis zu Teil 1 sogar besser.
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am 1. Januar 2013
Für alle Potter Fans ein muss. Meine Frau ist sehr begeistert von der CD. Ich persönlich finde die CD auch voll gelungen.
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am 7. September 2003
Wer sich gerne Filmmusik anhöhrt, der hat mit Sicherheit auch schon das eine oder andere von John Williams zuhause. Viele halten ihn für den besten Filmkomponisten überhaupt. Dem möchte ich auch gar nicht widersprechen, denn seine Musik hat die Filme, für die sie gemacht wurde, stark bereichert und darauf kommt es nuneinmal an: Wie gut passt die Musik zu den Bildern im Film etc. Der Verkauf der Musik auf CD ist hierbei absolute Nebensache. Wenn man sich die Musik von Kammer des Schreckens anhöhrt, ohne die dazugehörigen Bilder zu sehen, fallen einem nämlich viele Ähnlichkeiten zu beinahe allen anderen Williams-kompositionen auf. Die gleichen Instrumente, ähnliche Melodien (vor allem zu Star Wars und Jurassic Park) usw. Wenn es einmal tatsächlich 7 Harry Potter-Filme geben wird und John Williams dabei jedesmal wieder die Musik schreibt, kann man davon ausgehen, dass sich die einzelnen Soundtracks untereinander sehr ähnlich sein werden. Aber genau dies erwarten die Kinozuschauer ja auch.(Gleiches Main-Theme usw.) Die 5 Sterne gebe ich dashalb, weil der Film ohne die Musik von J.W. nicht annähernd das wäre, was er ist. Die CD kann ich nur denen empfehlen, die den Soundtrack zu Der Stein der Weisen noch nicht besitzen. Sehr viel Neues bietet er nämlich nicht, meißt sind es nur Variationen von den Stücken des ersten Teils. Trotzdem ist die Musik wunderschön.
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am 12. Juni 2013
Harry Potter geht in die zweite Runde, und wieder ist für die Musik John Williams zuständig. Williams lieferte bereits für den ersten Harry Potter die Musik und schuff so eine Welt, die jeder heute mit dem kleinen Zauberlehrling verbindet. Augrungs von sehr begrenzter Zeit bediente sich John Williams hier der Hilfe von Williams Ross, der die Aufgabe hatte Elemente aus dem ersten Teil mit in das neue Album zu bringen.

Was also bringt uns Jahr 2? Die Antwort ist hier recht leicht, viele neue Ideen gepaart mit altbewärten Themen und Motiven die sich zusammen zu einem Wunderschönen hörerlebnis verbinden.

Das Album beginnt mit dem Prolugue der neben dem bekannten Thema ( Hedwigs Theme ) auch neue musikalische Akzente setzt und alles in allem eine Spur dunkler aber nicht weniger melodiös daherkommt, bekannte Motive aus anderen Themen werden hier ebenfalls kurz zitiert. In " Fawkes the Phoenix " wird eins der großen neuen Themen eingeführt. Es hat durchaus änhlichkeiten mit dem liebes Thema aus Star Wars Episode 2 und erinnert bei zeiten auch an einen Walzer. Es ist sehr positiv und voller positiver Energie. Es ist eine der großen Melodien und zeichnet sich durch Eleganz aus, ist aber auch sehr Eingängig. Es wird im weiteren verlauf in mehreren Variationen wieder verwendet und dient als Fixpunkt der Partition.

Mit " The Chamber of Secrets " ist ein Stück zu finden, was leider in der Form nicht im Film zu hören ist. Auch wieder sehr melodisch gehalten ist dies ein dramatisches Stück was schön zu hören ist, aber in den Film nicht so recht passt. Ein netter Bonus ist es auf jeden fall, zumal es vom Potential her ein großartiges Stück ist.

Der Lehrer Gilderoy Lockhart bekommt ebenfalls sein eigenes Thema, was sehr im Mittelalter Stil gehalten ist und ebenfalls sehr melodisch ist. Auch dieses finden wir zum beispiel in " The Duelling Club " wieder. Die Spinnen bekommen natürlich auch ihre Musikalische Widmung in der Form eines sehr nervösen Thema was sich durch schnelle Streicher und Flöten definiert.

Überhaupt sind viele Themen aus dem zweiten Teil sehr eingängig und gut zum höhren, ganz unabhängig vom Film.

