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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
7
Amandla
Format: Audio CD|Ändern
Preis:10,11 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 5. Mai 2014
O.k., natürlich hatte hier wieder Marcus Miller die Fäden in der Hand, aber letztendlich fällt der Glanz eben auf den Hauptdarsteller zurück. Im Gegensatz zu dem '86er Album Tutu, das mir stellenweise zu synthetisch geraten ist, werden hier nicht alle Instrumente, außer der Trompete natürlich, von Miller eingespielt. Ich denke, das macht den großen Unterschied aus. Es geht meist wieder recht funky zu und Syntheziser werden (sparsam) eingesetzt, aber alles wirkt mehr geerdet, jazziger. Am Saxophon im wichtigen Gegenpart zu Miles Davis glänzt Kenny Garrett, am Schlagzeug sitzt meist Omar Hakim, Marcus Miller gibt ein paar schöne Basseinlagen, dann sind noch einige Gitarristen im Einsatz und u.a. Paulinho Da Costa spielt Percussions. Meine Lieblingsstücke sind das einleitend groovige "Catembe", das erhabene "Hannibal", das balladeske "Amandla" mit Joe Sample am Piano und vor Allem die Hommage an den innovativen, legendären Jaco Pastorius, hier schlicht betitelt "Mr Pastorius". Das ist wirklich ein würdiges Stück Musik, das Davis, Miller, Al Foster und Jason Miles hier zelebrieren und auch das jazzigste Stück des Albums, das im Zeitraum 1987 bis 1989 entstand.
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am 9. Mai 2011
Miles Davis.... nach der Veröffentlichung von "Tutu" war für so manchen seiner Fans die Zeit des Meisters abgelaufen,ich belächele noch Heute die Puristen, die teilweise bis Heute noch nicht begriffen haben, das auch in der Musik die Entwicklung weiter geht. Miles hatte das immer und zu jeder Zeit nicht nur begriffen, sondern auch immer wieder die jüngere Generation der Musiker mit einbezogen, er hat gierig auch deren Wissen, Können und Musikverständnis aufgesaugt und dabei für sich viel Neues entdeckt , was dann scheinbar spielerisch mit seiner schon fast unerreichbaren Kunst des Trompetenspiels in seinen Kompositionen mehr als nur Beachtung fand.

So auch zu hören auf der 1989 erschienenen CD "Amandla" eingespielt mit der "Creme de la Creme" der damals "jungen" Wilden, allen voran der Bassist Marcus Miller, der auch den größten Teil der Kompositionen stellte..

Miles Davis- Amandla 1989 CD (hier als Original Recording Remastered Version 2002)

1. Catémbe 5:35 (Marcus Miller)
2. Cobra 5:15 (George Duke)
3. Big Time 5:40 (Marcus Miller)
4. Hannibal 5:49 (Marcus Miller)
5. Jo-Jo 4:51 (Marcus Miller)
6. Amandla 5:20 (Marcus Miller)
7. Jilli 5:05 (John Bigham)
8. Mr. Pastorius 5:41 (Marcus Miller)

Als Verehrer von Miles Davis neutral oder meinungslos zu bleiben ist schwer und gar eine seine Veröffentlichungen als schlecht zu bezeichnen, sehe ich schon gerade im Fall von Miles Davis als eine Anmaßung an...mir selber ist es einfach noch nicht passiert, das ich ein Album von ihm in den Händen hatte, von dem ich enttäuscht war oder welches mir nicht unter die Haut gegangen ist'obwohl auch ich gerade beim sogenannten Beginn seiner
"letzten Dekade" (1981-1991) wieder meine Gefühle völlig umstellen musste, was ich aber bei Miles schon mal zu beginn seiner 70ziger Electric Miles Time getan habe, welche für mich auch sehr spannend war.

Die "Amandla" sehe ich als eine gelungene Fortführung seiner Arbeit der 80ziger, die seine enorme Experimentierfreude gerade mit moderneren Sounds erneut gut dokumentiert...die Liste seiner Mitstreiter spricht ihre eigene Sprache...

