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am 23. August 2007
Saga
(1978 - I. Crichton, J. Crichton, Negus, Rochon, Sadler)

Die kanadische Band Saga hat einen ganz eigenen Stil geschaffen. Ende der 70er Jahre präsentierten sie eine Musik, die zwar bei weitem nicht so komplex und lyrisch war wie die der Progbands früherer Tage, doch der theatralische Stil im ausgezeichneten Gesang von Michael Sadler und vor allem das filigrane Zusammenspiel zwischen Ian Crichtons E-Gitarre und den schwelgerischen Keyboards, die auf dem Debut noch von Peter Rochon gespielt wurden, schufen breitwandige Miniopern voller Bombast und instrumentalen Ausflügen.

Saga legen dabei eine gehörige Portion Rock und Melodiegefühl in ihre Musik. Von allen Spielarten des Progressive Rock zählt die Musik auf dem Debutalbum gewiß zu den eingängigsten. Liebhaber vertrackter King Crimson Werke oder 20-minütiger Epen von Yes werden also nicht bedient, dafür aber all jene, die großartige Melodien schätzen und schwelgerische Ausstattung.

Saga haben auf ihrem Debut eine ihrer großen Traditionen gegründet. Ein SF-Konzeptwerk, das in diverse Kapitel aufgeteilt ist und lose eingestreut auf den Alben Einzug hält, feiert hier mit den großartigen "Will It Be You" (Chapter Four) und "Tired World" (Chapter Six) seinen Einstand.
Daneben hat es "Humble Stance" zum Liveklassiker geschafft.

Doch auch die anderen Lieder zeigen Klasse und Saga präsentieren sich auf dem Debut in Hochform.
Freunde bombastischer Musik werden ihre helle Freude an Saga haben. Das Album ist gewiß ein Klassiker zu nennen.
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am 21. August 2010
und somit die grossartige erfolgsgeschichte der kanadischen neo-progger, formiert auf diesem album aus :

michael sadler - gesang, bass, keyboard
ian crichton - gitarre
jim crichton - bass, keyboard, gitarre
steve negus - schlagzeug
peter rochon - keyboard

gleichzeitig startet die reise durch die mysteriösen chapters , welche die saga ( daher auch der bandname) von
der errettung der menschheit durch albert einstein s gehirn erzählt.
diese story sollte zunächst - auf vier geplante- alben verteilt werden ...

jim crichton liess sich von einem zeitungsartikel, in dem berichtet wurde, dass albert einstein s gehirn zu
forschungszwecken konserviert wurde, dermassen inspirieren, dass er in kombination mit dem damaligen hype, in dem science-fiction-filme zelebriert wurden, diese geschichte zusammenfabulierte :

ein ausserirdisches volk analysiert seit langem schon den - blauen planeten- , die agressive zerstörungswut und die nicht enden wollenden kriege ängstigen die aliens . von albert einstein s intelligenz beeindruckt, schmieden sie einen plan zur rettung der menschlichen spezies.
sie erschaffen einen körper in dem - the brain of uncle albert- integriert wird , um die erdenbürger wieder auf den pfad der tugend zurückzuführen...

auf dem cover hier wird dieser fluoreszierende schwärmerleib dargestellt, auf seiner mission durch s weltall zur erde...

da auf vielen anderen alben von saga ein intergalaktisches insekt, namens -harold the locust- abgebildet wird,
sehe ich ihn als anführer der aliens, die sich vor den menschen erschrecken...

die prägnante note des spacigen sounds kommt vor allem durch den einsatz des -moog-synthesizers- zustande,
entwickelt von robert moog und verwendet von gruppen wie emerson, lake & palmer, manfred mann, kraftwerk, uriah heep und pink floyd. auch ein werk von johann sebastian bach wurde durch den -moog- neo-veredelt...

auf den folgenden alben wird die individuelle soundlandschaft von saga noch perfektioniert durch den vocoder und das simmons-drum...

( die musikexperten werden hier schmunzeln über meine erklärungsversuche über die chapters und die instrumente.
habe aber viele freunde, die saga s musik toll finden aber über die hintergründe nichts wissen. für die habe ich
hier was zusammengefasst....)

der einsteiger -HOW LONG- zeigt schon die typischen fingerprints von saga auf, die sich zumindest durch die alben ziehen, in denen michael sadler als charismatischer headder tenorig losschmettert...

