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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
71
4,5 von 5 Sternen
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am 16. Januar 2015
Nichts für zarte Gemüter. Die Gewaltszenen sind sehr explizit und schonen den Zuschauer nicht...Wers abkann...mir zu brutal und erschreckend...Der Film Babel des glecichen Regisseurs hat mir wesentlich besser gefallen. Dahingehend, dass er Konstruktiver ist.
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"Amores Perros" ist das Debüt seines Regisseurs. Und ihm gelang ein Film, der schon jetzt auf seine weiteren Werke neugierig macht. Ich habe den Film zuerst im Kino gesehen und war begeistert von der durchweg spannenden Story, die drei Schicksale aus dem heutigen Mexico-City meisterhaft verknüpft. Dabei strahlt der Film eine gewisse Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit unserer heutigen Welt aus. In der Schlussszene erscheint ein Hoffnungssschimmer, doch im Grunde sind alle Personen an ihren Lebenszielen gescheitert.
Einige Szenen des Films sind relativ brutal, doch hat diese Brutalität nie selbstzweckhaften Charakter.
Es ist verdienstvoll das dieser aus einem für unsere Verhältnisse "exotischen" Filmland in einer sehr gut ausgestatteten Verkaufs-DVD auf den Markt gebracht wurde.
Allen Freunden des etwas anspruchsvolleren Kinos sei diese DVD ans Herz gelegt!
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am 25. Dezember 2002
"Amores Perros" ist - wie der Titel sagt - ein Film über Liebe und Hunde, ein mexikanisches Grossstadt-Epos, das im brutalen Dschungel der Metropole Mexico City spielt. Drei Liebesgeschichten werden nacheinander erzählt. Die erste Teil handelt von Octavio, der Susanna, die Frau seines Bruders, liebt, und mit Hundekämpfen sich das Geld für eine gemeinsame Zukunft verdient. Im zweiten Teil geht es um die Liebe des verheirateten Verlegers Daniel zum Modell Valeria. Im letzten Teil sucht der Obdachlose El Chivo die Liebe seiner Tochter Maru. Dabei handelt es sich nicht um kitschige Liebesgeschichten, denn sie stehen alle unter dramatischer Hochspannung, welche die Zuschauer berühren und fesseln. Jede Geschichte hat ihre Hunde: Kampfhunde, Schosshündchen, Strassenhunde. Alle Liebesgeschichten bleiben irgendwie offen, wobei allerdings am Schluss Hoffnung auf eine bessere Zukunft besteht.
Die Geschichten sind zwar voneinander unabhängig, streifen sich jedoch immer wieder, und werden vor allem durch einen Autounfall miteinander verbunden. Der Autounfall ist der Dreh- und Angelpunkt des Film, worum alle Geschichten kreisen. Die Struktur des Films ist sehr raffiniert gemacht. Die Geschichten laufen nicht einfach chronologisch ab, sondern es erfolgen immer wieder kleinere zeitliche Sprünge. Der Film ist häufig mit Handkamera gefilmt, was nervös und hektisch wirkt, schnell geschnitten und bei den blutigen Kampfhundeszenen mit Hip Hop-Musik unterlegt, was die Brutalität des Grossstadtlebens verdeutlicht. Die Inszenierung ist meisterhaft. Sehr interessant ist auch die Dokumentation, wo der Regisseur geschnittene Szenen präsentiert und erläutert. Dabei erklärt er viel über die Geschichten und Machart des Films.
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am 27. Juli 2007
In diesem in Mexico-City spielenden Drama werden drei unterschiedliche Lebensgeschichten erzählt, die durch ein für alle Beteiligten einschneidendes Ereignis mit Wucht zusammenprallen. Ein Autounfall steht am Anfang des zunächst verwirrenden Geschehens. In ihn verwickelt ist Octavio, der in seine Schwägerin verliebt ist. Er lässt seinen Rottweiler für Geld bei blutigen Hundekämpfen antreten. In der zweiten Geschichte geht es um die Beziehung eines Verlegers zu einem erfolgreichen Fotomodell. Dessen Schoßhündchen spielt dabei eine tragende Rolle ... Dritter Augenzeuge des Unfalls ist ein ehemaliger Sandinist, der als Penner mit seinem Hunderudel durch die Stadt zieht, sich als Auftragskiller verdingt und den Tag herbeisehnt, an dem er seiner Tochter leibhaftig gegenüberstehen kann.
'Amores Perros' ist ein harter, dreckiger, langer und direkter Film. Zu Beginn wird man mit schnellen Schnitten und hektischen Wechseln mit Wucht in das Geschehen geworfen. Das erste Drittel thematisiert den Überlebenskampf sowie die Gewaltbereitschaft im ärmsten Milieu Mexiko-Citys. Darauf folgend wird dieser harten Realität die schillernde Welt der Medien gegenübergestellt, in welcher die Vergänglichkeit von Liebe und Glück im Mittelpunkt steht. Schließlich führt der dritte Teil die beiden Welten zusammen. Die Kamera ist immer so nah am Geschehen, dass der Zuschauer sich regelrecht in den dramatischen Ereignissen verliert.
Keine Kost für Jedermann, für mich jedoch ein Meisterwerk. Ein großartiges Drehbuch, gelungene Bilder und Schnitte sowie hervorragende Darsteller in einem komplexen Gebilde voller enttäuschter Hoffnungen, Liebe, Gewalt, Leid und Tiefgründigkeit. Eines der kostbarsten Filmjuwele.
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am 30. Dezember 2011
Mexiko, in den 90ern (?).

