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Kundenrezensionen

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am 20. November 2015
3x Diamant 95!!x Platin 53xGold 9xSilber, soll man da eigentlich noch eine Rezension schreiben. Aber natürlich, und speziell für so ein Album!
Natürlich habe ich ein sehr beeindruckendes und schönes Erlebnis zu diesem Album. Ich war 2003 in München, wo gut 1/3 des 3 Stunden Konzertes Songs aus diesem genialen Album gespielt wurden. So , kurz nach dem schönen Konzertereignis zum eigentlich sehr traurigen und schockierenden Inhaltes dieses Albums. Bruce Springsteen widmete das "THE RISING" Album ausschließlich den Ereignissen rund um den Terrorakt auf die Twin Tower. Sich als Künstler musikalisch über so ein Thema drüber zu trauen, ist eigentlich zum Scheitern verurteilt. Nicht beim BOSS - ganz im Gegenteil. Völlig kitschfrei und ohne jegweglichen Pathos kommen 15 Songs rüber, die zum Niederknien sind. Sensationelle Rocksongs wie der Opener Lonesome Day - Mary"s Place und das Grammy-nominierte The Rising. Düster-traurige Songs wie: Into the Fire oder speziell You"re Missing, lassen einem die Augen feucht werden. In keinen Songs kritisiert, oder schreit der BOSS nach Rache, nein ganz einfach - er verarbeitet dieses Ereignis auf seine Art und Weise - als Bruce Springsteen. Danke. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass dieses Album, das erste seit 18!! Jahren, wieder mit der genialen E-Street Band eingespielt wurde, und die Chartsplatzierungen dieser Terroraufarbeitung sich sehen lassen konnte. Deutschland, England und USA 1 Österreich und Schweiz 2 usw. usw.
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am 14. Mai 2003
Ich kann zu dieser Version von The Rising nur sagen, das es die schönsten Konzertaufnahmen enthält, die ich jemals gesehen habe. Nicht nur von Bruce sondern überhaubt. So viel positive Energie und gute Laune pur würden selbst eine Kinoleinwand sprengen. Ich schätze mich glücklich am 22.05.03 in der Areana auf Schalke dieses Spektakel live erleben zu dürfen. Für jeden der schon alles von Bruce hat ist diese Version von The Rising ein unbedingtes muß. Wer voher kein Springsteen fan und diese dvd sieht, wird sich am nächsten Tag ne Springsteen cd kaufen, garantiert!
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TOP 1000 REZENSENTam 27. September 2007
Selbst wenn dem BOSS alias Bruce Springsteen immer mal wieder ganz gute Kompositionen gelungen sind, so richtige Kracher am Stück sind ihm in den 90ern selten geglückt - ich denke da z.B. an Songs wie "Human Touch", "Streets Of Philadelphia" oder auch an "The Ghost Of Tom Joad". Es ging ja sogar so weit, dass Mitte der 90er das bereits leicht angestaubte (ist aber natürlich trotzdem ein Klasse-Song) "Hungry Heart" sich einer Frischzellenkur unterziehen musste, was zwar im Grunde aufgegangen ist, aber zugleich doch auch irgendwie beweist, dass der BOSS in jenen Tagen ein bisschen ratlos umhertümpelte bzw. musikalisch ein bisschen auf der Stelle trat...

Und ja: Eine gute Band ist eine gute Band und wenn die komplette E-Street-Band sich mit ihrem BOSS ins Studio begibt, um nach fast zwei Jahrzehnten endlich, endlich mal wieder gemeinsam ein Album aufzunehmen, dann ist es wohl fast schon ein Naturgesetz, dass die Funken sprühen und Energie und Leidenschaft den Aufnahmeprozess wie selbstverständlich stützen.
Hinzu kommt noch der Entstehungszeitpunkt dieser Platte. Anno 2002 war das berühmt-traurige 9/11-Fiasko noch frisch, das es - gemäß dem Albumtitel - noch verdauen galt...

Das nach wie vor großartige THE RISING (das lustigerweise eine meiner ersten Springsteen-Platten war, soweit ich mich entsinnen kann, neben einem Best-Of halt) platzt nahezu vor qualitativ hochwertigen Songs. Nicht umsonst werden auch bei gegenwärtigen Konzerten regelmäßig Songs dieses Album mit ins Programm genommen. Highlights gibt's auf der Scheibe viele, doch will ich die Gelegenheit hier gleich nutzen, um meine persönlichen Anspieltipps auf diesem Wege preiszugeben:

- Lonesome Day (das großartig & bombastisch eröffnet und dennoch getragen und würdevoll klingt - so wie es einer gereiften Band eben zusteht. Sehr gut gefallen mir auch die Violineeinlagen!)

