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am 13. September 2002
Für mich waren diese makaberen Szenen in dem Film einfach unvorstellbar, zum Beispiel in der Koranschule: Die Kinder beten laut den Koran herunter, das "Klassenzimmer" ähnelt einem Keller, zwischendurch fragt der Mullah einzelne Kinder, was man mit einer Kalaschnikov oder anderen Waffen machen kann. Dann kommt er zu Khak, der den Koran nicht rezitieren kann und verweist ihn von der Schule. Der Junge trifft die jetzt alleinreisende Nafas und bietet ihr an, natürlich für Geld, sie nach Kandahar zu bringen. In der Wüste kommen sie an einen Brunnen von dem Nafas trinkt und direkt krank wird. Khak bringt sie zum Arzt. Der Arzt redet nicht direkt mit ihr, sondern sagt dem Jungen, dass sie zum Beispiel husten soll, und zwischen den beiden ist eine Wand mit einem kleinen Loch, damit der Arzt ihr in die Ohren oder den Mund sehen kann.
Und weiter geht die Reise: In einem Lager vom Roten Kreuz wird heftig um neue Protesen gefeilscht, alles Männer, die auf dem Feld durch Minen ihre Hände oder Beine verloren haben. Plötzlich fliegt ein Flugzeug über das Lager hinweg und schmeisst neue Beine an Fallschirmen herunter...
Nafas ist kurz vor dem Ziel, doch ob sie es bis nach Kandahar zu ihrer Schwester schafft, um sie zu retten, müssen Sie selber sehen. Ich kann nur sagen, es gibt kein Happy-End.
Der Film ist sehr empfehlenswert!!! Man bekommt einen entsetzlichen Eindruck über das Afghanistan der Taliban und das ist mit Sicherheit noch nicht alles, was der Film zeigt.
Persönlicher Buchtip zu diesem Thema:
"Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen. Die Geschichte der Shirin Gol".
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am 14. September 2004
Der Film behandelt im Grunde das Thema wie eine zum Suizid entschlossene Frau von Schönheit und Sinn des Lebens zu überzeugen ist, und zwar vor dem Hintergrund eines Katastrophenszenarios, in dem Gewalt, Unterdrückung, Unfreiheit und absolute Armut herschen. Dei einzelnen Menschen, die sich hier behaupten müssen, "schlagen sich so durch"; Vertrauen ist nicht möglich, und dennoch entwickelt man Sympathien für die Figuren des Films.
absolut sehenswerter Film in schönen Bildern fotographiert, möglicherweise ungeeignet für den netten, leichten Videoabend mit Chips und Bier
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am 13. September 2008
Das junge Mädchen Nafas hatte Glück, sie konnte mit ihrer Familie aus Afghanistan fliehen und in Kanada aufwachsen. Ihre Schwester wurde zurück gelassen. Sie verlor ihre Beine im Minenfeld. Nach zwanzig Jahren, erhält Nafas einen beunruhigenden Brief von Ihrer Schwester. Diese teilt mit, sich das Leben zu neben und zwar am Tag der letzten Sonnenfinsternis des zwanzigsten Jahrhunderts.

Nafas reist in den Iran. An der Grenze zu Afghanistan schließt sie sich einem Flüchtling als dessen vierte Frau an. Anders ist für sie ein Fortkommen in Afghanistan nicht möglich. Der Mann kehrt bald um und Nafas braucht einen neuen Führer. Der Junge Khak, gerade aus der Koranschule wegen Dummheit geflogen, bietet sich an und die Reise geht weiter bis Nafas an unsauberen Wasser erkrankt. Ein Arzt hilft Nafas weiter und durch ihn kommt sie zu einem Lazarett mit durch Landminen verstümmelten Menschen. Die Reise geht weiter zu einer Hochzeitsgesellschaft. Ein Trupp bewaffneter Männer erscheint.

Der Film zeigt in einzelnen Szenen das Leben in einem Land, in dem Armut und Leid selbstverständlich und gottgewollt sind. Leben und Gesundheit sind nur ein kurzes Geschenk, das jederzeit durch eine dumme Willkür genommen werden kann. Das Festhalten an diesen Denkstrukturen bereitet einem Freigeist Angst. Ebenso wie der freie Umgang mit Waffen und das durch Landminen verursachte Leid. Beeindruckende pittoreske Bilder, filigrane bis nervige Dialoge, zahlreiche überraschende Wendungen generieren einen anstrengendes, authentisches Filmwerk, das unter die Haut geht.
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Eine Frau macht sich alleine auf den Weg nach Afghanistan, um nach ihrer Schwester zu suchen, die ihr in einem Brief angekündigt hat, sich zu einem bestimmten Tag das Leben zu nehmen. Die Zeit drängt, aber die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, sind riesig groß.
Der Film beginnt, als ihr noch 3 Tage verbleiben. Sie versucht über den Iran als 4. Ehefrau eines zurückkehrenden Flüchtlings und dessen Familien einzureisen. Doch der angeheuerte Fahrer raubt alle mit Hilfe eines Komplizen aus und sie muss nun alleine zu Fuß weiter, da die nun mittellose Familie umkehren möchte. Auf einem Friedhof heuert sie einen Jugendlichen an, der gerade aus einer Koranschule geworfen wurde, um sie nach Kandahar zu geleiten. Als sie krank wird, vertraut sie sich einem Arzt an, der sich als amerikanischer Sinnsuchender herausstellt und sie mit seinem Pferdewagen bis zu einer Ersatzbein-Ausgabestelle des 'Roten Kreuzes' bringt. Auch dort vertraut sie sich wieder einem Mann an, der sie in eine Hochzeitsgesellschaft einschleust, die auf dem Weg nach Kandahar ist.....

Noch vor dem "Drachenläufer" macht sich jemand, hier eine Frau, auf den Weg zurück in ihr Geburtsland Afghanistan. Auch sie ist vor Jahren geflohen und hat unterdessen in Kanada ein neues, freies Leben begonnen. Erschwerend für eine Frau auf dieser Reise kommt hinzu, dass sie eigentlich nicht ohne Mann reisen darf und die ganze Zeit unter der Burka versteckt sein muss. Doch sie nimmt die Strapazen auf sich, um ihre Schwester zu retten.

Eine eindrucksvolle Reise in eine uns völlig fremde Welt. Nicht hollywoodlike, sondern bewusst authentisch gehalten. Eindrucksvolle, ungewöhnliche Bilder, die zum Teil lange hängen bleiben werden, z.B. als Prothesenbeine an Fallschirmen vom Himmel schweben.

Auf der DVD gibt es viele Extras, u.a. Informatives über Afghanistan.
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