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am 31. Oktober 2009
Stop-Motion Pionier Ray Harryhausen präsentiert dem Zuschauer in diesem Film aus dem Jahr 1964 keine prähistorischen Monster oder Sagengestalten wie z.B. in der Sindbad-Reihe, sondern eine überaus charmante Science-Fiction Geschichte, die im viktorianischen England angesiedelt ist. Regisseur ist Nathan Juran, der mit Harryhausen zuvor bereits "Die Bestie aus dem Weltraum" und "Sindbads siebente Reise" gedreht hatte und der uns Si-Fi-Schmankerl wie z.B. "Attack of the 50 Foot Woman" oder die TV-Serie "The Time Tunnel" beschert hat. Der Film basiert recht frei auf H.G. Wells Roman "Die ersten Menschen auf dem Mond".

Der Film besticht durch seine sehr üppige und liebevolle Ausstattung - dies dürfte Nathan Juran gechuldet sein, der vor seine Karriere als Regisseur zunächst als Architekt und später als Szenenbildner in Hollywood arbeitete. Nicht minder liebevoll sind die Charaktere gezeichnet: Edward Judd als Arnold Bedford, Martha Hyer als Kate und vor allem Lionel Jeffries als Prof. Cavor prallen in ihren gegensätzlichen Persönlichkeiten und Motiven aufeinander und sorgen, vor allem im ersten Teil des Films, der auf der Erde spielt, für viele amüsante Verwicklungen. Die Leichtigkeit des ersten Teils weicht einem eher reflektierten zweiten Teil, in dem die drei Mondreisenden einer gänzlich anderen Kultur, nämlich den Seleniten, begegnen, die das Mondinnere bewohnen und nicht nur ihrem Äusseren nach irdischen Ameisen ähneln. Die Mondbewohner sind auch sonst wie ein Ameisenstaat organisiert, kennen weder Individualität noch Krieg und beziehen ihre Energie von der Sonne. In der Szene, in der sich Prof. Carvor mit dem Oberhaupt der Seleniten über die Unterschiede zwischen Erd- und Mondbevölkerung unterhält, erlebt der Betrachter Science-Fiction von seiner besten Seite, nämlich im Hinterfragen unserer menschlichen Verhaltensweisen und Eigenschaften.

Vor allem aber überzeugt "Die erste Fahrt zum Mond" wegen der, zur damaligen Zeit, bahnbrechenden Tricktechnik des genialen Harry Harryhausen. Lange bevor der Computer Einzug in die Special-Effects nahm, war Harryhausen der Maßstab für diese Kunstform - die zum damaligen Zeitpunkt noch 100% analog war und mit den Mitteln der Stop-Motion, Miniaturmodellen, optischen Effekten und verschiedener Auf- bzw. Rückpro-Verfahren arbeitete.

Mögen wir heute, 40 Jahre nach diesem Film, verwöhnt sein von den aktuellen Möglichkeiten der Tricktechnik, sollten wir doch unseren Respekt denen erweisen, die diese Entwicklung erst möglich gemacht haben. Harry Harryhausen ist einer dieser Pioniere.

Ein paar Worte zur Umsetzung auf DVD: Das Bild ist aus meiner Sicht ok, gemessen am Alter des Films. Der ursprüngliche Mono-Ton wurde auf Stereo "aufgeblasen", was allerdings nicht besonders gelungen ist: Die Zuweisungen im Stereopanorama sind doch häufig nicht korrekt und hinterlassen einen irritierenden Eindruck. Die Extras halten sich in Grenzen und sind teilweise von anderen DVDs bekannt.

Fazit: "Die erste Fahrt zum Mond" ist ein Film, der aus vielen verschiedenen Gründen sehenswert ist. Neben den eher technischen und historischen Gründen macht er aber einfach so eine Menge Spaß, denn er ist ein handwerklich in jeder Hinsicht sehr gut gemachter Film. Die Extras könnten aber umfangreicher sein. - - - Absolut empfehlenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 12. Februar 2017
Es ist sehr erfreulich, dass Koch Media mit “Sindbad und das Auge des Tigers“ eine “Ray Harryhausen Effects Collection“ gestartet hat. Dadurch erscheinen schon lange auf DVD vergriffene (und hoch gehandelte) Filme des Trickexperten in guter Bildqualität als schön aufgemachte Blu-ray-Editionen. Nachdem er 1961 mit “Die geheimnisvolle Insel“ eins der bekanntesten Bücher von Jules Verne mit seinen Stop-Motion-Wesen angereichert hatte, versuchte Harryhausen drei Jahre später etwas Ähnliches mit einem Roman von H. G. Wells. Lange zuvor hatte er bereits Probeaufnahme von einem Alien für eine Adaption von Wells‘ Klassiker “Der Krieg der Welten“ angefertigt. Das Buch wurde jedoch 1953 von George Pal ohne Einsatz von Stop Motion verfilmt.