Das Thema vom Stein der Weise steht hier Pate für Voldemort und hat ebenfalls seinen Anteil im Album, mal leise und bedrohlich und dann wieder laut und dramatisch erklingen die berühmten 3 Töne.

Die Action von Williams hat wieder ihren hohen Standard und wird im letzten großen Stück " Duelling the Basilisk " zusätzlich von Chören begleitet, durch eine rasante Fahrt des Orchesters zieht sich hier immer wieder das Phoenix Thema wie ein Faden der Hoffnung. Williams schafft es hier wunderbar verschiedene Themen und Szenarien perfekt in Szene zu setzen und man kommt beim Höhren aus dem staunen nicht mehr heraus.

" Reunion of Friends " ist ein wundervolles Stück was neben Harrys wehmütigem Thema aus dem Ende von Teil 1 weitere bekannte Elemente enthält und durchweg nostalgisch stimmt. Zum Abschluss gibt es auf dem Album noch mal einige Hilights und bildet einen tolles Ende.

Noch mehr als beim ersten Teil gelingt es Williams hier seine eigene Welt zu schaffen, er verbindet altes und neues Material ohne das es jemals wie ein Abklatsch klingt, eher wie eine Weiterentwicklung. Ein großartiges Album was so viele Motive und Themen verbindet und einen einfach verzaubert.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. April 2009
John Williams orientierte sich im neuen Jahrtausend immer mehr an Kompositionen, die weniger auf Themen, als auf Atmosphäre bauten. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich „Minority Report“, welcher übrigens im selben Jahr, wie „The Chamber Of Secrets“ rauskam (2002). Doch der zweite „Harry Potter“-Ableger von Williams überzeugt gerade wieder durch seine wundervolle Themenvielfalt und deren Variationen, wie man Williams eben kennt. Der große Unterschied ist nur, dass nicht er selbst das Orchester dirigierte, sondern William Ross, der selbst als Filmkomponist tätig ist. Und wenn man schon länger die Filmmusiken von John Williams hört und kennt, wird einem dies an manchen Stellen sicherlich auch auffallen. Doch das soll bestimmt nicht bedeuten, dass „The Chamber Of Secrets“ weniger Qualität in Bezug auf die Komposition hat, denn bis auf ein paar kleine Augenblicke merkt man den anderen Dirigenten fast gar nicht, zumal die musikalischen größtenteils von Williams kommen. Allerdings musste Ross ein paar Mal mit an der Musik arbeiten, weil Williams mit „Minority Report“, „Star Wars Episode II“ und „Catch Me If You Can“ beschäftigt war. Doch wie auch immer: Schauen wir uns das Endergebnis an!

Ich habe schon mehrmals gelesen, dass einige „The Chamber Of Secrets“ als etwas schwache Fortsetzung ansehen und eher Williams' dritten „Harry Potter“-Score („The Prisoner Of Azcaban“) als Musterbeispiel einer guten Fortsetzung erwähnen, doch das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. „The Chamber Of Secrets“ ist eine musikalische Fortsetzung, wie man sie sich als Filmmusikfreund wünscht: Eine gelungene Mischung aus altem und neuem Material.

Die alten Themen werden vor allem im ersten Titel "Prologue Book II And The Escape From The Dursleys", aber sehr schön und interessant ist zum Beispiel die Verwendung des Quidditch-Themas als Motiv für Harrys Hinterlistigkeit in „Polyjuice Potion“ und „Cakes For Crabbe And Goyle“! Auch das Voldemort-Thema hat eine imposante Rückkehr in „Meeting Tom Riddle“.

Doch es sind vor allem die neuen, wundervollen Themen, die „The Chamber Of Secrets“ so viel Qualität und Kraft geben: „Fawkes The Phoenix“ ist das neue Hauptthema, auch wenn es nur ein Thema für den Vogel von Dumbledore ist, welcher dann im Film selbst relativ wenig Screentime hat… Seis drum, das Thema ist eins der schönsten im „Harry Potter“-Universum und eins der Highlights auf dieser CD.
„The Chamber Of Secrets“ hingegen ist das neue „böse“ Thema für die Kammer des Schreckens natürlich und richtig schön düster und imposant. Schade ist nur, dass das Stück im Film selbst kaum zu hören ist, wie viele andere der Themen hier. Das meiste Themenmaterial hier wurde für die End Credits verwendet… Hier aber kann man das Stück in vollen Zügen genießen!
„Gilderoy Lockhart“ „lockhart“ das Ganze dann wieder auf mit einem Stück, welches an eine Szene aus „Indiana Jones And The Last Crusade“ (ebenfalls von Williams) erinnert, aber hier seinen Zweck vollkommen erfüllt und gut den eingebildeten Charakter des Professors darstellt.
Das letzte große Thema ist das für Dobby, ebenfalls ein Highlight und fast schon eine Schande, dass man auch dieses Thema kaum im Film wahrnimmt… Gerade am Ende wird das Stück herrlich verspielt und gibt dem animierten Hauself überraschend viel Charakter!

