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am 18. Juli 2005
„In a silent way" ist - wie der Name bereits andeutet - im Vergleich zu Bitches Brew das eher ruhige, lyrischere Album. Weniger Dissonanz, mehr Abgeklärtheit. Aber es hat auch seine intensiven Momente, so in „It's about that time" wo in Miles' intensivem Solo Anklänge an die „Achterbahnfahrt" der Trompete in „Miles runs the voodoo down" aus Bitches Brew herauszuhören sind. Wayne Shorter bezaubert durch seine an Coltrane erinnernden, verspielten Läufe auf dem Sopransaxophon. - Unerreicht ist auf auch diesem Album die Meisterschaft der Rhythmusgruppe, und dabei vor allem der drei (!) Tasteninstrumente (Herbie Hancock und Chick Corea, Piano, Joe Zawinul, Orgel), einen ungeheuer dichten Klangteppich zu weben, der den anderen Musikern als Ausgangspunkt für ihre Improvisationen dient. Musik, die, obwohl fast vierzig Jahre alt, zeitlos wirkt - ein Klassiker eben !
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am 27. Februar 2007
... tun sich im eigenen Inneren auf, wenn man sich auf diese Musik einlassen kann, für die es schwer fällt, ein Etikett zu finden, da sie sich durch ihre Vielschichtigkeit einer vordergründig stilistischen Einordnung entzieht.

Es handelt sich um zwei lange Stücke, in denen tatsächlich auf stille Weise - eben "In a Silent Way" - musiziert wird. Man kann das tranceartig nennen, auch meditativ, in jedem Fall ist es eine Einladung, sich auf den gegenwärtigen Moment einzulassen und mitzuschwingen mit dem, was diese geniale Versammlung von später ja auch solistisch sehr erfolgreichen Jazz- und Fusionmusikern, die Miles Davis da 1968 um sich scharen konnte, hervorbringt. Niemand muss sich besonders in den Vordergrund drängen, alles fließt entspannt ineinander und miteinander.

