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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
20
Ghost World
Format: DVD|Ändern
Preis:3,99 €+ 3,00 € Versandkosten


am 7. September 2014
Story (5)
Es gibt ja unzählige Coming-of-Age-Filme, dieser ist einer meiner liebsten.
Zugegeben, der Humor ist ziemlich schräg und die Hauptfiguren durchaus nicht durchwegs sympathisch oder gar liebenswert aber genau das, macht für mich den Reiz dieser Geschichte aus. Skurrile Figuren in einem schwierigen Lebensabschnitt und zuweilen beinahe aussichtslosem Handlungsverlauf. So was kriegt man normalerweise in dieser Qualität nur noch von den Coen-Brüdern geboten.
Zudem ist es schauspielerisch genial umgesetzt; Die spröde Rebecca (Scarlett Johansson) und die völlig orientierungslose Enid (Thora Brich) sind genial und werden nur noch von der noch grandioseren Darbietung von Seymour (Steve Buscemi) überboten.
Die Atmosphäre ist stimmig und der sehr ruhige gemächliche Handlungsverlauf lässt genau die für den Streifen so einzigartige Stimmung aufkommen.
Für mich ein kleines Meisterwerk!

Bild (4)
Das Bildseitenformat liegt in 1.85:1 ( 13:7 US WideScreen ) vor.
Die HD-Bildumsetzung ist durchaus ansprechend vor allem bei Close-Ups ist schon eine markante Steigerung zur DVD-Version erkennbar. Auch die Farben wirken frisch und natürlich. Bildfehler oder Verschmutzungen sind mir keine aufgefallen.
Einzig bei dunklen Szenen hat der Streifen etwas zu kämpfen mit den Kontrasten und es tritt auch ein leichtes Bildrauschen auf.
Alles in Allem aber eine sehr ansprechende Blu-ray-Umsetzung.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 5.1 vor.
Auch die Tonumsetzung ist in Ordnung. Allerdings handelt es sich um einen sehr ruhigen Film, der kaum grössere Ansprüche an eine Surroundanlage stellt. Der Subwoofer wird auch nur bei Musikeinlagen in Anspruch genommen, dann aber auch richtig gut.
Die Räumlichkeit ist trots 5.1-Umsetzung eher eingeschränkt. Die Dialoge sind aber hervorragend zu verstehen und die Tonbalance ist ausgewogen und stimmig.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Wenn man Filme der Coen-Brüder oder von Wes Anderson mag, wird man sicherlich auch an diesem Werk seine Freude haben. Mir gefällt er ausgezeichnet und auch die Blu-ray-Umsetzung ist sehr gut gelungen. Von mir deshalb eine klare Kaufempfehlung!
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am 27. November 2015
Outstanding film and blu ray picture quality is excellent but English language dialogue is out of synch. towards end of film.. . Not really noticeable until the last 10 mins or so.
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am 3. Mai 2010
Wer American Beauty mag, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.
Besonders gefallen hat mir die leise Melancholie und die hohe Authenzität der Darsteller. Über Inhalt und weiteres ist hier schon ausführlich geschrieben worden, so bleibt mir nur eine eindeutige Empfehlung.
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am 11. Dezember 2012
Mit der Handlung in dem Film konnte ich mich zum teil sehr identifizieren, da ich ihn kurz nach meinem Abitur geschaut habe.
Die Requisiten und "Kostüme" sind sehr authentisch und originell.
Er gibt genau das Gefühl wieder, dass man so schlecht beschreiben kann, aber bei jedem schauen immer wieder bekommt.
Ich bin begeistert :)
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am 30. Juli 2007
Zwei Schulfreundinnen nach Beendigung der Highschool: Enid und Rebecca wollen eine gemeinsame Bude, ein Leben voller Spaß, Unabhängigkeit und endlich die spießige Mitschüler sowie den Lehranstaltsmief hinter sich lassen.

Doch ganz so einfach ist das nicht. Das Leben außerhalb der elterlichen Wohnung kostet Geld, ein Job den man zur Finanzierung dringend benötigt, verlangt erneut Disziplin und Anpassungsvermögen und ohne Jungs fehlt eine wesentliche Komponente um Spaß zu haben.

Während Rebecca sich schon bald mit einer Arbeit arrangiert, Wohnungsanzeigen in Zeitungen ließt und beim Shoppen Einrichtungsgegenstände statt Klamotten begutachtet, fühlt sich Enid ziel- und antriebslos. Sie weiß lediglich was sie nicht will: Alles was auch nur entfernt an ein konventionelles Leben erinnert.
Zunächst nur aus Mitleid freundet sie sich mit einem älteren Mann an, der ein einsames zurückgezogenes Leben führt und in dessen Mittelpunkt seine Blues-Schallplattensammlung steht. Im Laufe der Zeit fasziniert sie jedoch seine Konsequenz, sich trotz aller Kümmernisse nicht anzupassen und erkennt Parallelen zu ihrem eigenem Dasein. Doch je tiefer diese Freundschaft wird, desto weiter entfernt sie dabei von Rebecca.

