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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2006
"Fluchtpunkt San Francisco" erzählt die Geschichte um Kowalski (gespielt von Barry Newman), der sich mit der Überführung von Autos über Wasser hält. Zu Beginn des Films hat er zwar gerade erst eine strapaziöse Überführung hinter sich gebracht, will aber, trotz massiver Proteste seines Brötchengebers, nach einer kurzen Katzenwäsche und 'ner Cola.sofort wieder aufbrechen. Kurz darauf sitzt er auch schon am Steuer eines 1970er Dodge Challenger R/T, einem hochgetrimmten Wagen der langsam ausklingenden Musclecar-Ära. Während er sich bei einem Kumpel noch schnell Aufputschmittel besorgen will, läßt er sich auf die waghalsige Wette ein den Wagen innerhalb von 15 Stunden von Denver nach Frisco zu bringen, ein schier unmögliches Unterfangen.

Jetzt beginnt ein gnadenloser Kampf gegen die Zeit und die Ordnungshüter, deren Zorn er schon nach kurzer Zeit heraufbeschwört . . .

Was nach einem einfachen Actionfilm klingt ist in Wirklichkeit viel mehr. Kowalski "fährt" nicht nur einen aussichtslosen Kampf gegen die Uhr. Er führt außerdem einen Kampf gegen sich selbst und seine gescheiterte Existenz. Sein Leben, welches der Film bruchstückhaft in kurzen Rückblenden erzählt, ist alles andere als perfekt gelaufen. Vielleicht liegt gerade hier der Grund für die Sinnlosigkeit seiner Fahrt. Wenn man bedenkt, daß der Wettgegenstand nur ein bißchen Speed ist und dann mit ansieht, welchen Gefahren und welchem Stress sich Kowalski aussetzt, wird einem ganz schnell klar, daß er jemand ist, der nie aufgibt, egal wie aussichtslos seine Situation ist. Trotz aller seiner Anstrengungen kommt auch für Kowalski der Zeitpunkt an dem ihm klar wird, daß dieser Trip kein gutes Ende nehmen wird. Was ihn jedoch nicht davon abhält weiter zu fahren, immer weiter . . .

Abgesehen davon, daß ich den Dodge Challenger unheimlich geil finde, besticht "Fluchtpunkt San Francisco" durch die den ganzen Film über andauernde Verfolgungsjagd und die damit einhergehenden Landschaftsaufnahmen. Der Soundtrack ist zwar etwas countrylastig, aber trotzdem gut. Unabhängig davon, daß Kowalski sich den ganzen Film über nur von Amphetaminen zu ernähren scheint (woraufhin die FSK den Film als drogenverherrlichend eingestuft hat), finde ich die Altersfreigabe etwas übertrieben. Eine Freigabe ab 16 Jahren wäre auch in Ordnung gegangen.
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am 20. Oktober 2009
Zum Film an sich ist nichts weiter zu sagen, außer: wer Benzin im Blut hat, der MUSS ihn gesehen haben.

Zur Umsetzung auf Blu-Ray (ich habe bereits die DVD): hier wird das alte analoge Filmmaterial gnadenlos bloßgestellt. Während die Titel so scharf erscheinen, als wenn sie nachträglich neu erstellt wurden, sieht man dem Film an sich das Alter deutlich an. Was kein Nachteil ist, etwas Patina gehört dazu. Und die Umsetzung auf das Blu-Ray-Medium ist sehr gut gelungen! Der Ton wurde vernünftig und unspektakulär auf 5.1 neu abgemischt. Hier wurde sinnvollerweise auf jegliche Effekthascherei verzichtet. Stimmen kommen aus dem Center. Aber wenn der 426er Hemi von vorne nach hinten durch das Bild donnert, dann hört man das auch angemessen über die Lautsprecher.

Bild: was aus dem alten Analogmaterial vorhanden war, das sieht man auch auf der Blu-Ray
Ton: gut von Mono auf 5.1 umgesetzt

Besser kann man einen 38 Jahre alten Klassiker wohl kaum auf ein modernes Medium umsetzen. Und die Extras auf der Blu-Ray sind ein nettes Sahnehäubchen. Schön, den inzwischen gealterten Barry Newman im Interview mal wieder sehen zu können und zu hören, wie sehr enthusiastisch er auch 2008 noch über diesen Film erzählt.

Wer den Film nicht kennt -> ansehen! Unbedingte Suchtgefahr.
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am 18. Dezember 2007
Kowalski ist u.a. ehemaliger Rennfahrer und verdingt sich nun als Überführungsfahrer. Unter ständigem Zeitdruck steigt er in Denver umgehend ins nächste Auto, das nach Frisco gebracht werden soll. Um wachzubleiben, wirft er Speed ein und schließt mit seinem Dealer eine halsbrecherische Wette: in 15 Stunden schafft er es nach Frisco.

