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am 10. April 2003
Bei Kari Rueslåtten handelt es sich um die ehemalige Sängerin der norwegischen Kult-Band ‚The 3rd and the Mortal', die sich aber bereits 1995 von der Band getrennt hat, um einer Solo-Karriere nachzugehen. ‚Pilot' ist das nunmehr dritte Album das Kari in der darauf folgenden Zeit aufgenommen hat - allerdings waren die zwei vorangegangenen Album wie auch ihre Demoaufnahmen niemals offiziell in Deutschland erhältlich, sondern lediglich als Importe aus Skandinavien zu beziehen. Glücklicherweise hat das deutsche Independent-Label ‚Prophecy-Productions', die zuvor schon ‚The 3rd and the Mortal' unter Vertrag genommen haben sich nun auch der Solo-Künstlerin Kari angenommen, so dass dieses wundervolle Stück Pop-Musik nun den Weg in den bessersortierten deutschen Plattenhandel findet.
Wenn ich in diesem Zusammenhang den Begriff ‚Pop-Musik' verwende, dann tue ich das wohlwissend, dass anspruchsvollere Musikfreunde dabei vielleicht an oberflächliche Unterhaltungsmusik denken mögen, angesichts der ‚Produkte', die unsere Medienlandschaft unter diesem Label vermarktet. Doch es würde vielen Künstlern, die in den letzten Jahrzehnten mit ihrer Musik diesen Begriff geprägt haben - Künstlern wie Kate Bush, Tori Amos, Mike Oldfield und Sinnéad O'Connor - unrecht tun, ihn in diesem negativen Kontext zu gebrauchen.
‚Pilot' ist Musik von anmutiger Schönheit, von verträumter Leichtigkeit - doch driftet ‚Pilot' niemals ab in Belanglosigkeit, sorgt Karis' ausdrucksvolle Stimme und die sie stets begleitende, zurückhaltende Instrumentierung doch für die tief verwurzelte Bodenhaftung einer aufrichtigen Emotionalität, aus der ihre Musik wächst. ‚Pilot' ist keine aufgesetzte Schwermütigkeit, keine ‚Gute Laune Musik' - es ist der aufrichtige Ausdruck einer Künstlerin, der man anmerkt, dass Ihre Musik einem tiefen inneren Bedürfnis entspringt.
Musikalisch bewegt Kari Rueslåtten sich mit diesem Album ein weiteres Stück weg von den von Skandinavischer Folk-Musik beeinflussten Klängen früherer Werke. Analog zum geographischen Wandel - Kari ist von Norwegen nach London umgezogen - lassen sich zart nuancierte Trip-Hop Einflüsse heraushören, die an die eher melancholischen Seiten der Kult-Band ‚Portishead' erinnern. Andere prominente Einflüsse sind die bereits genannten Tori Amos (wobei ich hier hinzufügen muss, das ich Karis' Stimme für sehr charakteristisch, und daher den oftmals beschworenen Vergleich zu Tori Amos für wenig aussagekräftig halte) und Sinnéad O'Connor. Und natürlich sind auch die Folk-Einflüsse, wenn sie auch selten noch - wie etwa bei dem wunderschönen Song ‚Butterfly-Milk' - zutage treten, nicht abhanden gekommen, sondern lediglich in den Hintergrund moderner Stilmittel gerückt.
Obwohl es unfair ist, einen einzigen Song dieses durch und durch inspirierten Albums besonders hervorzuheben, hat mich der Song ‚Exile' besonders ergriffen - der einzigartige Charakter Karis' Musik tritt hier besonders kontrastreich zu Tage, in Form eines hauchzarten, Gänsehaut-erzeugenden Refrains, der plötzlich aus einem treibenden, den Song tragenden Trip-Hop Rhythmus hervorbricht, um schließlich wieder sanft mit ihm zu verschmelzen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Januar 2005
Kari ist in Norwegen ein Star, steht musikalisch auf gleicher Stufe mit Größen wie Björk oder Dido, doch ihre Stimme... diese Stimme ist einfach unvergleichlich, einmalig und wunderschön!
Wer Kari-Fan ist, wird es bleiben! Ich liebe diese CD und wünsche mir, dass diese Frau immer weiter Musik machen wird, ein wunderschönes langes und erfülltes Leben lang!
Ihr Stil ist sehr minimalistisch, was der Stimme ungewohnt viel Raum läßt und dadurch zunächst etwas irritiert. Aber die Melodien setzen sich unauslöschlich im Gehirn fest, überzeugend vorgetragen von einer grandiosen Sängerin!
Im Vergleich dazu sind die meisten Sangesdamen doch ziemlich unakzentuiert!
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am 4. Mai 2009
Kari Rueslatten aus Norwegen kennt hierzulande kaum jemand. Ein unbeschriebenes Blatt ist sie deswegen aber noch lange nicht. Anfang/Mitte der der 90er hatte sie als weibliche Gesangsstimme bei der Doom Metal-Band The 3rd And The Mortal nicht unwesentlichen Einfluß auf die Entwicklung im Metal, weibliche Sängerinnen als Frontdamen ins Boot zu holen, lange bevor man Stimmen wie Liv Kristin (Ex-Theatre Of Tragedy) oder Sharon Den Adel (Within Temptation) überhaupt kannte.

