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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
177
4,4 von 5 Sternen
Amadeus - Director's Cut (2 DVDs)
Format: DVD|Ändern
Preis:4,01 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Den anderen Rezensenten hier ist zum Film inhaltlich nichts hinzuzufügen - "Amadeus" ist und bleibt ein Allzeit-Meisterwerk der Kinogeschichte ; für mich persönlich seinerzeit i m Kino ein Erweckungserlebnis , hin zu einer langen , auch heute , 2016 , immer noch anhaltenden Liebe und Leidenschaft eines CINEASTEN ... .
Einzig in 1nem Punkt der veröffentlichten Kritiken zu "Director's Cut" mag ich mich anschließen : Der 2. "Besuch" Mozarts , bettelnd und betrunken sowie in trashig-abgerissener Erscheinung , beim banausig - hundeliebenden "Vermögenden Herrn" ist überflüssig , und den Film verunglimpfendes Material ... und Schauspielerisch ganz grottenschlecht obendrein ! /

Mein großer Ärger jedoch ist ganz anderer Natur: Ich habe den FILM ge -
KAUFT , in SD , für knapp 5 EURO , und auch bezahlt .
Durch den Kauf einer
Sache geht nach meiner Rechtsauffassung das Eigentum an der Sache in meine freie Verfügungsgewalt und meinen Besitz über. Die Sache ist in diesem Fall virtueller Natur, sie besteht aus Ordnern/Dateien in einem Videodateiformat. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung deutscher Gerichte ist es in Deutschland das unantastabare Recht des Eigentümers einer virtuellen Sache , 1 SicherungsKOPIE für seinen privaten Zweck und Gebrauch zu fertigen. Ferner liegt es in Natur und Wesen des privaten Eigentumsbegriffes, das dieses Eigentum dem Eigentümer frei (verfügbar sein muss ) ist und bleibt , solange und soweit es nicht durch staatlich-generelle Feststellung bzw. Einschränkung und Regelungen [ §-Gesetze ] sozialverträglich[er] genutzt werden muss / ist .
Daraus folgt : Falls bei AMAZON geKAUFte virtuelle Ware , wie "Kauf" von Video in Amazon Video dem Eigentümer n i c h t frei nutzbar ist [ mittels VLC MEDIA PLAYER , KOPIEREN , KONVERTIEREN in mpFormate/codecs ] , so ist das nach meiner Meinung BETRUG und Diebstahl am Eigentumsrecht des [ deutschen / in DE ] Käufers/ Kunden !
[ Oktober 2016 ]
p.s. : Unmittelbar nach "posten" dieses Textes
erhielt ich promptu eine Mail , von Amazon .
Man bedauere etc. etc. pp. ; ...
... und bietet mir "kulanzhalber" eine "1xlige Gutschrift des KAUFpreises"
( 5,- € ) an ...
Ansonsten verweist Amazon auf die per Tätigung des KAUFes damit durch den Käufer gültig akzeptierten Nutzungsbedingungen Amazon's ! .

--- ! ??? Bildet sich Amazon etwa ein , per Nutzungsbedingungen das deutsche Grundrecht auf Privateigentum aushebeln zu können ?
Hebt AMAZON sein EIGENRECHT etwa über Allgemeinrecht ?

Jedermann und -frau weiß hierzulande , daß , auch nur teilweise sitten- und gesetzeswidrige Verträge , dennoch rechtsgültig sorglos geschlossen werden können ; dabei jedoch die rechtswidrigen Bestimmungen automatisch und sofort rechtsungültig s i n d ... !
Das bedeutet in diesem Falle doch wohl offensichtlich , das Amazon in seine Nutzungsbedingungen schreiben mag , was Amazon beliebt ; Gesetzes- und Rechtswidrige Bestimmungen der Nutzungsbedingungen aber a priori unwirksam s i n d ... /
Es bedeutet ferner konkret , das jede Geldforderung und jede Lastschrift seitens AMAZON gegen jeden/jeder Kunden/Kundin , sofern ein "KAUFen" eines Videotitel aus " AMAZON VIDEO " zu Grunde liegt , unrechtmäßig i s t , und nicht bezahlt werden muss ... Müsste ...

Darum also :
Vorschlag zur Güte :
"Amazon Video" sollte die Titelinformationen jedes Video's schleunigst mit dem deutlichen Hinweis versehen , das das gedownloadete Und/oder ge"Kauf"te Videomaterial (technisch)
eben n i c h t frei verwendbar ist , sondern
- auch im Falle eines "KAUFen" -
in der Nutzung bzw Nutzbarkeit stets an AMAZON Abspieltechnologien gebunden bleibt .
Wer dann noch immer einen solchen 'KAUFen' bei Amazon tätigt , der müsste dadurch dann eigentlich begriffen haben , daß er/sie im Grunde nichts geKAUFt hat , sondern nur eine Gebühr für ein[e] PERMANENTesDauerLEIHEn entrichtet hat ...