Für diese Szenen, die in aktuellen Filmen etwa 45 Minuten in Anspruch nehmen würden, lässt sich Regisseur Richard C. Sarafian keine 10 Minuten Luft. Er steigt direkt in die Reise Kowalskis ein, der notgedrungen ein wenig Gas geben muss, um die Wette zu gewinnen...

In einem 1970 Dodge Challenger R/T, dem Quentin Tarantino in "Death Proof" ein Denkmal setzte, rast der Protagonist in Richtung Westen, verfolgt von Polizei und unterstützt vom blinden Radio-DJ Supersoul. Es gibt keine aufsehenerregenden Schnitte, bombastische Kulissen o.ä.- Sarafin filmt einfach die Reise ins unweigerliche Finale. Großartig.

Der Film wurde 1971 tatsächlich als nicht jugendfrei eingestuft. Einige recht unverblümte Nacktszenen und das rebellische Verhalten der Hauptfigur waren Minderjährigen nicht zuzumuten. Heute bekommt man vergleichbares in jeder Seifenoper am Vorabend geboten. Die Zeiten haben sich also wirklich geändert, und vielleicht sollte sich die FSK die Einstufung nochmal durch den Kopf gehen lassen; sonst geht dieser wirklich gute Film, der verständlicherweise auch in der DDR in den Kinos lief, an zu vielen vorbei.
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am 31. Mai 2010
Alleine der Wagen! Ich sage nur Dodge Challenger Supercharged R/T...

"Kowalski is americas last free soul. So he is driving in his Soul Mobile escaping from the cops [...]" So oder so ähnlich schwärmt "Super Soul", der DJ und Seelenverwandte Kowalskis und zweite Hauptrolle aus "Vanishing Point" (Originaltitel) vom Rebellen im weissen, 500PS starken Dodge Challenger. Und er hat Recht damit. "Vanishing Point" ist Kult und das vierrädrige Gegenstück zu Easy Rider, könnte man sagen.

Einige werden sicherlich eher weniger mit dem Film anfangen können, da er ein ganz anderes Tempo vorgibt und durch ganz andere Styles geprägt ist, als moderne Sehgewohnheiten erwarten. Wer aber das Feeling und Freiheitsverständnis der frühen Siebziger endlich in voller Schärfe erleben möchte, dem sei unbedingt zu diesem Film geraten.

Außerdem gute Musik, super Bilder und diese unvergessliche Szene mit der blonden, nackten Naturschönheit auf ihrem Motorrad.
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am 28. September 2015
Der Film bedient viele Klischees. Amphetaminsüchtige Autoüberführer, kriminelle und korrupte Ex-Bullen, ausgediente Rennfahrer, kriminelle Schwule, Wüstensherrifs mit der Flinte im Anschlag, die freie USA und eben die tollen amerikanischen Schlitten.
Das und ein unerwartetes Ende, viel Action, Erotik und Spannung machen den Film zu dem was er ist - die Kritik an der US-Gesellschaft der späten 60er und frühen 70er.
Wer auf diese Art Film steht, das ist die klare Kaufempfehlung! Zum Umfang gehört auch noch der Kinotrailer, die Sprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch in 2.0 Mono und Stereo, Untertitel (DE, EN für Hörgeschädigte, Französisch) sind ebenfalls vorhanden.
Die Auflösung ist entweder 1,85:1 oder 16:9. Was eben der technische Fortschritt 1971 war.
Der Film läuft auch auf PCs mit Windows, Linux und Mac OS, sowohl im jeweils mitgelieferten Player als auch im Zweifelsfall dem VLC Media Player.
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am 19. September 2012
Fluchtpunkt San Francisco - Barry Newman rast in einem aufgemöbelten Dodge Challenger durch die Gegend und schert sich dabei weder um die Straßenverkehrsordnung noch um Ordnungshüter.

Die Bildqualität schwankt weitestgehend nur geringfügig zwischen sehr gut und gut. Abgesehen von ein paar wenigen Momenten erreichen Schärfe und Detailreichtum hohes Niveau, Pixelfehler u.ä. wurden praktisch vollständig eliminiert. Ein schwaches bis mittelstarkes Grieseln zieht sich durch den gesamten Film, wodurch Kameraschwenks in den Außenszenen gelegentlich verschmiert wirken und der Himmel oder andere einheitliche Flächen ein wenig verrauscht sein können. Ansonsten fällt das Filmkorn nur unwesentlich oder gar nicht auf. An der deutschen Tonspur gibt es meiner Meinung nach nichts auszusetzen.
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am 4. August 2016
Ich selbst war dabei! ;-)

Zwischenzeitlich etwas in die Jahre gekommen komme ich nicht umhin, den mageren Set, die dümmlichen Wortbeiträge und die im Grunde langweilige Handlung wahrzunehmen. Flashback - bis auf einige irgendwie vertraut wirkende Synchronstimmen - nicht recht gelungen, ich war mehrfach kurz vorm Einschlafen. Trotz immer wieder herrlich brabbelndem Dodge.