Dann gibt es wieder einige herrliche Nebenmotive, wie man es ebenfalls von Williams gewohnt ist. Angefangen beim mystischen und unheimlichen „The Spiders“, bis hin zum grandiosen „The Flying Car“, wo Williams und Ross zudem einen der besten Übergänge zum legendären Harry-Thema („Hedwigs Theme“) hinbekommen.

Für diesen Teil wurde sogar ein Chor verwendet, der allerdings eher selten in Erscheinung tritt, am auffälligsten im Finale „Dueling The Basilisk“. Ansonsten ist „The Chamber Of Secrets“ wie auch sein Vorgänger an vielen Stellen sehr verspielt, bietet aber hingegen auch einige düstere Momente, gerade mit den Spinnen und dem Flashback durch Riddles Tagebuch. Auch die Action ist etwas dunkler und bedrohlicher („The Spiders“).
Und auch wenn die Titel (wie so oft bei Wiliams' Scores) nicht ganz chronologisch angeordnet sind, so überzeugt der Hörfluss mit seinen 70 Minuten doch sehr.

Meine einzigen Kritikpunkte beziehen sich auf fehlende Musik, besonders die Quidditch-Szene hätte noch gerne dabei sein können, obwohl diese aus mehreren alten Stücken des Vorgängers besteht. Und der letzte Track „Harry's Wondrous World“ ist etwas seltsam platziert… Der Titel an sich ist sehr identisch mit dem vom ersten Soundtrack (angefangen beim Namen), weißt aber dennoch einige Änderungen in der Komposition auf (besonders am Ende). Doch hier hätte man den Platz gut und gern anders nutzen können…