Diese CD ist meiner Meinung nach auch für Menschen ein Anspieltipp, die sonst nicht so viel mit Jazz anfangen können, die aber vielleicht gern heutige "Chillout" Musik hören. In jedem Fall eine meiner Lieblings CDs von Miles Davis.
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am 4. Februar 2004
Eine der großen Aufnahmen der Jazz-Geschichte. Musik, die unter die Haut geht wie Mozarts "Don Giovanni" oder Schuberts "Winterreise". Auf der CD sind nur zwei Tracks: "SHHH/PEACEFUL" und das dreiteilige "IN A SILENT WAY", ein kleiner Ausschnitt aus den 240 Minuten der vollständigen Session-Aufnahmen.
"SHH/PEACEFUL" beginnt mit einem Orgelakkord, dann setzen die anderen Mitglieder der Rhythmussektion ein: Dave Holland spielt eine monotone Baßfigur aus zunächst nur zwei Tönen um den Grundton d herum, Tony Williams trommelt einen treibenden Rhythmus auf den Hi-Hat-Cymbals, dazu improvisieren Chick Corea und Herbie Hancocks an zwei E-Pianos, Joe Zawinul an der Orgel und John McLaughlin auf der E-Gitarre kleine zarte Figuren, bis schließlich in grenzenloser Wehmut die Trompete einsetzt, voller Weltschmerz und tiefer Traurigkeit, ein stellenweise verhangener Ton, unendlich weich geblasen. Hier wird musikalisch die Frage nach dem tieferen Sinn des Lebens gestellt. Eine geniale Gruppenimprovisation.
Der zweite Track beginnt mit Motiven aus "IN A SILENT WAY" von Joe Zawinul. Auf einem sehr ruhig gehaltenen Klangteppich aus Motiven, die von den beiden E-Pianos und der E-Gitarre gespielt werden, bläst zunächst nur Wayne Shorter wunderschön das Hauptthema auf dem Sopransaxophon. Bei der Wiederholung des Themas gesellt sich die Trompete unisono und kongenial dazu.
Aggressiv dagegen beginnt der zweite Teil "IT'S ABOUT THAT TIME" (frei zu übersetzen mit "Dies hier ist ein musikalisches Abbild unserer Zeit"). Die Trompete setzt sofort mit einer wildbewegten Melodielinie ein, verstummt dann aber bald für einen längeren Zeitraum. Tony Williams trommelt einen Rhythmus, der an das Ticken einer Uhr denken lässt und folglich auch endlos weiterläuft. Dazu in den E-Pianos ein Motiv aus wenigen Tönen, das unentwegt wiederholt wird, hin und wieder die Orgel mit dem gleichen Motiv, während John McLaughlin gedankenverloren freie Läufe dazu improvisiert. Eine unglaublich dichte Atmosphäre ganz besonders in diesem Teil. Irgendwann dann das Sopransaxophon, tastend zunächst, dann mutiger, während die Rhythmussektion unentwegt ihr Motiv weiterspielt. Nach langer Pause dann wieder die Trompete; als sie einsetzt, ziehen sich die anderen Gruppenmitglieder für wenige Takte auf ein Minimum an musikalischer Bewegung zurück, um danach um so heftiger wieder einzusetzen und das Ganze auf seinen dramaturgischen und zugleich auch lautstärkemäßigen Höhepunkt hin zu steigern. Dann wird die Dynamik wieder zurückgenommen, der Schlagzeugrhythmus wird stärker, noch einige Einwürfe der Trompete, im Wechselspiel mit E-Pianos und Orgel, bis dieser Teil mit dem Ostinato-Motiv der Rhythmussektion endet.
Gitarre und E-Pianos leiten wie zu Beginn sehr verhalten den abschließenden dritten Teil ein. Das Saxophon spielt zart wie ein Wiegenlied das Hauptthema, bei der Wiederholung des Themas tritt unisono die Trompete hinzu, und danach verklingt alles zauberhaft in der kosmischen Unendlichkeit...
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am 1. März 2004
Eins der unterschätztesten Jazz-Alben überhaupt: Während Bitches Brew als der Urknall des Jazz-Rock gefeiert wird, gilt "In a Silent Way" oft nur als der leicht versponnenen Vorgänger. Wie anders muss man das mit heutigen Ohren hören: Mit solchen trance-artigen, unendlich wiederholten Motiven, über denen eine melancholische Trompete steht, gelten heute Nils Petter Molvaer und Erik Truffaz als Speerspitze des Nu Jazz und Drum & Bass. Und das gabs schon 1968! Wieder einmal erweist sich Miles als DER Visionär des Jazz, der Picasso, der alle Trends vorausahnte.
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am 23. August 2016
Wow! I agree with the previous reviewers: this LP is one of the best jazz albums. A gem. As for the vinyl, it sounds marvelously, deep, clear, being remasterised using the original tape. The album is still under the copyright laws, so any pyrat labl did not dear to counterfeit it yet. Buy it now for a fair price!

The LP was produced by Columbia (Sony Music) and the pressing is excellent. So much the more, I consider amazon.de disrespectful with its buyers, selling together with the 'true' vinyls like this one, many fakes produced by labels that cut vinyls using commercial digital sources. Labels to be avoided: WaxTime, Jazz Wax, BCD B.V., DOxy, Dl. Membrane, Ermitage, Pan-AM Vinyl Lovers. A shame for Amazon.de to sell their conterfait vinyls and a theft - you pay much more for an LP that sounds worse than a cd.
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am 25. Februar 2004
ok so viel wie mein vorredner will ich hier gar nicht schreiben. nur kurz und knapp: diese platte ist unter den top 5 meiner liebsten jazzplatten.
musik zum entspannen und abschalten.
wundervoll ruhig!
damit sollte man kinder in den schlaf wiegen, damit sie später nicht auf bohlen und co. abfahren!
ich glaube meine liebste miles LP
muss man haben!
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am 23. Dezember 2012
Wer Musik gerne hört und sich dafür interessiert, warum was diese so geworden ist, aber den Zugang zu Miles Davis und zu seiner Zeit bisher nicht gefunden hat, ist mit dieser CD auf einem meines Erachtens guten Weg.
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am 25. Juli 2012
Im Dreierpack um fünfzehn eier zu haben, hach was wird fundamentale Musik immer billiger...

