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am 26. Oktober 2013
Wer sich in den Sixties in den USA für Folk, Country und vor allem für Bluegrass interessierte, kannte diese Gruppe wohl mehr oder weniger gut: 1963 das exzellente Debüt "Back Porch Bluegrass", im Jahr darauf ein fantastisches Livealbum mit dem urigen Titel "Live!!! Almost!!!", und dann 1965 noch mit dem edlen Fiddler Byron Berline das hörenswerte Album "Pickin' & Fiddlin'". Dann kamen Jahre, welche die populäre Musikszene tiefgreifend verändern sollten: Nach Beat und Folkrock kamen Psychedelic und musikalische Fusionen in alle Richtungen. Für eine arrivierte Band bedeutete das meistens, entweder altmodisch zu werden (bzw. zu bleiben) oder sich so gut als möglich dem Geist der neuen Zeit anzupassen, was leicht zum Anbiedern und zum Hineinbegeben in musikalische Gefilde, denen man nicht wirklich gewachsen war, werden konnte.
Die Dillards gingen keinen der beiden Wege, sondern einen dritten und großartigen: Sie erfanden sich nach dem Abgang von Doug Dillard, der mit dem Ex-Byrd Gene Clark ein wunderbares Projekt beginnen sollte, mit dem neuen Banjospieler und auch Sänger Herb Pedersen regelrecht neu, indem sie nicht nur eine Bluegrassband blieben, sondern zugleich zusätzlich eine Pop- und Rockband wurden. Vom Bluegrass das Feeling und den Charme, vom Pop die Naivität und den Schwung, und vom Rock den Power. Wenn sich über dieses 1968 erstveröffentlichte Album etwas Kritisches sagen ließe, dann nur in Bezug auf die Spielzeit - 28 Minuten sind nicht gerade das Wahre. Andererseits sage ich, dass ich nach x-maligem Hören dieser Platte über Jahrzehnte noch immer keine einzige überflüssige, schwache oder gar schlechte Sekunde entdecken kann. "Wheatstraw Suite" ist ein einziges musikalisches Feuerwerk: Mit dem Traditional "I'll Fly Away" eröffnen die Vier in 39 Sekunden a capella das Album, gefolgt vom beschwingten "Nobody Knows" und den beiden ebenfalls schwungvollen Songs "Hey Boys" und "The Biggest Whatever". Gesanglich hatten sie sich im Vergleich zu früher noch einigermaßen gesteigert, und wie Banjo und Mandoline das Klangbild bestimmen, hat mir viel mehr als mit Verzierungen zu tun. Wenn im darauf folgenden langsameren "Listen To The Sound" dann noch Streicher hinzukommen, wird es noch immer nicht kitschig, sondern bleibt es einfach schön, was auch für das fast schon epische "Lemon Chimes" gilt. Alle Eigenkompositionen, welche die Platte bietet, sind Meisterwerke des Songwritings, aber drei Songs, die nicht aus der Feder von Bandmitgliedern stammen, zählen zu den brillantesten Coverversionen, die in den Sechzigern veröffentlicht wurden: "Reason To Believe" von Tim Hardin, "I`ve Just Seen A Face" von den Beatles und das an den Schluss gestellte "She Sang Hymns Out Of Tune" von einem wenig bekannten Songschreiber namens Jesse Kincaid.
Eine meiner absoluten Inselplatten, wird mich, wenn ich 100 werden und noch gut hören und fühlen (und, na ja, denken auch) sollte, wahrscheinlich genauso begeistern wie heute und schon seit Jahrzehnten.
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