- Into The Fire (ein sich wunderbar aufbauender Track mit hervorragenden Textstellen!)

- Waitin' On A Sunny Day (kommt recht beschwingt und fröhlich daher - macht Mut und gibt Hoffnung, musikalisch jedenfalls!)

- The Fuse (ist mir erst nach mehrmaligem Anhören so richtig ins Hirn geschossen - von da an wurde ich diesen Ohrwurmbeat mit Bruce' wunderbar darübergelegten Stimme einfach nicht mehr los; richtig schön ist die hallige & knallende Bassdrum von Max Weinberg)

- Mary's Place (wieder ein Song mit einem dieser berüchtigten Mädchennamen, die der Boss so gerne in seinen Songs verwendet; schöne, eingängige Melodie!)

- You're Missing (ein sehr melancholisches, eher träges Stück, das aber mit allem nötigen Gefühl und aller notwendigen Wärme daherkommt - großartig!)

- My City Of Ruins (eine der tragischen 9/11-Hymnen schlechthin; ich kann mich da noch sehr gut an die Live-Fernsehübertragung erinnern, als Bruce dieses Stück mit Akustikgitarre, Mundharmonika und einigen Gospelsängerinnen zum Besten gab; ruft auch in heisiger Form (also mit Band) Gänsehaut hervor - brrrrrrrrrrrrr!).

Schon alleine die Dichte an Klassesongs auf diesem Album spricht für sich, wie ich meine. Aber auch alle jetzt nicht extra erwähnten Tracks sind freilich nicht zu verachten.
Neben der Quantität an gutem Songmaterial zeichnet das Album eine tolle Atmosphäre aus, die den gesamten Hörprozess lang nie verloren geht. Mischung, Mastering & Produktion passen meiner Meinung nach also perfekt zum vorhandenen musikalischen Stoff.

Aus heutiger Sicht würde ich sogar sagen, dass Bruce Springsteen eigentlich nie wieder ein derart großer Wurf gelungen ist. Zwar besitze ich natürlich auch MAGIC, WORKING ON A DEAM und WRECKING BALL (das ich so ein bisschen als bösen, dunklen Zwillingsbruder von THE RISING sehe), die auch allesamt mit der E-Street-Band bzw. Teilen davon aufgenommen wurden, dennoch bleiben all diese Werke - trotz einzelner Highlights freilich - insgesamt recht deutlich hinter dem Gesamtkonzept von THE RISING zurück. Ich meine tatsächlich, dass es sich bei vorliegendem Werk um das beste seit TUNNEL OF LOVE handelt und würde THE RISING zudem in jedem Fall zu meinen Top-5-Springsteen-Lieblingsalben zählen - gemeinsam mit BORN TO RUN, NEBRASKA, BORN IN THE USA und eben TUNNEL OF LOVE!

Macht aus meiner Sicht indiskutable 5 Sterne!!

P.S. Hat denn der ROLLING STONE diese Platte eigentlich in sein 500er-Programm ("Die besten Alben aller Zeiten") aufgenommen? Ich kann mich dessen momentan offengestanden nicht entsinnen... (wenn ja, dann ist's gut, wenn nein, dann SCHANDE über besagtes Magazin!!)