Mehrere Erzählstränge mit ihren Charakteren und Schicksalen, die nebeneinander herlaufen und doch miteinander verwoben sind. 3 verschiedene Welten, da unterschiedliche soziale Schichten, in einem Land.

Da gibt es einen jungen Mann, der mit dem Rottweiler seines Bruders Geld in Hundekämpfen gewinnen will, um sich und die Frau seines Bruders aus dem Elend zu retten.

Dann gibt es ein junges Model, dessen neuer Mann viel beschäftigt ist und somit ihr kleines Hündchen ihr ein und alles ist.

Und dann gibt es noch einen älteren Obdachlosen, der mit einer Schar von Hunden durch die Stadt zieht und sich mit Auftragsmorden über Wasser hält.

Menschen und Hunde spielen in diesem Film eine große Rolle, dabei stellt sich im Film heraus, dass die (moralischen) Unterschiede zwischen Zwei- und Vierbeiner garnicht so groß sind.

Dieser Film bietet viel:
Er ist Actionfilm UND ruhiges Melodram. Er handelt von Hoffnungen und gescheiterten Beziehungen und Existenzen. Er zeigt das niederträchtigste im Menschen und verweist aber auch auf einen guten Kern, der in einem steckt.

Es ist keine leichte Kost, man braucht Konzentration, Geduld, aber auch einen starken Magen. Dafür wird man mit einer gut ausgedachten Handlung, komplexen Kameraeinstellungen und guten Schauspielern (vor allem Gael García Bernal) belohnt.

Sehr lohnenswert.

Dieser Film könnte Ihnen gefallen wenn Sie:

- Spaß am langsamen Aufbau von Erzählstrukturen und Charakterentwicklungen haben,
- sich für einen realistischen und vielschichtigen Blick auf Mexiko interessieren,
- unterschiedliche, parallele Handlungsstränge mit vielen Personen und Ereignissen überschauen können,
- sich für Hunde interessieren, aber nicht zu zartbesaitet sind,
- schnelle, hektische Kamerafahrten UND langsame, bedächtige, ruhige Szenen mögen
- wenn Sie Gewalt gut abkönnen.

Dieser Film wird Ihnen eher nicht gefallen wenn Sie:

- auf leichte, humorvolle Unterhaltung stehen,
- ausschließlich auf reine Actionfilme abfahren,
- schnell geschnittene Actionszenen mit Gewalt komplett ablehnen,
- Hunde total uninteressant, abstoßend finden ODER Hunde zu sehr mögen,
- Gewalt gegen Menschen und/oder Tieren abstoßend finden und deshalb sich so etwas nicht angucken können.
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am 25. Juni 2007
„Amores Perros“ ist der Film, mit dem sowohl der Regisseur Alejandro González Iñárritu als auch der Schauspieler Gael García Bernal das erste Mal international Aufsehen erregten. Der Film war u.a. für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert, musste sich da aber Ang Lees „Tiger & Dragon“ geschlagen geben.

