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Kundenrezensionen

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am 10. April 2003
Wer hätte gedacht, daß Taproot nach für den Nü Metal Bereich untypisch kurzer Zeit schon mit einem Nachfolger ankommen. Präsentierte sich "Gift" noch sehr kommerziell, aber gerade deshalb recht solide, traut man sich auf "Welcome" nun endlich auch mal ganz eigene Sachen auszuprobieren.
Schon beim ersten Probelauf fällt auf: man setzt stimmlich nun fast ausnahmslos auf Melodie. Die Kriegsgeschrei-Gesangsparts wurden auf Welcome erheblich reduziert und kommen nur noch sehr verstreut zum Einsatz. Die Platte macht auch insgesamt den Eindruck, man würde wesentlich ruhiger zu Werke gehen als in der Vergangenheit. So braucht der Opener "Mine" eine ganze Weile, um in Fahrt zu kommen; eigentlich recht untypisch für den ersten Song auf einem Silbling, der Eindruck machen soll. Allerdings senden Taproot hier ein zweideutiges Signal: vergeßt den Nü Metal Kram und hört genau hin. Der Rezensent aus der Amazon-Redaktion hat daher ganz recht, wenn er sagt, Taproot seien die Exzentriker des Genres.
Punkt 2 in Sachen Veränderung springt allerdings nicht gleich ins Ohr, und das ist genau das, was diese Platte ausmacht: die Kompositionen wurden um etliche Ebenen angereichert. So findet man bspw. mal mehr, mal weniger offensichtlich eingestreute orchestrale Parts (offensichtlich bei "Art", weniger offensichtlich bei "Breathe") oder einen zweiten, überlagernden Gesang vor. Hier führen uns Taproot in die Irre; glaubt man nach dem ersten Durchlauf, einen wenig überraschenden Nachfolger im CD-Player zu haben, bemerkt man erst nach dem x-ten aufmerksamen Durchhören die vielen versteckten Überraschungen, welche die Kombo für uns bereit hält. So wurde trotz allem auf Aggresivität nicht verzichtet. Songs wie "Everything", "Fault" und "Dreams" zeigen uns, zwar kurz, aber dafür umso heftiger, wo der Hammer hängt.
Daher muß ich einer Kundenrezension an dieser Stelle widersprechen, die behauptet, das Album wäre zu rund. Im Gegenteil, das Ding steckt voller Ecken und Kanten, die sich erst nach und nach offenbaren. Welcome ist daher eine der wenigen Alben, die nie langweilig werden, weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Daher sollte man die Scheibe auch bevorzugt etwas lauter als gewöhnlich hören, um den musikalischen Tiefgang richtig auszuloten. Die Arrangements sind durch das überaus hohe musikalische Geschick der Künstler (, ja, hier sage ich absichtlich Künstler) zwar hoch kompliziert, aber in einer Art und Weise zusammengefügt, die den Eindruck des verschachtelten Techno-Metal a la Death, Atheist oder der alten Atrocity gar nicht erst aufkommen läßt.
Mein Fazit lautet daher: Respekt! Ich hätte einen solchen Nachfolger ganz ehrlich nicht von Taproot erwartet. Durch ihre musikalische Versiertheit sollte die Band auf keinen Fall als kommerziell abgestempelt werden, im Gegenteil, endlich machen sie ihr Ding. Insgesamt ist Schubladendenken hier nicht angebracht, ich würde sie nicht mal mehr dem Nü Metal zuordnen. Wer also bei Welcome Easy-Listening erwartet, kann sich sein Geld getrost sparen. Wer allerdings auf Anspruch steht, ist hier genau richtig. Geheimtip!
P.S.: Ich finde es übrigens überaus lächerlich, wenn man der CD wegen einem einzigen F-Wort den elterlichen-Hinweis-Aufkleber verpaßt.
