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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2004
Diese wahrscheinlich aufwendigsten Filme der DEFA überhaupt überzeugen noch heute durch ihren enormen technischen Aufwand. „Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse" umfasst den Zeitraum zwischen 1918 und dem Hamburger Arbeiteraufstand 1923. Die Bedeutung Thälmanns wurde aus propagandistischen natürlich deutlich übertrieben. Dennoch vermittelt der Film sehr überzeugend die damaligen Verhältnisse und kann dramaturgisch gänzlich überzeugen. „Ernst Thälmann - Führer seiner Klasse" spannt den Bogen von 1930 bis 1944 und wirkt im Vergleich zum ersten Film überladener und das Drehbuch erreicht nicht ganz die Qualitäten des Vorgängers.
Leider befinden sich die Filme auf der DVD nicht gerade in bester Qualität. So fehlen beim ersten Film die Szenen mit Stalin, die man 1961 entfernte und, obwohl sie im Bundesarchiv lagern, nicht wieder eingefügt wurden. Zudem sind beide Filme von gelegentlichen Kratzern und Hackern beeinträchtigt und auch die Farbqualität überzeugt nicht. Allein eine digitale Neuabtastung der Originalkopien würde die DVD deutlich aufwerten. Zu den Extras zählt neben Wochenschauberichten zu den Filmen eine kurze Dokumentation, die jedoch etwas stümperhaft wirkt und der historischen Bedeutung beider Filme nicht gerecht wird. Untertitel fehlen leider gänzlich.
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am 16. Mai 2013
Dieser Film war in DDR Zeiten Pflicht. Am Anfang fand ich es ätzend, solch ein Film zu schauen. Ich wollte nicht in die Partei und ging auch nach dem Film nicht dort hin. Ich hatte keine Zeit.
Da ich mich aber für Geschichte interessierte , befasste ich mich auch mit Ernst Thälmann, so das ich mir den Film mit einem anderen Blickwinkel als Jungerwachsener nochmals anschaute, und mehr über Thälmanns Leben gelesen hatte. So fand ich den Film nicht schlecht, außerdem sah ich Günther Simon als Schauspieler gern ( Sheriff Teddy, Alfons Zitterbacke ).
Also die Ernst Thälmann Filme sind nur etwas für Kenner, da es für viele zu politisch ist.
Egal was andere sagen, Mut ist was man hat.
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am 22. Juni 2013
Man muss den Film lieben oder hassen, dazwischen geht nichts. Als ich im Grundschulalter war, wurde uns Thälmanns Leben vermittelt, dass wir von ihm mehr wussten, als die heutige Jugend über ihre Pop-Idole. Somit haben wir damals auch die beiden Filme regelmäßig angeschaut und wurden von ihnen geprägt. Somit war es für mich das Auffrischen alter Erinnerungen, als ich mir die beiden Teile nach vielen Jahren wieder ansehen konnte.
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am 27. März 2015
Lieferung, Verpackung und DVD: kam überpünktlich an, Inhalt ist tatsächlich neu und sauber, soweit alles einwandfrei!

Der Film ist ein wirkliches Meisterstück und ich kann ihn mir wieder und wieder ansehen und es wird einfach nicht langweilig, weil man ständig mitgerissen wird.
Man muss natürlich wissen, der Film nutzt künstlerische Freiheit in der Gestaltung und befasst sich nicht mit der Kritik an Thälmann und hat nicht den Anspruch einer vollen Dokumentation seines Lebens, das wären völlig falsche Erwartungen an ihn.
Allerdings kann man Namen und Ereignisse nachvollziehen, und selbstständig weiter recherchieren, und aus der Sicht der KPD betrachten lernen und in den Kontext des Klassenkampfes erleben. Statt es als Propaganda abzutun, sollte auch jeder zugreifen, der ein differenzierteres Bild der Geschichte entwickeln möchte.

Hier zeigt sich auch in vielen Szenen, dass es kein Kunstblut und widerliche Gewaltdarstellung braucht, um die bedrückenden Momente des Krieges und der Unterdrückung gefühlsmäßig erlebbar zu machen.
Die Maske hat eine unfassbar gute Arbeit geleistet und die Schauspieler wirken in ihren Rollen glaubwürdig. Die Auftritte von Göbbels bringen mich tatsächlich jedes mal zum Lachen, ohne dass die Darstellung seiner Person wie eine Parodie wirken würde.

Günther Simons, der Darsteller Thälmanns, ist ohnehin ein hervorragender Mann, dessen Talent ich besonders in den Filmen "Krupp und Krause" und "Krause und Krupp" sehr zu schätzen lernte.

