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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
31
4,7 von 5 Sternen
Angeklagt
Format: DVD|Ändern
Preis:6,75 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 8. August 2014
Mit "Angeklagt" erschien Ende der 80er Jahre ein Film, wie er sich zwar soundtracktechnisch der damaligen musikalischen Klischees bedient (glücklicherweise), wie er aber auf der anderen Seite auch durchaus vom typischen Mainstream dieser Zeit Abstand hält, eine ernste Handlung offenbart.
Infolgedessen verhält es sich so, dass die Geschichte von Fosters Protagonistin durchaus schmerzhaft anmutet, ein ehrlicher Umgang mit einer Vergewaltigungsthematik zeichnet diesen Film in seiner schonungslosen Authentizität aus.
Da passt es zwar eher weniger ins Bild, dass - Achtung Spoiler - gegen Ende doch noch ein Hauch von Gerechtigkeit durch das Geschehen weht (in Wahrheit wäre es vermutlich noch deutlich komplizierter gewesen einen Fall wie diesen zum Guten zu wenden), doch dieser Hollywood-Charakter im Finale sei dem Werk verziehen, immerhin ist es auf schauspielerischer Ebene eines der stärkeren Dramen seiner Zeit.
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am 15. Oktober 2017
Die Lieferung folgte zügig und der Film überzeugt mit brillianten Schauspielerinnen und leisen, aber eindringlichen Szenen. Ein sehr wichtiges Thema, welches zum Nachdenken anregt und die heutige Gesellschaft widerspiegelt. Klasse!!
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am 21. Oktober 2017
Sehr gut gespielt von Jodie Foster in jungen Jahren. Man sieht in dem Film das zu der Zeit,an dem der Film gedreht wurde, eine Vergewaltigung noch nicht als Straftat angesehen wurde. Gott sei Dank hat es sich geändert.
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am 2. Mai 2017
Ein ganz toller Film habe ihn als Jugendliche schon gesehen ...sehr gute Besetzung super Leistung von den Darstellern. Sehr gute Qualität, schnelle Lieferung !
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am 29. Juli 2017
Der gesamte Cast ist großartig und von Jodie Forster sehen wir wieder einmal eine schauspielerische Glanzleistung, die einen vergessen lässt, dass alles gespielt ist.
Ich wünschte mir heutzutage mehr Filme dieser schauspielerischen Intensität.
Ein "must see" für jeden Filmliebhaber.
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am 4. Januar 2015
Sarah (Jodie Foster) ist eine hübsche Frau, die gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Auch flirtet sie gern. Eines Tages wird sie Opfer eines schweren Verbrechens: einer Mehrfachvergewaltigung.

Schauplatz dafür ist eine Bar, und die ist tatsächlich ein „Schau-platz“: wer nur anwesend ist, wird Zeuge des Verbrechens. Sarah kann schließlich entkommen und erstattet Anzeige. Auch ein anwesender junger Mann rennt raus und alarmiert die Polizei.

Sarah ist weiteren Erniedrigungen ausgesetzt. Ärztin und Staatsanwältin (Kelly McGillis) bringen ihr rüber, dass sie ein Flittchen ist, das man nicht zu beachten braucht. Die Täter werden nur wegen Körperverletzung verurteilt und lachen sich dabei ins Fäustchen. Sarah wird selbst beim Einkaufen von einem der Typen in der Bar verbal beschämt.

Die schreiende Ungerechtigkeit ihrer Situation führt sie zur Staatsanwältin, die erkennt, dass es hier nicht nur ums Recht, sondern auch um Sarah's Selbstachtung geht. Sie organisiert eine neue Anklage, diesmal gegen die Zuschauer in der Bar, die die Täter anfeuerten. Auch findet sich ein Zeuge, der junge Mann nämlich, der damals die Polizei angerufen hat.

Sarah macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Aus dem oberflächlichen Mädchen ist eine reife Frau geworden. Jodie Foster zeigt diese Entwicklung mit feinen Mitteln, von der Körperhaltung bis hin zur Sprache ändert sich alles. Auch trägt sie die Haare anders.