Andererseits wäre es doch eine kundenfreundliche Innovation in Amazon Video , wenn - als Standard ! - in den Erweiterten Info's zu einem Video auch der verwendete Videocodec angegeben würde - wie Audiosprache, Bildformat , Untertitel , Erscheinungsjahr , Bitrate für Audiospur etc .
In jedem Falle ist der Kunde dann stets deutlich informiert über sein Tun , detailliert über das , was er "kauft" , und nicht getäuscht . Verfassungsrecht - hier Grund- und Menschenrechte insbesonders ! - bricht vorranggestellt Allgemeine[s] Gesetz[e] und Recht , diese wiederum vorang-gestellt jedem Privatrecht , wie AGB's und Privatvertraglicher Bestimmungen , auch AMAZON's(AGB) <-> Kunde , ... - es sei denn , das offen , transparent , klipp und klar bewusst ist , was geschieht .
/
Und nun überlege ich mir mal, ob ich die 5 € Gutschrift von Amazon akzeptieren werde ... - auf Keinen Fall jedoch mich kompromittierend als eine Kulanz(leistung , gnadenhalber) , sondern , wenn .. denn , als Honorar für diesen veröffentlichten Kommentar ... Zum Nutzen und Zufriedenheit der Millionen sonstiger Kunden von AMAZON ...
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am 6. Dezember 2014
...ich hätte den normalen Kinofilm nehmen solle. Leider nicht als Blu-ray verfügbar und ich dachte "so schlimm kann es ja nicht sein"- muss mich aber einer Kritik anschließen, in welcher schon bemängelt wurde, dass offensichtlich alle noch vorhandenen Szenen eingebaut wurden , egal ob es Sinn macht oder nicht.
Für mich hat der Film damit an Faszination und Stimmigkeit verloren. Wer den Film noch nicht kennt sollte wirklich lieber die Kino-Fassung anschauen um verstehen zu können, was so viele Menschen an dem Film so gut finden.
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am 22. Oktober 2015
...übertrieben hysterisch, schmerzend in den Ohren, hat mir leider einen Teil des Films verleidet, da ich es als überaus unpassend und sehr störend empfand. Die Darstellung eines vulgären, obszönen Mozarts - was vermutlich angedacht war - wäre doch sicher auch ohne dieses fürchterliche Stilelement ausgekommen. Davon abgesehen war ich von diesem Film begeistert. Hingerissen von der genialen, mitreissenden, mit einer opulenten Ausstattung versehenen, sehr kreativen , vielleicht nicht immer wahrheitsgetreuen Inszenierung der Mozart-Biografie, mit einer perfekten Musikauswahl. Die hochkarätige Besetzung, voran F.Murray Abraham als "Salieri", der mit seinen schauspielerischen Glanzleistungen "Mozart" sogar um einiges schlug, ist massgeblich für den Erfolg dieses Films. Keine reine Unterhaltung - man sollte sich für die Thematik und vor allem für diese Musik schon interessieren - aber dann - wirklich sehr sehenswert.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 500 REZENSENTam 4. Oktober 2008
Der vorliegende Film "Amadeus" erhielt 1984 acht Oskars. Peter Schaffner, der Drehbuchautor beschrieb Amadeus" als Fantasie, die auf Fakten beruht." Erzählt wird das Leben des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und zwar aus dem Munde des Wiener Hofkapellmeisters Antonio Salieri (1750- 1825). Dieser unternimmt im Film alles, um Mozart zu schaden, weil er ihm seine Begabung neidete.

"Amadeus" stellt Mozart (Tom Hulce) einerseits als kichernden Kobold, Zoten- und Possenreisser dar, aber auch als arbeitsbessenes Genie, das wohl die anspruchsvollste Musik seiner Zeit schrieb. Das ging für Salieri und für die Welt des ausgehenden Rokoko nicht zusammen.

Salieri (F. Murry Abraham) ist nach einem Selbstmordversuch als uralter Mann in eine Irrenanstalt eingeliefert worden, bezichtigt sich dort einst Mozart getötet zu haben und berichtet einem Pater von den Geschehnissen......Er geht in seinen Erzählungen weit zurück, schildert seine Kindheit, seiner Liebe zur Musik und seinen Wunsch Musiker zu werden. Salieri verspricht Gott keusch zu leben, wenn er ihn zu einem berühmten Musiker machen wird. Seine Gebete werden erhört und er komponiert viele Opern, wird Hofkapellmeister in Wien, ist wohl situiert und mit sich und seinem Aufstieg zufrieden bis ihm Mozart begegnet......