Einiges, was Iñárritus spätere Filme ausmacht, findet sich bereits hier, neben der Länge (ca. 150 Minuten, unter 2 Stunden hat er es bisher noch nicht gemacht) vor allem das Episodenschema. 3 voneinander unabhängige Geschichten werden durch ein Ereignis, hier einen Autounfall (auch dieses Motiv taucht schon im nächsten Film wieder auf). Miteinander verbunden. In jeder dieser Geschichten spielen Liebe und Hunde eine Rolle (perro=Hund). Octavio liebt das Mädchen seines Bruders und lässt sich auf Hundekämpfe ein, Daniel will Valeria, einem Topmodel, dass alle Höhen und Tiefen erlebt, glücklich werden, und der Obdachlose „El Chivo“ trauert nicht nur seiner Zeir als Revolutionär hinterher. Es geht also um Menschen und die Liebe, wobei das Verhältnis der Menschen zu den Hunden der Schlüssel zum Verständnis ist.

Der Film lebt von den gut ausgearbeiteten und dargestellten Charakteren, von einer sehr wirkungsvollen Cinematographie (von Rodrigo Prieto, Iñárritus Stamm-Kameramann) und einem sehr passenden, aber unaufdringlichen Soundtrack. „Amores perros“ ist ein gutes Beispiel für das aufstrebende mexikanische Kino (Alfonso Cuarón, Guillermo del Toro) und vermittelt auch den einen oder anderen Einblick in das Land Mexiko.

Die Ausstattung der DVD ist leider sehr übersichtlich, ein Audiokommentar oder zumindest ein längeres Interview mit Iñárritu über seine Figuren wäre vermutlich recht aufschlussreich gewesen. Die DVD enthält auch den spanischen Originalton (sehr lohnenswert), die deutschen Untertitel sind nicht ausblendbar. Da aber das lateinamerikanische Spanisch, das hier gesprochen wird, für die meisten spanisch-lernenden/-sprechenden Deutschen ohnehin recht unverständlich sein dürfte, fällt das nicht weiter ins Gewicht.
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am 24. Januar 2012
'Amores Perros' ist wahrscheinlich einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
Musik, Schnitt und die Darstellung der verschiedenen Charaktere sind sehr beeindruckend.
Wer sich von Amores Perros allerdings ein zweites Pulp Fiction erhofft, wird enttäuscht sein.
Auch hier handelt es sich um einen Episodenfilm, die Message und daher auch die gesamte Machart der Filme klaffen meiner Meinung nach jedoch weit auseinander.
Pulp Fiction ist ein genialer Film mit einem sehr ironischen Unterton, wohingegen Amores Perros eher eine psychologische Studie und eine Studie der Lebensumstände in Mexico City ist. Da, wo Pulp Fiction gerade durch die überspitzte Handung interessant wird, wird in Amores Perros wesentlich mehr auf Authentizität gesetzt.

Während man den drei verschiedenen, auf tragische Weise miteinander verbundenen Geschichten folgt, werden die Handlungsstränge kunstvoll miteinander verknüpft.
Es gibt hier sehr viele verschiedene Persönlichkeiten, mit einigen wird man sich nicht identifizieren können, aber das ist auch nicht die Intention des Films.
Er zeigt hauptsächlich, wie Menschen mit Liebe, Hass und Schicksalsschlägen umgehen. Werden sie am Ende aus ihren Fehlern gelernt haben und sich weiterentwickeln oder werden sie weiter auf der Stelle treten?
Die Entwicklung der Charaktere wird durch ihre Beziehung zu ihren Hunden deutlich, daher auch der Titel 'Amores Perros'.
Ohne zu viel verraten zu wollen, muss ich allerdings vor den Hundekampfszenen warnen: Obwohl keins der Tiere zu Schaden kam, sind diese, wie der gesamte Film, sehr realistisch dargestellt und gehen extrem an die Nieren.
Auch der Rest des Films ist nicht wirklich aufbauend, der Film wurde durch keinen Weichspüler gezogen und es wird nichts beschönigt. Ein tragischer Fehler kann das ganze Leben ins Chaos stürzen, kann einen niederringen, einen unwiderruflich verändern.
Vor allem die Szene, in der El Chivo (Protagonist der dritten und letzten Episode) eines Abends nach Hause kommt um festzustellen, dass etwas Schreckliches passiert ist (wer den Film gesehen hat, weiß, wovon ich spreche), ist sehr aufwühlend und hinterlässt Spuren.
Am Ende des Films wird man sich die Frage stellen, wer denn nun eigentich das Tier, die wahre Bestie ist: Die Hunde oder vielleicht der Mensch selbst?