Fazit: Doch ich kann dieser CD einfach keinen Stern deswegen abziehen, weil „The Chamber Of Secrets“ einfach so toll ist. Williams-Kenner werden sicherlich wieder Parallelen zu anderen seiner Scores hören, aber ich kann diese CD immer wieder hören. Die neuen Themen sind klasse (und können vor allen Dingen hier richtig ausgekostet werden), die alten werden gut eingebaut, der Hörfluss ist gut und auch die etwas düstere Atmosphäre gibt dem Ganzen etwas Frisches. Eine (wieder mal) wunderbare Arbeit von Williams… und Ross.
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am 19. November 2005
Dieser Soundtrack ist von der Machart dem ersten Soundtrack sehr ähnlich. Sowohl die Leitmotive, wie auch der Aufbau sind sehr ähnlich. Doch die neuen Melodien in diesem Soundtack übertreffen noch diejenigen des ersten. Mit Fawkes the Phoenix ist der schönste Track von den ersten vier Soundtracks auf dieser CD.
Auch andere Melodien sind genial gemacht. Gilderoy Lockharts Thema ist einem Thema aus Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug (Track: No Ticket) entlehnt, aber passt hier noch viel besser.
Obwohl Jown Williams jetzt schon dreißig Jahre lang der führende Komponist in Hollywood ist, überrascht er immernoch mit neuen Stilen und Melodien, aber auch Variationen und Leitmotiven.
Respekt! Volle 5 Sterne!
PS: Es gibt eine 2-CD-Version von Harry Potter und die Kammer des Schreckens, wobei auf der Bonus-CD keine Musik sondern Bonusmaterial für den PC enthalten ist.
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am 21. Februar 2003
Selbst weniger aufmerksamen Beobachtern wird es im letzten Jahr, aber auch schon davor aufgefallen sein, dass Williams sich mit zunehmendem Alter auch zusehends von seinen Klangkonventionen der 70er, 80er und Mitte 90er loslöst. Mit den minimalistischen Passagen in „A.I.", der harschen, ungefälligen, in Teilen herrmannesquen Action- und Suspensepartitur zu „Minority Report" und den progressiven Jazzelementen in „Catch Me If You Can" weiß der Meister, fast schon wie selbstverständlich, gekonnt umzugehen, sodass man in jeder seiner noch kommenden Musiken einen neues potenzielles Highlight vermuten darf. Selbst der sehr stark in konventionellen Musikwelten schwebenden „Star Wars" - Saga verpasste der New Yorker mit eigenwilligen Percussion- und Streicherpassagen im „Attack of the Clones"-Score eine unerwartete Frischzellenkur.
Somit hat Williams neben Danny Elfman z.Z. auch den wohl beeindruckendsten Lauf unter den Filmkomponisten, sowohl was Quantität, als auch Qualität angeht, wenn auch einige der alten Fans, vormerklich die amerikanischen, diese neue Entwicklung, weg von eindeutigen Festlegungen auf konventionelle Musik, mit gemischten Gefühlen sehen. Es spricht für Williams, dass er bei aller Initiative, die er bei seinen Musiken neuerdings stärker ergreift, immer noch fähig ist, im besten Sinne traditionelle Musiken wie "Harry Potter and the Chamber of Secrets" zu komponieren, unter Zeitdruck und mit klaren qualitativen Ansprüchen.
Man merkt dem Score zwar eine gewisse, in Teilen auch filmbegründete, leicht düsterere Grundstimmung, als dem Vorgänger an, doch diese tritt vor allem erst in der zweiten Hälfte der CD verstärkt ins Licht. Die erste Hälfte ist reines Williams-Entertainment.
Nach dem Prologue: Book II and The Escape from the Dursleys, einer Variation der Themen aus Teil eins (hier muss man den Namen Williams Ross denn auch fett dahinter schreiben, geradezu exemplarisch wird indem seine Aufgabe deutlich) begegnen dem Hörer zwei hervorragende neue Themen, die, ‚wie immer' möchte man sagen, handwerklich perfekt im Konzertcharakter in Szene gesetzt werden:
Fawkes the Phoenix & The Chamber of Secrets. Ersteres ist eine wunderschöne, getragene Melodie, wie geschaffen für die voluminösen Streicher des London Symphony Orchestra, deren leichte Melancholie hervorragend dem bittersüßen, immer währenden Leben-Tod-Kreislauf des magischen Phönix-Vogels entspricht. Sie ist unmittelbar eingängig, wird aber trotz ihrer Prägnanz, ob ihrer ergreifenden Wirkung nur wohl dosiert im weiteren Scoreverlauf verwendet, hat dafür aber ausschließlich, besonders im Actionfinale, einzigartige Variationen vorzuweisen.
The Chamber of Secrets trägt dem düstereren Charakter des Filmes exquisit Rechnung, ist ähnlich eingängig wie das Phönix-Thema, wenn auch auf eine finsterere Art. Die geheimnisvolle Melodie tritt denn auch immer dann in Erscheinung, wenn die titelgebende Kammer im Film eine wichtige Bedeutung erhält. Williams zeigt beispielhaft, was man in nur knapp 4 Minuten an Abänderungen vornehmen kann. Strukturell ähneln beide Stücke freilich den gewohnten Williams-Konzertarrangements anderer Schlüsselthemen, u.a. auch dem von Across the Stars aus „Attack of the Clones".
