Hier klicken April Flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren World Book Day 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Fire Jetzt bestellen AdelTawil longss17

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
110
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:12,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 8. Oktober 2007
Ich habe diesen Film ja vor über 10 Jahren im Kino gesehen und er war für mich damals DER romantische Film schlechthin( und ist es immer noch).Insbesondere die damals noch blutjunge Kate Winslet(18 Jahre) überraschte mit einer leidenschaftlichen und dennoch vollkommen natürlichen Spielweise, dass es einem das Herz brach( zudem hat sie dieses klassisch schöne Gesicht ,mit dem sie perfekt für einen Film dieser Epoche geschaffen war, nicht umsonst wird sie "english rose" genannt).
Emma Thompson war wie immer überragend,auch trotz ihres Alters, bei der grossartigen Spielweise schaue ich darüber hinweg.Altjüngferlich, wie einige Kommentatoren sie hier einschätzen und das Alter kritisieren, war sie keineswegs, ich denke eine altersentsprechende Schauspielerin mit diesen spielerischen Qualiäten häte man auch schwer finden können .Dass sie für das Drehbuch dann den Oscar gewann ist mehr als fällig gewesen.
Sie hat diesem Buch die moderne, aber nicht den Inhalt störende Frische gegeben, den Humor und auch hintersinnigen Witz, der im Roman nicht so vorkommt, weil er ja auch aus einer ganz anderen Zeit stammt

Hugh Grant als Edward Ferrars war passabel besetzt, er hätte etwas mehr daraus machen und aus sich herausgehen können, aber eigentlich hat er diese Zerrissenheit zwischen Verpflichtung und Gefühl noch ganz gut gelöst---aber was ich sehr schade finde, ist, dass die Kußszene, die im Bonusmaterial der DVD zu sehen ist, der Schere zum Opfer fiel und im Film nicht auftaucht. Das hätte seinen Part mit Sicherheit viel weniger hölzern erscheinen lassen.

Aber die grosse Überraschung für mich war dann Alan Rickman- ich kannte ihn damals nicht- die zuvorkommende und zärtliche,aber dabei selbstkritische und bescheidene , fast "leise" Art, wie er die Umwerbung Mariannes darstellte, haben ihn für mich sofort , noch vor Willoughby ,zum wahren, idealen Ehemann für dieses Mädchen werden lassen( was dann ja auch geschah, Charakter siegte über oberflächliche Attribute).Allein sein Blick - als er eintritt und Marianne minutenlang am Piano anschaut- atemberaubend .
Gerade er und Thompson haben uns wunderbar gezeigt, dass Vernunft UND Gefühl( so die eigentlich richtige Übersetzung von Sense and Sensibility)möglich sind , die Botschaft, die uns auch Jane Austen mit ihrem Roman vermitteln wollte
.
Auch die Nebenrollen sind exzellent besetzt:Gemma Jones als Mutter der Mädchen, Hugh Laurie als ewig nörgelnder, weilvon seiner dümmlichen Frau (auch gut :Imelda Staunton) genervter Mr Palmer,Imogen Stubbs als berechnende Lucy Steele, Richard Lumsden als blasierter Bruder von Edward und Elisabeth Spriggs als Mrs Jennings...

Also, wer romantische aber nicht kitschige Filme mag, sollte ihn sich anschauen,jedoch , wenn möglich, unbedingt in der englischen Originalfassung, nur da kommt der Charme erst richtig rüber
22 Kommentare| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. März 2006
Ich wage mal zu sagen, daß Jane Austen Ihr "Sense & Sensibility" genau so hätte sehen wollen. Diese Verfilmung ist einfach Meisterhaft und setzt das Buch wunderbar um. Die Schauspieler sind großartig (kein Wunder, wenn so ziemlich alles mitspielt, was in England zu der Zeit Rang und Namen hatte und auch heute noch hat), es gibt wunderschöne Bilder... es ist ein Film einfach zum Genießen. Ang Lee verzichtet im Gegensatz zu der aktuellen "Stolz & Vorurteil"-Verfilmung mit Keira Knightley vollkommen auf billige Hollywood-Effekte (wie z. B. Slow-Motion-Aufnahmen oder allzu melodramatische Filmmusik) und trifft somit das Herz des Buches und die Intention der Autorin punktgenau.