Ich hab die Aktion genutzt um einige Lücken in meiner Miles Discographie zu füllen.

Wer Bitches Brew mag, wird auch diese Platte lieben, der Stern-Abzug erfolgt hier nur weil ich Miles mit Davis vergleiche und meinen persönlichen Geschmack einfliessen lasse. Dazu kommt, dass diese Scheibe irgendwie nur ein Auftakt, ein Warmspielen für Bitches Brew zu sein scheint, zumal auch einige Ideen aus diesem Album dort ausgeweitet wurden.

Alles, was dieser Mann hervorgebracht hat, ist genial und ich geb's auch zu - das was mir weniger gefällt, hab ich wahrscheinlich nicht wirklich verstanden...

Jetzt, um diese kleine Kohle, bekommt man hier u.a. John Mc Laughlin und dann auch noch Herbie Hancock, Joe Zawinul und Chick Corea dazu, also gleich drei Weltklasse-Keyboarder.
Das nenn ich doch mal ein gediegenes Sturmtrio! Wie eine Eintrittskarte beim Championsleague-Finale um 5 Euro, erste Reihe fussfrei!

Trotzdem: Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und bekenne, dass mir Miles' Hardbop-Phase(n) immer mehr herausgerissen haben als die legendäre Bitches Brew und deren musikalisches Fusion-Umfeld - zu dem auch diese Platte zählt - Ende der 60er Jahre.

Ich mag die Kargheit des berühmten Quartetts, auch den Klangdschungel von "We want Miles", noch vieles andere und ich mag auch das, aber eben ein klein bisserl weniger.

Nochmal trotzdem: um die Kohle absolute Pflicht, klingt auch noch toll (Remaster?)
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am 5. April 2013
Ich habe mir gedacht, mal eine MD Produktion aus der sogeannten Jazz-Rock Dekade zu kaufen.
Im Grunde war das nicht zu Ende gedacht, weil "Bitches Brew" die erste Produktion aus diesem Genre war - "In a silent Way" markiert nur einen Übergang vom rein akustischen zum teilweise elektrischen Jazz (Ich nutze den Begriff Jazz obwohl Miles selber in seiner Bio immer vom "Blues" sprach und das Wort Jazz absolut nicht ausstehen konnte)
Genug der Erklärungen- diese Produktion gefällt durch ihre absolut akzentuierte Spielweise der beiden Bläser. Miles Davis in seiner sparsam dosierten Art- dann Wayne Shorter den man hier sofort erkennt- dazu die anderen Sidemen.- von John Mc Laughlin bis hin zu Dave Holland.
. Alles fliesst und bewegt sich und am liebsten wäre mir, das die Musik gar nicht mehr endet.. Von mir eine absolute Kaufempfehlung mit 5 Sternen - hier kann man nichts falsch machen wenn man nicht nur auf den Miles Davis der 50er Jahre steht sondern diesen Ausnahmekünstle in all seiner Vielschichtigkeit kennen lernen möchte !
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am 15. August 2008
Zur Musik braucht wohl nicht viel gesagt zu werden. Es ist ein Jazzrock Meilenstein vom Entdecker des Jazzrock selbst. Daher ein paar Worte zur Pressqualität und zum Klang. Die Pressqualität dieser 180g Pressung ist Tadellos. Viele Wiederveröffentlichungen auf Vinyl neigen zum knistern und knacken. Diese hier nicht. Auch der Klang, vor allem im Bassbereich, hebt sich wohltuend vom Klang der vielen Hollandnachpressungen aus den 70ern ab, die öfters mal auf Internetauktionsplattformen auftauchen.
Ich bin froh eine Scheibe dieser Ausgabe, vor allem zu diesem Traumpreis, ergattert zu haben. Wer weis wie lange die noch verfügbar sind ?
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