- HUMBLE STANCE - auch schon ein wegweiser durch die die phantastischen klangteppiche der gruppe, die im heimatland kanada merkwürdigerweise schon bald vom thron gestossen wurden. in europa und in puerto rico ( weiss der teufel warum ? ) wurden sie enthusiastisch gefeiert . ihre livekonzerte sind legendär...

bei - ICE NICE - darf man sich ruhig in eine imagination hineinspinnen und sich mit luke skywalker auf dem eisplaneten - hoth- vor darth vader verstecken.

das macht auch das besondere genre dieser gruppe so interressant, sie lassen ihren fans viel spielraum für eigene phantasien über fremde welten, spiralnebel, supernovas und allen möglichen events im weltraum...
jim crichton s puzzle über die chapters wird von tausenden von fans mitkonstruiert und er findet es sehr amüsant...

wer saga s journey durch die wiederbelebte prog-rockszene mitmachen möchte, sollte sich alle alben zulegen, zumindest diejenigen aus der ära mit michael sadler....
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am 5. Oktober 2005
In Europa und Deutschland wurde diese Band mehr oder weniger "im Windschatten" von Neo-Prog-Bands, wo sie zum Teil im Vorprogramm auftrat, bekannt. Daher zählt manch einer auch diese Kanadier zur Neo-Prog-Richtung der Rockmusik. Am ehesten finden sich Prog-Elemente in den ersten drei Alben. An erster Stelle sei hier auf dem Erstling das Stück "Ice Nice" genannt. Etwas länger geraten, aus verschiedenen Teilen bestehend, mit athmosphärisch-nachdenklichen Stellen ausgestattet - ganz ähnlich dem fulminanten Stücken "Images" und "Mouse in a Maze" vom Nachfolgeralbum ("Images at Twilight", 1979).
Diese Stücke erinnern sehr stark an Marillion aus den frühen 80ern.
Grundsätzlich aber schreibt Saga eher "knackige", rhythmusbetonte Songs, mit eingängigen, mitreißenden Refrains, wie etwa hier "How Long", "Climbing the Ladder" etc.
In der Anfangsphase dominieren noch eindeutig die Keyboards, so dass das Ganze einen guten, symphonisch angehauchten Rock ausmachte. Ab Mitte der 80er (s. etwa das Album "Behaviour", 1985) driftete man dann leider in reinen Pop und produzierte eher Ausfälle, bis man sich dann ab Mitte der 90er wieder "fing" und Perlen, wie etwa "Generation 13" und ihre guten Nachfolger produzierte.
Hier bekommt man einen Eindruck davon, wie einerseits intelligente Musik und andererseits "Radio-Tauglichkeit" unter einen Hut zu bekommen sind! Diese Musik macht richtig Spaß !
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Februar 2012
SAGA
hab ich als Part-Time-Tramper zum ersten Mal 1985 auf dem Weg von Kiel nach Neumünster im Auto des mich freundlicherweise mitnehmenden Autofahrer's Frank W. gehört. Das ist nicht nur lange, SEHR lange her, sondern auch ganze sieben Jahre nach Veröffentlichung der hier zu besprechenden ersten SAGA! Vielen Dank also nochmal an den furchtlosen Frank für jenes SAGA-Intro/die Möglichkeit, eine der eigenständigsten, innovativsten, langlebigsten, versiertesten, zähesten Bands der Rock-Geschichte kennenlernen zu dürfen.
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DIE MUSIKER/DIE PERFORMANCES (5 Sterne)
Ian CRICHTON (guitars), Jim CRICHTON (bass, keyboards), Steve NEGUS (drums), Peter ROCHON (keyboards, vocals) und Michael SADLER (lead vocals, keyboards) kannte damals in Deutschland kein Mensch - woher auch? Genauso unbekannt wie die Musiker selbst waren auch ihre instrumentalen/gesanglichen Fähigkeiten: Wo hatten alle Beteiligten bloß ihr Hand- und Fußwerk gelernt, wieso konnten die selbst damals schon so gut spielen und singen (siehe auch*) und wo genau kamen die eigentlich her (also auch musikalisch)?