Prädikat: Muss man einfach haben!!
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am 14. Februar 2003
Bruce Springsteen veröffentlicht nach langen Jahren wieder ein Album mit der E-Street-Band, das sich dazu noch thematisch mit dem 11. September beschäftigt. Dass er mit dieser Tatsache große Erwartungen geweckt hat ist ebenso klar, wie die Tatsache dass manche Leute ihre Probleme damit haben werden. Zunächst gilt es aber zu sagen, dass der „Boss" hier den Erwartungen durchaus gerecht wurde und ein ausgezeichnetes Album abgeliefert hat.
Angesichts der Ereignisse mit denen sich Springsteen in den Texten auseinandersetzt ist es verständlich, dass manche damit nicht einverstanden sind. Aber es ist immerhin nicht irgendjemand der hier singt sondern Bruce Springsteen, also jemand der solche Alben wie Darkness On The Edge Of Town, Nebraska oder Tunnel Of Love veröffentlicht hat und dazu noch der wahrscheinlich beste und einflussreichste lebende amerikanische Rockstar ist, jemand der es immer verstand die Gedanken eines jeden so treffend zu formulieren ohne künstlich oder unehrlich zu wirken. Also muss man es ihm einfach abnehmen, dass er es auch auf The Rising ernst meint, was er auch selbst so gesagt hat. Völlig frei von Patrioismus oder Rachegedanken verarbeitet er hier das Thema Verlust angeregt durch den 11.September. Nicht viele Songs müssen explizit auf dieses Ereignis bezogen werden („My City Of Ruins") manche dagegen schon („Empty Sky", „Paradise"). Dennoch schafft es Springsteen auch hier respektvoll zu bleiben und bestückt seine Texte mit Eindrücken, Gefühlen und Bildern, die jedem der den 11.September miterlebt hat fast unheimlich bekannt vorkommen müssen („Too much room in my bed, too many phone calls / How's everything, everything?", „The sky's still, the same unbelievable blue", „I want a kiss from your lips / I want an eye for an eye / I woke up this morning to an empty sky"), schliesslich hat er selbst es aus nächster Nähe mitverfolgt. Trotzdem verbreitet das Album Optimismus und Hoffnung, aber ohne Aggressionen zu wecken. In „Paradise" erzählt Springsteen gar aus der Sicht eines Attentäters. Der zum Heulen schöne Song ist einer seiner ergreifendsten überhaupt. Musikalisch gelingt es Springsteen wieder gute Rocksongs zu schreiben, wobei der Sound manchmal an frühere Tage erinnert, z.B. bei „Waiting For A Sunny Day" oder „Mary's Place", die zu den Highlights der Platte zählen und auch live funktionieren. Wer Springsteen bezichtigt in Pop abzurutschen oder kitschig zu werden, sei an seine ersten Alben erinnert. Bei „Worlds Apart" sollte man sich nicht von der Weltmusik ablenken lassen, es steckt nämlich ein unheimlich guter Rocksong darunter und das ganze kann keinesfalls als misslungen bezeichnet werden. Der Titeltrack ist zu Recht für den Grammy nominiert und kann sich durchaus mit Springsteens früheren Hits messen. „You're Missing" ist wohl der vezweifeltste Song des Albums, der eigentlich keine Hoffnung weckt, aber einer der besten des Albums ist. Das abschließende „My City Of Ruins" schrieb er vor einigen Jahren für seine fast-Heimatstadt Asbury Park, es passt aber fast unheimlich gut zu New York.
The Rising überzeugt also fast ausnahmslos. Wahrscheinlich wäre niemand anders mehr qualifiziert sich in einem Rock/Pop Album mit dem 11.September auseinanderzusetzen als Bruce Springsteen. Und niemand hätte es so gelungen getan wie er. Gerade verglichen mit dem was heutzutage sonst so auf den Markt geworfen wird befindet er sich sowieso in einer anderen Dimension, deshalb 5 Sterne.
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am 29. Juli 2002
Meiner meinung nach, ist es eines der besten Alben von bruce springsteen.Für springsteen fans im ersten moment sehr gewöhnungsbedürftig,aber dann zeigt dieser sänger/songwriter was er noch zu leisten imstande ist.die meisten songs sind von den ereignissen am 11.09.01 beeinflusst.traurige lieder,bei denen aber die hoffnung im vordergrund steht.ein sound,stark beeinflusst von springsteens neuem producer brenden o` brien.
und super in szene gesetzt von der erstklassigen e street band.
das album ist eine gelungene mischung aus springsteens alben the river, born in the usa und tunnel of love,gespickt mit modernen musikelementen.man kann dieses album nur jedem empfehlen der sich ein neues album zulegen möchte,ob jung ob alt,oder springsteen fan,für jeden ist etwas dabei.kaufen, hören,......
und begeistert sein. in diesem sinne, let`be friends!!
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am 29. Juli 2002
Ja, der Boss ist wahrhaftig zurück. Wie er selbst über das Album sagte: "Es ist sehr anders und doch erkennbar E-Street Sound". (sinngemäß). Jawollll! Vor allem E-Street Sound! Das Einzige was etwas fehlt, ist Bittans Piano, dafür wurde die Scheibe mit reichlich Streichern verfeinert. Und "The Rising" bietet für jeden Rock/Pop/Folk-Fan etwas. Kracher wie "Further on up the Road", "Worlds Apart" bis hin zu herzergreifenden Balladen wie "You're Missing" oder "Paradise". Klassiker ala "Born To Run" wird "The Rising" sicher nicht hervorbringen - der Boss hat uns aber eine CD geliefert, die sicher für lange Zeit in meinem Player bleibt und auch später ihren Weg des öfteren dorthin zurück finden wird. Danke Bruce-faith was rewarded!
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am 18. November 2004