"Sinn & Sinnlichkeit" wächst dem Zuschauer sofort an's Herz, ohne übermäßig kitschig rüberzukommen. Man wird diesen Film auf jeden Fall mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen- weshalb er definitiv zu meinen Lieblingen gehört.
Zur DVD selbst: die Sorgfalt, die man beim Film hat walten lassen, setzt sich auch hier fort. Daß man Emma Thompson's Golden-Globe-Rede als Extra beigefügt hat, finde ich großartig: zum einen, weil sie sehr amüsant ist, zum anderen, weil sie zeigt, daß dieser Film -vollkommen zu Recht- mit Preisen ausgezeichnet wurde.
5 absolut verdiente Sterne!
11 Kommentar| 56 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Diesen Film sah ich einmal durch Zufall im Fernsehen und er hat mich sofort fasziniert und mich zum ersten Mal mit Jane Austen in Berührung gebracht. Die Geschichte ist sehr dramatisch, sprüht aber ebenso über vor Dialogwitz und Liebe. Mir besonders angetan hat es in diesem Film die wunderbare Kate Winslet (hat eigentlich schon mal jemand eine schlechte Performance von ihr gesehen???), die die ungestüme, romantische Marianne Dashwood mit einer kaum zu bremsenden Spielfreude darstellt. Aber auch Alan Rickman ist mit seinem eher zurückgenommen Spiel sehr überzeugend. Jedenfalls habe ich ihm seinen melancholischen Charakter jede Minute in dem Film abgenommen. Emma Thompson als Elinor ist mir ein wenig zu alt, aber dennoch überzeugend als Gegenpol der ungestümen Marianne. Und Hugh Grant... nun, er tut das, was er gut kann. Den etwas tollpatschigen, schüchternen Engländer mit dem Dackelblick spielen.
Sicherlich würde der Film aber nicht so gut wirken, wenn nicht das Drumherum so stimmen würde. Die Landschaftsaufnahmen, Cottages und Herrenhäuser. Die Kostüme, Frisuren, all das versetzt einen in die Welt des damaligen Englands. Auch die Dialoge sind in der damaligen Sprache gesprochen, was einem aber schon nach wenigen Minuten nicht mehr auffällt. Tatsächlich passt es zum Geschehen und wirkt niemals hausbacken oder altmodisch. Für alle Jane Austen Fans und die, die es werden wollen, ein Genuß und eine Empfehlung.
0Kommentar| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2007
Wahrscheinlich bin ich voreingenommen: Sinn und Sinnlichkeit war die erste Austen Verfilmung die ich gesehen habe, und ich war schon vor 10 Jahren von dieser Verfilmung begeistert. Emma Thompson, Hugh Grant, Kate Winslet, Alan Rickman, und Greg Wise sind alle in Bestform, meiner Meinung nach ist vor allem Kate Winslet die Rolle der Marianne wirklich auf den Leib geschneidert. Und diese Klasse zieht sich durch alle Bereiche des Films: Die Ausstattung, die Gebäude, das gesamte Umfeld wirkt einfach sehr passend. In meinen Augen ist dies die harmonischste Jane Austen Verfilmung, da wirkt wirklich alles wie aus einem Guss.