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am 21. Oktober 2002
Als ich vor zwei jahren das Debut in meine Anlage schob war ich schlicht weg begeistert !!! Das Album klang frisch, unverbraucht und ein bischen roh !!! Geniale Songs und ein Songwriting das sich etwas von der Masse abhob !!!Als erstes sah ich das neue Video "Poem", eigentlich ein guter Song, aber das ganze Outfit des Video liess mich doch etwas schaudern. Die Jungs waren schick aufgemotzt und poliert, sprich für die Masse kompatibel gemacht.....und so klingt auch das Album:
Bombastisch und glassklar Produziert und ohne Ecken und Kanten !
Die Songs sind durchweg echt klasse und spielerisch sind die Jundgs auch immernoch auf hohem Niveau.
Der Gesang erinnert manchmal schon etwas an Alice in Chains, obwohl man die Bands wohl lieber nicht miteinander vergleichen sollte.
FAZIT:
Das Album steckt voll von guten Songs und die Produktion ist echt GROSS!!! Wer also auf moderne Rockmusik steht sollte diese CD unbedingt anchecken.
Leider ist die Intensität, Power und Frische zugunsten der Massenkompatibilität verloren gegengen. Schade !!!!!
Allerdings immernoch tausendmal besser als so mancher HYPE !!!
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am 28. November 2002
Die alten Grunge-Größen mit zeitgemäßen Metal-Elementen zu verschmelzen,scheint zur Zeit ganz groß in Mode zu kommen.Puddle of Mudd machen das bespielsweise derartig penetrant,dass ergraute Fans von Nirvana meinen könnten,der gute Kurt Cobain wurde nach überstandener Kopftransplantation wieder höchstpersönlich ins Mikro nuscheln.Taproot machen das sehr viel besser.Die Vocals sind zugegebenermaßen reichlich schräg und erinnern wirklich frappierend an Layne Stayley,sind aber in ein so eigenständiges musikalisches Konzept eingebunden,dass der Genuß der CD nie aufdringlich nur an den (ebenfalls) verstorbenen Lead-Vocalisten von Alice in Chains erinnert.Das Album ist gut produziert,bietet einige neue Ideen und ist (noch) meilenweit von den auf kommerziellen Erfolg getrimmten Produktionen von Incubus,Adema und anderen Marktführern entfernt.Vom Härtegrad bewegen sind Taproot eher in Regionen der etwas heftigeren Tracks von Linkin Park und Papa Roach.Ich drücke Taproot ganz feste die Daumen,dass sie dieses Niveau halten können und sich nicht von anderen Acts,die nur auf den schnöden Mammon schielen,kirre machen lassen.
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am 28. Februar 2004
Mehr zufällig als absichtlich fiel mir "Welcome" von Taproot in die Hände und wirklich darauf einlassen wollte ich mich zunächst auch nicht. "Das ist doch wieder nur eine dieser unzähligen Nu-Metal-Trittbrettfahrer-Formationen auf Regionalliganiveau, die von Spangenträgern supportet werden", dacht ich bei mir. Mein Pech, oder auch nicht, dass ich doch Play gedrückt habe, denn so hatten sie mich schon gewonnen.
Der Grund: "Mine", der starke und mitreißende Starttrack des Albums vermag zu beeindrucken (oder zu blenden) und vereinnahmt den Hörer sofort. Und mit dem gewaltig rockenden "Poem" setzt man dann gleich noch einen echt soliden Nu-Metal-Kracher oben drauf. Sehr frisch und spritzig klingt das alles mit euphorischen Riffs und einer tollen Stimme und eingängig ist es noch dazu. Bald fällt auf, dass da ausserdem noch ein unerwartet starkes Songwriting am Start ist und (angesichts des Genres) ziemlich viel Melodie. "Art" nämlich ist einfach ein schöner, von Streichern verzierter Song, der sehr ansprechend wirkt und zeigt, dass die Jungs noch was anderes können als draufkloppen.