Er hörte schon früher von dem Wunderkind, das im Alter von sechs Jahren bereits konzertierte und mit 9 Jahren schon seine ersten Sinfonien schrieb. Seit 1769 war Mozart unbesoldeter erzbischöflicher Konzertmeister in Salzburg. Die erhoffte Anstellung bei Hofe erfolgte nicht. Es kommt zum Bruch zwischen ihm und dem Erzbischof. Das wird im Film gezeigt. Mozart weilt jetzt in Wien, wird dem Kaiser vorgestellt und dort lernt Salieri ihn kennen. Er ist entsetzt von dem infantilen Gekicher Mozarts und seiner überzogen- lebhaften Art aber er ist auch überrascht von Mozart Können, das er nicht ertragen kann. Er spürt sein Mittelmaß und ahnt dass Mozart ihm seinen Platz streitig machen wird. Er hat vom Können her keine Chance gegen Mozart. Wie alle ehrgeizigen, mittelmäßigen Menschen versucht Salieri sich mittels unlauterer Mittel Vorteile zu sichern.Mozart macht sich über Salieri lustig, er nimmt dessen Musik nicht ernst. Dass er dadurch Salieris Hass entfacht, ist ihm unklar. Mozart besitzt die unbeabsichtigte Arroganz eines begabten Menschen. Das verzeiht ihm weder Salieri, noch die die missgünstige, unbegabte Hofgesellschaft.

Im Film wird die schwierige Beziehung zwischen Mozart und seinem Vater thematisiert. Seine Liebesbeziehung zu Constanze Weber ist ein weiters Thema und es werden die intriganten Machenschaften bei Hofe in Wien dargestellt.

Die Musik der Werke "Die Hochzeit des Figaro", "Die Entführung aus dem Serail", "Don Giovanni", "Die Zauberflöte" und "Requiem" begleiten die filmische Handlung und man erlebt die Singspiele und die Opern auszugsweise auf der Bühne in der prachtvollen Ausstattung jener Zeit.

Mozart feiert gerne Feste und ist ein fröhlicher Mensch. Seine Freunde lieben ihn. Er geht großzügig mit seiner Barschaft um - Geld bedeutet diesem Künstler nichts - so gerät in Schulden.Diese Situation nützt Salieri aus, um ihm das Leben schwer zu machen...

Mozart lebt völlig in seiner Musik und verausgabt sich. Tabletten und Alkohol setzen ihm arg zu. Als er das "Requiem" schreibt, wird er von Angstvorstellungen heimgesucht...

Ein toller Film mit sehr guten Schauspieler, hervorragenden Dialogen, subtilen psychologischen Studien, wunderbaren optischen Darstellungen (Kostüme, Perücken, Bühnenbilder etc) und mit beeindruckenden Klängen des Genies.

In den völlig ausgeflippten Amadeus muss man sich einfach verlieben, selbst wenn man keinen Zugang zu seiner göttlichen Musik hat.

Empfehlenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. März 2007
>>Amadeus<< ist neben >>Einer flog über das Kuckucksnest<< Milos Formans bester Film, wie ich finde.

Plot:

Am Wiener Hof von Kaiser Joseph II. wird man schon früh auf das Wunderkind Mozart aufmerksam. Doch die Begeisterung ist nicht ungeteilt: Dem verhärmten Hofkomponisten Salieri ist das lebensfrohe Genie ein Dorn im Auge. Und während Mozart zur musikalischen Sensation des Jahrhunderts aufsteigt, reift in seinem verbitterten Konkurrenten ein mörderischer Plan...

Tolle Kostüme, tolle Bilder (die größtenteils aus der CSSR stammen).

Formans monumentaler Klassiker wurde mit 8 Oscars ausgezeichnet!

Es könnte durchaus sein, dass sich Mozart-Liebhaber vor den Kopf gestoßen fühlen. Das Musikgenie wird nämlich so dargestellt, wie es (vermutlich) tatsächlich war:

Frauen verführend, morphiumsüchtig, launisch, verschwenderisch, irre lachend...

Genies hatten es in der menschlichen Gesellschaft noch nie leicht. Auch Mozart tat sich schwer mit dem >>normalen<< Leben.