Nun zum einzigen Kritikpunkt, welcher einen Stern kostet.
Enthielte die DVD nichts weiter als den Film und vielleicht noch eine Kapitelauswahl, hätte es für eine 5/5 Bewertung gereicht.
Das Bonusmaterial auf der DVD ist ja ganz schön, insbesondere die Aktuelle Kamera Berichte zum Film, aber die Einzelbilder sind doch etwas unnötig und willkürlich gewählt. Die Filmographie usw. könnte ich ebenso gut im Internet nachsehen.
Was mich jedoch massiv stört ist die Meinungsmache, die sich als unparteiisch auszugeben versucht, in der naiven Hoffnung, den überzeugten Zuschauer gegen Thälmann einzustimmen, ohne diesen direkt anzugehen. Wenn ich Antikommunistische Propaganda sehen will, schalte ich das ZDF ein, aber mein Bedarf danach ist mehr als gedeckt.
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am 15. März 2002
Ernst Thälmann (genannt Teddy), der Kämpfer für Frieden und Freiheit? Wer diese beiden Filme gesehen hat, wird "ja" sagen! Mit einer Gesamtlänge von circa 4 Stunden, gehören diese beiden Filme zu den besten, die die DEFA je produziert hat. Geschickt werden Szenen aus dem Leben des ehemaligen KPD-Vorsitzenden rausgenommen und zu einem Gesamtwerk zusammengefasst, welches mehr ist als "nur" eine Spielfilmbiographie, nämlich ein Gemälde der kommunistischen Bewegung, die natürlich am Ende den Sieg davonträgt. Wer sich für Kommunismus/Sozialismus etc. etc. interessiert oder einfach nur einen guten Film schauen möchte, sollte sich Kurt Maezigs Werk nicht entgehen lassen!
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am 15. Mai 2016
Der Hersteller hat hier einfach keine Lust gehabt. Die Filme sind in technisch Gut. Interessanter wäre die Urfassung gewesenen. Die nicht von der DDR angepasste. Interessant wären die vorhandenen Interviewblöcke mit dem Regisseur zu diesem Film. Interessant auch die Anekdoten zu diesem Film die von Ingrid Poss, Peter Warnecke (Hrsg.): Spur der Filme, Zeitzeugen über die DEFA. Berlin 2006, dargestellt werden.
Warum das alles, ich denke diesen Film sehen sich Filmhistorisch interessierte an. Auf jeden Fall ein interessantes Stück Geschichte mit dem man sich im Nachhinein befassen sollte.
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am 30. Januar 2013
Dieser Film zeigt noch einmal das schauspielerische Könne von Günter Simon, der leider sehr füh verstarb.
Auch wenn alles nicht geschichtlich korrekt ist bleibt der Film aus meiner sicht ein Kultfilm.
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am 17. Februar 2013
In dieser Verfilmung werden endlich wieder die Grundsätze der Arbeit der Gewerkschaften und deren Notwendigkeit aufgezeigt. Oftmals wird das Wirken Ernst Thälmanns in heutiger Zeit nach der Wende völlig unter den Teppich geschoben. Möglichst totschweigen. Kaum ein Mensch in Arbeit merkt heute wirklich noch wie sehr er ausgebeutet wird.Hallo, Ihr könnt wieder wach werden bein Ansehen dieses Filmes und vielleicht auch nachdenken, nur ein bischen reicht.
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am 8. Juni 2013
2 hervorragende Filme aus der DDR, die man westlicherseits gern in die Schublade propagandistischer Machwerke schiebt. Die das tun, haben diese Filme wahrscheinlich nie gesehen. Ernst Thälmann, ein starker Charakter, der auch dem arroganten Göring mutig die Stirn geboten hat, der für seine Überzeugung nach mehr als elfjäriger Haft gestorben ist, heimtückisch von den Nazis ermordet wurde. Dieser aufrechte Kommunist hat vor der Machtergreifung Hitlers immer wieder dafür geworben, gemeinsam mit der SPD den Hitler zu verhindern. Aber diese heute 150-jährige Partei hat nicht in Hitler, sondern in Thälmann den "Popanz" gesehen. Wann wird diese Partei endlich anfangen, aus ihren historischen Fehlern zu lernen und diese nicht mehr generös einfach unter den Teppich zu schieben. Die Menschen sind nicht so dämlich, daß sie all dies schon wieder vergessen hätten.
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am 22. April 2016
Die beiden von Kurt Maetzig produzierten Filme sind sehr entscheidend in der DDR Filmgeschichte und ein schönes Beispiel für die Manipulation. Die DVD-Box bietet abgesehen von den zwei Filmen noch verlängerte Versionen und einiges weiteres Zusatzmaterial wie mehrere Biografien.
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