Mit ihrem zweiten Soloalbum "Pilot" weichen die auf ihrem Debüt "Spindelsinn" zelebrierten Folksongs fast gänzlich und entfernt sich nicht nur durch die englischen statt norwegischen Texte auch von aller Mystik.

Viel mehr baut Kari Rueslatten hier auf moderne Arrangements. Zwar sind Akustikgitarre und Klavier nicht weit, aber zum Großteil werden elektronisch untermalte Klangteppiche geknüpft, die hier und da auch von Trip-Hoppern wie Portishead hätten ausgerollt werden könnne ("Beautiful Morning").
Verzerrte Gitarren, kristallklarer Gesang, der zumeist in den höheren Regionen angesiedelt ist, aber weit davon entfernt, anstrengend zu werden. Vielmehr bietet Kari Rueslatten anspruchsvolle, im entfernteren Sinne poppige Kleinode wie den fragilen Opener "Calling You" oder das entspannte "River", das an Sarah MacLachlan zu besseren Zeiten erinnert. Weitere Highlights sind das großartige "Exile", das am besten die Quintessenz des Albums darstellt und der akustisch-folkige Titelsong "Pilot".

Vergleiche zu ziehen, wie Frau Rueslatten denn nun klingt, gestaltet sich wie bei vielen anderen Künstlern schwierig, aber wer die Entrücktheiten und die Kreativität einer Tori Amos (ansatzweise in "Leaving" zu erkennen) mag oder den oben im entsprechenden Kontext genannten Künstlern ein klein wenig abgewinnen kann, darf hier mit Sicherheit ein Ohr riskieren.
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am 9. Juli 2004
Ich muss vorausschicken, daß ich normal NUR dem Metal verfallen bin, aber bei Kari mache ich da sehr gerne eine Ausnahme!
Fan bin ich seit ca 1993, als Kari im zarten Alter von 20 Jahren mit Ihrer Band THE 3RD AND THE MORTAL die "Sorrow" CD rausbrachten! Wuchtiger Doom Metal mit 3 Gitarren und der Engelsstimme von Kari, wow! Wirklich JEDE CD von Ihr ist zu empfehlen, wober meine Lieblings CD Ihre 1995 veröffentlichte "Demo 95 " CD ist!
Ich bin sehr gespannt auf Ihr Neues Album und hoffenlich eine Tour in Deutschland, wrid mal Zeit, oder?
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am 3. März 2016
P ü n k t l i c h. U n d. G u t, s o P a s s t E s
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