Der Bonus-Teil der DVD ist für mich ein besonderer Genuss. Emma Thompsons Rede anlässlich der Golden Globe Verleihung ist einfach wunderbar, ihre Jane Austen Imitation hat Charme, Witz und ein erquickendes Quäntchen Frechheit. Alleine dieser Bonus-Beitrag rechtfertigt in meinen Augen den Kauf der DVD. Auch die Kommentare zur Entstehung des Filmes sind interssant. So erfährt man, dass sich die Jane Austen Gesellschaft beschwerte als Hugh Grant für die Rolle von Edward Ferrars ausgewählt wurde. Grund für die ablehnende Haltung: Hugh Grant sei "zu gutaussehend". Oder dass Prinz Charles bei einer Vorführung das schöne Cottage der Dashwoods bewunderte, und die Produzentin fragte, wem denn dieses Cottage gehöre. "Es gehört Ihnen!" bekam er zur Antwort. Was mir nach wie vor ein Schmunzeln entlockt ist dass "Elinor" Emma Thompson im wirklichen Leben seit einigen Jahren mit "Wilhoughby" Greg Wise verheiratet ist.

Schade: Bei meiner DVD scheint die Steuerung defekt zu sein, und das Bedienen ist daher reichlich mühsam. Das kann aber durchaus ein Einzelschicksal sein.
0Kommentar| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 3. Januar 2001
"Sinn und Sinnlichkeit" oder vielleicht besser "Verstand und Gefühl", dieser Titel steht für die beiden Schwestern Elinor und Marianne, grandios gespielt von Emma Thompson und Kate Winslet. Aber natürlich ist die Sache nicht ganz so einfach - Elinor bleibt nicht gefühllos, und Marianne kommt zum Schluß auch noch zu Verstand. Doch bis es soweit ist, martern uns Emma Thompson (Drehbuch) und Ang Lee (Regie) in Vertretung von Jane Austen fast mit falschen Hoffnungen, Mißverständnissen, peinlichen Situationen, versöhnen uns dann aber doch wieder mit Witz, Lebensmut und Poesie. Wer dies alles übersteht, wird am Ende reich belohnt und braucht sich seiner Tränen nicht zu schämen. Jede Nebenrolle ist hier perfekt besetzt, man achte besonders auf Alan Rickman als Colonel Brandon, der als Bösewicht ("Die Hard") bekannt wurde und zuletzt eine recht mürrische Stimme Gottes in Kevin Smiths Bravourstück "Dogma" abgab. Hier ist er plötzlich zerbrechlich und herzenswarm; wunderbar, wie gut manchmal eine Besetzung gegen den Typ aufgeht. Und am stammelnden Hugh Grant ("Excellent", "Perfect"), dem einzigen Briten der Welt mit lupenreinem Queens-English, kann man sich sowieso nie sattsehen. Man hat jederzeit das Gefühl, daß hier das Optimum aus diesem Stoff herausgeholt wurde - gäbe es doch mehr Literaturverfilmungen diesen Ranges (9/10). Die DVD ist tadellos in Bild und Ton, bietet aber keinerlei Extras und ist daher eigentlich etwas teuer.
0Kommentar| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dies ist die einfühlsame und romantische Umsetzung eines Jane-Austen-Klassikers.

Es geht um zwei sehr unterschiedliche Schwestern, die durch den frühen Tod ihres Vaters einen sozialen Abstieg erleiden und in eine ungewisse Zukunft blicken. Die vernünftige, ältere Schwester Elinor (Emma Thompson) sieht sich nach einer erschwinglichen, neuen Heimat für ihre Familie um und auch wenn sie sich unsterblich in den jüngeren Sohn ihrer Schwägerin verliebt, sagt ihr Verstand, dass eine gewünschte Verbindung aufgrund des großen gesellschaftlichen Abstandes wohl nie zustande kommen wird. Obwohl ihre romantische Schwester, Marianne (Kate Winslet), es seltsam findet, dass ihre Schwester an dem unbeholfenen Edward Ferres (Hugh Grant) Gefallen findet, kann sie sich nicht vorstellen, dass wahre Liebende für immer getrennt werden. Sie selbst findet in der neuen Heimat bald einen Galan, der ihre Erwartungen erfüllt. Doch Mr. Willoughby (Greg Wise) scheint Geld wichtiger als die Liebe zu sein. Müssen die Schwestern wirklich auf die Liebe ihres Lebens verzichten?