Und genau diese unverblümte Darstellung, sowie die brilliante Schauspielleistung (aller Beteiligten, wie ich finde) im Allgemeinen machen >>Amadeus<< zu einem absoluten Filmklassiker, den man als Filmliebhaber (ohne wenn und aber) gesehen haben sollte.

Keine Frage: 5 STERNE sind keiner zu viel!!!!!!!
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am 24. März 2014
Es ist bereits viele Jahre her, dass ich diesen Film im Kino sah und da ich in letzter Zeit, neben Beethoven, Brahms u.v.a., auch wieder sehr viel Mozart höre, bekam ich Lust mir ‚Amadeus’ noch einmal anzusehen.

Während ich mir Musik immer und immer wieder anhören kann, sofern sie „das gewisse Etwas“ hat, langweilen mich Filme häufig bereits nachdem ich sie zum zweiten Mal angeschaut habe. Doch hier gibt es Ausnahmen:

Ein Film der „Seele“ hat und „lebt“, kann mich so sehr berühren, dass er mir niemals langweilig wird. Ich kenne einige wenige Filme, bei denen das der Fall ist und ‚Amadeus’ gehört jetzt dazu.

Was dem Drehbuchautor Peter Shaffer, dem Regisseur Milos Forman, den Hauptdarstellern Tom Hulce (als Mozart), F.Murray Abraham (als Salieri) und nicht zuletzt Sir Neville Marriner und seinem Orchester (Academy of St. Martin in the Fields) hier gelang, ist ein zeitloses Meisterwerk.

Man spürt bei jedem Bild und jedem Musikstück wie viel Engagement, Liebe zum Detail und Verehrung eines der größten Komponisten aller Zeiten sich in diesem Filmklassiker finden.

Was für ein Glücksfall, dass Forman nicht in Hollywood-Kulissen drehte, sondern in der historischen Altstadt von Prag, in Kroměříž und Wien, dass er beim Dreh tausende Kerzen entzünden ließ, die ein ganz besonderes und authentisches Licht erzeugten, dass er die Theaterszenen in dem, fast unverändert erhalten gebliebenen, Musiktheater drehte, in dem Mozart einst seinen Don Giovanni uraufführte und dass Mozarts geniale Musik eine, wenn nicht sogar die, Hauptrolle im Film spielt.

Bild- und Klangqualität:
Die hier besprochene DVD-Version (Director’s Cut) bietet, neben etwa 20 Minuten ursprünglich herausgeschnittener Szenen, eine gut restaurierte (digital überarbeitete) Bild- und Tonqualität, die dem fast 30 Jahre alten Kinofilm gut getan hat. Da, wegen der zusätzlich wieder aufgenommenen Szenen und wegen des Todes von Synchronsprecher/n, das komplette Werk neu synchronisiert werden musste, ist jetzt auch der (gesprochene) Ton auf dem Stand der heutigen Technik.

Auszeichnungen:
‚Amadeus’ erhielt, völlig zu recht, nicht nur 8 Oscars (u.a. als bester Film), sondern darüber hinaus 4 Golden Globes, 1 César, 4 Lafca Awards und noch etwa 1 Dutzend weitere Preise.

Kaufempfehlung:
Auch wer sonst nur wenig oder gar keine klassische Musik hört, wird sich der Magie der Bilder und Klänge dieses Film-Klassikers kaum entziehen können. Daher meine uneingeschränkte Kaufempfehlung, zum Wieder- oder Neu-Entdecken.

Mein Vorschlag:
Nehmen Sie sich Zeit. Schaffen Sie bei sich zu Hause eine angenehme und ungestörte Atmosphäre (Telefone abschalten), entspannen Sie sich, hören Sie den Ton möglichst in Reallautstärke über Ihre Stereo-Anlage (oder das ggf. vorhandene Kino-Sound Equipment) und tauchen Sie dann ein in eine faszinierende Zeit und in die Magie der vielleicht großartigsten Musik, die jemals komponiert wurde.

Dann könnten der Film und die Musik Ihnen anschließend genauso die Tränen in die Augen getrieben haben, wie den Besuchern der Kino-Uraufführung, die einst mucksmäuschenstill solange sitzen blieben, bis der komplette Nachspann (mit Mozart-Musik) zu Ende war, um sich dann von Ihren Sitzen zu erheben und Beifall zu klatschen, als befänden Sie sich in einem Theater und nicht in einem Kino.

