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am 11. März 2003
"Everybody else is doing it so why can't we" ist das erste Album der Cranberries. Der Titel ist hier auch Programm. Man hört, dass die Band sich im Vergleich zu späteren Alben noch in ihrer Anfangsphase befindet. Das ist aber auch gar nicht so schlecht, denn im Vergleich zu "no need to argue" findet sich hier ein noch etwas breiteres Sprektrum an musikalischen Einflüssen, das aber auch etwas verspielter und lockerer umgesetzt wird als in "bury the hatchet" oder "to the faithful departed". Zu erwähnen sind natürlich die Klassiker wie "Dreams" und "Linger", die eigentlich auch diejenigen kennen, die mit den Cranberries nichts anfangen können. Die Scheibe bietet aber auch noch andere nette Songs. Der Erfahrung nach sind die meisten, die sich die CD anhören, nachdem sie die folgenden Alben gehört haben etwas enttäuscht. Das liegt meiner Meinung nach vor allen Dingen daran, dass die Grundstimmung des Albums etwas gedämpfter ist.
Alles in allem ist's ein echt nettes Album. Nicht unbedingt etwas, was einem nicht fehlen sollte, aber es lohnt sich dennoch zumindest mal reinzuhören und mal hin und wieder (gerade wenn man sich etwas entspannen will) darauf zurück zu greifen. Und für Fans ist "E.e.i.d.i.s.w.c.w." natürlich ein absolutes Muss.
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am 27. Juli 2003
Ein schönes Debut der Cranberries
aus dem Jahr 1992. Die Sängerin
Dolores O'Riordan kommt mit ihrer
Stimme gut zur Geltung und unterstreicht
den melodiösen, verträumten Pop.
Die Singles "Linger" und "Dreams" wurden
bekannt und gehören neben "Not sorry"
zu den Glanzpunkten des Albums.
Die anderen Lieder ["I still do", "Sunday",
"Pretty", "Waltzing back", "Wanted", "Still can't",
"I will always", "How" und "Put me down"]
sind auch relativ gut, drohen aber an einigen Stellen,
etwas eintönig und gleichförmig zu werden.
Insgesamt ein schönes Album, das für die
ruhigen Stunden an trüben Tagen geeignet
ist.
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am 7. Oktober 2005
"Everybody else is doing it" -- stimmt nicht ganz; wenn mich meine Erinnerung nicht im Stich lässt, waren anno '92 andere, härtere Töne angesagt... Die bekannte Geschichte: Was damals neu war, kommt einem heute vertraut vor. Ein Nachteil muss das nicht sein; das Debut-Album der Cranberries würde ich zwar nicht zu meinem eisernen Bestand zählen, aber schön anzuhören ist's immer wieder: Melodiöser, verspielter Pop, der verschiedene Stilrichtungen integriert und zu eingängigen und dennoch komplexen Stücken weiterentwickelt. Natürlich fällt einem als erstes Dolores O'Riordans unterkühlter Gesang auf -- man spürt bei jedem Takt, dass da geballte Energie auf den Ausbruch wartet. Ein weiblicher Jeff Buckley, wenn man so will, und auch Bryan Ferry hat diese Gruppe hörbar beeinflusst. Die Cranberries setzen nicht auf den vordergründigen Effekt. O'Riordans Stimme kann zwar durchaus explodieren, aber sie tut sogar das verhalten und erzeugt so eine ganz eigene Spannung. Ähnliches gilt für den Gitarristen Noel Hogan: scheinbar minimalistisch, aber jeder Ton passt haargenau. Und das Zusammenspiel dieser beiden mit dem Rest der Band ist schlichtweg perfekt -- zu perfekt manchmal. Eine dermaßen intensive Leadsängerin braucht immer wieder mal Ecken und Kanten, an denen sie sich reiben kann.
Am besten sind sicher die Nummern, in denen Dolores O'Riordan beweist, welche Nuancen sie auf Lager hat -- neben dem verhalten-melodiösen "Dreams" oder "How", dem wohl abwechslungsreichsten Stück auf der CD, das eher verhaltene "Not Sorry", in dem die Gruppe zeigt, was sie kann -- oder, ganz ähnlich, das etwas rhythmischere "Waltzing Back" Oder "Still...". Allerdings sollte man sich nicht blindlings die vermeintlichen Glanzlichter herauspicken -- "Everybody Else Is Doing It, So Why Can't We" gehört zu jenen leider immer seltener werdenden Alben, die man am Stück anhören sollte.
Und nun noch ein Wort zur "Neuauflage": Die umfangreiche und sicher gut gemeinte Zugabe -- stolze 18 Tracks gibt es nun statt der ursprünglichen 12 -- erweckt leider ein wenig den Eindruck der Beliebigkeit: Die ursprünglichen Nummern sind wunderbar untereinander ausbalanciert, die Mischung stimmt haargenau, während die 6 Zugaben das genau austarierte Gleichgewicht durcheinanderbringen. Also: Wer die "alte" CD hat, hat's besser.
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am 21. November 2009
Die CD darf eigentlich bei keinem cranberries fan im Regal fehlen. Vor allem der song 2 (dreams) ist wirklich zum Abheben schön. In manch andere schrägere Nummern muss man sich erst hineinhören.
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