Es ist wirklich ein Glücksfall für diese filmische Umsetzung, dass Mrs. Emma Thompson mit der Fertigung des Drehbuches beauftragt wurde. Obwohl der Stil und der Humor der Buchvorlage übernommen wurde, ist deutlich zu erkennen, wie viel Mühe aufgewendet wurde, um den Zuschauern von heute die Gefühle und die Ansichten der Zeitgenossen Jane Austens näher zu bringen. Dafür hat Mrs. Thompson auch wirklich einen Oscar verdient.

Mit Liebe zum Detail wurden auch die Schauplätze für die einzelnen Handlungsabschnitte gewählt. Ebenso unterstreicht die jeweilige Garderobe die unterschiedlichen Charaktere der Darsteller. Und nicht zuletzt unterstützen die schönen Klavierstücke die dargestellten Gefühle.

Wer bereits diesen Film auf Video besitzt, könnte sich trotzdem für den Kauf dieser DVD entscheiden. Denn hier ist eine herausgeschnittene Szene zu finden, die schmerzlich vermisst wurde. Es handelt sich um die Kuss-Szene zwischen Elinor und Edward. Aber nicht nur wegen des Kusses ist diese Szene sehenswert. Hier wird auch erklärt, warum die Familie Ferres fälschlicherweise den Eindruck bekommen hat, dass Colonel Brandons Besuche in London Elinor galten. Auch die anderen kleinen Extras lassen sich wirklich sehen!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2005
Zum ersten Mal hörte ich von dem Film, während ich die Oscarverleihung (ich meine es war März 1996) im Fernsehen verfolgte.
Bestes Drehbuch: Emma Thompson für den Film Sense and Sensibility (Sinn und Sinnlichkeit).
Mein Interesse für den Film war von da an geweckt! Als ich den Film dann das erste Mal sah, war ich mehr als angetan! Das war ein romantischer Ausflug in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Epoche, die uns auch heute noch viel zu erzählen hat. Ich war begeistert vom einfühlsamen Spiel, leisem Witz und der schönen Umgebung.
Besonders Kate Winslet als Marianne, die als leidenschaftliche, romantisch veranlagte, ungezwungene und kein Blatt vor den Mund nehmende Schwester überzeugte, war ein filmischer Hochgenuß.
Vor Emma Thompson "ziehe ich meinen Hut". Ihr Spiel der vernünftigen, vom Verstand geleiteten älteren Schwester Elinor, die ihre Liebe für Edward vor keinem offenbaren kann, sie aus Vernunft nicht offenbaren darf und mit gebrochenem Herzen der Hoffnungslosigkeit ihrer Liebe begegnen muß, ist einfach großartig. Das ist kein Spiel mehr...
Das Finale, "ihr Finale" ist von einer unbeschreiblichen Intensität, daß einem nichts anderes übrig bleibt, als mit ihr zu weinen, mit ihr glücklich zu sein und zu erkennen, daß die Hoffnung immer zuletzt stirbt.
Alan Rickman als melancholischer Mann in den besten Jahren ist sehr überzeugend. Auch wenn nicht unbedingt durch seine Schönheit und Jugend auffallend, gewinnt er das Herz der Angebeteten (und der Zuschauer) durch seine Güte und seine Geduld und macht ihn dadurch attraktiver denn je.
Das alles ist in erster Linie der Schreibkunst Jane Austens zurückzuführen, die die Romanvorlage für diesen Film (um 1816 rum) verfaßte. Jane Austen haben wir außerdem "Emma", "Mansfield Park", "Persuasion" und nicht zu vergessen "Stolz und Vorurteil" mit Colin Firth (dem stolzen Mr. Darcy) zu verdanken. Letzterer Film wird übrigens gerade neu produziert (ab 06.10.2005 in deutschen Kinos zu bewundern). Wir dürfen auf Keira Knightley und Matthew MacFadyen in den Hauptrollen gespannt sein. Ich bin es auf jeden Fall und freue mich schon darauf.