Blicken wir doch mal auf die Protagonisten: Zwei Gitarren haben sie gleich, zum einen von Mike DeWolf, zum andern von Sänger Stephen Richards bedient. Sie spielen...nett. Wie gesagt melodiöser, als es von einer Nu-Metal-Band zu erwarten wäre, doch sie lassen die obligatorischen tief-gestimmten Wuchterriffs natürlich nicht zu kurz kommen, Ehrensache. Es fällt auf, dass die Musik insgesamt sehr gitarrenlastig ist und im Grunde jede Richtungsänderung von den Sechssaitern iniziiert wird. Eine Gitarre würd's wohl auch fast tun, dann wäre die ganze Sache vielleicht ein wenig subtiler.
Die Gitarre ist hier einer der zwei musikbestimmenden Pole. Der andere ist der Sänger (und gleichzeitig Gitarrist, was die Gewaltenteilung aufhebt) Stephen Richards. Er wertet die Band durch seine Vocals verschiedenster Bandbreite (von Lullaby-Geflüster bis Alles-Rausbrüllen ist alles dabei) enorm auf und verstärkt den juvenilen Eindruck mit seinem unbeschwerten Klang im Unterton. Klingt symphatisch. Dank seiner fabelhaften Gesangsstimme kommt es dann auch vermehrt zu richtigem Gesang, was ja auch nicht unbedingt ein Vorzeigekriterium des Nu-Metal darstellt. Verantwortlich dafür, dass ich es überhaupt bis Track 2 geschafft habe, kann er mitreißen und Emotionen glaubhaft vermitteln. Ohne ihn wäre die Band wohl so gut wie wertlos.
Das Stichwort "wertlos" bringt mich dann auch gleich weiter zu den bisher unerwähnten Mitmusikern Philip Lipscomb (Bass) und Jarrod Montague (Drums). Diese welchen bilden bei Taproot die Rhythmus-Sektion und machen...Rhythmus eben. Mehr aber auch eigentlich nicht. Sie bestechen (abgesehen von spärlich gestreuten Ausschmückungen hier und da) durch beispiellose Zurückhaltung und sture Zweckerfüllung, sie gestalten ihre Begleitung also höchst unspektakulär. Nichts falsch machen heisst eben nicht gleich alles richtig machen.
Die Musik an sich wird also von Gitarre und Gesang bestimmt und geprägt. Und das funktioniert im Grunde auch halbwegs. Ist ja nicht so, als hätten andere Bands das nicht auch schon hinbekommen. Taproot finden eine vernünftige Mischung aus Aggrassion in genretypischer Form auf der einen Seite und Emotionen melodiöser Art auf der anderen Seite, sodass man merkt: Brutalität ist nicht oberste Prämisse. Gut so. Angereichert wird das ganze dann mit einigen lustigen/netten/coolen Samples und Effekten und fertig ist die Melodic-Nu-Metal-Scheibe!
Ich sprach an, dass der Anfang der CD mich fesselte. Nun, ebenso stark, wie Taproot beginnen, lassen sie in der zweiten Hälfte (insbesondere im dritten Viertel!) wieder nach. Man hätte sich auf diesem Album bestimmt zwei oder drei Lieder sparen können und es hätte der Qualität der Scheibe nicht im geringsten geschadet. Glücklicherweise verbauern Taproot aber das Ende der CD doch nicht komplett, denn mit "Dreams" leisten sie sich noch mal einen echt wuchtigen Hinhörer, der wieder den Riegel vor die Falltür schiebt.
Ich für meinen Teil muss nach all den Abstrichen dennoch sagen, dass mich die CD nichtsdestotrotz positiv überrascht hat. Man merkt, die Band hat Potential und durch kleine Veränderungen im Line-Up kann man da auch noch mehr rausholen. Was der Band noch ein wenig fehlt, ist ein markanter eigener Stil, denn teilweise fühlt man sich da doch an die Deftones erinnert und die musikalische Gestaltung sollte stärker aufgeteilt werden, um die Sache abwechslungsreicher zu gestalten. Streckenweise ist der Sound zu wischiwaschi. An der Produktion des Albums an sich gibt es nichts zu bemängeln, wieso auch. Immerhin steckt in der Band und ihrer Musik einiges kommerzielles Potential, da lohnt es sich auch, zu investieren, mal völlig abgesehen vom künstlerischen Potential...