Mit großer Sensibilität präsentiert uns Regisseur J.K. diese Geschichte. Er führt uns ganz vorsichtig an die Wucht der Brutalität heran, die in der Vergewaltigung steckt. Während des Geschehens sehen wir eher die übrigen Anwesenden. Später, als Sarah ihre Geschichte im Gerichtssaal erzählt, erfahren wir schon mehr, sehen aber keine Bilder. Erst, wenn der Junge seine Aussage macht, sehen wir das hilfslose Ringen Sarah's auf dem Glückspielautomaten.

Jodie Foster hat für die Rolle der Sarah einen sehr verdienten Oscar bekommen. Der Film ist einer meiner Lieblingsfilme.
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am 1. August 2009
"Angeklagt" ist ein effektvoll inszeniertes und mitreißendes Gerichtsdrama, das auf einer wahren Begebenheit, auf der Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau im Jahre 1983 in Massachusetts, beruht.

Sarah Tobias (Jodie Foster) ist aufreizend gekleidet und tanzt recht offenherzig und erotisch in einer Bar. Schnell verliert sie die Kontrolle über die Situation; sie wird mehrmals vergewaltigt - die Menge um sie herum sieht nur zu, jubelt und feuert an. Keiner greift ein, keiner scheint irgendwelche Einwände zu haben.
Juristisch scheint dies ein klarer Fall zu sein, doch der fragwürdige Ruf Sarahs, der vorgeworfen wird, durch ihre aufreizende Kleidung und Art das Verbrechen provoziert zu haben, wird zum Problem. Und als die Staatsanwältin Kathryn Murphy die Täter lediglich der Körperverletzung beschuldigt, ist dies eine weitere Demütigung für die gebrochene, traumatisierte Sarah.
Doch die Staatsanwältin, die Sarahs Zustand erkennt und sich ihre Geschichte anhört, rollt den Fall neu auf. Diesmal sind es die Zuschauer, die als Angeklagte vor Gericht stehen, jene, die den Tätern zustimmend zujubelten, als das Opfer physisch wie psychisch entwürdigt wurde.

"Angeklagt" schildert die mitreißende Geschichte des Vergewaltigungsofers Sarah Tobias, die um ihr Recht und ihre Würde kämpft. Die Geschichte beruht - wie schon erwähnt - auf einer wahren Begebenheit und ist auch deshalb durchweg authentisch und glaubwürdig, und wirkt trotz ihrer fesselnden Intensität und effektvollen Inszenierung durchweg realistisch.
Der Film rückt überzeugend und entschieden moralische und ethische Fragen in den Mittelpunkt, auf die jedoch auch eine juristische Antwort gefunden werden muss. Eben deshalb ist der Film aus vielerlei Hinsicht heraus ungemein spannend und mitreißend.
Dabei dürfen auch die schauspielerischen Leistungen nicht unerwähnt bleiben, denn vor allem Jodie Foster spielt ihre Rolle so überzeugend und authentisch, dass der Oscar als beste Schauspielerin eine unbedingt folgerichtige Auszeichnung für sie war. Hier zeigt sie, dass sie zu den wirklich größten Schauspielern Hollywoods zählt und sich hinter niemandem verstecken muss.
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am 31. Juli 2016
Jodie Foster wird von drei Männer in einer Bar im Hinterzimmer mit Spielautomaten vergewaltigt, die Staatsanwältin Kelly McGillis handelt mit den Verteidigern auch auf Druck ihres Vorgesetzten einen Deal aus, nachem die drei lediglich wegen Nötigung und Körperverletzung belangt werden.
Nachdem Jodie von einem der Männer, der die drei Täter angestachelt hat, schrecklich verhöhnt und gedemütigt wird, rammt sie mit ihrem PKW seinen Kleinlaster. Gegen erheblichen Widerstand ist die Staatsanwältin jetzt wegen ihres schlechten Gewissens bereit, drei Männer wegen der Begünstigung und Anstiftung zu einer Straftat anzuklagen, ein Präzedenzfall.