Das fand ich mal geil? Mh...

(Trotzdem 3 Sterne, weil der Film seinerzeit schon eine Ansage war und nichts dafür kann, von der Zeit überholt worden zu sein.)

Einzige Brücke in die europäische Gegenwart: Die Gaffer mit den öden Gesichtsausdrücken, die in der Schlussszene mit leerem Blick nach Abwechslung Ausschau halten. Genau solche Gestalten ziehen sich heute vermutlich allabendlich ergeben Dokusoaps rein und behindern Rettungskräfte bei der Arbeit?

Ich werd's nochmal mit Mad Max I versuchen! ;-)
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am 14. Dezember 2008
Wunderbare BD von VANISHING POINT/FLUCHTPUNKT SAN FRANCISCO mit neuem Remix, wo Autos zur Seite fahren und nach hinten (auch in der deutschen Fassung, alte Synchro). Aber für meinen Geschmack etwas center-lastig.

HD-Extras in 1080/24p: 17min Blick zurück mit Barry Newman, Richard Sarafian und dem Nude Motorbike Girl (hat sich inzwischen was angezogen). Auch in HD ist ein 10min-Film über den Dodge Challenger und Muscle Cars im allgemeinen und der Trailer. 2 TV Spots sind in 480i. Einige Extras (z. B. über die Musik mit BonusView) fehlen, hier muss man dann im Februar 2009 zur USA-BD greifen, die dann aber wohl Code A sein wird wie leider alle Fox-Titel bisher, aber es gibt ja umschaltbare Player. Cover ist lächerlich mit zwei identischen reinkopierten Hubschraubern, die noch zweimal gespiegelt sind und komischen verfolgenden "Polizei"-Challengern, keine Ahnung, zu welchem Film das Cover sein soll.

Klasse, diesen oft gesehenen Streifen in High Definition-Präsenz zu sehen. Mit geballter Kraft drängt hier etwas auf Entfaltung, die Songs erzählen die Handlung mit, beeindruckende Fahrszenen und ein Licht zwischen den Bulldozern... Welcher Teil von mir darf sich nicht entfalten, wo schiebe ich oder die "Aussenwelt" den Riegel vor... Kowalski ist immer wieder unterwegs...
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am 23. Januar 2007
Ich wurde von der "postempfangenden Person" in unserem Hause (wegen eigener Berufstätigkeit) verdächtigt, schweinische Filme zu bestellen, da die FSK-18-Version gegen Empfangsbestätigung und Ausweisvorlage ankam.

Eins sei gesagt: Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was da FSK-18-pflichtig sein soll. Was waren das für weltfremde Beobachter, die den Film so einstuften? Dabei kam er doch bereits im Fernsehen.

In Vorabendserien kommen wesentlich "schlimmere" (aber auch unechtere) Stunts und Crashs vor, und mal ne nackte Frau Motorradfahren zu sehen, bei der man in Wirklichkeit kaum was sieht, eigentlich kaum mehr als in deutschen Schwimmbädern (nur etwas ästhetischer und mit weniger Bauchspeck), wäre selbst für eine FSK-16-Beschränkung noch zu harmlos.

Also: ein toller Actionfilm, Roadmovie, mit unerwartetem Ende, und: kein Schwein weiß, warum der Film auf FSK 18 ist.
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am 17. November 2012
In der damaligen DDR lief dieser berauschende Streifen unter dem Verleihtitel "Grenzpunkt Null", der meiner Meinung nach wie die Faust auf's Auge gepasst hat ! Schon von Anfang an hat mich dieser Kultfilm aus den 70er Jahren in seinen Bann gezogen und wie im
Rausch habe ich jede einzelne Szene förmlich mit den Augen verschlungen. Eine ganz andere Welt hat sich mir offenbart, ein ganz anderes
Lebensgefühl und mit voller Begeisterung hat mich das Schicksal des Ex-Rennfahrers Kowalski, von Barry Newman hervorragend gespielt, an den Sitz gefesselt. Genauso stelle ich mir ein Roadmovie vor, für meinen Geschmack noch besser als "Easy Rider". Und dann war da noch diese Nackte auf dem Motorrad, heißer noch als der Wüstensand, ein Gefühl von hemmungsloser Freiheit oder anders gesagt: Freizügigkeit auf Amerikanisch, da schaut "Mann" doch gern etwas genauer hin. Geile Schlitten, coole Typen, fantastische Drehorte, vereint in einer Story die mitreißt und wer das Ende nicht kennt...sollte sich fest anschnallen ! Zur Blu-ray selbst kann ich leider keine Angaben machen, da es sich hierbei um ein besonders schönes Kinoerlebnis handelt.
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