Insgesamt ein Film, der einen auch nach dem Ausschalten des Fernsehers nicht mehr loslässt und zum Nachdenken anregt. Solche Kunstwerke sind leider viel zu selten geworden.

Die DVD enthält ein Featurette sowie entfallene Szenen. Auch der Regisseur kommt im Bonusmaterial zu Wort und gibt interessante und aufschlussreiche Informationen über Machart und Intention des Films.
Ton- und Bildqualität sind gut.
Meiner Meinung hätte der Film auf Grund seiner schonungslosen Brutalität allerdings ab 18 sein müssen.
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am 10. August 2004
Ein kraftvolles, ungeschminktes, düsteres Porträt der mexikanischen Hauptstadt, über den Willen um wirklich jeden Preis zu überleben und über zerstörte Hoffnungen. Ein Film, der
sich dem Zuschauer ins Gedächtnis bohrt und nachhaltige Wirkungen zeigt.
....ich liebe es, wenn mich ein Film dazu bringt, alles über das Gesehene in Erfahrung bringen zu wollen. Ich habe sofort versucht, alle erhältlichen Filme von Gael Garcia Bernal zu bekommen. Von diesem aussergewöhnlichen mexikanischen Schauspieler wird man noch viel hören, davon bin ich überzeugt.
Einen Extra Stern vergebe ich an den fantastischen Soundtrack.
si senor !
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am 18. Mai 2007
Amores perros ist nicht perfekt. Die Bildqualität hakelt ab und zu, die Synchronisation ist an manchen Stellen auch nicht perfekt und wirklich passieren tut auch nicht viel.

Trotzdem fesselte er mich seine volle (lange!) Laufzeit über aufs Sofa. Es wird auf bemerkenswerte Weise gezeigt, wie verschieden man lieben kann. Ob als Parfum-Model, welche nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, zum Fremdgehen tendirerender Konzernchef, gewalttätiger Krimineller und seine unterdrückte Frau oder auch "Ex-Knacki", welcher von seiner Familie nicht mehr akzeptiert bzw. sogar ignoriert wird. Alle haben sie eine eigene, komplexe Gefühlswelt. Alle zeigen sie ihre Liebe auf anderen Wegen, alle werden sie auf unterschiedliche Weise mit den plötzlich auftretenden Problemen fertig.

Dies hat mich fasziniert. Als ein bisschen störend empfand ich die etwas brutalen (aber zum Glück nur 1-2 Sekunden langen) Hundekämpfe und die vielen toten Hundekörper, die im Film gezeigt werden... auch wenn sie schon ihre symbolische Bedeutung haben.

Amores perros ist vor allem von der Erzählweise und den Charakteren/rübergebrachten Emotionen ein herausragender Film. Deswegen vergebe ich 5 Sterne. Über Sachen wie die Bildqualität und den deutschen Ton sollte man dabei absehen.

Außerdem kostet der Film nur 4€...
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am 30. März 2010
...aber braucht man das wirklich? Bin ein Fan von Mexico und hab mir den Film deshalb gekauft. Ich habe auch keinen Zweifel, dass die drei Episoden mit mehr oder weniger tragischen Protagonisten durchaus realistisch sind, aber als ich den Film mit vielen schockierenden Szenen ansah, dachte ich mir auch, ob es wohl die beste Art ist, seinen Feierabend zu verbringen. Das sollte man wissen, bevor man bestellt, der Film ist gut gemacht und hinter der Ausweglosigkeit der menschlichen Existenz im spätkapitalistischen Mexico schimmert auch eine subtile Botschaft durch wie "Liebe ist stärker", aber es ist und bleibt starker Tobak. Nur bedingt zu empfehlen.
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