Ich bin kein langjähriger Springsteen Fan, das wollte ich vorweg nehmen. Ist auch nicht möglich, da ich erst 16 Jahre alt bin :-)
Außer den allseits bekannten Songs, wie "Born in the U.S.A", "Lucky town", "Philadelphia" usw. kannte ich seine Songs überhaupt nicht, doch fand ich "The rising", die erste Sigle dieses Albums, so toll, dass ich mir einfach das Album gekauft habe.Ich muss sagen, ich bin begeistert! Jeder Song ist sehr typisch Bruce, doch hat jeder Song einen anderen, ich nenne es mal "Nachgeschmack". Alle Songs sind nach dem 11. September geschrieben worden und laut Springsteen dadurch sehr stark beeinflußt worden. Wenn man dies weiß, gehen einem die Texte sehr stark an die Seele, wahrscheinlich mehr, als beabsichtigt.
Ich finde es beeindruckend, wie Bruce und die E-Street Band es geschafft haben, trotz des düsteren Untertons in den Texten, ein derartiges Power Album zu produzieren. Es ist nämlich trotzdem voll von Power Songs, mit heftigen Gitarren und auch mit viel Hoffnung und Freude.
Fazit: Kaufen, Kaufen, Kaufen! Für alle langjährigen Springsteen Fans ist es keine Frage, dieses Album muss man einfach haben, aber auch für Leute, die der ganzen heutigen Pop Welt nichts mehr abgewinnen kann und mal echte, gute Rock Musik hören will!
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TOP 1000 REZENSENTam 4. August 2013
Unter den Eindrücken des verheerenden Terroranschlags in den USA entstand "The Rising" und erschien im Jahre 2002. Sofort kaufte ich mir die CD. Sie ist bis heute musikalisch einer meiner liebsten Alben von Bruce Springsteen. Die "E Street Band" kam nach Jahren erstmals wieder zusammen, um dieses sehr beeindruckende Studiowerk einzuspielen. Das Album erhielt drei Grammys und das absolut zu Recht.
Obwohl viele der Texte sich mit dem Terrorakt, den Folgen für die Opfer oder mit den Feuerwehrmännern beschäftigt kommt es nicht tieftraurig daher. Und man hört auch keine patriotischen Hau-Ruck-Hymnen. Aber es ist zeitweilig zutiefst emotional und daher auch ergreifend. Der Song "Into The Fire" beschäftigt sich mit den Feuerwehrmännern, die ihr Leben riskieren. Auch dieser Song ist eher sachlich. Mit "Let's Be Friends" schafft es Springsteen sogar über den emotionalen Tellerrand der Vergeltung zu schauen und möchte Mauern der Verschiedenartigkeit einstürzen lassen und wünscht sich, dass man miteinander redet. In "The Rising" geht es nach all der Tragik u.a. um Hoffnung für sich und andere. Dieses Album beeindruckt und lässt mich auch heute noch nachdenklich werden. Es geht hier nicht um das Parteiergreifen für irgendeine Ideologie oder um arrogantes Besserwissen über die richtige kulturelle bzw. religiöse Lebensweise. Und zudem ist "The Rising" ein tolles Rockalbum. Hier nenne ich mal "Lonesome Day" und "Further On". Es gibt sogar mit "World's Apart" sogar eine Brücke zu orientalischen Musikeinflüssen und textlich endet der Song mit "Let's let love give what it gives".
Bislang wurde "The Rising" bei Amazon 103 mal mit fünf Sternen bewertet und ich hoffe, dass noch viele positive Stimmen hinzukommen. Das Album hat es wirklich verdient. Es ist ein ergreifendes Rockalbum mit großer musikalischer Qualität!
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HALL OF FAMEam 30. Juni 2003
Vor 18 Jahren nahm er den Millionenseller "Born In The USA" auf, vor 15 Jahren das letzte Studioalbum mit der E-Street Band und sein eigenes letztes Album liegt auch schon sieben Jahre zurück.
Und damit steht er einer immensen Erwartungshaltung gegenüber, die schon Michael Jackson zum Verhängnis wurde. Denn in diesem Augenblick bedeutet auch ein mittelmäßiges Album einen Flop. Doch die "Zukunft des Rock`n`Roll" kann die in ihn gesetzten Erwartungen zumindest erfüllen. Thematisch spiegeln die meisten Songs die Ereignisse des 11.09. wieder und werben für Toleranz zwischen den Völkern und Religionen.
Musikalisch macht sich die Verpflichtung von Produzent Brendan O`Brien (Pearl Jam/RATM) nicht sonderlich bemerkbar - hier bestimmt eindeutig der Boss, wie es sich anhören soll. Von ruhigen, fast schon folkigen Stücken wie "Paradise" und "Nothing Man" über den typischen E-Street-Stadionrock wie "Mary`s Place" und "Waiting On A Sunny Day" oder das von Gospel-Chören flankierte Finale ("My City Of Ruins"), auf diesem Album versucht Springsteen, seine verschiedenen Facetten der letzten Jahre/Dekaden auf einem Album zu vereinen. Ob als Rocker, Soundtrack-Komponist, "Tom Joad", E-Street-Live-Berserker - auf diesem Album findet man jegliche Variante. Und mit "Worlds Apart" schafft er den Spagat zwischen Rock`n`Roll und einem orientalischen Chor (Pakistani).
Zwar sind nicht alle Songs auf dieser voll gepackten CD mit über einer Stunde Spieldauer und 15 Songs für die Ewigkeit bestimmt, doch kann man von einem souveränen Auftritt bzw. Rückkehr des Bosses sprechen.
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Mit Abstand erst begreift man die bleibende Qualität. Sicher, ein gutes Album erkennt man meist schon unmittelbar nachdem es das erste Mal komplett durchgelaufen ist, aber ob es dieses nicht zu beschreibende gewisse Etwas mehr hat, diese perfekte Symbiose aus großartigem Songwriting, perfekter spielerischer Umsetzung und vollkommener Zeitlosigkeit in der emotionalen Wirkung, dafür müssen Jahre vergehen.