“Die erste Fahrt zum Mond“ ist ein untypischer Harryhausen-Film, nicht nur weil es sein einziger in Panavision-Breitwandformat gedrehtes Werk ist. Bemerkenswert ist, dass hier die Geschichte eine mindestens ebenso große Rolle spielt, wie die Trickeffekte. Der Auftakt des Films zeigt eine in der damaligen Gegenwart (1964) angesiedelte internationale Raumfahrt-Mission, die in einer Mondlandung gipfelt. Zu ihrem Erstaunen finden die Astronauten dort eine britische Flagge und ein Dokument aus dem Jahre 1899 vor!

Mit viel Humor erzählt der Film dann wie Professor Cabor (Lionel Jeffries) im vorletzten Jahrhundert ein Mittel zur Überwindung der Schwerkraft entwickelt und mit einem jungen Pärchen (Edward Judd und Martha Hyer) zum Mond aufbricht. Erst im letzten Drittel des Films treten Spezialeffekte (aber auch ein ernsthafterer Tonfall) in den Vordergrund. Im Inneren des Monds (daher auch der Originaltitel “First Men in the Moon“ entdecken die mit historischen Taucheranzügen bekleideten Astronauten ein fremdes Volk und die Begegnung verläuft nicht allzu friedlich. Während es sich bei einem Teil der Aliens um Statisten in Gummianzügen handelt, zählen das an eine Raupe erinnernde riesige “Mond-Kalb“ und der Anführer der Mondbewohner zu den schönsten Schöpfungen Harryhausens.

Die Blu-ray von Koch Media enthält neben dem 103-minütigen Hauptfilm noch “The Harryhausen Chronicles“, eine 58-minütige Dokumentation von Richard Schickel über mit zahlreichen bisher unbekannten Ausschnitten aus seinen Frühwerken. Sprecher der Kommentare: Leonard Nimoy. Außerdem gibt es ebenfalls wahlweise deutsch untertitelt die Kurz-Doku “This is Dynamation“ (3:23 min), den US-Trailer (3:18 min), sowie eine Galerie mit Fotos und Plakaten (2:48 min) zu sehen.
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am 25. Juni 2016
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen und Vergleiche mit anderen Klassikern von H.G. Wells (Zeitmaschine, Krieg der Welten) haben ich mich entschlossen den Film als Download zu kaufen.
Sicherlich, für die damalige Zeit (1964) ist es immer noch ein beeindruckendes Stück Filmgeschichte mit Effekten die noch ohne CGI (Computer generiert) erstellt werden mussten.
Aber an die Dichte und Spannung von anderen Klassikern kommt "Die erste Fahrt zum Mond" leider nicht. Allerdings ist Lionel Jeffries, bekannt aus Miss Marples "Murder Ahoi" und "Chitty Chitty Bang Bang" wieder hervorragend überdreht und darstellerisch klasse.
Für einen unterhaltsamen "Retro-Abend" vor der Kiste, mit Freunden, Chips und Bier, sicherlich eine Empfehlung aber kein Film den ich immer wieder ansehen würde wie z.B: "Die Zeitmaschine" mit Rod Taylor !
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am 28. Februar 2017
Einem Raumschiff gelingt die erste Landung auf dem Mond – dachte man zumindest, denn ein Astronaut findet eine britische Flagge und eine Urkunde in der steht, das ein gewisser Mr. Bedford den Erdtrabanten bereits 1899 besucht hat und dieser nun Königin Viktoria gehört. Nach seiner Rückkehr auf die Erde, versucht man herauszufinden, wie das möglich sein kann, das bereits vor so vielen Jahren eine Weltraumexpedition stattgefunden hat. Die Spur führt in ein Seniorenheim in England.