Als kanadischer Import machten es sich SAGA im Gegensatz zu ihren Landsleuten RUSH ungleich leichter, indem sie gar nicht erst anfingen, instrumentell, kompositorisch, produktionstechnisch, soundmäßig derart abzudrehen, dass nur noch eine Handvoll Freaks folgen konnte. Beim Vergleich von RUSH's ebenfalls 1978 erschienener, extrem verfrickelter (dennoch essentieller) HEMISPHERES mit der ersten SAGA sind mehr Gegenteile als Parallelen erkennbar. Und genau aus diesem Grund würde ich SAGA auch nicht zwingend als Prog-Rock-Kapelle bezeichnen (als die sie immer noch und immer wieder gerne hingestellt werden), sondern eher als „Sophisticated Rock-Band mit Mass-Appeal“ (oder so ähnlich).
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DIE MUSIK/DIE KOMPOSITIONEN (4-5 Sterne)
HOW LONG, HUMBLE STANCE, CLIMBING THE LADDER, WILL IT BE YOU?, PERFECTIONIST, GIVE 'EM THE MONEY, ICE NICE, TIRED WORLD kann man im Nachhinein wohl fast alle als SAGA-Klassiker bezeichnen. Das konnte man damals bei Veröffentlichung selbstverständlich nicht ahnen, aber allein die Tatsache, dass selbst heute noch so einige davon live (nicht zwangsweise besser) gespielt werden, zeugt von deren Popularität/Qualität. Hier haben wir also die Ur-Versionen und die zeichnen sich natürlich durch einen gewissen BEGINNER'S-Charme aus, was weniger bedeutet, dass die Jungs in irgendeiner Weise amateurmäßiger, schlechter, unbeholfener performed hätten als später, sondern vielmehr, dass sich die Songs durch permanentes Spielen im Laufe der Dekaden schlicht verändern haben, wie gesagt nicht immer zum Guten. So gesehen (oder besser gehört) gefallen mir z.B. HOW LONG oder HUMBLE STANCE oder PERFECTIONIST im Vergleich mit neueren Live-Versionen dieser Songs deutlich besser, weil sie noch akkurater, frischer, genauer, unverbrauchter, zackiger gespielt werden.

Die prototypischen SAGA-Zutaten sind dennoch bereits alle vorhanden: abgehackte Bass/Guitar-Unisono-Läufe über stehenden Keyboard-Teppichen kommen selbst hier schon wie aus dem Maschinengewehr - sowas hatte die Welt in dieser Ausprägung noch nicht gehört! Dazu diese unbeschreiblichen/unerhörten/unvergleichlichen (und unvergleichlich attraktiven, gleichzeitig aber auch anspruchsvoll-technisch-virtuosen) Gitarren/Keyboard-Duelle, mal auseinander hin und her, mal mehrstimmig zusammen – nicht einfach nur schnell, sondern auch einfach grandios, IMMER NOCH!

Dann Bass und Schlagzeug: Die fallen genau dadurch auf, dass sie scheinbar nichts oder nicht viel machen, kann doch jeder, haha – ja, denkste! Steve NEGUS möchte ich als Trommler bei SAGA beispielsweise mit John BONHAM bei ZEPP oder Nick MASON bei FLOYD oder Ringo STARR bei den BEATLES vergleichen – bei allen galt/gilt: WENIGER ist MEHR (abgesehen von den elementaren/grundsätzlichen/zweifellosen Unterschieden bezüglich Attitüde/Sound/Technik, versteht sich!). Wie meinte irgendein Zeit-Zeuge in irgendeinem Interview zum Thema „Musikalische Reduktion“ doch mal so treffend: „It's not what he's actually playing, it's more what he doesn't“ – wohl wahr! Abgesehen davon ist er ja wohl einer der groovensten Shuffler auf diesem Paneten (zumindest gewesen).

Die Keyboards waren bei/für SAGA von Anfang an schon immer essentiell wichtig, SAGA in den Augen und Ohren vieler Konsumenten eine Keyboard-Band mit ansprechenden (obwohl anspruchsvollen) Arrangements, exhibitionistscher E-Gitarre, gewöhnungsbedürftigem Gesang, mitreißenden Melodien, reduzierten (aber rigorosen) Rhythmen, sensationellen Soli und und und. Wenn man sich Band-Fotos der Anfangstage anschaut, kann man darauf CRICHTON am Bass-MOOG, ROCHON an diversen 70er-Jahre-Keyboards und SADLER ebenfalls an den Tasten erblicken – alle in einer Reihe SITZEND(!) und im Falle von SADLER noch mit Löwenmähne und Rauschebart! Naja, das sollte sich wenig später (und zugunsten einer deutlich größeren Publkums-Attraktivität) ändern.