P.S.
Im Kommentarbereich werde ich einige meiner Mozart Lieblings-CDs und zusätzlich CDs von Sir Neville Marriner, Academy of St. Martin in the Fields auflisten.
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am 19. Januar 2016
Ich könnte noch mehr darüber schreiben, aber ich fasse mich kurz in wenigen Punkten:
1. Die Person Antonio Salieris kommt zu schlecht weg bei diesem Film. Weitere Informationen darüber bei der Wikipedia. Überhaupt ist vieles an dem Film ausgedacht und hält wissenschaftlichen Anforderungen nicht stand.
2. Der Film hat Atmosphäre, was nicht zuletzt an den gut ausgewählten Drehorten in Prag und der Beleuchtungstechnik liegt. Mängel sehe ich an der stark übertriebenen Charakterisierung der Hauptpersonen und an den teilweise ätzend langweiligen und nervenden Szenen (insbesondere der Don-Giovanni-Parodie, der musiklose Tanz bei Figaros Hochzeit). Auch verstehe ich nicht, warum man Mozart nicht wenigstens in Szenen, wo man sein Gesicht nicht sehen kann, durch einen Musiker-Stuntman ersetzt hat.
3. Und damit bin ich bei der schauspielerischen Leistung des Mozart-Darstellers, der viel zu dick aufträgt und den Anforderungen an die Rolle bei weitem nicht gerecht wird. Da ist einmal das völlig übertriebene und auch teilweise fehlplatzierte Gegackere, dann die klischeehaft slapstickartige Darstellung des betrunkenen Mozart und zuletzt die krasse Unfähigkeit, einen Pianisten und Dirigenten zu mimen. Warum hat er sich nicht in den betreffenden Szenen doubeln lassen? Ich weiß es nicht und auch Milos Forman scheint es egal gewesen zu sein.
4. Der Film ist offenbar nur noch als Directors Cut erhältlich und in dieser Fassung ist er einfach zu lang für den schmalen Inhalt. Dadurch bekommen einige Szenen unnötige Längen und nerven einfach nur noch.
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am 1. April 2013
"In Ergänzung zu dem Mordvorwurf wird Salieri in diesem Film fälschlicherweise als mittelmäßiger Komponist, Intrigant und ältlicher Gotteslästerer dargestellt, obwohl er in Wirklichkeit nur sechs Jahre älter war und Mozart um 34 Jahre überlebte. Tatsächlich macht sein Gesamtwerk sein herausragendes Talent offenkundig, zahlreiche Zeitzeugen belegen Salieris äußerst liebenswürdige Art. Seine tief empfundene Religiosität wird von seinen Biographen nicht angezweifelt." Quelle: Wikipedia

Zwiespältig dieser Film, der cineastisch zweifelsohne ein Meisterwerk ist, aber Rufmord an dem Komponisten Salieri betreibt (der übrigens wunderschöne Musik hinterlassen hat). Nichts von den im Film gezeigten Vorgängen ist historisch überliefert. Die Frage ist nur, ob der Film auch ein Meisterwerk geworden wäre, wenn man diese dramaturgische, fiktive Geschichte weggelassen hätte. Die Frage bleibt offen.
Salieri ist tot und kann sich nicht mehr wehren, aber ich finde wir sind es ihm schuldig, ihn in ehrendem Andenken zu behalten.

Es ist mit diesem Film ein bißchen ähnlich wie bei Spielbergs "Der Weiße Hai". Ein Kinoklassiker, der jedoch dem Ruf dieses Tieres verheerend geschadet hat. Das hat sogar der Autor Peter Benchley später bereut.
Solange wir Wahrheit und Dichtung unterscheiden können, ist gegen Filme wie "Amadeus" nichts einzuwenden. Dann kann man darin großes Kino erleben und vor allem Mozarts Musik genießen.
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am 3. April 2015
Die Bildqualität ist sehr gut. Was mir nicht gefällt, ist die neue Synchronisierung. Bei Salieri wirkt das schon nicht gut, hier passen Stimme und Schauspieler nicht zusammen, die alte Fassung war um Klassen besser. Das gilt auch für die weiteren Rollen. Ein Glück, dass wenigsten Joseph II. die markante Stimme behielt.
Ich ärgere mich, die DVD gekauft zu haben. Die drei Sterne gebe ich für dieses Meisterwerk, denn das ist der Film.
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am 23. April 2015
Hatte viele Jahre zuvor den Director's Cut geschenkt bekommen, der aber wegen (unnötigen) Zusatzsequenzen neu vertont werden musste. Was teilweise den Charme des Originals, wie ich fand, vermissen ließ. Jetzt habe ich mir diese DVD mit der ursprünglichen Fassung besorgt. Vollends zufrieden, weil ich das DC-Zusatzmaterial ja auch nicht brauchte. Dieses Top-Movie reicht vollkommen! Danke
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