Trompete: Miles Davis
Keyboards, Synclavier: George Duke
Schlagzeug: Omar Hakim, Al Foster
Gitarre: Steve Khan, Michael Landau
Piano: Joe Sample
Gitarre, Percussion: Jean-Paul Bourelly
Sologitarre : Foley
Percussion : Don Alias, Bashiri Johnson, Mino Cinelu, Paulinho Da Costa
Gitarre, Keyboards, Drum-Programmierung: John Bigham
Keyboards: Joey DeFrancesco
Sopran-, Alt-Sax: Kenny Garrett
Tenor-Sax: Rick Margitza
Synthesizer: Jason Miles
Bass, Bassklarinette: Marcus Miller

Krönender Höhepunkt auf diesen für mich wirklich hervorragendem Album ist seine vom Herzen kommende Trompetenhommage an Jaco Pastorius, höchst emotional und unter die Haut gehend...wenn man weiß, wie gerade Miles den viel zu frühen Tod dieses damaligen Ausnahme Bassisten immer wieder bedauerte.

Übrigens.. "Amandla" bedeutet in der Sprache des Volkes der Zulu "Freiheit" und ist somit auch als sein politischer Beitrag zur damaligen Situation in Südafrika zu sehen

Hier kann ich Euch ein wirklich leckeres Stück "Miles Davis-Music" empfehlen...nach dem ich mich nun wieder mal viele Stunden damit beschäftigt habe, fällt es mir nicht schwer sie nun endgültig in meine persönliche "Hall of Fame" auf zunehmen...

Kaufempfehlung und auf alles volle Punktzahl !!!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. April 2013
Nach Tutu und Siesta ist A m a n d l a meine letzte CD von Miles Davis:
ein großartiger Abschluss dieser "Dreier-Serie" und, nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit dem hervorragenden Marcus Miller, ein letzter Höhepunkt seines Schaffens.
Diese Musik krönt für mich die unglaubliche Schaffenskraft dieses ungewöhnlichen Musikers, der die Entwicklung des Jazz maßgeblich beeinflusst und mitbestimmt hat. Für mich war Miles Davis der wichtigste Jazzer unserer Zeit!
Walter Oskar
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am 8. November 2014
Diese CD lohnt sich auch für NichtJazzFans. Im Grunde - also nach vielen Jahren - die einzige Miles-CD, der ich 5 Sterne geben möchte. Die Produzenten der CD hatten Miles offenbar eingeimpft, dass sein Sound besser wirkt, wenn er auf komplexe 5-Minuten-stücke setzt - wenngleich das manchmal eine "unschöne" Ausblende am Songende bedeutet.
Für die JazzFan-Tradtionalisten waren schon andere Musiker auf den Plan getreten, z.B. W.Marsalis. Ich denke, das alte Jazz-Gemäuer hat Miles Davis, der sich immer als Avantgarde und Superstar (ähnlich Prince) sah, da schon gar nicht mehr interessiert. Er wollte da heraus, und ich finde, das letzte wirkliche Spätwerk ohne PostProduction ist der Höhepunkt in seinem Schaffen - die Vereinigungsmenge von Pop und Jazz. Nach den m.E. leicht ver(w)irrten ("Decoy") oder auch (zu) brettharten 80er-Alben ("Tutu") fand ich Amandla in der Tat sehr versöhnlich. Das Auftaktstück klingt sehr "tropisch" und ist wirklich exzellent, das ist zwar weder Afrika noch Karibik, aber es ist, wie ich sagen möchte, die Vorstellung amerikanischer Musiker, wie Afrika oder die Tropen klingen könnten. Sehr geglückt auch die Stücke Hannibal und das stark nach Prince klingende Titelstück, welches sehr lyrische Passagen einerseits über einem "sturen Maschinenbeat", andererseits über vertracktem synthetischem Geplugger und exotischer Percussion enthält.
Das mag zwar alles Fusion sein (und eben kein Post-Bop oder gar Hard-Bop für Puristen), aber doch sehr geschlossen und schön konzentriert. Davis spielt seine schon damals legendäre gestopfte Trompete auch hier wieder kürzelhaft und brüchig - und man muss diesen Ton schon mögen, das stimmt. Die brutale Härte, die mich am Trompeten-Funk von "Tutu" (ein paar Jahre zuvor) fast entsetzte, fehlt hier aber. Eine offen gespielte Passage gibt es nach langen Jahren auch wieder einmal, nämlich im schönen Abgesang auf Jaco Pastorius. Und eines - Melodien sind auch eine Menge dabei!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. März 2014
Die Jazz Puristen hatten mit Davis` Warner Bros. output (und seinem vorletzten Columbia Album ,You're Under Arrest' ('Aura' wurde 1989 noch nachgeschossen, datiert aber von 1985)) immer ein großes Problem - zu poppig waren die, v.a. das Hit Album ,Tutu`. ,Amandla` versöhnte da ein wenig, obwohl es sich wie eine logische Fortsetzung von ,Tutu` anhört. Auch hier hat neben Miles, Marcus Miller, das Produktions-Zepter in der Hand, was bedeutet - viel electronic, oftmals funkige Rhythmen und ein Klangbild, das naturgemäß glatter und polierter daherkommt, als Miles erste wilde Funk Phase á la ,On The Corner`.