Fazit: Ich empfehle jedem, die Jane Austen Filme in seinem/ihrem Repertoire aufzunehmen, sie sind es allemal wert!
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2003
When Emma Thompson was approached with the suggestion to write a screenplay based on Jane Austen's first novel "Sense and Sensibility" (1811), she was somewhat doubtful because, as she explains on the DVD's commentary track, she felt that other Austen works, like the more expressive "Emma" and "Persuasion" or the sardonic "Pride and Prejudice" (already the subject of several adaptations) would have been more suitable. Four years and 14 screenplay drafts later (the first, a 300-page handwritten dramatization of the novel's every scene), "Sense and Sensibility" made its grand entrance into theaters worldwide and mesmerized audiences and critics alike, resulting in an Oscar for Thompson's screenplay and six further nominations (Best Picture, Leading Actress - Thompson -, Supporting Actress - Kate Winslet -, Adapted Screenplay, Cinematography, Score - for 20 minutes' worth of composition - and Costume Design); and double honors as Best Picture and for Thompson's screenplay at the Golden Globes.
More than simple romances, Jane Austen's novels are delicately constructed pieces of social commentary, written from her rural Hampshire's perspective. Mostly confined to life in her father's parish, she was nevertheless well aware of early 19th century England's society at large, and fiercely critical of the loss of morals and decorum she saw in its pre-industrial emergent city life. Moreover, experience and observation had made her acutely aware of the corsets forced onto women in fashion terms as much as by social norms, confining them to inactivity and complete dependency on their families' and their (future) husbands' money. And among this movie's greatest strengths is the manner in which it maintains that underlying theme of Austen's writing and brings it to a contemporary audience's attention. "You talk about feeling idle and useless: imagine how that is compounded when one has no hope and no choice of any occupation whatsoever," Elinor Dashwood (Thompson) tells her almost-suitor Edward Ferrars, and when he replies that "our circumstances are therefore precisely the same," she corrects him: "Except that you will inherit your fortune - we cannot even earn ours."
Rescuing much from the first draft dramatization of Austen's novel and amplifying where necessary, Emma Thompson and director Ang Lee ("who most unexplainably seems to understand me better than I understand myself," Thompson said in her mock-Austen Golden Globe speech) produced a movie scrupulously faithful to what is known about Austen's world and at the same time incredibly modern, thus emphasizing the novel's timeless quality. Paintings were consulted for the movie's production design, and indeed, almost every camera frame - both landscapes and interiors - has the feeling of a picture by a period painter. Thompson cleverly uses poetry where the novel does not contain dialogue; and again, she does so in a manner entirely faithful to Austen's subtleties - most prominently in the joint recital of Shakespeare's Sonnet 116 by Marianne Dashwood (Kate Winslet) and John Willoughby (Greg Wise), where an ever so slight inaccuracy in his rendition of a sonnet he claims to love foreshadows his lacking sincerity.
"Sense and Sensibility" revolves around Elinor and Marianne Dashwood, their quest for a suitable husband, and the sisters' relationship with each other. Emma Thompson maintains that she did not write the screenplay with herself as Elinor in mind and would not have been accepted for that role but for the success of her previous films ("Howards End," "The Remains of the Day"); yet, it is hard to imagine who could have better played sensible Elinor: "effectual, ... [possessing] a coolness of judgment, which qualified her, though only nineteen [and thus considerably younger than Thompson], to be the counselor of her mother." And real-life 19-year-old Kate Winslet embodies sensitive, artistic Marianne: "eager in everything; [without] moderation ... generous, amiable, interesting: ... everything but prudent." (As an older actress was sought for that part, her agent presented her as 25.) An early scene in which Marianne recites Hartley Coleridge's Sonnet VII ("Is love a fancy or a feeling? No. It is immortal as immaculate truth") symbolizes the sisters' relationship and their personalities, as Marianne mocks Elinor's seemingly cool response to Edward's budding affection. (Mostly taken from the novel, the scene is embellished by the screenplay's sole inexactitude: Coleridge's sonnets were only published 22 years later). Yet, when all her hope seems shattered, Elinor, in a rare outburst of emotion, rebukes her sister: "What do you know of my heart?" - only to comfort her again when she sees that Marianne is equally distraught.