"Ghost World" ist trotz humoristischer Momente ein melancholischer Film darüber, dass Erwachsen werden keine Frage des Alters ist. Die angestrebten Lebensziele die man mit Selbständigkeit, Eigenverantwortung und letztlich Glück verbindet, sind für jeden Menschen anders und die Wege um dorthin hin zu gelangen, völlig unterschiedlich: Für Manche ganz kurz und direkt, für Andere äußerst verschlungen, so dass man nicht weiter als bis zur nächsten Kurve sieht.

Konsequenter Weise präsentiert der Film keine Patentlösung. Das Schicksal der Protagonisten wird nicht zu einem halbgaren Ende gezwungen. Es wird lediglich ein Schritt in der Entwicklung ihres Lebens gezeigt und es bleibt eine Menge Raum für Interpretationen über den folgenden Lebensabschnitt, der die Charaktere erwartet.
Wenn man sich auch nur Ansatzweise mit der Situation identifizieren kann, berührt einen der Film und man beschäftigt sich noch lange nach dem "The End"-Schriftzug damit. Am besten mit Freunden schauen und anschließend darüber diskutieren.
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am 18. Dezember 2004
Terry Zwigoff's "Ghost World" ist eigentlich eine Comicadaption und entstammt der Feder des US-Kult-Cartoonisten Daniel Clowes. Wer dahinter ein weiteres, für das Kinopublikum aufgewärmtes Superhelden-Abenteuer vermutet, liegt aber völlig falsch, denn Clowes' Comics sind Blaupausen aus dem Alltag ganz normaler amerikanischer Antihelden und Aussenseiter - ohne übernatürliche Fähigkeiten. Mit Indie-Regisseur Terry Zwigoff (derzeit mit Bad Santa" in unseren Kinos) hätte er keinen besseren Regisseur finden können und die enge Zusammenarbeit der beiden schlug sich in einer Oscarnominierung für das beste adaptierte Drehbuch nieder.

Ghost World" spielt in einer namens- und identitätslosen amerikanischen US-Kleinstadt, im wesentlich einer am Reißbrett konstruierten Anhäufung von Shopping Malls & schlechten 50's-Diners. Enid (Thora Birch, bekannt aus American Beauty") und Rebecca (Scarlett Johansson, hier gerade mal 18jährig und noch mit Babyspeck, legt eine Talentprobe ab) sind 2 beste Freundinnen, die gerade die Highschool hinter sich gebracht haben und nicht recht wissen wie's weitergehen soll. So streifen sie durch die Stadt und vertreiben sich die Zeit indem sie sich über andere Leute lustig machen.

Die Schauspieler sind durchwegs glänzend gewählt und passen zum alternativen" Anspruch des Films. Zu meiner großen Freude ist auch der wie immer großartige Parade-Weirdo Steve Buscemi (als Komplexhaufen & Plattensammler Seymour) vertreten, der sich hier als Charakterdarsteller von seiner ernsteren Seite zeigt.

Der Film lässt sich schwer einordnen - Teenagerfilm, Tragikkomödie, Gesellschaftssatire - alles schwingt ein bißchen mit, gerade das macht den Film so interessant. Ausserdem besitzt er ein eher offenes Ende, über welches sich nachher ausgiebig diskutieren lässt.

Ich empfehle den Film unbedingt auf Englisch anzusehen, denn leider ist die deutsche Synchronisation eher mißlungen, der Zynismus auf die amerikanische Mainstream-Kultur kommt nicht so recht rüber, ausserdem wird uns das wohlige Timbre von Scarlett Johansson's Stimme vorenthalten.
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am 14. Mai 2003
Das DVD-Cover kündigt diesen Film als eine "Kult-Comic-Verfilmung" und "witzige Komödie über das Erwachsenwerden" an.
Der Film bietet sehr viel mehr als die Beschreibung es vermuten lässt. Oder anders gesagt, bietet der Film zum Glück etwas ganz anderes, als ich erwartete. Ein außergewöhnlicher Film, mit besonderem Humor und angenehmer Melancholie.
Der Film und seine Geschichte ist anscheinend nicht für jeden zugänglich, vielleicht ging er deshalb so in der Kinolandschaft unter. Für mich macht ihn das aber umso wertvoller.
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am 18. Juni 2014
... also das war wirklich schön. Aber der Rest? Hätte ich diesen Film im Erscheinungsjahr 2001 gesehen, hätte ich darüber vermutlich anders gedacht. Doch heute scheint mir Terry Zwigoffs Stoff ein Stück weit aus der Zeit zu sein. Zu intellektuell und dekadent angehaucht sind die Dialoge, zu schwach der Rote Faden der Story. Im Gegensatz zu diesem, für meinen Geschmack, ziemlich flachen Plot, ist -Ghost World- brillant besetzt. Das "Frühwerk" von Scarlett Johansson(Rebecca) und Thora Birch(Enid) ist für die Fans der Schauspielerinnen ein Muss. Überstrahlt werden sie dazu noch von einem Steve Buscemi(Seymour), der zeigt, wieso er zur Jahrtausendwende einer der gefragtesten Schauspieler überhaupt war.

Enid und Rebecca haben die Highschool geschafft. Sie sind völlig anders als alle anderen Schüler. Während die studiern wollen, wissen die beiden Mädchen nicht so recht etwas mit ihrem Leben anzufangen. Als erstes wollen sie zusammenziehen, aber das klappt nicht sofort. Als Enid sich einen Streich mit einem Zeitungsinserat des einsamen Seymour erlaubt, entwickelt sich eine Verbindung zwischen dem jungen Mädchen und dem älteren Musikfreund, die schräg und liebevoll zugleich ist. Was am Ende dabei herauskommt, weiß niemand so genau...

Für mich war das nicht einfach. Neben den wunderbaren Schauspielleistungen war da diese Geschichte, mit der ich mich nicht so recht anfreunden konnte. Wäre es möglich, hätte ich 3,5 Sterne vergeben. So sind es vier, zu Gunsten des Angeklagten geworden. Als am Ende der Bus vorführ, dachte ich: Ja, davon hätte ich gern mehr gehabt. Gab es aber leider nicht...
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am 13. März 2004
"Ghost World" ist eine der besten Komödien, die ich kenne. Dabei ist es eigentlich ein Film mit einem durchaus ernsten Hintergrund. Es geht um Aussenseiter, Erwachsenwerden und kulturellen Mainstream. Wer also massenkompatible Fast-Food-Kultur nicht mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Aber auch sonst kann man "Ghost World" viel abgewinnen. Es ist sicher keine Komödie, bei der man laut herauslacht, abgesehen von ein oder zwei Ausnahmen. Der Humor ist eher subtil und manchmal auch zynisch, aber nie verletzend.
Thora Birch ist in der Hauptrolle einfach hinreissend, Steve Buscemi spielt grandios und auch alle anderen Rollen sind hervorragend besetzt.
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am 20. Mai 2002
Enid (Thora Birch) und Rebecca (Scarlett Johansson) sind heilfroh: die High School haben sie (fast) hinter sich (wenn Enid nicht noch diesen blöden Sommerkunstkurs machen müsste), und ein Leben voll Unabhängigkeit liegt vor ihnen. Sie müssen nie wieder einen ihrer angepassten Mitschüler sehen und können ihren Traum von einem eigenen Appartment verwirklichen.
Für ihre Umwelt haben sie meist nur Zynismus übrig, und bei einem ihrer üblen Scherze machen sie die Bekanntschaft des Einzelgängers Seymour (Steve Buscemi). Wie sich herausstellen soll, eine Begegnung, die ihre zukünftigen Pläne durcheinander bringen wird: während Rebecca ihm sehr ablehnend gegenüber steht und lieber ihr Ziel von der eigenen Wohnung verwirklichen will, entwickelt Enid eine seltsame Zuneigung zu Seymour und versucht unter anderem, ihn endlich zu verkuppeln.
Doch dann merkt sie, dass sie sich damit nur einen Bärendienst erweist: Seymour findet tatsächlich eine neue Freundin, was ihr dann doch komischerweise eher unangenehm ist, und von Rebecca entfremdet sie sich immer mehr. Letzten Endes dauert es nicht mehr lange, bis Enid merkt, dass sie zwischen all diesen Menschen keinen Platz mehr hat.
In einer Zeit, in der der Markt mit billigen Teenagerklamotten überschwemmt wird, stechen Filme wie "Ghost World" angenehm aus der Masse hervor. Regisseur Terry Zwigloff schafft es nicht nur, die neue Situation, in der man sich nach dem Schulabschluss befindet, sehr gut wiederzugeben; es gelingt ihm dazu auch noch, kleine Seitenhiebe gegen die Gesellschaft der 50er-Jahre-Diners, Garagenmärkte und Großkinos zu schlagen.
Das Spiel von Thora Birch, Scarlett Johansson, Steve Buscemi und auch der Nebendarsteller ist hervorragend, und es gelingt ihnen, den Stimmungsumschwung von Zynismus zu Verzweiflung sehr glaubhaft werden zu lassen.
Wer ihn im Kino verpasst hat, sollte ihn zumindest auf DVD schauen.
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