Fazit für Käufer: Man schadet sich mit der Anschaffung dieser CD nicht, man kann sie ruhig haben. Aber mann muss nicht. Man wird gemerkt haben, dass mich das Album nicht gerade umgehauen hat.
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am 18. Juni 2003
mit dem gift-nachfolger welcome etablieren sich taproot immermehr an der spitze des numetal-genres. sie verstehen es sehr gut verschiedene einflüsse in einander wirken zu lassen, wobei vorallem metal und rock zu nennen sind, es aber dennoch weitere gibt.
es besteht wie beim vorgänger wiedermal eine perfekte harmonie zwischen melodischem und härterem, was in vielen tracks in einander übergeht, sogar verschmilzt. bei 'when' und 'myself' ist dies besonders gut rauszuhören, bei 'dreams' ist der kontrast ungemein stark und wer bei 'art' aufpasst kann dort sogar mit streichinstrumenten unterlegte abschnitte heraushören.
mit sehr gutem songwriting überzeugen taproot auch in dieser sparte. die texte sind sehr emotional, oft bedrückend und werden auch hervorragend so rübergebracht. viel besser geht's im grunde gar nicht mehr. somit zählen die meist eindeutig in den vordergrund gesetzten vocals, neben sehr guten gitarren-sound, zu den wichtigsten bestandteilen dieses albums.
zu sagen bleibt aber noch, dass leider zu wenig abwechslung auf dieser cd zu hören ist. taproot folgen zu stark einem roten faden, der sich komplett durch das album zieht. beispielsweise verändert sich die art der stimme nicht großartig, sie wechselt nur zwischen zwei varianten. dies fällt zwar dadurch, dass es sogut wie immer passt nicht negativ auf, es beweißt aber den roten faden. wenn die jungs es schaffen würden ein wenig mehr abwechslung in ihre musik zu bringen, dann wird es sicherlich durchwegs positive kritiken hageln. noch ist dem aber nicht so.
reinhören lohnt sich auf jedenfall. besonders herausstechend ist 'like', wundervoll menancholisch, wohl einer der besten taproot-tracks überhaupt. weitere anspiel tipps sind 'myself', 'poem' und 'sometimes'.
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am 13. Oktober 2002
ALso ich habe das GLück die Scheibe schon zu besitzen und stelle fest --> goiles Album! Ich kenne nichts älteres von Taproot und habe deshalb keine ahnung ob sie eventuell abgebaut haben, dass ist vielleicht auch gut so, aber dieses Album ist wirklich nur zu empfehlen. Jeder Song klingt gut, einfach alles an dieser Scheibe gefällt mir! Absolut nur zu empfehlen! Kaufen!!! Und wer nicht bis Ende Oktober warten möchte, der suche sich Bekanntschaften in Großbritanien und lässt sich die CD zuschicken ;)
KAUFEN KAUFEN KAUFEN!
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am 4. August 2015
Super Scheibe, rockt von Anfang bis Ende schön durch. Leider wurden Taproot auf den säteren Alben immer seichter. Hier regiert aber noch der Rock. Daher Daumen hoch.
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HALL OF FAMEam 24. September 2003
Was mir gleich gravierend aufgefallen ist, als ich mir „Welcome" angehört habe, war, dass diese CD um einiges ruhiger und sanfter ist als der Vorgänger „Gift". Bei „Gift" haben die Jungs von Taproot die Songs noch richtig durchgepowert, sie klangen sogar etwas düsterer, und der Sänger hat öfter „gebrüllt" als gesungen. Bei „Welcome" werden etwas ruhigere Töne angeschlagen, nur der Song „Poem" erinnert am meisten an den Stil von „Gift". Damit möchte ich nicht sagen, dass die neuen Songs lasch sind. Es klingt schon noch schön rockig, und es sind auch ein paar tanzbare Stücke drauf, aber das Album „Gift" war einfach aggressiver (vom Stil her) und man konnte einfach mehr abgehen. Die neuen Songs erinnern nun teilweise ein bisschen an Incubus oder Deftones (nur softer), und auf dem Vorgänger Album hatte man hingegen den Eindruck, dass Taproot einen absolut genialen, eigenen Stil haben.