Hugh Grant and Alan Rickman similarly perfectly portray the sisters' suitors Edward Ferrars and Colonel Brandon, both embodying the qualities Austen considered essential: simplicity, sincerity and a firm sense of morality. Willoughby, on the other hand, while entering the story like the proverbial knight on a white horse who rescues the injured Marianne, does not live up to the high expectations he evokes; he causes Marianne to unacceptably abandon decorum and, just as he misspoke in that line from Shakespeare's sonnet, his love eventually "bends with the remover to remove." Similarly, Lucy Steele (Imogen Stubbs), the near-stumbling block to Elinor's happiness, ultimately proves driven by nothing but an "unceasing attention to self-interest ... with no other sacrifice than that of time and conscience" (Austen) and is, despite a fortuitous marriage, as marginalized as the Dashwoods' greedy sister-in-law Fanny (Harriet Walter). Conversely, the boisterous Sir John Middleton and his garrulous mother-in-law, while annoying in their insensitivity, are essentially goodnatured; and marvelously portrayed in their flawed but warmhearted ways by Robert Hardy and Elizabeth Spriggs.
"Sense and Sensibility" came out at the height of the mid-1990s' Jane Austen revival. Of all movies released then, and alongside 1996's "Emma" (which has "Hollywood" written all over it) and the BBC's "Pride and Prejudice" (which finally established Colin Firth as the leading man in the U.S. that he had long been in Britain), Emma Thompson's "Sense and Sensibility" is one of those adaptations that future generations of moviegoers will likely turn to in years to come. And it is truly an experience not to be missed.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2006
Wer nicht genug von Jane Austen kriegen kann, ist hier richtig.Natürlich einige Szenen des Buches fallen weg, aber sie sind von geringer Bedeutung.Sehr schön und liebevoll umgesetzt.Tolle Schauspieler, Austen´s subtiler, charmanter Humor, sehr schöne Bilder und Texte(ganz besonders in Englisch).
Als Extras gibt´s noch Emma Tompsons Golden-Globe-Rede, die sehr lustig ist.
Fazit:Für Austen-Fans und einfach Romantikliebhaber!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2006
Dank der gewohnten erstklassischen Leitungen von Englands besten Schauspielern wie Alan Rickman, Emma Thompson und Hugh Grant,ist es perfekt gelungen diesen Film an das Buch von Jane Austen zu adaptieren. Das ist vor allem auch dem Drehbuch von Emma Thompson zu verdanken, die es nicht immer einfach hatte alle Ihre Ideen durchzusetzen und natürlich auch in Anbetracht der Zeit Kürzungen zulassen mußte. Dafür daß man ein Buch auf die Dauer von 131 Minuten kürzen muß, ist die Verfilmung perfekt gelungen. Nicht umsonst wurde dieser Film mit einem Oskar für das Drehbuch ausgezeichnet.
Die Schauspieler verstehen es die Stimmung und die Gefühle auch ohne große Worte zu vermitteln. Mir persönlich gefällt er am besten in der Orginalversion, denn die Sprache und Stimmen der Schauspieler, sind eigentlich zu schade um sie zu synchronisieren.
"Sense and Sensibility" hat viele gefühlvolle, traurige und auch wirklich komische Momente. Jane Austens' Humor wird hier nicht vernachlässigt.
Dieser Film hinterläßt einfach ein gutes Gefühl und man wird nicht müde ihn immer wieder anzusehen. Er ist eindeutig einer meiner Lieblingsfilme.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden