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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
2
Old Loves die Hard
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 25. September 2002
Triumvirat waren eine Keyboard orientierte Progressiv Rockband aus Deutschland, die zwischen 1972 und 1980 sieben Alben veröffentlichte. Die Band, die seinerzeit oft mit ihren großen britischen Vorbildern Emerson Lake & Palmer verglichen wurde, arbeitet derzeit an einem Comeback Album, das voraussichtlich Ende diesen Jahres veröffentlicht wird. In der Tat ist die Musik mit ELP zu vergleichen: Bass und Drums bilden nicht nur die Rhythmus Sektion, sondern werden als vollwertige Instrumente eingesetzt. Darüber liegen zumeist virtuose Keyboard Einlagen. Einem größeren Publikum bekannt wurden Triumvirat mit ihrem dritten Album, dem Konzeptwerk Spartacus.
Old loves die hard erschien 1976 und enthält teils pompösen, teils relaxten Keyboardrock, geprägt vom Kölner Tastenvituoso Jürgen Fritz. Die Musik hat nicht ganz die Klasse des Vorgängeralbums Spartacus, ist aber unbestritten von hoher Qualität. Der Kauf ist Freunden guter Rockmusik auf jeden Fall zu empfehlen, insbesondere in dieser aktuellen Ausgabe, die einen hervorragenden Sound hat.
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am 8. September 2009
schicke mal voraus, dass ich die anderen sechs longplayer dieser deutschen formation nicht kenne, was sich aber in kürze ändern wird.

weiß gar nicht, wie lange ich diese platte aus dem 76er-jahr schon besitze, jedenfalls fiel sie mir vor kurzem wieder in die hände und ich dachte, spiel mer mal das....

hier haben sich vier spitzenmusiker mit vermutlich profunder klassischer ausbildung zusammengetan und mit deutscher gründlichkeit alles zusammengebraut, was ihnen wohl so gefallen hat. im jahre 76 gab es ja schon genügend material, auf das man zurückblicken konnte.

herausgekommen ist ein sound, der immer wieder nach etwas anderem klingt - am öftesten nach EL&P, aber manchmal auch nach pink floyd, bissi nach yes, supertramp oder - vor allem im aufbau der instrumentalpassagen - nach genesis aus der selling england/lamb-phase. ähnlich chamäleonartig agiert der sänger, der an die pathetik von greg lake erinnert, stimmlich aber ein wenig nach peter gabriel, david clayton-thomas (BS&T) und tja, äh, auch ein wenig nach herwig rüdisser (opus) klingt.

die beiläufigkeit mit der hier abgekupfert wurde und das drängende engagement dieser doch eher unbekannten musiker kann man ziemlich lustig finden. es wird für jeden ein paar stellen geben, an denen die ernsthaftigkeit, mit der ein musikalisches klischee bedient wird, als unfreiwillig komisch empfunden wird.

trotzdem - das ist sehr gute musik, das übertrifft hie und da im detail das vorbild, das ist klasse, gar nicht langweilig, perfekt komponiert, arrangiert und dargeboten und ich gehe sogar so weit hierherzuschreiben, dass mir die stellen, die nach EL&P klingen besser gefallen als EL&P selbst.

dazu kommt, dass die produktion klanglich weit über den typischen 70er-soundmüll zu stellen ist.
das klavier steht plastisch im raum, die hammond wimmert ohne jeglichen druckverlust, das fährt, hat luft und klingt absolut authentisch. der bass ist sauber, tief und knochentrocken, selbst die drums sind ausreichend belichtet - eine sensationelle, durchaus audiophil zu nennende aufnahme.

ehrlich, an alle liebhaber von 70er-jahre rockmusik jeglicher coleur: zieht euch das mal rein, riskiert die paar mäuse, ihr werdet es nicht bereuen!
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