Der Unterschied zu Tutu liegt aber in den Kompositionen - die Themen sind hier nicht ganz so gefällig, gehen nicht so schnell ins Ohr und die Arrangements lassen auch ungleich mehr Raum für Improvisationen als auf ,Tutu`. ,Big Time` ist vielleicht noch das poppigste Stück hier drauf.

Davis` ,chops` sind noch voll intakt, seine Phrasierungen über weite Strecken eine echte Offenbarung und die relativ glatte Produktion kommt auch den Mitmusikern wie Kenny Garrett oder Steve Khan zugute. Miller's Bass und seine Beats sind wie immer absolut auf dem Punkt.

Glücklich machte er die Jazz-Fraktion mit diesem Album auch nicht, aber versöhnte Sie ein wenig. Dass sein letzter Streich ein Ausflug in den verpöhnten Hip-Hop werden sollte, ahnten die damals noch nicht, aber wahre Freigeister wie Miles müssen das Stamm-Publikum verstören um ganz vorne dabei zu sein.

Ein Album jedenfalls, dessen Anschaffung definitiv lohnenswert ist, für Fusion Liebhaber sowieso, aber auch für Miles Kenner mit offenem Horizont. Was dieser Mann in seinen letzten 10 Jahre musikalisch noch auf die Beine gestellt hat wird ohenhin viel zu oft unterschätzt...
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am 8. Dezember 2003
Für "Amandla" übernahm Miles Davis 1989 ein letztes Mal die Rolle des Bandleaders, die er auf den Vorgänger-CDs ("Tutu" und "Siesta") größtenteils an den Fender-Bassisten Marcus Miller abgetreten hatte.
Auf "Amandla" ist die Elite von Miles' damaliger Liveband zu hören, d.h. neben Marcus Miller (als Multi-Instrumentalist) z.B. Kenny Garrett (Alt-Saxofon), Paulinho da Costa (Percussioni), Foley (Gitarre) oder Omar Hakim (Drums).
"Amandla" orientiert sich zwar am Sound des Vorgänger-Albums "Tutu" - allerdings mit einem stärkeren Sinn für menschliches Zwischenspiel. Beispiele hierfür sind die Stücke "Jo-jo" und "Jilli" mit wunderschönen Call-and-Response-Teilen zwischen Kenny Garretts fettem Sax-Sound und Miles Davis' zerbrechlichen, gedämpften Trompeten-Phrasen. Mit klassich undedämpfter Trompete zollt Miles Davis dem kurz zuvor verstorbenen "Mr. Pastorius" Tribut - eine Komposition, deren Akkordfolgen (wie auch das Titelstück "Amandla") an Miles' traditionelle Balladen erinnern. Zu meinen Lieblingsstücken auf "Amandla" zählt das dramatische "Hannibal", das übrigens heute noch (Ende 2003) zu einem der Höhepunkte eines Gigs der Marcus Miller-Band zählt...
Fazit: Insgesamt handelt es sich bei "Amandla" um ein zeitlos gutes Jazz-Album, das trotz einer Tendenz zum Easy Listening auch etwas für das anspruchsvolle Ohr eines Jazz-Fans zu bieten hat.
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am 6. April 2010
Leider der cd felt. Ich habe nur eine schone schachtel gegriegt. Alle anderen sind in ordnung. Im letztes sieben jahres , habe Ich mehreres bestellungen gemacht und von 200 cd ich hate 4 fehller , 3 mit falsche cd drin und eine complet lehr ( Miles Davis - Amandla )
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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