Also ich finde es schon erstaunlich, das jeder Mist ein Remake erhält, solch eine putzige Idee aber nicht. Dabei würde sich das doch gerade zu anbieten, denn sind wir mal ehrlich – das die Effekte die damals sicherlich als toll galten, heutzutage nach Mottenkiste aussehen, kann man einem Film aus dem Jahre 1964 nun wirklich kaum übel nehmen.

Das ganze erscheint in der Ray Harryhausen Effects Collection, die Koch bereits vor einigen Jahren gestartet hat und die skurrile Dinge an die Oberfläche fördert. DEN Streifen hab ich jedenfalls noch nie gehört, geschweige denn gesehen.

Insgesamt unterhält das Gezeigte durchaus, wenn man natürlich auch völlig andere Maßstäbe anlegen muss, als bei heutigen Produktionen.

Dafür gibt es aber von technischer Seite, wie fast schon normal, bei Veröffentlichungen von KOCH, absolut nichts auszusetzen. Als Ton wird hier DTS HD 4.0 angegeben, was in Wahrheit aber nichts anderes ist als solides Stereo, aber das geht vollkommen in Ordnung.

Das Bild ist für einen über 50 Jahre alten Film allerdings ein Knaller. Kaum sind Blitzer oder Unschärfen auszumachen und so sieht der Streifen wie eine Produktion der letzten 10 Jahre aus. Immer wieder erstaunlich was man aus so ollen Kamellen rausholen kann, wenn man sich Mühe gibt und nicht wie Warner alles einfach auf DVD presst (ich sage nur immer wieder „die 12 Geschworenen“).

Wer den Streifen schon immer sei Eigen nennen wollte, kann hier nichts falsch machen. (videotie.de)
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am 27. Mai 2017
Bestimmt das schlechteste was ich von Harryhausen gesehen habe. Noch dazu wird die Story von Wells mit ihrer viktorianischer Naivität einem modernen Mondflug gegenübergestellt was gar nicht funktioniert.
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am 27. August 2015
Ich habe mir diesen Film in der Meinung ausgeliehen, daß es sich um einen der letzten 10 Jahre handelt. (Die Beschreibungen sollte man hin und wieder genauer lesen...) Stattdessen ist es ein Film der - wenn ich mich nicht irre - frühen 60er Jahre. Für diese Zeit ist er erstaunlich gut von den Trickaufnahmen her gemacht, die Mondbewohner wiederum sind halt nach heutigen Verhältnissen leicht als verkleidete Menschen erkennbar, was aber, im Hinblick auf das Alter des Films, wieder sympathisch wirkt. Alles in allem gute Unterhaltung, wenn man nostalgische Filme mag.
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am 29. Juli 2002
Wem die Filme "Die Zeitmaschine"(H. G. Wells, 1960) und "Die phantastische Reise" gefallen haben, sollte hier zuschlagen!
Genauso kultig, genauso spannend, genauso faszinierend...wobei ich ehrlich zugeben muss, dass dieser Film mir am besten von den 3 gefallen hat. Angefangen von den ersten Forschungen bis hin zu den Kämpfen mit insektenähnlichen Aliens.... dieser Film überzeugt auf voller Länge. Auch ich war mir nicht sicher....ist dieser Film etwa so wie die meisten japanischen Science-Fiction Filme??? Oder kann man von der Story und den Effekten etwas erwarten?? Eines sei gesagt: Dieser Film ist definitiv KEIN Trashfilm!!! Zur DVD-Umsetzung: Bild super, Ton ganz gut.
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am 17. März 2009
Ich habe diesen Film zum ersten Mal im Alter von ungefähr 10 Jahren gesehen und habe ihn seitdem nicht mehr vergessen. Manche Filme hinterlassen einen bleibenden Eindruck, und dieser Gehört für mich eindeutig dazu.

Es sei zu erwähnen das ich - bevor ich mir den Film als Erwachsener nochmal angesehen habe - das Buch von HG Wells mit etwas anderen Titel "Die ersten Menschen auf dem Mond" gelesen haben. Es handelt sich um die (fast indentische) Geschichte - Natürlich musste im Film eine Frrau mit an Bord sein und einige Kampfhandlungen wurden etwas länger - andere sachliche und wissenschaftliche Inhalte etwas kürzer gefasst - aber das kennt man ja.