Zehn Jahre ist es jetzt etwa her, dass "The rising" heiß ersehnt erschien und es besteht kein Zweifel mehr, zwischen all den zahlreichen guten und sehr guten Springsteen-Alben, gehört dieses Werk in die vorderste Reihe der Über-Alben, der ewigen Klassiker, die nie verstauben und Jahrzehnte unbeschadet überstehen und mit jedem Hören eher noch besser werden.

Mit "Born to run" klärte Springsteen 1975 die Fronten, mit "Born in the USA" katapultierte er sich 1984 endgültig weltweit in die Liga der wenigen die man zurecht Weltstar nennen kann und nachdem er die 1990er Jahre nur mit halber Kraft durchfuhr und man sie als die sowohl qualitativ als auch quantitativ schwächste Dekade seiner inzwischen vierzig Jahre überdauernden Karriere einordnen kann, machte er 2002 mit "The rising" überdeutlich und unmissverständlich klar, dass mit ihm auch im neuen Jahrtausend zu rechnen ist, mehr noch - er bleibt der Boss!

Das Album hat alles was man mit Springsteen verbindet. Druckvoll wütenden Rock, ohne Verbitterung und oft im Schulterschluß mit ausgelassener Lebensfreude (Lonesome day / Waiting on a sunny day / Countin' on a miracle / Further on up the road / The rising). Zarte, einfühlsame, melancholische Balladen wie "Paradise", "You're missing" oder "My City of ruins" lassen einen zurück mit dem Gefühl und der festen Überzeugung, bessere Songs werden niemals geschrieben werden.
Und auch Klangspielereien wie der Ethno-Song "Worlds apart" oder das schwingend, treibende "The fuse" wurden 2002 fein dosiert als Zutaten in das insgesamt wirklich üppige Album eingestreut. 15 Songs, gut 75 Minuten Spielzeit, kein wirklicher Schwachpunkt!

Im Grunde überragt "The rising" die beiden oben erwähnten "Born..."-Alben noch um ein gutes Stück, nicht einfach nur weil es mehr Songs enthält, sondern weil die Band spielerisch nie besser war als hier. Klanglich ist die Platte einfach ein Feuerwerk, man hört bis in den letzten Winkel die Liebe eines jeden Musikers zu seinem Instrument und zu den Klängen die er ihm entlocken kann.

Ganze sieben Jahre nach seinem ruhigen Songwriter-Album "The ghost of Tom Joad" und der ebenfalls 1995 erschienenen "Greatest Hits", die noch mal vier neue Songs mit der E-Street-Band enthielt, gelang Springsteen mit "The rising" der von den Fans lang ersehnte Aufbruch zu neuen Höhen und alter Stärke. Passender war ein Album-Titel selten!
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