Taproot gefallen mir deswegen so gut, weil sie sehr melodisch sind, aber trotzdem hart. So, wie ich es eben mag. Dieser Mix war bei „Gift" einfach perfekt, auf der „Welcome" ist es mehr melodisch, weniger hart. Aber trotzdem gefällt mir die neue CD auch ziemlich gut. Natürlich zählt dabei „Poem" und „Time" zu meinen Favoriten, weil es da doch noch ziemlich abgeht. Etwas überflüssig finde ich den Track „Like", denn das klingt TOTAL nach einem Lied, das auf einer Bravo Hits Compilation zu finden wäre...
Alles in allem kann ich zu dieser CD sagen, dass man sie durchaus kaufen kann, ich hätte sie mir allerdings etwas rockiger gewünscht (wie „Gift"). Aber wie gesagt - ein paar „schnelle" Songs gibt es hier auch, und so ist ein relativ abwechslungsreiches Album entstanden, das man gut durchlaufen lassen kann.
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am 31. März 2004
Man muss Taproot nach dem Hören dieses Albums als Künstler bezeichnen, es ist einfach pure Kunst. das würde ich über keine andere CD so sehr sagen, wie über diese ...
Mein Vorgänger meinte, dass Bass und Schlagzeug nur nebenher spielen. Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Die Basslinien ergänzen wunderbar die Gitarrenparts und geben ihnen eine neue Richtung (Fault,Poem z.b.). Das Schlagzeug ist abwechslungsreich und oft unerwartend ... insgesamt finden sich in diesem Album unglaublich viele Details, die man beim ersten mal Hören gar nicht registrieren kann ... selbst nach 4 Monaten sind mir noch neue Sachen aufgefallen, als ich mich auf einen bestimmten Part konzentriert habe ...
Die Jungs arbeiten gerade am neuen Album und haben bereits 30 Songs geschrieben, von denen es wiedermal nur ca. 12 auf die neue
CD schaffen werden. Jedoch sind alle B-Seiten, die ich bis jetzt gehört habe mindestens auf dem Niveau der zugehörigen Aufnahmephase. Man höre sich nur einmal die B-Seiten Transparent oder Free an. Das zeigt, welche Perfektionisten in den Jungs von Taproot stecken und vor allem, welches unglaubliches Potential. ... Erinnert mich ein bisschen an den Komponisten Brahms, der ein Stück schrieb, es einem Freund in einer Nacht vorspielte und obwohl dieser es fantastisch fand, die Noten danach verbrannte, weil es ihm in dem Moment nicht gefiel. Zum Glück verbrennen Taproot ihre alten Aufnahmen nicht !!!
Von dieser Band darf man noch einiges erwarten, das nächste Album wird sicherlich eine weitere Steigerung, die jedoch auch zurück zu den harten Wurzeln führen soll: Gift + Welcome + X sozusagen.
Ich jedenfalls, kann es kaum erwarten, mich auf die neuen Klangwelten einzulassen.
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am 25. Juni 2003
Welcome... sagt so gut wie "Willkommen in unserem zu Hause des gereiften, fett produzierten Nu - Metals!".
Wahrlich, der Produzent, Toby Wright, hat feine Arbeit verrichtet. Perfekter gehts nicht mehr: Melidiöser, sanft angehauchter Gesang, dann abrupt Geschrei, um dann sofort wieder in besagten Gesang umzuschweifen. Das 2. Lied hat wohl das meiste Potential in die amerikanischen Charts zu kommen. Wuchtige, teils düster klingende Gitarren und eben besagter Sänger Stephen Richards.
Anspruchsvolle Unterhaltungsmusik für Parties, bei denen der Whiskey fließt und dennoch ein Gespräch stattfinden kann.
Für alle, die noch im metallenen Sumpf der Metal - Hölle schnuppern, der perfekte Einstieg, im wahrsten Sinne des Wortes.
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