Besonders an diesem Film hat mich die Vorstellung gereizt das es auf dem Mond etwas geben könnte - zur Zeit als der Film gedreht - und vor allem als man die Geschichte geschrieben hat ist noch niemand auf dem Mond gelandet, und man hatte noch Fantasie über das Zusammentreffen und die damit verbundenen Konsequenzen mit einer anderen Rasse.

Dieses Zusammentreffen wurde sehr gut dargestellt mit anfänglichen Kommunikationsproblemen, die dann aus Missverständniss auch zu Handgreiflichkeiten fürhten. Es handelte Sich keineswegs um Irgeneinen Abklatsch mit Strahlenkanonen oder der Gleichen.

Natürlich kann man nicht mit Spezialeffekten wie heute Rechnen, aber das ist auch nicht die Botschaft des Films. Für jeden der Sich für Science-Fiction - oder auch allgemein Klassiker interessiert - eine ausgezeichnete Wahl.
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am 6. Juni 2002
3 moderne Astronauten eines multinationalen Mondlandeprojekts (Russland, England, Nordamerika) erreichen den Erdtrabanten und finden dort zu ihrem Erstaunen auf einem Felsen eine britische Flagge und ein altes vergilbtes Manuskript, das auf das Jahr 1899 datiert. Aus diesem Dokument geht hervor, daß schon weit früher jemand von der Erde auf dem Mond gewesen sein muss. Recherchen der UNO ergeben eine Spur, die zu einem Altersheim in England führt, wo noch ein Teilnehmer jener sagenhaften frühen Mondlandung lebt. Der in der Anstalt stets für verrückt gehaltene Arnold Bedford erzählt den fassungslosen UNO-Sekretären seine über alle Maßen verblüffende und ergreifende Geschichte, die sich als Rückblick dem Zuschauer offenbart...
Die Romanvorlage zu diesem Film stammt von keinem geringeren als Herbert George Wells (DER UNSICHTBARE, DIE ZEITMASCHINE, KAMPF DER WELTEN). Ohne jeden Zweifel kann DIE ERSTE FAHRT ZUM MOND neben der Erstverfilmung von DIE ZEITMASCHINE zu den besten Wells Filmadaptionen überhaupt gezählt werden. Dem Regisseur Nathan Juran (DER HERRSCHER VON CORNWALL, SINDBADS SIEBENTE REISE) gelingt hier das scheinbar Unmögliche, die Atmosphäre des viktorianischen England mit der fremdartigen Kultur und Umgebung einer insektenähnlichen Rasse, den Seleniten, zu verknüpfen, die auf dem Mond unterirdisch lebt und dort trotz ihres alltäglichen Kampfes gegen eine lebensfeindliche Umgebung bösartige Pläne gegen die Menschen hegt. Die Begegnung wirkt durchaus glaubhaft: Der hektische und weltvergessene Professor Cavor berichtet dem erstaunten Führer der Insektenwesen, daß es auf der Erde nicht "einen gibt, der über alle herrscht", sondern zahlreiche Staaten, die sich teilweise erbittert bekämpfen. Überhaupt lebt DIE ERSTE FAHRT ZUM MOND durch die Leistungen der 3 hervorragenden Hauptdarsteller Martha Hyer, Lionel Jeffries und Edward Judd. Ray Harryhausens liebevoll gestaltete Spezialeffekte, beispielsweise eine gigantische Raupe als gar nicht so harmlose Mondkuh, die raumfahrende "Sphäre" und die Seleniten selbst, tun ein übriges, um diesen Film zu einem grandiosen Meisterwerk werden zu lassen. Abgerundet und zur Perfektion geschliffen wird das Ganze noch durch Laurie Johnsons Soundtrack, der auch als Audio CD erhältlich ist.
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Ein unglaublich farbenprächtiger und unterhaltsamer Klassiker der bis zum heutigen Tag nichts von seinem Charme verloren hat. Hinreißende Darsteller und grandiose Dialoge machen den Film immer wieder aufs neue zu einem echten Erlebnis. Ein phantastisches, hinreißend komisches Filmvergnügen.
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