*SAGA's Gesang ist eine Sache für sich: Was Mr. SADLER (hier auf diesem Erstlings-Werk von Keyboarder ROCHON unterstützt) gesanglich abliefert, lässt zwar schon den selbstbewussten, sympathischen, unterhaltsamen Michael späterer Tage erkennen, wirkt aber noch leicht affek- und exaltiert, künstlich, operetten- und zaghaft, auf gar keinen Fall funky oder heavy oder poppy oder rocky. Nein, der Klang, der Umfang, das Vibrato, das Volumen seiner Stimme, die Art und Weise wie SADLER sie einsetzt, sind hier noch oder schon ziemlich speziell. Manche liebten früher genau diese neue Stimme, andere überhaupt nicht. Das hat sich bis heute kaum geändert (genau wie auch seine Stimme selbst).
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DIE ARRANGEMENTS/DIE EXPERIMENTE/DIE INNOVATIONEN (5 Sterne)
Der prototypische SAGA-Sound wird auf dieser Scheibe zwar gerade erst definiert, klingt aber bereits ganz und gar erwachsen. Die Jungs scheinen eben schon damals ziemlich genau gewusst zu haben, was sie wollten, vor allem auch, was sie KONNTEN. Nichts klingt hier wie ein ängstliches, halbherziges, unentschlossenes Debut, sondern stellt eher die Frage, warum denn erst 1978? Naja, gut Ding wollte wohl Weile haben...
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DIE PRODUKTION/DER SOUND (4 Sterne)
dieser 78er-Platte war selbstverständlich 100% ANALOG. Alles Hörbare wurde tatsächlich noch von Menschen aus Blut und Fleisch mit deren Füßen und Händen direkt, live oder auch nacheinander auf ein rotierendes Analog-Tape gespielt. OK, das Intro des ersten Song's der ersten Seite des ersten SAGA-Album's HOW LONG könnte unter Umständen bereits ein Sequencer gewesen sein, aber eigentlich „eiert“ der dafür zu sehr, was wiederum auf tatsächliches Spielen hindeutet.

Apropos spielen: Alles und Jeder ist immer gut bis sehr gut zu hören: Ian's Klampfen braten, koppeln, singen ohne jeglichen metallisch-modischen Anflug, Jim's Bass/sein Bass-Synthesizer verdienen ihre tieffrequente Bezeichnung tatsächlich, Michael's Gesang wird leicht mittig/nasal in Szene gesetzt, Peter's Keyboards fauchen/flangen/flöten, quäken/quieken/quietschen, wabern wohltuend und Steve's Becken klingeln und zisseln silbrig/seine (noch nicht E-)Drums bollern bis auf die Snare authentisch/old-fashioned/voluminös – alles in allem ein durch und durch angenehmer, ausgewogener, organischer, voller, warmer Wohlfühl-Sound. Ach ja, von den drei mir vorliegenden Versionen (Original-LP, erste CD-Ausgabe von BONAIRE, neuerlich remasterte CD von JVC) klingt die alte Platte erwartungsgemäß am besten.
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DAS COVER/DER UMSCHLAG (2 Sterne)
war damals eine simple LP-Papp-Hülle in Weltraum-Optik mit dem SAGA-Symbol auf der Vorderseite (diese güldene Libelle, dieses Space-Insekt) und der Tracklist auf der Rückseite. Innen dann die eigentliche LP in standardisierter, unbedruckter, weißer Papier-Tüte – das war's. Keine Fotos, keine Klappung, kein Poster, keine Texte, noch nicht mal Credits! Die bisherigen CD-Ausgaben orientieren sich ganz offensichtlich an dieser Spartanität, zu Deutsch: auch hier bekommen wir außer der originalen Musik (abgesehen von mehr oder minder sinnfreien Boni) quasi nichts weiter – sehr schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen, z.B. die schon seit Dekaden überfällige Deluxe-Edition!
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THE BEGINNER'S GUIDE TO SAGA
Jaja, die erste Platte: charmant/eigenständig/innovativ, kraftvoll/mutig/selbstbewusst, stilsicher/trend-setting/überaus überraschend. HOW LONG gedachten die kanadischen Perfektionisten Ian CRICHTON, Jim CRICHTON, Steve NEGUS, Peter ROCHON und Michael SADLER damals wohl, ihre Musik genau so weiter machen zu können - 3 Jahre, 5 Jahre, vielleicht sogar 10? Nun, mittlerweile sind bekanntermaßen mehr als TEN THOUSAND DAYS rum, Michael wieder und SAGA immer noch da, hey-hey!