Die unheilvoll-vorrausschauende Natur der Melodie, verbunden mit den zahlreichen Modifikationen, die sie erfährt, legen trotz ihrer im Film noch an die Kammer gebundenen Bedeutung einen Motivcharakter parallel zum düsteren Voldemort-Motiv aus Teil eins für die noch folgenden Teile nahe, während das Phönix-Thema wohl eingeengter bleiben wird (Man darf sich deshalb sicher freuen, dass der neuste Band der Buchreihe „Harry Potter and the Order of the Phoenix" heißt).
Neben dem Voldemort-Motiv, das in Meeting Tom Riddle einen aufbrausenden Auftritt hat, finden sich selbstverständlich auch viele andere Themen aus dem Vorgänger auch auf dieser CD wieder. Dem Hedwigs-Theme, das sowohl die allgegenwärtige Magie sowie die Zauberschule Hogwarts charakterisiert, widerfahren erneut viele Auftritte in den unterschiedlichsten Formen, als Andeutung ebenso wie voll ausgespielt. Ebenso das Thema aus „Harrys Wondrous World" auf der ersten CD, das mancher gerne als Schwachpunkt der ersten Partitur benennt, ist wieder vertreten
Glücklicherweise hat es auch eine Signatur auf die zweite CD geschafft, die zwar im ersten Film, aber nicht auf dessen Soundtrack zu hören war, nämlich eine düstere Streicherfigur für den nahe Hogwarts gelegenen düsteren Wald (-> Meeting Aragog).
Weitere neue thematische Ideen sind ein Motiv für den von Kenneth Branagh verkörperten, richtig schön eingebildeten Zauberlehrer Gilderoy Lockhart, das entfernt an No Ticket aus „Indiana Jones and the Last Crusade" (1989) erinnert, sowie ein warmes einfaches Thema für Dobby, den treuen Hauselfen (Track 9).
Ein von Flöten vorgetragenes Spinnenmotiv läutet am Beginn von The Spiders ein, der der (nur von einem erneut wunderbar-lyrischen Statement des Phönix-Themas in Fawkes is Reborn unterbrochenen) zweiten CD-Hälfte eine dunklere Richtung gibt. Wurden zuvor - abseits des fröhlichen Actiontracks The Flying Car - im Grunde nur die neuen Themen vorgestellt bzw. in Teilen etabliert und die alten erneut ausgespielt, so kommt Williams jetzt zu seinen von Streichern bestimmten spannungs- und von Bläsern und Schlagwerk dominierten actiongeladenen Stücken, die verdeutlichen, dass die Handlung nun ernster wird. Und gleich mit dem Stück The Spiders bekommt man eine schön schaurige Mixtur aus beiden Elementen, deren furioses wie temporeiches Finale derweil auch den kritischsten Williamsfan, selbst wenn er normalerweise Düsterem nicht viel abgewinnt, vertrösten kann; wohlbemerkt auch, weil hier, wie in jedem anderen dieser Tracks immer noch relativ eingängig komponiert wurde, wir befinden uns ja immer noch in Hogwarts.
Doch auch der zwielichtigste Winkel der Zauberschule, die Kammer des Schreckens, bleibt musikalisch nicht verborgen. Zu Hören im Action-Highlight der CD, Dueling the Basilisk, das nach der Einleitung durch die mit Abstand schönste und triumphalste Ausarbeitung des Phönix-Themas zu für Potter-Verhältnisse „brachialen" Schlagwerk- und Bläserphrasen umschwingt. Dem Anspruch des Films, auch gruselig zu sein, wird die Musik in diesem Finale besonders gerecht.
Die CD klingt mit altbekanntem thematischen Material in geringer Variation aus, was zwar wenig einfallsreich ist, der Homogenität beider Kompositionen (trotz jeweiliger Eigenständigkeit) aber zu Gute kommt, auch wenn hier besonders bei Track 20 der Vorwurf der Platzverschwendung aufkommen kann.
Fazit: Williams neuster Zauberstreich, „Harry Potter and the Chamber of Secrets", kommt um einiges frischer daher, als sein Vorgänger, was sowohl an den zahlreicheren neuen und einen Hauch besseren thematischen Ideen liegt, als auch an deren hervorragender Verflechtung mit bekanntem Material und einem Spritzer herberer wie dunkler Passagen. Auch wenn hier immer noch nicht das erhoffte Meisterwerk vorliegt, zeigt sich Williams bei diesem Heimspiel in alten Gefilden wieder äußerst gewand und zielsicher und bringt auch einmal mehr wirklich schöne, mitreißende Passagen zustande.
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am 30. April 2003
Es ist beeindruckend zu hören, wie John Williams immer noch einen Platz unter den besten Score-Komponisten überhaupt beansprucht - und das völlig zu recht.
Mit Harry Potter 2 zeigt Altmeister Williams, was noch in ihm steckt und enttäuscht den Hörer nicht. Breite, Williams-typische, epische Klänge. Musik, die noch wirklich Filmmusik im klassischem Sinne ist.
Viele Themen aus dem ersten Teil tauchen wieder auf und werden beim 2. Teil in die düsterere Ausgangslage des Films mit eingeflochten. Dazu kam das Thema "Fawkes the Phoenix" - wohl eines der eingehensten und schönsten Leitmotive des Filmjahres. Beim Gilderoy-Lockhart-Motiv wird's sogar richtig klassisch. Mit Geigenarrangements und Spinettklängen bekommt es einen barocken Touch, der dem herrlich aufgeblasen spielenden Kenneth Brennagh auf den Leib geschneidert zu sein scheint.
Alles in allem ein tolles Album, der den Film auch nach dem Kino im heimischen Wohnzimmer lebendig werden läßt.
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