Drer Film basiert auf einer tatsächlich stattgefundenen Vergewaltigung, und auch Kelly McGillis war Opfer einer Vergewaltigung durch zwei Männer. Die Darstellung der selbstbewußten und lebenslustigen jungen Verkäuferin, die nach der Tat (mit Recht) den Glauben an die Rechtsprechung verloren hat, brachte Jodie Foster 1989 ihren ersten Oscar und den Golden Globe ein, und diese Auszeichnungen sind für eine der faszinierendsten Frauen des US-amerikanische Filmes berechtigt, das alkoholisierte Flirten mit einem Täter, den sie aber eindeutig zurückweist,als er zudringlich wird, ihr leidendes Minenspiel als sie auf einem Flipper festgehalten wird, den Mund zugehalten bekommt und von drei Mistkerlen unter der jubelnden Anfeuerung des Kerls, der sie später demütigt, der Reihe nach brutal vergewaltigt wird, ist großartig gespielt, ebenso die zornige junge Frau nach der Tat und dem milden Urteil für die Vergewaltiger, die die Staatsanwältin beschimpft und zunächst nichts mehr mit der Justiz am Hute haben möchte. Eine Vergewaltigung ist schon mehr als genug und inakzeptabel, endlich heißt jetzt bei uns Nein auch Nein, aber der mann, der angefeuert hat und dadurch die Sache noch viel schlinner, ist völlig zu Recht ebenfalls verknackt worden, ohne dass das die Schuld der von ihm Angestachelten mildert.

Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte sich die DVD nicht zuletzt wegen der großartigen Darstellung von Jodie Foster nicht entgehen lassen. Mich beeindruckt sie hier stärker als im "Schweigen der Lämmer".

Doc Halliday
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am 30. Dezember 2015
In sehr packend und eindrucksvoll gestalteten Szenenschnitten wird die Geschichte einer Vergewaltigung erzählt. Sorgfältig ausgewählte Stilmittel verhindern ein langweiliges Justizdrama. Das Spieltempo verlangsamt sich mitunter, lässt sich Zeit, die Charaktere zu umreissen, dennoch wird das Spielgeschehen nie zähflüssig oder gar langweilig. Im Gegenteil - der Spannungsbogen ist hervorragend aufgebaut - in Puzzleteilen wird der Zuschauer über das massgebliche Verbrechen in Kenntnis gesetzt - bleibt stets interessiert, um keinen wichtigen Schlüsselmoment zu verpassen.
Besonders hervorzuheben ist auch die hervorragende Veranschaulichung, nach welchen Kriterien Aussagen vor Gericht bewertet wurden.
Alle Darsteller beeindrucken durch ihre wirklich sehr überzeugenden Darstellungskünste. Voran Jodie Foster, die in einer sehr schwierigen Rolle brilliert - eine ihrer besten Charakterdarstellungen überhaupt - und das schon in den Anfangszeiten ihrer Karriere.
Eine spannende und sehr packende Inszenierung von Jonathan Kaplan aus dem Jahr 1988. Sehr sehenswert.
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am 16. November 2008
Erstmal: "Wow"! Jodie Foster hat mich in dieser Rolle wirklich beeindruckt, da sie mit schlafwandlerischer Sicherheit von verführischem betrunkenen Vamp, das die Männer verrückt vor Testeron macht (was zur eigentlichen Story führt) bis hin zum wütenden, nach Gerechtigkeit schreienden Opfer,- ihre Rolle wirklich beherrscht!
Man kan die Wut und Verbitterung von Jodie förmlich spüren, ebenso ihre Leichtigkeit und "mir alles egal" Stimmung vor der Vergewaltigung.
Klasse 80er Jahre Gerichtsdrama...Im Sinne der Anklage: Verdonnere ich den Film zu 3 Sternen! Keinen Einspruch! ;-)
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