Zum Zeitpunkt ihres Erscheinen's hat die Platte keinen nennenswerten Eindruck auf mich gemacht, heute dafür umso mehr – welch ein Wahnsinns-Debut, qualitativ vielleicht vergleichbar mit den jeweils ersten Scheiben von EMERSON, LAKE & PALMER (self-titled/1970) oder GENESIS (TRESPASS/1970) oder KING CRIMSON (IN THE COURT OF THE CRIMSON KING/1969) oder JETHRO TULL (THIS WAS/1968) oder SUZI QUATRO (self-titled/1973) oder UK (self-titled/1978) oder oder oder. Alles Scheiben mit extrem eigenem Gesicht, ein eigenes/neues Genre definierend, bereits damals schon und auch jetzt immer noch: überzeugt und überzeugend!
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HAAX/Kiel
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am 31. Oktober 2015
"Saga" erschien im Juni 1978 und ist das erste Studioalbum der kanadischen Rockband. Eingespielt wurde es von Michael Sadler (Lead Vocals & Keyboards), Jim Crichton (Bass Guitar & Keyboards), Ian Crichton (Electric and Acoustic Guitars), Peter Rochon (Keyboards, Moog Synthesizer & Vocals) und Steve Negus (Drums & Percussion). Produziert wurde "Saga" von Paul A. Gross. Alle Titel stammen von Saga, auf Coversongs wurde verzichtet.

"Saga" war damals etwas ziemlich neues. Der Prog Rock von der Gruppe kommt etwas leichter rüber, als von den englischen Kollegen wie Yes, Pink Floyd oder Genesis. Der Gruppe gelingt es direkt von Anfang an, Prog mit Pop und Rock zu mixen. Griffige Gitarrenriffs, fette Keyboardteppiche und tolle Melodien und fertig ist der Saga-Sound. Auf dem Debüt sind nur Hits, alle 8 Titel können überzeugen. `Humble stance` wird bis heute auf jedem Konzert der Gruppe gespielt. `How long?` ist auch ein wahrer Klassiker und sowas wie ihr erster Hit. Mit `The perfectionist`, `Ice nice` und `Tired world` sind richtig anspruchsvolle, tolle Tracks am Start. Ich höre das Album bis heute sehr gerne. Mit Michael Sadler hat die Gruppe auch einen charismatischen Frontmann mit toller Stimme. Und der Gitarrensound von Ian Crichton ist auch einmalig.

Saga haben 1978 eine Marktnische entdeckt. Prog Rock, der auch mal etwas poppiger sein darf und trotzdem knackig ist, Saga standen und stehen dafür. Alle 8 Titel sind hier hervorragend. Ach was labere ich noch lange, 5 Sterne für "Saga".
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am 4. August 2012
Es ist so geil!!!

Ich versuche von Zeit zu Zeit meine Vinyl-Platten durch käuflich zu erwerbende CDs zu ergänzen.
Daher habe ich heute wieder versucht, das Erstlingswerg von SAGA als CD zu kaufen. Ist zu normalen Preisen zu vergessen! Aber ich weiß nun, warum!!!

Während ich diese Rezension hier schreibe, habe ich SAGA's Erstlingswerk auf dem Kopfhörer (habe die Platte vor langer Zeit vom Plattenteller in den Rechner gebracht :-)

Ich kann mich nur allen Vorrezendenten anschließen: GEILES TEIL!!!

Wer sie noch nicht hat, soll sie kaufen!!!
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am 29. Januar 2008
1978 ging eine kanadische Ausnahmeband an den Start, die in den spaeten Siebzigern und vor allem Anfang der Achziger fuer Aufsehen sorgte und die Progressive Rock-Fahne in dieser schweren Zeit hochhielt. Die Musik der fuenf Kanadier zeichnete sich durch eine unverwechselbare Rhythmik, reichlich Bombast und grandiose Keyboard/Gitarren-Duelle aus. Ueber allem trohnte die Ausnahme-Stimme von Michael Sadler, die in fruehen Zeiten stark operettenhaften Touch hatte. Das Debuet war der erste von vier grossen Saga-Klassikern und zugleich ein Meilenstein der Musikgeschichte. Es war der Beginn von einer grossartigen, bis in die heutige Zeit andauernden Karriere

'How Long' beginnt mit huepfenden Keyboards und sorgt fuer den erster Schock. Das klingt alles etwas nach Techno. Nachdem der erste Schock ueberwunden ist setzt auch schon der Saga-typische Rhythmus ein. Anfangs durch Moogs, spaeter die Gitarre bestimt. Zudem sind noch kleine Gitarrensoli zu hoeren. 'Humble Stance' beginnt mit sphaerischen Moogs, die einen in eine faszinierende Eiswelt entfuehren. Irgendwie hat das ganze eine kalte Atmosphaere. Das Stueck besticht wieder durch die typische Saga-Rhythmik der Gitarre, Sadlers operttenhaften Gesang, interessanten Moogspielereien und Gitarrengefrickel. In der Mitte wird das Tempo angezogen und Jim Gilmour und Ian Crichton geben herrliche Moog/Gitarren-Duelle zum besten. Das Stueck findet schliesslich einen sphaerischen Ausklang mit leisem Gesang. 'Climing The Ladder' beginnt mit einem Gitarre-Intro, ehe Moogs und ein Gitarrenrhythmus einsetzen. Zudem sind wieder herrliche Moog- und Gitarrensoli zu hoeren. Es ist wirklich erstaunlich wie jeder Song den unverwechselbaren Saga-Stil wiedergibt und dabei jeder fuer sich doch so eigenstaendig klingt. 'Will It Be You?' beginnt mit Keyboardlaeufen ehe wieder majestaetische Moogs einsetzen. Herrvorzuheben waere hier besonders das zurueckhaltende Gitarrengefrickel, der steigende Bombast und das Gitarrensolo, welches das Stueck leise ausklingen laesst. 'Perfectionist' beginnt mit Gitarren- und Keyboardlaeufen. Im Anschluss setzen symphonische Moogs ein und der grossartige Gesang ist wirklich sehr unterhaltsam. Es wird zudem wieder an der Bombastskala hochgeschraubt. Eindeutig das symphonischste und beste Stueck der Platte neben 'Humble Stance'. Mit 'Give 'Em The Money' folgt die erste Schwachstelle der Platte. Der unschoene Rhythmus und der merkwuerdige Gesang stoeren. Zum Schluss wird es dann allerdings doch interessant, wenn Jim Gilmour seine Moogs maltraetiert. Bei 'Ice Nice' wird der Hoerer wieder in eine Traumwelt entfuehrt. Ich stelle mir dabei jedesmal nicht nur aufgrund des Titels eine einsame, verlassene Eiswelt vor. Das Stueck lebt vom interesannten Moog-Rhythmus, vom Synthiebass und dem leisen Gesang. Nach einer Weile setzt ein Synthiebass-Rhymthmus, ueber dem Jim Gilmour wieder herrlich Moogsoli herbeizaubert, die auf der Bombastskala hochgeschraubt werden. 'Tired World' ist wieder ein ausladender Song mit reichlich Bombast und herrlichen Soli.

Ein Klasse Album! Pflichtkauf fuer jeden Musikfreund! Und das mir hier keiner mit nervigen Keyboardsounds kommt...
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am 28. Mai 2011
Vor über 20 Jahren erwarb ich die LP der damals noch total unbekannten Band, mein Kumpel hatte mir sie damals empfohlen.

Schon damals blockierte diese Scheibe ständig meinen Plattenteller, das Saga-Debut hatte mich auf Anhieb begeistert.

Doch irgendwann verschwand der Plattenspieler, die Platte verstaubte auf dem Dachboden, doch diese fantastischen Melodien blieben in meinem Gedächtnis eingebrannt.

Jetzt habe ich mir einen Ruck gegegeben und mir das Erstlingswerk von Saga auf meinen PC überspielt.

Und schon läuft sie wieder ständig, diese schnörkellose und bei allem Bombast doch gradlinige Musik.

Einziger (kleiner) Schwachpunkt ist "Give em the money", ansonsten nur Highlights.

Mein persönlicher Favorit ist neben den Gassenhauern "How long" und Humble stance" das fantastische "Ice nice".
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am 10. November 2007
Ich kann meine Vorschreibern in allen Punkten nur Recht geben. Wer dieses Album nicht im Schrank stehen hat, dem fehlt eines der wichtigsten der Rockgeschichte.
Wer die Möglichkeit hat die Truppe einmal Live zu erleben, wird es so schnell nicht vergessen - ich hatte die Möglichkeit schon 4 mal - also wenn sie in der Nähe sind - hingehen!!!
Leider gibt es den Erstling noch nicht als Remasterte Version - der leichte Rauschteppich läßt sich aber bei sonst ordentlichem Klangbild verschmerzen.
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